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Thema: Magnesium half bei 80,2% der "ADHS'ler&qu


grunz?



da Dir die akustische lautäusserung offenbar unklar ist, hier background-material zu "grunz". ein transfer in die welt des humanen ist Dir sicher aufgrund Deines IQ locker möglich:

In den bisherigen Arbeiten über das Riesenwaldschwein werden seine Lautsignale nur teilweise und mit verbaler Beschreibung behandelt (DÖNHOFF 1942, KINGDON 1979). KLINGEL & KLINGEL (2002) beschreiben 11 Lautäußerungen und ordnen sie Verhaltensmustern zu (zum Beispiel Quieken als Ausdruck von „Angst“ oder Grunzen als Ausdruck von „Unzufriedenheit“). Weitere Untersuchungen zur akustischen Kommunikation der Waldschweine wurden bislang noch nicht durchgeführt.
KLINGHOLZ et al. (1979) veröffentlichten eine detaillierte Studie zur akustischen Kommunikation von Wildschweinen, auf die hier mehrmals Bezug genommen wird.


quelle: http://www.wildtierbiologie.de/Diplomarbeit/C4%20-%20Akustische%20Kommunikation.pdf



*schnaub*!
oh...ich hätte nicht gedacht, dass du dich mit schweinen identifizierst...kann ich irgendwie helfen? *gg*

aber "der junge keiler, der den suchlaut trompete von sich gibt" sieht ja absolut heiß aus!



falsch kombiniert, ich identifiziere mich nicht mit schweinen, sondern ich denke: WIR SIND ALLE LEBEWESEN. mit gefühlen. naja, vielleicht ist das eine identifikation.
jedenfalls brauch ich da keine hilfe, sondern die einsicht, dass das eine analogie war.

bertram



ersteres ist sehr löblich, aber konnte ich ja nicht wissen, deshalb habe ich gefragt...wollte nur hilfsbereit erscheinen...

die einsicht, dass das eine analogie war hab ich. auch wenn ich noch nicht volljährig bin, bin ich kein klein-doofi-mit-plüschohrn



bertram:
das magnesium bei "ADHS" hilft, muß doch nicht heißen, dass der mangel an diesem mineral "ADHS" bedeutet!
alkohol hilft auch mitunter bei nervosität u. stress, ohne dass alkoholmangel zu nervosität u. stress führt. grunz...


Und, wird bei den Patienten, die gar keinen Magnesiummangel haben, aber Magnesium gegen das ADHS schlucken, eh regelmäßig der Magnesiumspiegel im Blut kontrolliert???

Das wäre nämlich enorm wichtig!!
Weil man dann, wenn man zuviel vom Magnesium im Blut hat, ernste Probleme bekommen kann.

Mein ARzt hat zumindest mal geraten, bei den hohen Magnesiumdosierungen regelmäßig eine Laboruntersuchung zwecks Magnesiumspiegel zu machen.

Würde jemand unkontrolliert Magnesium einwerfen (wo noch dazu nichtmal ein Mangel herrschen würde!!) dann wäre es ab einer gewissen Dosierung in manchen Fällen sogar tödlich!

Grüße,
Gast005




Das ist nur eine Horrorgeschichte!

Bei Menschen mit gesunder Niere wird oral zugeführtes Magnesium problemlos ausgeschieden.

Bei Niereninsuffizienz sieht das anders aus:

Überdosierung

Sehr hohe Magnesiumkonzentrationen im Blut sind nur bei parenteraler (mittels Infusion direkt in das Blutgefäß) Anwendung oder bei Nierenschäden zu erwarten. Dann treten Lähmungserscheinungen auf, welche auch die Atmung und die Blutdruckregulation beeinträchtigen. Im Extremfall kann es auch zum Koma kommen.
Quelle : Gesundheit.de


Ich habe Hautjucken bei Überdosierung gesehen.
Todesfälle ??
Da bitten wir doch mal um eine Quellenangabe.




und warum hat dann meine Ex-praktische Ärztin Angst gehabt, dass ich das Magnesium überdosiere und schlimme Folgen davontrage?
Einfach nur so?

Apropos Niere: würde das zuviel an Magnesium nicht in Form von Durchfall den Körper wieder verlassen???
Aber was ist wenn die einmalige Einnahme soviel zu hoch ist, dass es der Körper nicht mehr schafft, das Magnesium in der Form von durchfall loszuwerden??

Vielleicht geht es aber vielmehr auch eher um ein Gleichgewicht der Elektrolyte. Wenn ich auf der einen SEite das Magnesium erhöhe, ohne auf das Kalium, Calcium et al zu achten, vielleicht ist das gar nicht so gesund.

Auf jeden Fall meinte meine ex-praktische Ärztin, die Dosierung von etwa 1500mg Magnesium täglich könne schwere Nebenwirkungen nach sich ziehen.
Mein PSychiater hatte da aber nichts dagegen, er meinte nur, ich müsse regelmäßig meinen Magnesiumspiegel kontrollieren lassen, damit der Spiegel im Blut nicht zu hoch wird und die Sache kontrolliert abläuft.

Grüße,
Gast005




das weiss ich fei net was deine Ärztin da so denkt.




ist schon immer nett, wie man sich über vergleichsweise harmlose medikamente gedanken machen (z.B. magnesium, algen etc.), während man anderes bedenkenlos einwirft (aspirin, psychopharmaka, antibiotika etc. etc.).

um exakter zu sein: von 1500 mg magn. am tag redet wohl kaum jemand. der tagesbedarf eines jugendlichen liegt bei ca. 400 mg u. von daher geht selten jemand über 500 mg/tag. ich wüßte auch nicht, was bei hochdosierungen mehr heraus springen sollte (ausser das verschieben des elektrolyt-gleichgewichts, richtig).

gruss
bertram



bertram "harmlos" ist gar nichts.

afa algen, die erstens oft stark mit pestiziden belastet sind, leben nun mal in einer cyanobakterien-wg und die cs produzieren toxine. das heißt: sie sind giftig.

das mit den pestiziden gilt auch für andere algen.

der nutzen der afa-algen ist auch in keinster weise bewiesen. also kann man sich eine behandlung damit echt sparen...

und in sehr vielen vitamin- mineralstoffpräparaten, besonders aus der "eso-ecke" sind die dosierungen nicht nur leicht, sondern extrem erhöht...

"mein" sammel-präparat enthielt, das meine tante meinem vater angedreht hat:
8 mg vitamin a
40 mg vitamin b1
150 mg vitamin b5
100 µg vitamin b12
200 mg vitamin e
200 µg selen

ich habe davon haarausfall, kopfschmerzen, quaddeln auf der haut, geschwollene finger, pickel und was weiß ich sonst noch bekommen. viel hilft eben nicht immer viel.

und dieses zeug bekommen die, "ad(h)s" kinder/erwachsenen dann leider oft...

ist bestimmt von stoff zu stoff verschieden, wieviel unheil er anrichten kann, aber es ist falsch so zu tun, als wären vitamine/mineralstoffe ungefährlich.

genau wie bei psychopharmaka gilt also: wenn, dann nur vom "experten" und nur dann, wenn man sie wirklich braucht.

was, meine ich, stimmt, ist, dass man bei schmerzmitteln und antibiotika etc. sehr genau schauen sollte, wie viel man wann nimmt...





Also, Leute! wir sprachen von Magnesium und wie oben zitiert, ist sich die Fachwelt einig, dass Magnesium problemlos über die Niere ausgeschieden werden kann, Sonderfall schwere Nierenschäden wie oben.
Ausser der Aussage einer ex-praktischen Ärztin (ist sie jetzt unpraktisch?)haben wir nichtsgehört was auf eine Gefährdung durch Magnesium deutet.

Das es andere Stoffe gibt, die überdosiert gefährlich werden können, ist unbestritten, auch dass es in der Öko- oder Gesundheitsszene Leute gibt die Wahnsinnsdosierungen empfehlen.
Der gute Linus Pauling mit seinen 10g Vit-C am Tag wäre hier auch zu nennen.

Aber das alles belegt mitnichten eine Gefahr durch einen - wie Bertram richtig sagt- harmlosen Stoff.





Weshalb man mehr als 500mg Magnesium nehmen kann?

Antwort:
Weil es durchaus Menschen gibt, die einen höheren Bedarf haben und deshalb mehr als 1000mg pro Tag nehmen müssen!
Bei denen kommt es sonst sofort zu Muskelbeschwerden.

Aber zurück zum eigentlichen Thema:
da kam vor "man könnte Magnesium gegen ADHS nehmen?"

Wozu sollte man das also bei ADHS geben, wenn doch der normale Bedarf nur bei etwa 500mg pro Tag liegt und alles weitere nur zu Elektrolytverschiebungen führt???

daraus könnte man schließen:
auch normale Ernährung mit täglich etwa 500mg Magnesium können ADHS-Symptome vermindern.

Wozu also?




globulus:
Ausser der Aussage einer ex-praktischen Ärztin (ist sie jetzt unpraktisch?)haben wir nichtsgehört was auf eine Gefährdung durch Magnesium deutet.


Auch mein Psychiater meinte, man solle bei Magnesium aufpassen, er empfahl mir regelmäßige Magnesiumspiegel-Kontrollen, es sei zwar nicht arg gefährlich, allerdings könne man ja nie sicher gehen, dass es nicht doch mal gefährlich sein könnte.

Grüße,
Gast005






Auch mein Psychiater meinte, man solle bei Magnesium aufpassen, er empfahl mir regelmäßige Magnesiumspiegel-Kontrollen, es sei zwar nicht arg gefährlich, allerdings könne man ja nie sicher gehen, dass es nicht doch mal gefährlich sein könnte.

Was man halt so sagt, wenn die Patienten ängstlich fragen, ob das auch ganz bestimmt nicht schaden kann...
Man kann was abrechnen, der Patient kommt öfter und am Labor verdient man ja auch was.

Nachwievor keine Belege für Schäden, nicht mal ein Fallbericht..


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Café Holunder: ADHS-KRITIK