Seiten: Anfang ... 3 4 5 6 7 ... Ende Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: die pharmaindustrie schläft nicht...


hallo,
die amis sind führend...; aber das schaffen wir schon noch...:

26. September 2008
US-Kinder nehmen drei Mal mehr Psychopharmaka als in Deutschland

London - Kinder in den USA nehmen drei Mal mehr Psychopharmaka ein als ihre Altersgenossen in Westeuropa. Wie ein internationaler Vergleich zeigt, sind die Unterschiede besonders drastisch bei der Verordnung von Antidepressiva und Stimulanzien wie etwa das gegen Hyperaktivität eingesetzte Ritalin. Demnach bekommen Heranwachsende in den USA diese Mittel mehr als drei Mal häufiger als Kinder in Deutschland oder in den Niederlanden.
etc.

http://www.net-tribune.de/article/260908-64.php
gruss
bertram





Wahrscheinlich lässt sich so auch die ganze Finanzmisere und Bankenkrise erklären. Wenn eine Gesellschaft so auf Droge ist, kanns ja nicht anders ausgehen...



hi,
na klar, banker z.B. mögen amphetamine ... :

Eine Blondine schwärmt später: "Da gab's 'ne ordentliche Auslage auf dem Damen-Klo." Koksen, sagt ein Profi-Feierer, gehöre "einfach zum guten Ton". Konsumiert wird das Statussymbol des hedonistischen, konsumorientierten Lebensstils standesgemäß vom Silbertablett - mitunter aber auch ganz profan vom Fensterbrett, vom Spülkasten oder vom Toilettendeckel. Denn längst sind die Kreise der Schnupfer nicht immer so exklusiv wie die an der Alster. In jeder deutschen Großstadt gibt es Dutzende von Bars, wo Kokain zum Bier verkauft wird. Es gibt Dealer, die per Handy oder E-Mail benachrichtigt werden und mit ihrem Smart so flink beim Kunden sind wie der Pizza-Service. Es gibt Banker, Broker, Sportler, Werber und natürlich Computerfreaks, die Koks nehmen. Und deshalb gibt es Kokain überall zu kaufen - 100 bis 180 Mark das Gramm.

http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/dsv3/stoff/koks_presse.html

gruss
bertrab



...und noch ein hinweis zum thema methylphenidat bzw. koks für banker:

Mit ein Grund für den Kokainkonsum in breiten Bevölkerungsschichten dürfte auch das «positive Image» des Kokains sein, das im Gegensatz zur «Loser-Droge» Heroin als dynamische und leistungssteigemde Modedroge gelte, meint Rudolf Stohler von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK). Zwar gehöre die Mehrheitder Kokainkonsumenten, die im Zentrum für Abhängigkeitserkrankungen der PUK behandelt würden, zu den Mehrfachabhängigen. Allerdings steige auch die Zahl der «reinen» Kokainabhängigen in der PUK an. Stohler spricht von einer jährlichen Zunahme von 20 Prozent, schränkt aber gleich ein, dass dies in absoluten Zahlen «nur einige, wenige» seien. Momentan seien rund 30 Betroffene in Behandlung, meist gesellschaftlich integrierte Langzeitkonsumenten, darunter Banker, Vermögensverwalter, Journalisten und Jugendliche. Für diese «reinen» Kokainabhängigengelte es, geeignete Therapieformen zu fmden. Derzeit würden Kokainabhängige je nach individuellem Fall sowohl medikamentös als auch psychotherapeutisch behandelt, allerdings handle es sich stets um «Experimente am Menschen», meint Stohler.


http://www.arud.ch/presse/artikel/05-09-27-nzz.html



FDA rügt irreführende ADHD-Werbung in den USA

http://gesundheit.blogger.de/?day=20080930

Gruß Manfred



Interessenskonflikte bei ADHD-Leitlinien Down Under

http://gesundheit.blogger.de/stories/1269719/

Ganz frisch eingetroffen. Die Kommentare sind auch interessant.



hi manfred,
toller fund - danke!
und man sieht, wie saufrech und cool die sind. finanzielle und sonstige verbindungen zur pharmaindustrie sind denen total egal. das ist sogar nach schulmedizinischen kritierien NICHT EGAL; bei fachartikeln in renommierten fachzeitschriften muss man so etwas offen legen as far as I know...
gruss
bertram



PS:
hier die standards über berichterstattung:

http://www.medizinpublizisten.de/_download/VDMJ-Standards.pdf

gruss
bertram



die Fortsetzung:

"Interessenkonflikte bei deutschen ADHS-Leitlinien"

http://gesundheit.blogger.de/stories/1270401/



Und die Fortsetzung der Fortsetzung.

Die großzügigen Freunde der Arbeitsgemeinschaft ADHS

http://gesundheit.blogger.de/stories/1271731/

Gruß Manfred



Die Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte e.V. (AG ADHS) rund um den Forchheimer Kinderarzt und "Ritalin-Pionier" (DER SPIEGEL) Klaus Skrodzki ist die vielleicht einflussreichste Gruppierung von ADHS-Experten in Deutschland und setzt sich offensiv für die Behandlung von jungen ADHS-Patienten mit Medikamenten ein.


Skrodzki gehört zu den Leuten, die ihr persönliches Schicksal (verhaltensgestörtes eigenes Kind) und die dabei segensreiche Ritalinwirkung verallgemeinern und als Ritalin-Kreuzritter durch die Lande ziehen. Dagegen hätte man ja nichts, wenn er nicht auf verbohrte Weise vertreten würde, dass es nur ADHS sein kann, was sein Sohn hat. Dass die Pharma solche Leute liebt, ist klar.



Verhaltensauffällig und ruhig gestellt

Immer mehr Kinder nehmen schwere Psychopharmaka

http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=3967926/1ljkxh9/index.html

http://gesundheit.blogger.de/stories/1248108/

Gruß Manfred




hallo,

das wußten wir zwar schon immer, aber jetzt ist es amtlich:

Publikations-Bias: Zulassungsstudien in klinischen Journalen häufig geschönt
Dienstag, 25. November 2008
San Francisco – Fast ein Viertel aller klinischen Studien, die Arzneimittelhersteller zur Zulassung neuer Medikamente bei der US-Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) einreichen, sind auch fünf Jahre später nicht in medizinischen Fachzeitschriften publiziert. Und in den publizierten Studien stimmen die Angaben nicht immer mit den FDA-Unterlagen überein, wie eine Analyse in PLoS Med (2008; 5: e217) zeigt.
...

quelle:
ärzteblatt

link:
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34518

gruss
bertram




hallochen!
na, wenn das nicht in diesen thread paßt! skandale grande, aber wer merkts schon....:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/437/449167/text/

gruss
bertram



Das könnte interessant werden:
am Dienstag um 21 Uhr im ZDF(Frontal 21):
Das Pharmakartell
Wie wir als Patienten betrogen werden
Bei jeder Tablette geht es weniger um die Gesundheit, als vor allem ums Geschäft. In der "Frontal 21"-Dokumentation "Das Pharmakartell - Wie wir als Patienten betrogen werden" sprechen ehemalige Manager und Mitarbeiter der Pharmaindustrie erstmals offen darüber, mit welchen brutalen Methoden die Konzerne seit Jahren Medikamente auf den Markt drücken, deren Wirkstoffe schwere Nebenwirkungen haben.

Die "Frontal 21"-Autoren decken auf, wie Pharmaunternehmen Ärzte und Beamte bestechen, unabhängige Experten bedrohen, Politiker hofieren, Medien kaufen und Selbsthilfegruppen unterwandern. Die Autoren Christian Esser und Astrid Randerath zeigen eine erschütternde Innenansicht des Pharmakartells, die nur einen Verlierer kennt: den Patienten



Seiten: Anfang ... 3 4 5 6 7 ... Ende Zurück zur Übersicht


Zum Café Holunder: