DISKUSSION OHNE ZENSUR
Freies Forum Werra Meissner

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Thema: 1.- Euro-Jobs: Lohnsklavenhaltung im Handwerk


Guten Tag,

die Politiker und die Medien erzählen der Öffentlichkeit, daß 1.-Euro-Jobs keine Lohnsklavenarbeit seien, die als Parasiten titulierten und an solchen Maßnahmen teilnehmenden Hartz-IV-Bezieher nicht ausgenutzt werden würden, sondern man ihnen nur helfen möchte, in den ersten Arbeitsmarkt zurückzukehren.

Wenn man die nachstehende Homepage des "Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG" aus Bad Godesberg liest, wird das als Lüge mit übler Erinnerung an eine schlimme Zeit in Deutschland vor rund 70 Jahren entlarvt, denn nachstehend wird dem Handwerk nicht nur aktuell (26.10. 2005) klar und deutlich aufgezeigt, wie man zur Gewinnmaximierung und ungestraften Ausbeutung billige Lohnsklaven auf dem Arbeitsmarkt einkaufen kann.

Nein, deutsche Handwerksunternehmen bekommen sogar frei Haus erklärt und gezeigt, wie sie sich für die Haltung von Lohnsklaven auch noch mit staatlichen Geldern bezahlen lassen und damit auch noch Gewinn machen können - auch das erinnert an Deutschland vor rund 70 Jahren...

Wer es nicht glaubt, lese das Nachstehende:


http://www.vnr.de/vnr/unternehmensaufbausicherung/management/praxistipp_17003.html

VNR - Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG © 2005
Theodor-Heuss-Straße 2-4 D-53177 Bonn (Bad Godesberg)
Tel.: 0228 - 95 50 100 Fax: 0228 - 35 97 10
Email: info@vnr.de Internet: http://www.vnr.de

26.10.2005

So profitieren Sie von den 1-Euro-Jobs

Gerade im Handwerk sind die 1-Euro-Jobs umstritten, befürchten doch viele Meisterbetriebe eine ruinöse Konkurrenz durch die billigen Arbeitslosen. Aber mit etwas Geschick können Sie durchaus mit Ihrem Handwerksbetrieb von dieser arbeitsmarktpolitischen Neuerung profitieren.

Das Prinzip der 1-Euro-Jobs funktioniert so:

* Sie haben einen Auftrag zu erledigen, der einem öffentlichen Interesse dient.
* Beantragen Sie bei Ihrer örtlichen Arbeitsagentur, Ihnen dafür einen oder mehrere Langzeitarbeitslose zu vermitteln.
* Diese arbeiten an Ihrem Auftrag mit und erhalten von ihnen ein Entgelt zwischen 1 Euro und 1,50 Euro die Stunde.
* Als Entschädigung dafür, sowie für Ihren generellen Aufwand, den Zusatzjob anzubieten, zahlt Ihnen die Arbeitsagentur 200 bis 500 Euro pro Monat und Zusatzjob.

Grundvoraussetzung für 1-Euro-Jobs:

Der Auftrag muss im öffentlichen Interesse stehen. Das heißt er

* wird Ihnen von einer Stadt, Kommune oder einem öffentlich-rechtlichen Träger erteilt (dann liegt er automatisch im öffentlichen Interesse) oder er
* beinhaltet eine soziale Dienstleistung.

Beispiele für bereits bewilligte 1-Euro-Jobs:

1. Eine Landschaftsgärtnerei erhält einen städtischen Auftrag zur Pflege und Begrünung der öffentlichen Parkanlagen und setzt Zusatzjobber dafür ein.
2. Ein Malerbetrieb wird für die Sanierung von kommunalem Wohnraum verpflichtet. Er kann einen arbeitslosen Maler als Zusatzjobber beschäftigen.

Außerdem müssen Sie 1-Euro-Jobs zusätzlich einrichten: Sie müssen also nachweisen, dass Sie ihn ohne die Förderung nicht oder erst später anbieten würden. Praktisch heißt das: Sie dürfen keinen Mitarbeiter entlassen, um kurz darauf eine 1-Euro-Kraft für ähnliche Arbeiten anzufordern. Sie müssen übrigens noch keine Mitarbeiter haben, um 1-Euro-Jobs zu beantragen; das können Sie auch als 1-Mann-Betrieb tun.

Diese Vorteile hat Ihr Handwerksbetrieb von 1-Euro-Jobs:

* Geringe Personalkosten: Ein Zusatzjobber soll 15 bis 20 Stunden wöchentlich für Sie tätig werden. Sie zahlen ihm 1 Euro bis 1,50 Euro Stundenlohn, aber weder Lohnsteuer, noch Sozialabgaben. Bei 80 Arbeitsstunden im Monat ergibt das höchsten 120 Euro Lohn für den Arbeitslosen.

* Zusätzliches Geld von der Arbeitsagentur: Die überweist Ihnen für jeden der 1-Euro-Jobs 200 bis 500 Euro monatlich. Hiervon sollen Sie ihre betrieblichen Sachkosten (z.B. Einarbeitung, Arbeitskleidung, betriebliche Unfallversicherung) bestreiten. Wenn Sie klug wirtschaften, können Sie sogar noch ein Plus machen!

* Keine Arbeitnehmerrechte: Durch den 1-Euro-Job wird kein normales Arbeitsverhältnis mit seinen arbeitsrechtlichen Vorschriften begründet. Der Zusatzjobber behält seinen Status "arbeitslos". Sie müssen ihm nur den vereinbarten Stundenlohn zahlen, ihm 30 Tage bezahlten Urlaub im Jahr gewähren und ihn auf Ihre Kosten bei der Berufsgenossenschaft melden.

* Billige und sichere Personalbeschaffung: Falls Sie sich ohnehin mit dem Gedanken an eine Einstellung tragen, bieten Ihnen 1-Euro-Jobs hervorragende Möglichkeiten, ohne Kosten, wie z.B. für Stellenanzeigen, an geeignete Mitarbeiter zu kommen, die Sie dazu noch völlig ohne Risiko ausgiebig testen können. Die Vereinbarung über eine Beschäftigung wird zwischen Ihnen, dem Arbeitslosen und der Arbeitsagentur normalerweise für 6 Monate geschlossen. Wollen Sie den Betreffenden danach regulär weiterbeschäftigen, können Sie nochmal eine Probezeit (3 bis 6 Monate) vereinbaren.

1-Euro-Jobs
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Das alles erinnert an schlechte Zeiten in Deutschland vor rund 70 Jahren, und man sollte sich zurückerinnern, welche Vorzeichen für das, was dann geschah, es damals gab - sie gleichen den heutigen, vor allem der verlogenen Hetzkampagne gegen Arme...

In diesem Sinne,
Erwerbsloseninitiative
ARCA Soziales Netzwerk e.V.
- der Vorstand -
i.A.
Thomas Kallay, 1. Vors.
37269 Eschwege
Tel.: 05651/754706
Fax: 01212-556251367
eMail: arca.sozial-esw@gmx.de
***Termine nach Vereinbarung***




Guten Tag,

da hat sich doch glatt jemand ertappt gefühlt:


http://www.vnr.de/vnr/unternehmensaufbausicherung/management/praxistipp_17003.html

So profitieren Sie von den 1-Euro-Jobs

Gerade im Handwerk sind die 1-Euro-Jobs umstritten ...

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

den ursprünglich unter obigem Titel veröffentlichten Artikel haben wir von dieser Seite entfernt.

Der Hauptgrund dafür ist, dass dieser Artikel in einzelnen Formulierungen den Anschein erwecken konnte, dass hier zu Lasten von Arbeitslosen Profit gemacht werden soll. Diese Intention ist keinesfalls in unserem Sinn.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an gh@vnr.de


"Witz komm raus, Du bist umzingelt" kann man dazu nur sagen, denn die Anleitung, die der "Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG" hier (siehe obigen Beitrag) veröffentlicht und nun zurückgezogen hat, war nichts anderes, als eine üble Anleitung zum Abzocken staatlicher Gelder und Arbeitskraft armer Menschen.

Und gerade da wundern sich dann Unternehmer, wenn man sie als die wahren Schmarotzer und Abzocker bezeichnet?

Oder ist es nicht sogar so, daß hier im Forum viele hiesige UnternehmerInnen mitgelesen haben, um doch noch an die Tips zum Abzocken zu kommen, da der o.a. Verlag sie zurückgezogen hat...?

Ein Schelm, der Arges dabei denkt...

In diesem Sinne,
Erwerbsloseninitiative
ARCA Soziales Netzwerk e.V.
- der Vorstand -
i.A.
Thomas Kallay, 1. Vors.
37269 Eschwege
Tel.: 05651/754706
Fax: 01212-556251367
eMail: arca.sozial-esw@gmx.de
***Termine nach Vereinbarung***



Hallo,

über 600 Zugriffe in 5 Tagen - auf einen einzigen Beitrag - das dürfte ein Rekord in diesem Forum sein!

Deutlich geworden ist durch diesen Beitrag, dass die sogenannten "1 Euro - Jobs" die gegenteilige Wirkung haben, die angeblich beabsichtigt war.

Sie vernichten reguläre Arbeitsplätze in Industrie und Handwerk, im öffentlichen Bereich und in den Kommunen, bei den Trägern der Wohlfahrt und den Kirchen.

Der alleinige Gewinner der "HARTZ-REFOM" und insbesondere der zudem rechtswidrigen "1 Euro-Jobs" sind die Arbeitgeber.

Zu den Verlierern gehören nicht nur der Staat und die Arbeitslosen, sondern auch die, die noch Arbeit haben!

Ihre Löhne lassen sich so noch weiter und leichter nach unten drücken. -

Armut und Abwärtsspirale per Gesetz!

Hätte man von Herrn Peter Hartz etwas anderes erwarten dürfen?


Mfg

Dipl.-Ing. Roland Braun
Vors. der Organisierten Witzenhäuser Erwerbslosen-Initiative e. V.
Tel.: 05542 / 501937
eMail: braun.owei@web.de






Zuletzt bearbeitet: 07.11.05 15:58 von Braun_Roland


Hallo liebe Leserinnen und Leser,

nach 11 Tagen und 1.192 Zugriffen auf diesen Beitrag frage ich ich, ob es tatsächlich so ist, wie Thomas Kallay, der den "Tipp" des VNR-Verlags für die Deutsche Wirtschaft AG hier ins Forum einstellte, vermutet:

Oder ist es nicht sogar so, daß hier im Forum viele hiesige UnternehmerInnen mitgelesen haben, um doch noch an die Tips zum Abzocken zu kommen, da der o.a. Verlag sie zurückgezogen hat...?


Als ausgeschnittenes Bild steht dieser "Tipp" des VNR - Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG mit Datum 16. April 2005 auf der Seite des WASG-Kreisverbands Werra-Meißner:

http://wasg-werra-meissner.de

Klicken Sie auf dieser Seite oben in der Kopfzeile auf:

Fehlentwicklungen und im linken frame (Rahmen) auf (unterstrichen):

Arbeitslose als Profitbringer

Wenn Sie dann wiederum im linken Rahmen gleich oben klicken auf:

Ein-Euro-Jobs verdrängen "richtige" Jobs

können Sie den gleichnamigen Beitrag aus dem STERN vom 11.August 2005 lesen.

Dort ist z. B. zu lesen:

Nach Ansicht von ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer "korrumpieren" die Ein-Euro-Jobs die Kommunen, weil die Versuchung, die von der BA bezahlten Arbeitskräfte zu nutzen, einfach zu groß sei.


Tja, bleibt mir nur aus meinem obigen Beitrag zu zitieren:

Sie (die 1 Euro-Jobs) vernichten reguläre Arbeitsplätze in Industrie und Handwerk, im öffentlichen Bereich und in den Kommunen, bei den Trägern der Wohlfahrt und den Kirchen.


"........Und das mit rasender Geschwindigkeit!" möchte ich jetzt noch ergänzen!

Und deshalb werden in den Kommunen die "Hartz IV - Beiräte" so wild entschlossen eingerichtet!

Denn: Als ich mit dem Schreiben des Beitrags begann, waren es 1.172 Zugriffe, als ich aufhörte 1.192 und jetzt 1.195.....!

Und wer macht (wieder) mit? - Die Gewerkschaften!

HARTZ IV = Abwärtsspirale und Armut per Gesetz.


Dipl.-Ing. Roland Braun
Mitglied im Vorstand des KV Werra-Meissner der WASG
Vors. der Organisierten Witzehäuser Erwerbslosen-Initiative e. V. (OWEI)
Tel.: 05542 / 501937
eMail: braun.owei@web.de




Zuletzt bearbeitet: 07.11.05 15:48 von Braun_Roland


Hier kann man Herrn Krämer nur voll zustimmen!





Ja, ganz und gar. Jedém einzelnen (Ab-)Satz!

Dieser Beitrag von Herrn Krämer hat meine volle Zustimmung!

MfG

Roland Braun



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen kurz nahelegen, weshalb die Zugriffszahlen so enorm hoch sind. Ihr Beitrag wurde für die "jüngere Generation" auf einer Webseite verlinkt, welche von ca. 30k (30.000) Benutzern im Monat besucht wird.

Bitte schauen Sie hier:
http://www.counter-strike.de/fullnews.php?newsid=12707
Unter der Fettschrift "Reichsarbeitsdienst" finden Sie den Link auf Ihren Artikel.

Im übrigen findet Ihr Artikel sehr hohen Anklang in unserer Community.
Mit freundlichen Grüßen
Danny


Zuletzt bearbeitet: 09.11.05 15:33 von Danny


Hallo Herr Krämer, hallo Danny,

jetzt weiss ich, warum ich die von Danny genannte Seite nicht anschauen konnte. Solche Seiten sperrt der Web-Filter meines Systems und hatte mir das auch gemeldet.

Da ich auch zwei minderjährige Söhne habe, ist der Zugriff auf Seiten mit rassistischen Inhalt, Waffen, Gewalt, Sex, Verbrechen und Ähnliches mehr gesperrt.

Als Eltern sind wir oft nahe am Rand der Verzweiflung, weil wir permanent Spiele, die "erst" ab 12 oder 16 Jahren "freigegeben" oder "empfohlen" sind, einkassieren und verbieten und damit reichlich zu tun haben. Oft kriegen wir zu hören, dass die von (gleichaltrigen) Freunden und Bekannten (unsere Jungs sind 10 und 12 Jahre alt) geliehen wurden.

Ähnlich geht es uns mit Filmen und bei dem 12-Jährigen auch schon beii der Musik. Viel Zeit - die auch mit schöneren Dingen verbracht werden könnte - opfern wir da für Gespräche.

Da meine mittlerweile erwachsenen Söhne nahezu unbelästigt von diesem ganzen "Angebot" - um nicht zu sagen Mist - aufwuchsen, lasse ich mir auch nicht errzählen, es beeinflusse Kinder kaum oder gar nicht.

Richtig sauer bin ich, wie sehr auch in diesem Zusammenhang von den Unternehmen (der "Wirtschaft") und ihren Lobbyisten das Totschlagargument (?!) Arbeitsplätze bemüht bzw. "ins Spiel gebracht" wird, wenn wir Eltern uns wehren wollen, um unsere Kinder zu schützen.

Profit steht heute offensichtlich über ALLEM und JEDEM!


MfG

Roland Braun





Hallo,
ich möchte nur drauf hinweisen, dass der Beitrag von dem Herrn Michael Kraemer (2über mir) sich nicht auf die Fakten bezieht und er nur ein "Opfer" der Mediengewalt (Fernsehr/Radio) ist.

Ich bin 20Jahre alt und spiele seit ca.5 Jahren Counter-Strike.
Ich habe weder Gedanken anderen Menschen Leid an zu tun, noch hab ich sonstige Gewaltvorstellungen.

Ausnehme ? Nein !

Aktuell spielen 104.000 Leute Counter-Strike
(Quelle: h**p://steampowered.com/status/game_stats.html

Man behalte im Hinterkopf, dass es NUR um das Spiel Counter-Strike handelt!

Wenn jeder (sagen wir mal) Tausendester Spieler ein wandelte Tatwaffe ist, würden garantiert mehr Verbrechen stattfinden.

Man kann die breite Maße der Egoshooter Spieler nicht auf eine Tat in Erfurt aufbauen!

Counter-Strike ist für mich:
-ein Zeitvertreib
-eine Herrausvorderung --(Taktik ist alles)
-Teamplay --(alleine schafft man in dem Spiel nichts)

Wieviele Täter begehen schlimmeres und haben im Leben weder ein Computer noch ein Spiel besessen ?

Ausserdem belegen Studien, dass Computerspieler sich keine gestörten Verhalten aneignen.
Man eignet sich kreatives -und logisches denken an.
(bei höchstens 3std. am Tag Spielen)
--

Ausserdem Interessiere ich mich für solche beiträge die uns alle betrifft!
Nur weil ich Spiele, bin ich gleich ein Idiot ohne Verstand und Interesse?
Schöne Vorstellung.
Gratulation, sie sind sehr Klug Herr. Michael Kraemer.

Ich hoffe das mein Beitrag nicht gelöscht wird, weil jemand nicht einsehen will was ich schreibe.
Ich hoffe auch, dass welche (auch wenns nur 2-3sind) endlich den Computerspieler nicht als abschaum betrachten!

Komme grade von meiner täglichen Arbeit und hab auch nicht garde die große Lust mich groß anzustrengen um die Rechschreibung perfekt zu gestallten.

Danke


Zuletzt bearbeitet: 10.11.05 11:05 von Flawless


Abgesehen davon, das es hier eigentlich um Ausbeutung von Menschen ging.

Gibt es denn nicht sinnvollere Spiele als dieses angeführte?

Gibt es denn nicht Spiele, mit deren Hilfe man sein Wissen erweitern könnte?

Gibt es denn nicht Simulatoren z.B. Flugsimulator oder Trainsimulator, die allesamt sinnvoller sind?



Eine faszinierende Diskussion!
Erst ging es um Ausbeutung. Dann um Counter-Strike und darum, dass CS-Spieler Amok-Läufer werden können.

Letzeres ist induktiv hergeleitet und entbehrt jeder empirischen Grundlage.

Eines jedoch kann dieser Thread deutlich zeigen:
Anscheinend befand die Redaktion von www.counter-strike.de diesen Thread hier für so wichtig und für ihre Leserschaft für so interessant, dass sie hier her verlinkt hat.
Das bedeutet, dass ein nicht unerheblicher Anteil junger Menschen, die Counter-Strike spielen, an politischen und gesellschaftlichen Themen Interesse zeigt, geschichtsbewusst ist und Empathie für erwerbslose und benachteiligte Menschen hat.
Allein dieser Umstand dürfte das schlechte Bild, das einige von Killer-Spiel-Spielern haben, etwas zurechtrücken.

Vielleicht können die Moderatoren dieses Forums ausfindig machen, wieviele Seitenzugriffe über den genannten Link kamen. Das wäre aufschlussreich.

Zum Schluss noch ein Wort an besorgte Eltern: Ja, haltet euren Nachwuchs von solchen Spielen fern, ebenso von allen anderen Dingen, die eine Flucht aus der Realität erlauben. Bringt ihnen bei, Emotionen konstruktiv zu bewältigen. Wenn sie das gelernt haben, brauchen sie sich nicht mit anderen Realitäten betäuben. Ganz im Gegenteil: Dann sind Ausflüge in andere Realitäten sinnvoll, lehrreich und wünschenswert - sie sind jedem Spiel immanent. Wichtig ist halt, dass man daraus zurück kommt. Dann macht auch Counter-Strike als taktisch anspruchsvolles Spiel in der Gruppe Spaß.
(siehe auch wikipedia.de: Homo ludens)

Grüße allerseits

Leonidowitsch


Zuletzt bearbeitet: 10.11.05 22:56 von Leon


Manche Menschen morden und andere hassen sie dafür..
Was ich damit sagen will ist: des es immer verschiedene Geschmäcker gibt.

Wenn mir das Spiel mit ihren taktischen Elementen spaß macht, dann lasst mich (oder alle anderen) doch.
Warum müsst ihr alle kritisieren, nur weil ihr nicht dazu gehört ?

Es gibt auch Leute die essen Schlangen ?
Igitt sagt ihr ?
Habt ihr es probiert das ihr das sagen könnt ?

Denkt doch mal nur ein bischen nach, danke

An Leon,
willst du mir jetzt persöhnlich beleidigen ?
Ich hab sicher mehr bezug zur Realtität, als DU mit deinem "24h vorm Duden rumhängen und im hohen alter ehh alles vergessen" Leben.

Leb dein Leben, anstatt anderen die schwachsinnige Idee ein zu reden, dass KILLER-SPIELE (allein dieser Ausdruck kommt sicher in Lexikon als große Dummheit) Menschenverstand zerstört.

Naja mein letzter Post 4 ever.
Brauch mir wohl keine große Mühe machen und dir (und die meisten hier) auf dem REALEM Weg zu weisen.

Spießer bleibt Spießer

Wenn man lange in einen Abrund blickt,
blickt der Abgrund in einen Selbst!

Und die meisten von euch sind schon von der Macht der Medingewallt gefesselt und ihr könnt euch nur wehren, indem ihr Vorurteile ausspuckt.
Gute idee, nur leider etwas arm.

Hier sprach der 20jährige Counter-Strike süchtling, der ehh nix besseres im Leben kann alls 24h zu zocken...
Und morgen lauf ich amokk..

*vorsicht!!! IRONIE HERR LION*

danke


Zuletzt bearbeitet: 11.11.05 05:02 von Flawless
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