DISKUSSION OHNE ZENSUR
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Thema: Selbstbedienung oder Ausverkauf?


Wie kann eine Gemeinde, deren Bürgermeister "Schaden von ihr und den Nutzen mehren" das Grundnahrungsmittel der Bürger einer Gemeinde an ein Ausbeuterunternehmen verkaufen?

Das Wasser muss als Grundnahrungsmittel bezahlbar für jedes Gemeindemitglied bleiben!

Es ist eine bodenlose Sauerei von den hier herrschenden, Ausverkauf mit dem Grundnahrungsmittel zu betreiben!

Glaubt den dieser Meisterbürger allen Ernstes, dass das der richtige Weg ist?

Oder stecken ganz andere Überlegungen und Verabredungen dahinter?




Es ist sehr bedenklich, dass die Meinharder Bürgerinnen und Bürger bisher nicht durch die Gemeinde über das Vorhaben in ausreichender Form informiert wurden. Eine solche Maßnahme gebietet eine Bürgerversammlung, der eine Einladung an alle Meinharder Haushalte, die ausführliche Informationen und keine Schönfärberei zu enthalten hat, voraus geht.

Die momentane Vorgehensweise zeigt ein zweifelhaftes Demokratieverständnis.

Am Donnerstag, dem 8.7.2004, 18.30 Uhr, findet in Meinhard-Grebendorf, im Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung, eine öffentliche Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeindevertretung der Gemeinde Meinhard statt.
Tagesordnung:
1. alternative Betriebsform der der Wasserver- und Abwasserentsorgung
- Beschlussempfehlung für die Gemeindevertretung
2. Tagesordnung der Sitzung der Gemeindevertretung am 15.7.2004
3. Anfragen
4. Verschiedenes

Ursprünglich hatte man vor, den Tagesordnungspunkt 1 nichtöffentlich zu behandeln. Davon ist man wegen dem Druck der Öffentlichkeit (z.B. der Flugblattaktion der FWG und BI) mittlerweile abgerückt.

Warten wir die heutige Sitzung ab, um über die weitere Vorgehensweise zu entscheiden.





Hallo Watzmann,
zur Erinnerung. In Eschwege war man schon 3 Schritte weiter.
Hätte das Kartellamt nicht einen Riegel davor geschoben, waren 33% der Stadtwerke - ohne Not - an die EAM verhökert. Die treibende Kraft Richtung EAM war dabei die FDP. Als die SPD nicht mitspielte, machte man das eben mit der FWG und CDU. Du kannst sicher sein, in Eschwege geht es auch in erster Linie um Aufwandsentschädigungen.
Die Umgründung der Stadtwerke zur GmbH lässt eben zu, dass die Bezüge die sich Vorstände und Werksausschuß genehmigen, nicht mehr öffentlich gemacht werden können. Die Manöver, die die FDP z.Z. in der WR veranstaltet, sind doch ziemlich durchsichtig. Man will einen Anschluß von Meinhard an die WAZV verhindern und hofft, daß man die Meinharder Wasserversorgung selbst in die Hand bekommt. Dabei wurde die ÜWG/FDP Meinhard nur vorgeschoben. Im Hintergrund zieht die FDP-Eschwege die Fäden. Noch weniger als zur EAM wollen die Meinharder allerdings nach Eschwege.
Hintergründe


Dass die Meinharder Stromkunden der Stadtwerke Eschwege über den Strompreis die Defizite des Eschweger Hallenbades mitfinanzieren, ist den meisten Meinhardern unbekannt.
Kommt die Wasserrechnung eines Tages auch aus Eschwege, finanzieren die Meinharder noch ganz andere Dinge in Eschwege mit.


Zuletzt bearbeitet: 11.07.04 11:46 von Horst_Speck


Aber schauen wir doch einmal auch die "Selbstversorger" im Werra-Meißner-Kreis an. Dort werden in Nacht und Nebelaktionen Posten geschaffen (Geschäftsführer) die nicht notwendig sind!

Für beide Krankenhäuser sollte ein Geschäftsführer reichen und dann Betriebsleiter!

Aber solange es in der Macht der einen oder sicherlich auch der anderen Partei ist, verschafft man eben liebgewordenen Genossen Posten!

Das muss endlich aufhören!

Die Wasserversorgung an ein Wirtschaftsunternehmen zu verscherbeln um sich ins Postengeschacher dann zu begeben ist eine bodenlose Sauerei und gehört abgestraft!

Wasser ist für jeden Menschen eine Grundversorgung!

Dieses darf nicht durch Wirtschaftsunternehmen zu einem Spielball werden, egal mit wie viel % es an dem ganzen beteiligt ist! Eine EON will verdienen, also wird der Wasserpreis ins uferlose getrieben wie mit dem Strom auch schon geschehen!


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