DISKUSSION OHNE ZENSUR
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Thema: Leute der übelsten Kategorie


Als "Leute der übelsten Kategorie" beschimpfte heute Abend der Fraktionsvorsitzende der SPD, Harald Schädler, anwesende Besucher der Bürgerinitiative in der Sitzung des Haupt und Finanzausschusses in Meinhard.

Der Grund, nachdem das Thema "Verkauf der Meinharder Wasserversorgung" durch Artikel in der Presse, Leserbrief und ein Flugblatt der Bürgerinitiative hochgekocht ist, hat nun die Kommunalaufsicht ein "Durchwinken" des geplanten Deals verhindert.
Ursprünglich sollte heute in einer nichtöffentlichen Sitzung eine Beschlussempfehlung für die Gemeindevertretersitzung erteilt - und diese am 15.7. abgenickt werden. Nun hat nicht nur die FDP/ÜWG sondern auch noch die Kommunalaufsicht Klärungssbedarf. So wie es aussieht, will die SPD-Meinhard die Wasserversorgung über den WAZV-Abwasserentsorgung GmbH Nentershausen an die EAM verkaufen, und mit dem Abwasser in den WAZV einsteigen.

Eine Anfrage im Vorfeld zwecks Information zum Thema von mir, endete mit den Worten:"Ich habe allerdings nicht die Absicht weitere 4 Monate auf Ihre Antwort zu warten und werde - falls Sie mich nicht umgehend informieren - davon ausgehen, dass es etwas zu verbergen gibt." Informationen kamen natürlich nicht.
Offenbar wollte man, ohne vorher die Öffentlichkeit ausreichend zu informieren, den Deal durchwinken und Fakten schaffen.
Dass die BI nicht wartet, bis die Meinharder SPD Fakten geschaffen hat um anschließend zu lamentieren, hätte man wissen müssen.

Widerstand gegen die Privatisierung auch in Kassel


Da die Gemeinde ihre Bürger über ihre Pläne und den zukünftigen Partner EAM und die WAZV-Abwasserentsorgung GmbH Nentershausen vorher nicht umfassend informieren will, will ich - als einer aus der "übelsten Kategorie" dies tun.

Wasserversorgung GmbH Dienstleistungen rund um Wasser und Abwasser

Die EAM-Wasserversorgung GmbH (EWG) bietet ein umfassendes Dienstleistungspaket rund um die Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie die TV-Kanalinspektion und die Höchstdruckreinigung.
Das Unternehmen mit Sitz in Kassel und einer Außenstelle für den Technischen Betrieb in Bebra (Kreis Hersfeld-Rotenburg) ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Energie-Aktien-
gesellschaft Mitteldeutschland EAM.
Die EWG wurde im September 1993 gegründet, um die Trinkwasserversorgung und die Abwasserentsorgung als Dienstleistung für mit der EAM partnerschaftlich verbundene Kommunen verantwortlich zu betreiben. Seit Oktober 1993 ist die EWG für die Trinkwasserversorgung der Mitgliedsgemeinden des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Landkreis Hersfeld-Rotenburg (WAZV) verantwortlich. Die Gründungsgemeinden des Zweckverbandes sind Cornberg, Hohenroda und Nentershausen. Seit April 1994 gehört die Gemeinde Herleshausen im Werra-Meißner-Kreis dem Zweckverband an, im Juli des gleichen Jahres trat die Gemeinde Ronshausen bei. Über einen Pachtvertrag versorgt die EWG seit Anfang 1995 auch die Gemeinde Philippsthal. Mit der Quelle Breitau verfügt die EWG über eine der ergiebigsten Oberflächenquellen Hessens. Nach der Übernahme vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg und der Sanierung im Jahr 1995 werden aus ihr die Gemeinde Cornberg, Teile der Stadt Sontra und der Gemeinde Nentershausen sowie die Bundeswehrkaserne Sontra mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser versorgt. Philippsthal war die erste Gemeinde, in der die EWG neben der Trinkwasserversorgung auch für die Abwasserbeseitigung durch den Betrieb von Kanalsystemen und Kläranlagen verantwortlich zeichnet. Seit 1998 ist die EWG Mitgesellschafter der WAZV-Abwasserentsorgung GmbH
(WAG), für die das Unternehmen als Dienstleister die Abwasserentsorgung und -reinigung in den Gemeinden Cornberg, Herleshausen, Hohenroda und Nentershausen durchführt.
Die EWG versorgt insgesamt rund 21 000 Bürger mit Trinkwasser und entsorgt das Abwasser von rund 18 000 Bürgern. Die Wasserabgabe liegt bei über einer Million Kubikmeter pro Jahr. Zur Wassergewinnung und -verteilung verfügt das Unternehmen über 25 Hochbehälter, 15 Tiefbrunnen, 19 Quellen, 13 Pumpstationen und rund 270 Kilometer Wasserleitungsnetz. Im Bereich Abwas-
ser betreut die EWG 14 Kläranlagen, zahlreiche Regenentlastungsanlagen und Abwasserpumpstationen sowie 165 Kilometer Kanalnetz.
Wir über uns als Partner der Kommunen und der Industrie bietet die EAM-Wasserversorgung
GmbH auch ein umfassendes Dienstleistungskonzept rund um die TV-Kanalinspektion.
Zusätzlich ist seit dem Jahr 2000 ein neues Aufgabengebiet hinzugekommen: die Höchstdruckreinigung. Mehr Informationen zu diesen Dienstleistungen finden Sie auf der Rückseite dieser Broschüre.

Die EWG bietet überregionale Konzepte zur Optimierung der Wasserver- und Abwasserentsorgung. Politische Grenzen stellen in diesem Fall nicht die Grenze für einen Wasser- bzw. Abwasserverbund dar. Aufgrund kurzer Entscheidungswege können Baumaßnahmen zügig finanziert und umgesetzt werden.
Durch eine entsprechende Gestaltung der jeweiligen Verträge werden die gemeindlichen Haushalte bei anstehenden Investitionsmaßnahmen (zum Beispiel im Kanalnetz) entlastet.
Die EWG arbeitet nach dem Kostendeckungsprinzip unter Berücksichtigung des öffentlichen Preisrechts und erstellt daran orientiert entsprechende Gebühren- und Beitragskalkulationen.
Durch den Einsatz von Fachpersonal und moderner Technik bietet die EWG eine hohe Betriebssicherheit. Zur Effektivitätserhöhung soll-
ten die Aufgaben der Wasserver- und Abwasserentsorgung
von einem Unternehmen wahrgenommen werden. Die EWG übernimmt jedoch selbstverständlich auch die Verantwortung für einzelne Bereiche. Wasser und Abwasser aus einer Hand Die EWG, ein kompetenter Partner der Kommunen Der Unternehmenssitz der EWG in der Kasseler Druseltalstraße.

Für das gesamte Versorgungsgebiet wird ein Störungsdienst rund um die Uhr vorgehalten, so dass im Störungsfall umgehend kompetente Mitarbeiter zur Verfügung stehen, um diesen zu beheben und eine eventuelle Beeinträchtigung der Versorgung beim Kunden
auf ein nicht zu vermeidendes Mindestmaß zu beschränken. Die Steuerungstechnik in den Wasserversorgungsanlagen wird nach einer Bestandsaufnahme unter Berücksichtigung von Einsparpotenzialen optimiert. In den ersten Jahren sind oft umfangreiche Investionen notwendig, um die Netzverluste exakt zu ermitteln und daran anschließend Zug um Zug zu senken. Vorrangig ist hierbei der Austausch von funktions unfähigen Absperrarmaturen zu sehen, denn nur mit funktionsfähigen Armaturen ist eine Eingrenzung von verlustbehaf
teten Strecken möglich. Beispielsweise steht für die Überprüfung der Absperrarmaturen eine Schieberdrehmaschine zur Verfügung, mit deren Hilfe die Dimension und die Funktionsfähigkeit der Armaturen auf einfache Art und Weise überprüft werden kann.


Zuletzt bearbeitet: 11.07.04 10:53 von Horst_Speck


"Leute der übelsten Kategorie" Seite 2
Durch die Zusammenarbeit mit einem anerkannten Labor können kurzfristig dringend notwendige Wasseruntersuchungen durchgeführt werden. Die Hochbehälterreinigung im gesamten Versorgungsgebiet wird grundsätzlich in Zusammenarbeit mit einer anerkannten Fachfirma durchgeführt. Die EWG verfügt über eine umfangreiche Lagerhaltung und kann dadurch im Bedarfsfall schnell Materiallieferungen vornehmen. Die Planung von anstehenden Arbeiten am Wasserversorgungsnetz wird von eigenem Personal geleistet. Mit Hilfe grafischer Informations-Systeme (GRANIS/Ingrada) werden die vorhandenen Bestandspläne EDV-technisch erfasst. Diese Pläne werden durch Informationen Wasser Effektive Trinkwasserversorgung sicher, sauber, kompetent der Mitarbeiter, die diese bei Arbeiten am Wasserversorgungsnetz sammeln, ständig aktualisiert.
Die Abrechnung und der Einzug der Wassergebühren erfolgt über ein zentrales System.
Die EWG bietet auch die Übernahme der kaufmännischen Verwaltung für Gemeinden an, wenn die EWG das Wasserversorgungsnetz nicht selbst betreut. Die turnusmäßige Auswechslung der Wasserzähler wird überwiegend durch eigenes Personal ausgeführt, um sicherzustellen, dass die Wasserzähleranlagen nach und nach gemäß DIN 1988 umgerüstet werden. Im Zeichen des Wandels Effizienz wird immer mehr zum beherrschenden Thema in der Wasser- und Abwasserwirtschaft. Für die kommunalen Versorger bedeutet dies unter anderem auch, die Chancen zu prüfen, die in der Kooperation mit Privatunternehmen liegen. Der WAZV
war sicherlich seiner Zeit voraus, als er im Jahr 1993 den Verband gründete und die Wasserversorgung zusammen mit dem leistungsfähigen Partner EAM neu ordnete. Nach nunmehr annähernd zehn Jahren ist festzustellen, dass wir den richtigen Weg gegangen sind. Die individuellen Kooperationslösungen, die wir gemeinsam mit unserem Partner EAM gefunden haben, bilden die Grundlage für eine dauerhafte Ver- und Entsorgung in unserem Verbandsgebiet. Für das gesamte Versorgungsgebiet wird ein Störungsdienst rund um die Uhr vorgehalten, so dass im Störungsfall umgehend kompetente Mitarbeiter zur Verfügung stehen, um diesen schnell zu beheben. Die Steuerungstechnik in den Abwasserentsorgungsanlagen wird nach einer Bestandsaufnahme unter Berücksichtigung von Einsparpotenzialen optimiert. Alle Kanalnetze werden gemäß den Forderungen der Eigenkontrollverordnung TV untersucht. Nach dieser Untersuchung werden entsprechende Sanierungskonzepte erstellt und nach Prioritäten geordnet abgearbeitet. Abwasseranlagen werden in enger Abstimmung mit den beauftragten Planungsbüros und den zuständigen Behörden geplant. Die Realisierung und Finanzierung erfolgt - beschleunigt durch kurze Entscheidungswege - innerhalb kürzester Zeit. Durch die erücksichtigung
aller Einflussfaktoren auf die Höhe der zu zahlenden Abwasserabgabe tritt hier ebenfalls eine Optimierung ein. Daraus resultierend sind häufig SMUSI-Berechnungen zu erstellen. Aus diesen Erkenntnissen heraus sind anschließend meist entsprechende Planungen zur Sanierung von Regenentlastungsanlagen und zur gezielten Ableitung von Außengebieten zu beauftragen. Durch die Zusammenarbeit mit anerkannten Laboren können kurzfristig dringend notwendige Abwasseruntersuchungen durchgeführt werden. Mit Hilfe grafischer Informations-Systeme (GRANIS/Ingrada) werden die vorhandenen Bestandspläne EDV-technisch erfasst. Die Pläne werden durch Informationen der Mitarbeiter, die diese bei Arbeiten am Kanalnetz sammeln, ständig aktualisiert.
Die Abrechnung und der Einzug der Abwassergebühren erfolgt über ein zentrales System.
Die EWG bietet im Übrigen die Übernahme der kaufmännischen Verwaltung auch für Gemeinden an, bei denen die EWG das Abwassernetz nicht selbst betreut. Wir sorgen für Entsorgung umweltschonend und kostengünstig Abwasser.
Die gestiegenen rechtlichen und technischen Anforderungen in der Klärwerkstechnik sowie vor allem die Auswirkungen der Eigenkontrollverordnung des Landes Hessen, die die Kommunen verpflichtet, ihr gesamtes Kanalnetz mittels Videotechnik zu überprüfen und dabei festgestellte Mängel innerhalb einer bestimmten Zeit zu beheben, stellen viele Gemeinden vor kaum lösbare Aufgaben. Seit über drei Jahren managt die WAZV-Abwasserentsorgung GmbH (WAG) die Entsorgung des Abwassers im Verbandsgebiet des WAZV. Dabei bedient sie sich des Know-hows der EAM-Wasserversorgung GmbH (EWG). Dieses Kooperationsmodell hat sich bewährt. Die Zusammenarbeit mit der EWG hat gezeigt, dass sie ein verlässlicher und erfahrener Partner in der Abwasserentsorgung ist und für eine sichere und umweltgerechte Abwasserbehandlung eintritt. Die eingegangene Partnerschaft entlastet die kommunalen Haushalte. Mit den vorhandenen Einrichtungen wurden auch Finanzierungslasten übernommen. Für neue Investitionen müssen keine kommunalen Mittel mehr in Anspruch genommen werden. Neue Wege im Bereich der öffentlichen Abwasserentsorgung mit einem hohen Finanzierungsbedarf werden die Gemeinden auch weiterhin verstärkt beschäftigen. Viele dringend erforderliche Investitionen werden in Zukunft erst durch die Mobilisierung privater Finanzierungs- und Betreibermodelle und durch die Nutzung von Synergieeffekten bei
Bau und Finanzierung durchführbar sein. Diese Erkenntnisse dürften in den nächsten Jahren dazu führen, dass die Aufgeschlossenheit der Kommunen gegenüber den unterschiedlichsten Kooperationsmodellen weiter zunehmen wird.
Zusätzlich ist seit einem Jahr ein neues Aufgabengebiet hinzugekommen: die Höchstdruckreinigung. Mit dieser Technik werden inkrustierte Wasserrohre und mit starken Ablagerungen belastete Kanäle gereinigt. Auch die Reinigung von Wärmetauschern, Anlagen, Fahrzeugen, Druck- und Leitungssystemen aller Art, Tanks, Schwimmbädern und verschiedenen Oberflächen (zum Beispiel Graffitti Entfernung) ist mit dem Höchstdruckreinigungsverfahren mit Drücken zwischen 200 und 2 500 bar möglich.
Der Rundum-Service: TV-Kanalinspektion Als Partner der Kommunen und der Industrie bietet die EAM-Wasserversorgung GmbH auch ein umfassendes Dienstleistungskonzept rund um die TV-Kanalinspektion. Die TV-Kanal-Untersuchungsfahrzeuge der EWG, die im Auftrag von Städten, Gemeinden oder Unternehmen den Zustand des Kanalnetzes unter die Lupe nehmen und dokumentieren, sind mit modernster Technik ausgerüstet. Den ferngesteuerten Video-Kameras und den geschulten Augen der EWG-Mitarbeiter entgeht nicht einmal der kleinste Haarriss in der Kanalisation. Mit dem Dienstleistungskonzept TV-Kanalinspektion verbunden ist die Erarbeitung von Sanierungsplänen und deren Ausführung. Weiterhin gehören der Aufbau von grafischen Informations-Systemen mit Leitungs-, Liegenschafts- oder Sachkataster mit dazugehörigen Datenbanken sowie deren Pflege zu den Dienstleistungen. Als Grundlage der Bestandspläne kann die Automatisierte Liegenschaftskarte (ALK) des Katasteramt mit verwaltet werden.
Quelle: Prospektblatt der EAM



Als "Leute der übelsten Kategorie" beschimpfte heute Abend der Fraktionsvorsitzende der SPD, Harald Schädler, anwesende Besucher der Bürgerinitiative in der Sitzung des Haupt und Finanzausschusses in Meinhard.

Dieser Typ gehört abgesetzt wie der Leiter des so genannten Ordnungsamtes in Eschwege!

Was denken denn diese Leute von sich?

Wo werden wir mit solchen Leuten landen?

Ohne Ordnung nur mit Eigennutz von denen?



In einem Punkt muss ich Herrn Speck korrigieren:
Herr Schädler hat nicht gesagt, wen er mit der Diffamierung "Leute der übelsten Kategorie" gemeint hat. Er hat ganz pauschal berichtet, das durch den kritischen Artikel der FDP "Leute der übelsten Kategorie" auf den Plan gerufen wurden. Damit hat er alle in einen Sack geworfen, die sich kritisch zum Vorhaben der Gemeinde geäußert haben.
Scheinbar ist bei Herrn Schädler noch nicht angekommen, dass die Bürgerinnen und Bürger erkannt haben, welche Politik die SPD auf allen Ebenen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger betreibt.
Mit seinem Verhalten unterstützt Herr Schädler den Abwärtstrend der SPD.



Hallo,

zum Thema "Leute übelster Kathegorie" möchten wir vom Sozial- und Erwerbslosenverein ARCA Soziales Netzwerk e.V. vorschlagen, daß alle, die wie wir auch, so und ähnlich betitelt werden, vielleicht einen Club aufmachen sollten

Wir von den Erwerblosen-Initiativen und Sozialvereinen (ja, es gibt ne Menge von unserer Sorte in Deutschland ) sind es gewohnt, nicht nur selbst als Erwerbslose in Arbeitsämtern und Sozialämtern regelmäßig rechtswidrig behandelt, genötigt, bedroht und mit Beugung geltenden Rechts belegt zu werden, nein, wenn wir es dann auch noch wagen, für andere Erwerbslose gegenüber diesen Behörden einzutreten, dann sind wir personae non grata, und zwar vom allerübelsten...

Sozialverein
und Erwerbslosen-Initiative
ARCA Soziales Netzwerk e.V.
- der Vorstand -
i.A. Th. Kallay, 1. Vorsitzender
Friedrich-Wilhelm-Straße 4
37269 Eschwege
Tel.: 05651/754706
Fax: 01212/511439710
eMail: arca.sozial-esw@web.de


Im Ansatz finde ich Ihre Idee richtig. Nur mit einem Verein kommen Sie nicht an Menschen der Kategorie Schädler heran.

Lesen Sie einen Artikel aus dem FWG Journal vom Mai 2004, das ist für mich der richtige Weg:

Schönreden reicht nicht – der Weg aus der Misere:
Das Können und Wissen Aller ist wichtig!


Die Angst geht um.
• Die Angst, den immer größer werdenden Belastungen am Arbeitsplatz nicht mehr gewachsen zu sein.
• Die Angst, morgen zu denen zu gehören, die ohne Arbeit sind.
• Die Angst, bald zu den Armen zu gehören, die auch für wenig Geld arbeiten müssen, weil die sozialen Leistungen des Staates für unverschuldet arbeitslos Gewordene nicht mehr ausreichen, um das Leben zu finanzieren.
• Die, die ohne Arbeit sind, haben die Hoffnung auf ein normales Arbeitsverhältnis meist schon aufgegeben.

An Arbeit scheint es aber nicht zu mangeln, jedoch am Geld, die Arbeit zu bezahlen. Im Widerspruch dazu stehen zum Beispiel Millionenzahlungen an Manager und Ausgaben der öffentlichen Hand für offensichtliche Prestigeobjekte.

Wandel der Gesellschaft
Unser Land benötigt verlässliches und nachhaltiges Handeln. Konkrete Aktionen sind nötig und das sehr schnell. Wir müssen weg von dieser überregulierten, zur Unselbstständigkeit erziehenden Gesellschaft, kurz, wir brauchen mehr den mündigen Bürger.

Können und Wissen nutzen
Auch die repräsentative Demokratie, in der eigentlich der Volkswille in Parlamenten durch Abgeordnete vertreten werden soll, muss diesem Anspruch gerecht werden. Die Parteien müssen Macht abgeben und den Bürgern mehr Beteiligungsmöglichkeiten als heute bieten. Es reicht nicht, den Bürger vor den Wahlen mit haltlosen Versprechungen einzulullen. Das Können und Wissen der Bürgerinnen und Bürger, das für unser Land so wichtig wäre, bleibt so ungenutzt.

Zumutbarer Kostenaufwand
Unsere öffentliche Verwaltungen erwecken zu oft den Anschein nur für den Selbstzweck zu arbeiten. Sie haben eigentlich den Auftrag, das geltende Recht bürgerfreundlich, bürgergerecht und bürgernah umzusetzen. Und das mit einem Kostenaufwand, der für die Steuerzahler/innen zumutbar zu sein hat.

Das Übel der Verschuldung
Die meisten Kommunen und Kreise stehen durch eine verfehlte Bundes- und Landespolitik finanziell mit dem Rücken zur Wand. Aber auch, weil sie zu einem gewissen Teil – oft gegen den Widerstand der Freien
Wähler – selbst dazu beigetragen haben. Die öffentlichen Kassen sind – um es deutlich zu sagen – so gut wie pleite. Der Weg ausdieser Misere ist schwierig, aber nicht unmöglich.

Keine Behördenoasen mehr
Auch die kommunalen Verwaltungen – in Gemeinde, Stadt und Kreis – müssen endlich lernen, betriebswirtschaftlich zu denken und zu handeln. Sie brauchen effiziente Strukturen, Kostenbewusstsein und ein modernes Dienstrecht mit Leistungsanreizen. Neues Denken und Handeln ist gefragt. So haben sich zum Beispiel die Freien Wähler im Kreistag für eine Zusammenarbeit des Kreises
mit den Städten und Gemeinden im Bereich der Immobilienverwaltung
eingesetzt. Wir meinen, dass gerade kleine Gemeinden
von dem Know How des Kreises profitieren können. In der letzten Kreistagssitzung haben wir erfahren, dass es in der Kreisverwaltung kein Vorschlagswesen für Mitarbeiter gibt. Das darf nicht so bleiben.

Das Übel der Zuschüsse
In der Förder- und Zuschusspolitik sehen wir den Hauptübeltäter für die leergefegten Kassen. Zu vieles wird getan, nur um Zuschüsse zu bekommen. An die (Volks)Wirtschaftlichkeit und die Folgekosten wird zu wenig gedacht. Das Ergebnis ist die Verschuldung der öffentlichen Kassen in einer Dimension, die unverantwortlich ist. Wichtige Investitionen, die auch zur Belebung des Arbeitsmarktes beitragen würden, sind nicht möglich.

Arbeit der Freien Wähler
Freie Wähler in Hessen arbeiten bisher nur in kommunalen Parlamenten. Wir tragen dort in vielfältiger Weise Verantwortung und vertreten die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden, den Städten und den Kreisen ohne parteipolitisches Denken. Über die kommunale Ebene hinaus stellen wir über die Freien Wähler Nordhessen, den Hessischen Landesverband und Bundesverband der Freien Wähler Forderungen an die Bundesund Landesregierungen.

Ihr Engagement ist gefragt
Es darf Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, nicht ausreichen nur zu den Wahlen als Bürger gefragt zu sein! Auch Sie sollten Ihr Können und Wissen ohne Parteibuch zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger einbringen! Wir Freien Wähler freuen uns auf Ihr Engagement.

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