DISKUSSION OHNE ZENSUR
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Thema: Zweckverbände und Sitzungsgelder


Lt. dem SPD-Fraktionsvorsitzendem Harald Schädler (am 15.7.04 auf der Gemeindervertretersitzung
in Hitzelrode) kann man sich für die in Zweckverbandssitzungen gezahlten Sitzungsgelder
gerade einmal die zwei Wasser leisten, die man in der Sitzung trinkt.

Wenn die Verbandsversammlung des Zweckverband Abfallwirtschaft mit 26 Mitglieder
in 2 Sitzungen/Jahr, jedem seiner Mitglieder nur diese zwei Wasser zahlt,
kommen ca. 100 EUR bzw. 200 DM zusammen.

Frage : "Wo bleiben dann die 53.800,00 DM Differenz, denn lt. Gebührenkalkulation verursachen die Verbandsgremien des ZVA 54.000,00 DM Sitzungsgelder im Jahr,
die man letztlich den Gebührenzahlern aus der Tasche zieht?

Aber nicht nur die "Leute der übelsten Kategorie" zweifeln an der Wahrheitsliebe unserer
Kommunalpolitiker und lassen sich auch nicht davon überzeugen,
dass Selbsbedienung nur in den anderen Landkreisen zu Hause ist.

Sitzungsgelder beim ZVA




Zuletzt bearbeitet: 17.07.04 06:25 von Horst_Speck


Welcher Kategorie Herr Schädler (er betitelte Menschen die ihre demokratischen Grundrechte in Anspruch genommen haben und eine andere Meinung vertraten als er, als Leute der übelsten Kategorie) zuzuordnen ist hat er mit dem flotten Spruch, über den Herr Speck berichtet - man könne mit dem Sitzungsgeld gerade mal die zwei Wasser bezahlen - erhärtet.
Ich bin stellvertretendes Mitglied in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft. Pro Sitzung an der ich als Stellvertreter teilnehme erhalte ich 35,00 EURO + Fahrtkosten.



Hallo Herr Speck,

Sie haben doch sicherlich übersehen das in den "Kosten der Verbandsgremien" auch Reisekosten und Verfügungsmittel enthalten sind!

In den Reisekosten sind ja auch die Fahrtkosten der Mitglieder der Verbandsversammlung zu den Versammlungen enthalten, finden diese Versammlungen dann zukünftig in Nentershausen, Rotenburg, Kassel, abwechselnd hier in der Region oder wo auch immer statt, kann sich vorstellen wie dieser Posten kostenmäßig explodiert wird, allein auch deshalb, weil die Zahl der Mitglieder wesentlich anwachsen wird.

Muß man die "Verfügungsmittel" so verstehen, das wie in jedem ordentlichen Verein der Vorsitzende ab und zu für verdiente Mitglieder und Freunde des Vereins "eine Runde und einen Imbiß" ausgibt?
Oder werden diese Gelder für sogenannte "nützliche Zwecke" ausgegeben?
Für Öffentlichkeitsarbeit kann es ja nicht sein, da gibt es einen separaten Titel, zur Höhe dieses Betrages muß man sich allerdings fragen, was damit und für welchen eigentlichen Zweck bezahlt wird.

Vielleicht Herr Speck, ist das ja auch alles nur Spekulation, weil eine "Kostenermittlung zur Kalkulation" aus 2001 würde nach der allgemeinen Lebenserfahrung heute im Verhältnis 1:1 in Euro umgesetzt werden müssen.

Nun wie auch immer, auch mit den von Herrn Austen in seinem Beitrag von heute genannten Zahlen ist dieser Posten in keiner Weise nachvollziehbar.








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