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Thema: Warum schweigen wir wie Lämmer auf dem Weg zur ...


Warum schweigen wir wie Lämmer auf dem Weg zur Schlachtbank?

Was wäre, wenn montags generalstreikt würde?
Die Wirtschaft wäre in nullkommanix wieder voll in Fahrt.

Die LEIPZIGER sollten sich auf den Weg machen und Ihre Erfolgsstory auch mal uns im Westen vermitteln.

Vielen sind noch immer die Bilder in Erinnerung, wie unsere Politiker auf den Balkonen und Balustraten standen, mit Tränen der Freude in den Augen, dass es einem Volk unter Wahrnehmung demokratischer und rechtstaatlicher Gewalt gelungen ist Veränderungen zum Guten zu bewirken.

Also Kurz: Wenn Recht zu Unrecht wird, dann wird der Widerstand zur Pflicht.

Und wer an der sozialstaatlichen Grundordnung rüttelt, der kann kein rechtschaffener Demokrat sein.
(Auszüge aus dem Forum der Tagesschau.)

Montagsdemo gegen Hartz IV

ATTAC plant Montagsdemos

Berlin: Globalisierungsgegner des Netzwerkes 'Attac' wollen künftig in mehreren deutschen Städten regelmäßig Montags gegen die Arbeitsmarkt-Reformen demonstrieren. Das kündigte ein Vertreter der Organisation in der BERLINER ZEITUNG an. Man wolle damit die Dynamik der jüngsten Proteste von Magdeburg und Dessau bundesweit aufgreifen. Am vergangenen Montag waren in den beiden Städten in Sachsen-Anhalt Tausende gegen die Hartz-IV-Reformen auf die Straße gegangen.

Montagsdemonstrationen gegen Hartz IV auch in Leipzig, Berlin und Hamburg


Zuletzt bearbeitet: 05.08.04 18:19 von Linkspartei


Warum schweigen wir wie Lämmer auf dem Weg zur Schlachtbank?

Eine interessante Frage, denn auf dem Weg zu den Schlachtbänken sind wir schon mehrere Jahrzehnte. Am Anfang hat es nur wenige getroffen, doch es werden immer mehr.

Es ist ein offenes historisches Geheimnis der Herrscher der Gegenwart und Vergangenheit:

Gib dem Volk Brot und Spiele, dann hast Du Ruhe vor ihm.

Bisher hatten alle ausreichend Brot und über Spielemangel müssen wir uns wohl nicht beklagen. Europameister sind wir diesmal nicht geworden, aber das war ja schon immer so.

Ein weiteres offenes historisches Geheimniss Ruhe im Land zu bewahren ist es möglichst viele durch direkte oder indirekte Vorteilsnahme abhängig und still zu machen. Weiterer Effekt dieser Taktik: Zwecks Erhaltung der Vorteilsnahme halten Vorteilsnehmer aktiv ihr Umfeld, so weit es ihnen möglich ist, ruhig.

So kann man leicht von denen die übrig sind immer ein paar schlachten. Sollte es dabei wirklich zu einzelnen Reaktionen kommen kann man diese mit belächeln abtun.



Linkspartei –

In Italien oder Frankreich hätte vermutlich die Ankündig eines solchen dreisten Vorhabens und die ersten stümperhaften Umsetzungsversuche einen unbefristeten Generalstreik zur Folge gehabt, aber :

Ein anständiger Deutscher streikt nicht, weil, er steht (noch) in Lohn und Brot und hat deshalb keine Zeit zu streiken, er muß schließlich arbeiten, denn er will kein Hartz IV-Opfer werden!

Hätte er denn Zeit zu streiken, wäre er kein anständiger Deutscher, weil, dann hätte er Zeit zu streiken, weil ....

Würde er aber trotzdem streiken, obwohl er eigentlich gar keine Zeit hätte, so würde man ihm dann unterstellen, Sozialneid gegen die „Nieten im Nadelstreifen“ zu schüren.

Also läßt man das vorsichtshalber, man könnte ja gesehen werden

WolfhardAusten –

Herr Austen, Sie haben mit wenigen Sätzen das Thema auf den Punkt gebracht!

Überträgt man dieses Thesen auf die Zustände bei der Müllverwertung, der Energiewirtschaft, der Wasserversorgung, der Abwasserentsorgung dann schließt sich der Kreis.

Aber man darf da sicher nicht zu schwarz sehen, wir leben schließlich in Deutschland und nicht in einem Entwicklungsland.

Hurra Deutschland !


der reichensachser


Wir leben in einer Bananenrepublik!

Mit kaputt gemacht werden wir auch von Leuten die noch arbeiten könnten (wie man es vielfach immer wieder feststellt) aber mit Hilfe eines guten A... sich kaputt schreiben lassen!

Wenn diese Leute an ihrem an gestammten Platz wirklich nicht mehr einsatzfähig gewesen sein sollten, so hätte man diese Leute umsetzen können auf einen anderen Arbeitsplatz! Denn sie zeigen ja, dass sie nicht kaputt sind durch ihr tun! Aber sie kassieren jetzt kräftig ab und schaden damit uns alle!



Vorweg: Ich gehöre auch zu denen, die vorzeitig aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind. Das müsste auch Watzmann wissen und vielleicht hat er deshalb den Forumsbeitrag geschrieben.

Auf der einen Seite stellt Watzmann ein Geschwindigkeitsgebot von 50 km/h nicht in Frage, er fordert sogar eine drastische Bestrafung für geringe Überschreitungen: “Für 6 kmh mehr würde ich mindestens 500 € ansetzen!“.
Auf der anderen Seite stellt er das Verfahren der vorzeitigen Zurruhesetzung in Frage. Das passt nicht zusammen.

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Ich frage mich,

wie sieht Watzmann z.B. das “Abkassieren“ der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger?

wie steht er z.B. zu den Einkommen in Millionenhöhe von einzelnen Personen?

wie steht er z.B. zur Verteilung des Volksvermögens?

Alles Banane oder was?

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An dieser Stelle möchte ich zum eigentlichen Thema: “Warum schweigen wir wie Lämmer auf dem Weg zur Schlachtbank?“ zurückkommen.

Zwei Antworten habe ich darauf schon gegeben, hier eine Dritte:

Lass es Deinem Volk immer besser gehen, dann hast Du Ruhe.

Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass es nur mir in den letzten drei Jahrzehnten aufgefallen sein soll, dass durch die ständige Verbesserung der Technik immer mehr Arbeitsplätze ersetzt werden.
Dass es auf Dauer nicht funktionieren kann, die nicht mehr benötigten Arbeitskräfte z.B. in das soziale Auffangnetz der Arbeitslosigkeit zu entlassen.
Auf der einen Seite hat man damit zwar das Ziel erreicht und das Volk still gehalten
(am Wahltag wurde bisher auch immer brav das Kreuzchen an der “richtigen Stelle“ gemacht. In der letzten Zeit gehen aber immer weniger zu den Wahlen um ein Warnzeichen zu geben, dass wenn sich nichts ändert, man bereit ist das Kreuzchen bei Alternativen zu machen),
auf der andere Seite hat man aber in erster Linie damit unser Land dahin geführt wo es heute ist.



Dieses beide passt sehr wohl zusammen!

Ich kann es nicht einsehen, dass man für die "Arbeit" zu kaputt ist um weiter bis zum normalen Eintritt der Pension oder Rente zu arbeiten!

Aber gleichzeitig kenne ich sehr viele, die nachdem sie kaputt geschrieben wurden Arbeiten können wie junge Pferde! Darunter sind auch einige die bei der "Post" beschäftigt waren!

Dann kenne ich viele, die sind wirklich kaputt, müssen sich aber weiter Quälen, weil diese nicht so geschickt sich verkaufen konnten wie die anderen!

Im Straßenverkehr ist es dringend an der Zeit die Idioten zurück zu pfeifen mit drastischen Bußgeldern! Auch die Taxi (Mietwagen) Unternehmen die Verbotswidrig ihre „Mietwagen“ an Plätzen halten lassen und Fahrgäste aufnehmen, was vom Gesetzgeber so nicht erlaubt ist! Aber hier in Eschwege haben diese bisher ja Narrenfreiheit gehabt, nur wenn jemand neu dazu kam, der wurde an allen Ecken und Kanten von denen schikaniert!

Ich möchte aber dann auch den sehen, wenn "sein Kind" von jemand der "NUR 6 kmh" schneller war (+ der schon abgerechneten Toleranz) verunfallt! Wie derjenige sich dann aufregt!

Ich habe schon genug geschrieben, dass das "Abkassieren" der kleinen Leute eine große Sauerei der Banker, Manager und Politmarionetten ist!

Ich verlange von diesen Vorbildfunktion!

Ich verlange auch von Politikern, die glaubwürdig sein wollen Vorbildfunktion, auch in Bezug auf vorzeitigen Ruhestand!

Denn wer kaputt ist und nicht mehr arbeitsfähig, der ist auch nicht mehr fähig die Arbeit als Politiker auszuführen!

Wenn doch, dann kann er auch normal arbeiten und muss keine Pension beziehen!

Ich habe schon genug meine Meinung zu den nicht gerechtfertigten Managergehältern bekannt gemacht!

Ich habe schon genügend auf die "Ausbeutung" der Arbeitnehmer hingewiesen, die zu einer ungerechten Verteilung des Vermögens geführt hat!




Ich habe geschrieben:
“Auf der einen Seite stellt Watzmann ein Geschwindigkeitsgebot von 50 km/h nicht in Frage, er fordert sogar eine drastische Bestrafung für geringe Überschreitungen: “Für 6 kmh mehr würde ich mindestens 500 € ansetzen!“.
Auf der anderen Seite stellt er das Verfahren der vorzeitigen Zurruhesetzung in Frage. Das passt nicht zusammen.“

Die Antwort von Watzmann:
“Dieses beide passt sehr wohl zusammen!“

Vielleicht hätte ich deutlicher machen sollen, warum es aus meiner Sicht nicht zusammen passt, was ich hiermit nachhole:
So wie ich Watzmann verstanden habe akzeptiert er jedes Geschwindigkeitsgebot, ohne auch nur den Gedanken eines Zweifels an dem Gebot aufkommen zu lassen.
Warum akzeptiert er Geschwindigkeitsgebote, wo er sonst doch fast alles in Frage stellt?
Dazu zählt auch das Verfahren der vorzeitigen Zurruhesetzung.
Die Geschwindigkeitsgebote erlassen arbeiten also fehlerfrei und die, die Menschen vorzeitig zurruhesetzen arbeiten nicht fehlerfrei?
Da passt doch was nicht zusammen!

Und die, die die Gesetze zur Wählbarkeit gemacht haben, haben natürlich vergessen, dass vorzeitig in den Ruhestand versetzte nicht wählbar sein dürfen.
Ich denke, zwischen den Belastungen die ein hauptberuflicher Politiker und ein ehrenamtlicher Mandatsträger im Kommunalparlament ausgesetzt ist liegen Welten.
Ich stehe zu meiner vorzeitigen Zurruhesetzung und zu meiner Tätigkeit als Gemeindevertreter und Kreistagsabgeordneter, für die ich jetzt mehr Zeit und Kraft zur Verfügung habe als vorher.
Ein Kollege hat mich mal als angenehmen unangenehmen bezeichnet. Ich denke das bin ich auch.

Watzmann, so weit liegen wir mit unserer Kritik nicht auseinander. Lassen Sie uns gemeinsam am Strick ziehen, dann erreichen wir mehr.



Dazu zählt auch das Verfahren der vorzeitigen Zurruhesetzung.

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Menschen die danach aktiver sind, wie diese jemals in ihrer beruflichen Laufbahn waren, sind zu Unrecht im Vorruhestand!

Das wir mit manchen Kritikpunkten nicht weit auseinander liegen, ist unbestritten!

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