DISKUSSION OHNE ZENSUR
Freies Forum Werra Meissner

Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Blaualgen im Werratalsee


Umweltkatastrophe wie am Dümmer, bald auch am Werratalsee?

Zusammenfassung der wichtigsten Fakten

Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie im Maßnahmeraum Werratal

Suchte unser Bauernverband den Gewässerexperten aus?

Im Badegewässerprofil 2013 Werratalsee des Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie steht u.a.:

Die allgemeine Wasserqualität des Werratalsees entspricht nicht dem angestrebten Güteziel.
Infolge der hohen Algenentwicklung und des starken Bewuchs von Wasserpflanzen haben
die Stadt Eschwege und die Gemeinde Meinhard nähere Untersuchungen durchführen
lassen. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen zeigen, dass aus dem östlichen
Grundwasserzustrom viele Nährstoffe in den See eingeschwemmt werden. Dadurch können
sich Pflanzen und Algen besonders schnell entwickeln.


Im Bericht vom 01.04.2014 steht zusätzlich:"Eine potenzielle hygienische Belastung
aus nahegelegenen Abwasser-, Mischwasser- oder Regenwassereinleitungen ist nicht bekannt.

Trozdem verbreiten Bgm. Heppe und Bgm Giller in der Werra-Rundschau:
"Lecks in der Schwebdaer Kanalisation, die das Eindringen von verunreinigtem Wasser in den See ermöglichten,
gelten als eine Ursache für das Algenwachstum im Werratalsee.
(Hier müssen die Blaualgen für eine völlig sinnlose Kanalinnenbeschichtung in Schwebda herhalten.)

Wie der Flächennutzungsplan aber zeigt, kommt der Grundwasserzustrom im östlichen See von dem Sickerwasser, der nördlich vom See gelegenen Ackerflächen mit durchlässigem Kies-Untergrund (gelb gekennzeichnet), auf denen regelmäßig Energiemais für die Biogasanlage Wanfried angebaut wird. Während Feldfrüchte wie Braugerste oder Zuckerrüben bei Überdüngung an Qualität verlieren, kann Energiemais bedenkenlos überdüngt werden. Maisflächen werden zur Aussaat mit Mineral - oder während der Aussaat reichlich mit Flüssigdünger gedüngt und was der Mais nicht an Stickstoff verbraucht, ist nach der Ernte noch im Boden vorhanden. Dazu kommen noch die Gärreste aus Biogasanlagen, die am 10. u. 11. April 2014 noch auf die Maisflächen ausgebracht wurden.

In dem Beitrag:"Mais – wohin das Auge blickt! Wir zeigen die Auswirkungen im Grundwasser" können sie nachlesen:
Während viele Pflanzen bei Überdüngung der Böden einen geringeren Ertrag erbringen, verträgt der Mais hohe Stickstoffgaben. Dies führt dazu dass, die abgeernteten Flächen bereits im Herbst und nochmals im Frühjahr mit großen Mengen Gärresten aus den Biogasanlagen „gedüngt“ werden. Da die Maisfelder bis in den Monat Mai hinein brach liegen, entziehen in dieser Zeit keine Pflanzen den Stickstoff im Boden und es kommt dabei zu einer enormen Verlagerung von Nitraten ins Grundwasser.

Gärreste aus Biogasanlagen bedrohen das Grundwasser

Gefahren für das Grundwasser. Keine Zulassung von Fungiziden, die zusätzlich die Maiserträge steigern.

Ein Fachbeitrag zu Nährstoffen im Grundwasser durch die Überdüngung von Mais. Einige interessante Grafiken zum Ausmaß der Überdüngung.

Forums-Beiträge von Michael Krämer zum Thema

Seien wir doch einmal ehrlich und schalten den gesunden Menschenverstand ein.
Seit Jahrzehnten fliest die Werra in ihrem versalzenem Zustand am Werratalsee vorbei.
Das Problem mit den Blaualgen tritt aber erst seit der Zeit auf, seit der im großen Stil
Energiemais nördlich des Werratalsees für die Biogasanlage in Wanfried angebaut wird.

Wenn unsere Obergenossen in Meinhard das nicht zur Kenntnis nehmen wollen und stattdessen
die Blaualgen im Werratalsee, für eine Vergabe eines größeren Auftrages zur Kanal-Innenbeschichtung
fernab vom See, als Rechtfertigung an den Haaren herbeiziehen, ist das schon eine schlimme Sache.

Die Sinnlosigkeit einer teuren Innenbeschichtung des Kanals in der B249 der Ortslage Schwebda wird deutlich, wenn sie sich die Ausführungen
zu den Gefahren durch undichte Kanäle, von Prof. Dr.-Ing. Hartmut Hepcke,einem langjährigen Experten für Abwassertechnik und Rohrleitungsbau, zu Gemüte führen

Wenn jetzt aber auch noch in Eschwege, derart abstruse Maßnahmen, wie die Abschottung des Sees gegen die Werra ins Auge gefasst werden,

(Bitte auch den Kommentar von Christian Knolle am Ende des Artikels lesen.)

möchte ich nur an die Kanal-Dichtheitsprüfung erinnern, wo auch in Eschwege und Meinhard sofort "Goldgräberstimmung ausgebrochen ist".
Offenbar kann ein Projekt noch so teuer, sinnlos und abwegig sein, wenn damit ein größerer Auftrag für ein Ing.-Büro und eine Tiefbaufirma ausgelöst werden kann, gibt es weder in Meinhard noch in Eschwege Geldsorgen.

Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 29.06.14 01:02 von Horst_Speck


Den vorstehenden Beitrag sollte man allen Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlungen der Gemeinden Eschwege und Meinhard und den Mitgliedern des Kreistages des Werra-Meißner-Kreises zuleiten.

Hoffentlich nützt es etwas. Die Bauernlobby in unserer Region ist einflussreich!

Nichts desto trotz einen nochmaligen Versuch wäre es wert , um noch einmal an den gesunden Menschenverstand der Abgeordneten zu appellieren, damit das Allgemeinwohlinteresse nicht völlig aus dem Blickfeld gerät.

Von der Lokalpresse ist da wenig zu erwarten. Eigene Recherchen zu bestimmten, die Region betreffende Themen, sind bekanntlich in dieser Zeitung eher Mangelware. Aber möglicherweise versteht sich diese Lokalpostille ohnehin eher als Werbeblättchen für Anzeigen der lokalen Wirtschaft mit einem redaktionellen Anteil, der diesen Namen ohnehin nicht verdient. Das liegt ja bei Lokalzeitungen, nicht nur im Werra-Meißner-Kreis, ohnehin im Trend.






Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie

VSR-Gewässerschutz e.V.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 01.03.14 11:30 von Horst_Speck


Koalitionsvertrag S. 87:

Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an.


Scheinheilige Enthaltung der Bundesregierung öffnet Tür für Gentech-Mais-Anbau

Umstrittener Genmais vor Zulassung

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 11.02.14 17:15 von Horst_Speck



Wenn in dem HNA-Bericht:"Werratalsee soll abgedichtet werden", steht: "Ein Planungsbüro prüft, ob zwischen See und der parallel fließenden Werra eine Abdichtung eingezogen wird, um das Eindringen von Werrawasser in den See zu unterbinden", sollte man davon ausgehen, dass kein Planungsbüro ohne entsprechenden Auftrag prüft.
Offenbar ein Auftrag am Parlament vorbei - wegen der Projektkosten, an denen sich auch das Honorar für das Planungsbüro orientiert - sicher ein Auftrag über die gesamten 1600 Meter Uferlänge. Mich erinnert die Auftragsvergabe an das Sanierungsgutachten Stadthalle Eschwege

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 01.03.14 11:31 von Horst_Speck


Werratalsee am Dienstagabend Thema in Eschweger und Meinharder Ausschüssen. Wasserspiegelanhebung ist wohl nicht möglich

Bgm Giller:
Giller setzt jetzt darauf, dass die übrigen Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität weiter greifen. Der Fischbestand wurde in den zurückliegenden Monaten deutlich reduziert. Darüber hinaus wurde das marode Kanalnetz in Schwebda am Ostufer des Sees saniert.
„Die Qualität des zulaufenden Grundwassers hat sich durch die Kanalabdichtung deutlich verbessert“, sagt Giller,...

Prof. Hepcke sagt: Es wird immer die Begründung gebracht, durch undichte Grundleitungen und Hausanschlussleitungen würde der Boden und das Grundwasser verschmutzt. Es gibt aber nicht eine einzige Untersuchung, die das belegt.

Die Gefahr von austretendem Abwasser aus Kanälen

1. Wurde die Innenbeschichtung des Kanal in der Ortslage Schwebda - fernab vom See - in der B249 erst vor wenigen Tagen beendet. Restarbeiten laufen heute noch.

2. Dass sich in den wenigen Tagen die Wasserqualität im Werratalsee verbessert haben soll, ist wohl eine "Ente", die Herr Giller damit ausräumen könnte, in dem er nachprüfbare Messergebnisse (Protokolle) der Messungen der letzen Tage öffentlich macht. (Es gibt aber keine Messungen in den letzten Tagen.)

3. Gibt es in der Nähe des Ostufer nur das Stück Kanal entlang des Kellaer Baches zur Pumpstation und genau dieses Stück wurde keiner Innenbeschichtung unterzogen.

4. Wurde der lt. Bgm Giller´s früheren Behauptungen, der "fast hundert Jahre alte Kanal", erst in 1964 gebaut, was Nachdenken bzgl. der Kompetenz von Bgm. Giller, dem Schwebdaer Vorsitzenden der Gemeindvertreter sowie dem 1. Beigeordneten, geradezu nahelegt.

Fakt ist, dass die Ausbringung von Gärresten der Biogasanlage Wanfried zwar schon begonnen hat und auf einigen Flächen (Winterweizen) zu sehen ist, aber auf den noch unbestellten Flächen nördlich des Werratalsees noch keine Gärreste ausgebracht wurden. (Evtl. wartet man die morgige Sitzung im Schwebdaer Bürgerhaus ab, bevor man mit den Gärreste diese Flächen überdüngt.) Vieleich verzichtet man aber auch dauerhaft darauf, diesen Flächen nördlich des Werratalsee´s mittels Gärresten zu überdüngen.

Wenn dieser Verzicht auf Überdüngung der Flächen nördlich des See´s dauerhaft anhalten - und festgeschrieben werden sollte, hätte ich auch nichts dagegen, wenn mit der Verbesserung der Wasserqualität im Werratalsee, sich die Meinharder Kommunalpolitiker die sinnlose Innenbeschichtung des Kanals als erforderliche Maßnahme an den Hut heften.

Von den abstrusen Maßnahmen, wie die Abschottung des Sees gegen die Werra, hört man "Gott sei Dank" nichts mehr.


Trotzdem möchte ich an die Kanal-Dichtheitsprüfung erinnern, wo auch in Eschwege und Meinhard sofort "Goldgräberstimmung ausgebrochen ist".

Kritische Analyse von Prof. Dr. Ing. Hepcke

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 04.03.14 14:25 von Horst_Speck


Heute, heute Nacht und morgen, werden wieder Gärreste auf die Ländereien nördlich des Ostteils des Werratalsees ausgetragen.

In dem Beitrag:"Mais – wohin das Auge blickt! Wir zeigen die Auswirkungen im Grundwasser" können sie nachlesen:

Während viele Pflanzen bei Überdüngung der Böden einen geringeren Ertrag erbringen, verträgt der Mais hohe Stickstoffgaben. Dies führt dazu dass, die abgeernteten Flächen bereits im Herbst und nochmals im Frühjahr mit großen Mengen Gärresten aus den Biogasanlagen „gedüngt“ werden. Da die Maisfelder bis in den Monat Mai hinein brach liegen, entziehen in dieser Zeit keine Pflanzen den Stickstoff im Boden und es kommt dabei zu einer enormen Verlagerung von Nitraten ins Grundwasser.

Gärreste aus Biogasanlagen bedrohen Grundwasser

Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 21.04.14 01:07 von Horst_Speck


Heute, heute Nacht und morgen, werden wieder Gärreste aus Biogasanlagen auf die Ländereien nördlich des Ostteils des Werratalsees ausgetragen.

In dem Beitrag:"Mais – wohin das Auge blickt! Wir zeigen die Auswirkungen im Grundwasser"können sie nachlesen:

Während viele Pflanzen bei Überdüngung der Böden einen geringeren Ertrag erbringen, verträgt der Mais hohe Stickstoffgaben. Dies führt dazu dass, die abgeernteten Flächen bereits im Herbst und nochmals im Frühjahr mit großen Mengen Gärresten aus den Biogasanlagen „gedüngt“ werden. Da die Maisfelder bis in den Monat Mai hinein brach liegen, entziehen in dieser Zeit keine Pflanzen den Stickstoff im Boden und es kommt dabei zu einer enormen Verlagerung von Nitraten ins Grundwasser.

Gärreste aus Biogasanlagen bedrohen Grundwasser

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 21.04.14 01:03 von Horst_Speck


Ein Akt der Volksverdummung, der sich durch die Interpretation der Grafiken von "Clear-Waters" nachweisen lässt.
Die These, dass der verringerte Phosphoreintrag in den Werratalsee seine Ursache in der Kanalinnenbeschichtung (Herbst/Winter 2013/2014) des Kanals im Schwebdaer Unterdorf und im Kanal in der B-249 und nicht in einer verringerten Ausbringung von Gärresten aus Biogasanlagen hat, ist geradezu abenteuerlich.
Am 14. März 2014 fand eine gemeinsame Umweltausschußsitzung von Eschwege und Meinhard statt, in der "clear-waters" in einer Präsentation auch die nachfolgenden Grafiken öffentlich machte. Die Messwerte und das Protokoll incl. Grafiken der Sitzung, können von interessierten Bürgern zumindest im Eschweger Rathaus eingesehen werden. Das Protokoll online auch hier.

Wer kommunalpolitisch interessiert ist, sollte sich das Protokoll einmal durchlesen und sich selbst Gedanken machen.
Mein Eindruck, "Clear-waters" stochert nach wie vor im Nebel, liefert auf jede Frage eine ausweichende - nicht belegbare schwammige Antwort,
schließt aber als Verursacher des Phosphoreintrages, das Naheliegende, die Werra und die Landwirtschaft kategorisch aus,
obwohl die Düngung der Energiemaisflächen mit Gärresten schwer zu kontrollieren ist..




War man vor einem Jahr noch euphorisch bzgl. einer Erhöhung des Wasserspiegels, ist das jetzt vom Tisch. Man schließt die Werra kategorisch als Phosphor-Lieferant aus, faselt in Eschwege und Meinhard in der Zwischenzeit aber von einer Abschottung des Werratalsees zur Werra. Auch das ist offenbar vom Tisch. Selbst der Gemeindevertreter - der Meinharder Landwirt Wagner - trägt zur Vernebelung des Problems bei, in dem er vor Jahrzehnten aufgefüllten Mutterboden als jetzigen Phosphor-Lieferant ins Spiel bringt, nicht aber die Gärreste aus Biogasanlagen erwähnt, die regelmäßig auf den Flächen nördlich des Sees ausgebracht werden.

Position von Meßstelle 15 und 5, die den Erfolg der Kanalinnenbeschichtung belegen soll. Warum wurden die Messreihen von Meßstelle 2 und 16 unterschlagen?


Sagt uns der Wert für Jan. 2014 gegenüber den anderen Werten nicht, dass die teure Aktion der Kanalinnenbeschichtung, ein Schuss in den Ofen war.


Aus einer solchen Streuung von Messwerten ein Ergebnis herauszuorakeln ist schon abenteuerlich.
Jeder Fachmann würde eine solche Messreihe verwerfen. Jeder Student wäre hier mit "Pauken und Trompeten"
durchs Examen gefallen, hätte er aus diesen Werten ein plausibles Ergebnis herausgelesen.



Dass eine Überdüngung mit Gärresten aus Biogasanlagen, der Energiemaisfelder nördlich des Sees,
für den Nährstoffeintrag verantwortlich sein könnte, wird natürlich völlig ausgeschlossen.



Die aussagefähigste Grafik - die Frühjahrswerte der Gesamt-Phosphorkonzentration des Werratalsees im Laufe der Jahre - belegt,
dass die Kanalinnenbeschichtung in Schwebda nicht das geringste mit dem Rückgang der Phosphorkonzentration zu tun haben kann,
denn die Kanalinnenbeschichtung in der B-249 Ortslage Schwebda fand erst Ende 2013 statt. Die Biogasanlage in Wanfried wurde
hingegen im Dez. 2007 eingeweiht und danach ist ein ständiger Anstieg bis zur Sperrung des Badebetriebes im Werratalsee zu verzeichnen.
Der steile Rückgang vom Höhepunkt bis Jan. 2013 hat mit Sicherheit damit zu tun, dass dem Landwirt
bzgl. der Ausbringung von Gärresten aus Biogasanlagen auf seine Energiemaisflächen nördlich des Sees,
ein "Licht aufgegangen" ist.




Die Aussage in der Präsentation:
"Die Kanalsanierung in Schwebda zeigt im Grundwasser deutliche Wirkungen und wird den See zukunftig entlasten",
zeigt wie wir verarscht werden, denn die Grafiken belegen genau das Gegenteil.

Als Beleg zwei widersprüchliche Aussagen:
Herr Schuller:
Die umfangreichen Kanalsanierungen sind in 2013 (Ende 2013)abgeschlossen worden.
Die Entlastungseffekte treten jedoch erst mit einer Verzögerung von einigen Monaten auf.

Herr Giller verkündete bereits vor Wochen in der WR:
„Die Qualität des zulaufenden Grundwassers hat sich durch die Kanalabdichtung deutlich verbessert“

Die deutliche Verbesserung ist der Grafik der Meßstelle 15 zu entnehmen.

Lassen wir uns überaschen, was uns die Experten und Kommunalpolitiker noch alles vorschlagen.
Eine Phosphatfällung, bei der aluminiumhaltiges Fällmittel in flüssiger Form in den See gekippt wird,
Abfischen der Karpfen und Brassen, Einsetzen von Hechten, Absenkung der Werra,
Anhebung des Wasserstandes des Sees, Abschottung zur Werra, Ableitung von Tiefenwasser,
Kanalsanierung in der Nähe des Ostufers hatten wir schon.
Hoffen wir, dass der Energiemais-Anbauer nördlich des Sees, ein Einsehen hat
und nur noch wirklich kontrolliert Gärreste ausbringt. Ich bin überzeugt, dass der auch dazu in der Lage ist.
Ob Gemeindevertreter bzw. Landwirte, die ernsthaft eine Absenkung der Werra vorschlagen,
verantwortungsvoll bei der Bedarfsermittlung, Ausbringung und Dosierung von Gärresten als Dünger umgehen können,
bezweifele ich allerdings.

Mit Gärresten richtig Düngen
Nährstoffe in Gewässern

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------



Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 15.04.14 07:30 von Horst_Speck


Warum wird eigentlich Horst Speck nicht endlich öffentlich in den Kommunalparlamenten in Eschwege und Meinhard angehört.

Der Sachverstand ist doch hier vor Ort vorhanden. Warum ignoriert man das von Seiten der Politik?

Geht es um Sachfragen oder um Interessen?






Lieber Michael, Danke für die Blumen!
Weiter oben hast Du schon treffend das eigentliche Problem im WMK angesprochen:
Hoffentlich nützt es etwas. Die Bauernlobby in unserer Region ist einflussreich!....Nichts desto trotz einen nochmaligen Versuch wäre es wert , um noch einmal an den gesunden Menschenverstand der Abgeordneten zu appellieren, damit das Allgemeinwohlinteresse nicht völlig aus dem Blickfeld gerät.....Von der Lokalpresse ist da wenig zu erwarten.

Dass die Landwirtschaft lt. FDP/ÜWG und Bauernlobby auf keinen Fall als Verursacher in Frage kommt, war doch zu erwarten. Dass die Genossen diesen Schwachsinn nachbeten bzw. abnicken und von der CDU sowieso nichts zu erwarten ist, damit konnte man auch rechnen.
Kommunalpolitisch etwas zu erreichen, wird bei der Ignoranz der Verantwortlichen und dem Intellekt vieler Abnicker keine Chance haben. Über die Lokalpresse müssen wir da gar nicht erst reden.

Obwohl wir als BI "Bürger für eine leistungsgerechte Müllgebühr" Vieles aufgedeckt haben, hat sich doch definitiv nichts geändert. Auf Grund der von der FDP gemachten Aussage - man könne Müll anstatt für eine Zuzahlung in einer MVA zu verbrennen, auch getrocknet, für fast 100 €/t Erlös an Zementwerke verkaufen - sind damals in Nordhessen viele Landkreise hereingefallen. Die 500 Mio Herhofpleite hat nichts bewirkt. Hausmüll bleibt Hausmüll, auch wenn er getrocknet - und umbenant wird und kann nicht in Anlagen, die nach der TA-Luft verbrennen, verbrannt werden, war eigentlich von Anfang an klar. Trotzdem konnten Einige Ihren Reibach machen und nur darum ging es.
Die Mehrheitsverhältnisse nach Deinem Engagement und unserer Flugblattaktion gegen die Biogasanlage in Wanfried (Abwahl von SPD-Bgm. Otto Frank) und nach der Erinnerung der Meinharder Bürger an unser Flugblatt-Aktion zur geplanten "Verhökern der Meinharder Wasserversorgung", (Niederlage "des totsicheren SPD-Kandidaten bei der Bgm.-Direktwahl in Meinhard) ändern sich erst dann, wenn eine überparteiliche Aufklärungs-Kampagne in Eschwege und Meinhard, mit schlüssigen Flugblättern - kurz vor der nächsten Kommunalwahl, die Zusammenhänge zwischen der Überdüngung von Energiemais und dem Wachstum von Blaualgen im Werratalsee, deutlich werden. Bei den Mehrheitsverhältnissen jetzt, kommt dieses Thema nicht auf den Tisch.

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 18.04.14 07:13 von Horst_Speck


Lieber Horst,

da wir im Texten von Flugblättern und im Verteilen geübt sind, wäre ich vor der nächsten Kommunalwahl dabei!

Da fällt mir ein, wir könnten ja schon in diesem Sommer damit beginnen, die Badegäste am Werratalsee zu informieren!

Am Dümmersee in Niedersachsen hat man mit jahrzehntelanger Überdüngung und Maisanbau Erfahrung.

Und auch die Wissenschaft hat sich ausgiebig mit der Problematik befasst.

Solche Bilder: http://www.youtube.com/watch?v=3jLjYg8bxuo sind zur Überzeugungsbildung sehr hilfreich.

herzliche Grüße und herzlichen Dank für Deine Informationen

Michael




Zuletzt bearbeitet: 18.04.14 08:45 von Michael_Kraemer


Wohin man bei dem Problem Blaualgen blickt, in 99 % aller Fälle liegt die Ursache an einer Überdüngung
der landwirtschaftlichen Flächen.



Lediglich im Werra-Meissner-Kreis wird das völlig ausgeschlossen.
Was wiederum auf die Qualität unserer Kommunalpolitikern schließen lässt, die die Sprüche vom Bauernverband nachplappern.
Auch Herr Schuller bläst ins gleiche Horn:
Im Ergebnis beider Untersuchungen können Einträge durch die Landwirtschaft ganz klar ausgeschlossen werden.
Erst muss der Werratalsee richtig umkippen, damit die Bauern Geld vom Land und aus Brüssel abgreifen können
und bereit sind die Überdüngung der Energiemaisfelder mit Gärresten zu unterlassen.
Diese Taktik könnte auf dem Mist unseres Bauernverbandes gewachsen sein.

Beispiel Problemsee Dümmer: Sanierung stockt
Öffentliche Mittel - je mehr desto besser - natürlich jährlich dafür,
dass die Energiemaisflächen im Werratal nicht überdüngt werden, da würde das Herz unserer Bauernlobby lachen.


Muss es erst so am Werratalsee wie am Dümmer See ausehen?

Und jährlich grüßt die Blaualge

Parallelen zum Dümmermärchen 2011, sind in Eschwege, Meinhard und im WMK gerate eingeläutet worden.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 26.04.14 10:21 von Horst_Speck


Ja so ist es:

Das Problem ist die Landwirtschaft, ihre intensive Bewirtschaftung der Felder, die Missachtung der Natur
und ihre einflussreiche Lobby. Erst zerstören sie mit hohen Subventionen die Natur und dann schreien sie nach Subventionen, um die durch sie angerichteten Schäden wieder zu beseitigen!

Das muss endlich auch im Werra-Meißner-Kreis erkannt werden.

Es wäre nicht das erste Mal, dass die Landwirtschaft ein Desaster angerichtet hat. Das gilt auch für den Werra-Meißner-Kreis.

Hier noch einmal zur Erinnerung meine Beiträge in diesem Forum aus Dezember 2007.





Zuletzt bearbeitet: 18.04.14 12:30 von Michael_Kraemer


Michael Krämer:
Da fällt mir ein, wir könnten ja schon in diesem Sommer damit beginnen, die Badegäste am Werratalsee zu informieren!

Ich nehme Dich beim Wort.
Als erstes benötigen wir einen Sponsor, der die entsprechenden DIN A5 Flugblätter für uns druckt.
Firmen bzw. Instutionenn mit der Möglichkeit uns diesbezüglich zu unterstützen, sind gesucht.

Geignete Verteilkästen für die Entnahme dieser Flugblätter an der Fußgängerbrücke über die Werra,
am Postweg bzw. an den Parkplätzen, am Parkplatz Nordufer, mehrere am Radweg rund um den See,
sowie mehrere am Zugang zum Ostufer haben die Geschäfte sicher für uns übrig.
Geschäfte und Gastronomiebetriebe werden unsere Flugblätter wahrscheinlich ebenfalls auslegen,
Druck machen auf die verschlafenen Kommunalpolitiker ist angesagt.
Wie sollten nicht warten, bis es am Werratalsee aussieht wie am Dümmer.

Wir sind zu erreichen über "Michael Krämer <Michael-Kraemer-Wanfried@t-online.de>"
und Horst Speck <horst.speck@googlemail.de>

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gülle und Grundwasser

Die Leichen im Kreistagskeller

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Zuletzt bearbeitet: 19.04.14 08:23 von Horst_Speck
Seiten: 1 2 Zurück zur Übersicht


Willkommen im Freien Forum Werra Meissner
Homepage des Freien Forums Werra Meißner: http://www.fwg-wmk.de
Die Meldeseite für Bürger: http://petzerbutton.de