DISKUSSION OHNE ZENSUR
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Thema: Bgm. Heppe und die SPD spielen falsch


Jetzt wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, eine neue Expertenrunde die Phosphoreinträge in den See der Landwirtschaft sowie der Werra zuordnet und ich die 180° Wende (von der Landwirtschaft zum Schwebdaer Kanal) von Herrn Schuller und den Persilschein von Bgm. Zick und Giller 2008/2009 an die "Werra-Meißner AGRAR GbR" deutlich gemacht habe, schreibt Herr Heppe: "Seit 2008 wird die Wasserqualität durch das Büro clear waters im Auftrag der Kreisstadt Eschwege und der Gemeinde Meinhard untersucht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen stehen hier als Download bereit."

Natürlich stehen da nicht der Stapel (ca.15 cm) von 11 Gutachten zum Download bereit. Was da zum Download bereitsteht, ist eine nagelneue, von Herrn Schuller jetzt nachgeschobene Zusammenfassung (2008-2015). Wie die jetzt aussieht kann ich - und jeder Andere sicher auch - mir denken, ohne sie gelesen zu haben.
Nur als Beispiel Herrn Schullers Urteil: "hat nicht das Geringste gebracht", zur 1.3 Mio. teuren Kanalsanierung 2012/2013 in Schwebda.
In der neuen nachgeschobenen Zusammenfassung liest sich das so:
"Es darf daher der Schluß gezogen werden, dass die ab Sommer 2012 in Schwebda durchgeführte Kanalsanierung deutliche positive Auswirkungen auf die Grundwasserqualität gehabt hat."...."Eine Entlastung des Werratalsee ist daher bislang durch die Kanalsanierung in den Jahren 2012 und 2013 nicht erreicht worden."
Strömt nicht lt. Herrn Schuller das vom maroden Kanal belastete Grundwasser von der Ortslage Schwebda an der B-249 entlang am Nordufer in den See und was sind "deutlich positive Auswirkungen"? Warum kommt die Phosphorbelastung bis 2009 und seit 2015 aus der Landwirtschaft und in der Zwischenzeit 2009-2014 aus dem Schwebdaer Kanal?
Noch Fragen?

Nachtigal ich hör dir trapsen.
Auszug aus der nachgeschobenen Zusammenfassung.


Und jetzt soll die Phosphor-Belastung wieder aus der Landwirtschaft kommen, wo doch die Landwirte so maßvoll und fachgerecht düngen?

Die Meßstelle GWM3a wurde nach einem völlig verregneten Sommer im Herbst 2009 15.09 u. 6.10 - d.h. nach der Vegetationsperiode - als die Nährstoffe entweder von den Pflanzen aufgenommen oder vom Sickerwasser ausgespült waren 2 mal kurz hintereinander beprobt, obwohl in das Peilrohr eine Pegelmeßvorichtung mit einem Schwimmer auf dem Grundwasser montiert ist. Im Gutachten für 2012 kann ich nichts von durchgeführten Messungen an Peilrohren finden.



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Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Gülle und Grundwasser

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda


Zuletzt bearbeitet: 23.05.15 07:15 von Horst_Speck


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