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Thema: Nepotismus und Günstlingswirtschaft in der Politik


Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich kritisch über den Besuch von US-Präsidententochter Ivanka Trump in Deutschland geäußert. Für ihn sei es "nach wie vor seltsam", dass der Besuch der Tochter von Donald Trump in Deutschland "quasi als Society-Event abgefeiert wurde, obwohl doch die Vermischung von Politik mit Familien- und Geschäftsinteressen eher an Nepotismus erinnert und bei uns unvorstellbar wäre", sagte Gabriel den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgaben).

Auf die Frage, ob es ein kluger Schachzug der Kanzlerin gewesen sei, Ivanka Trump nach Berlin einzuladen, sagte Gabriel: "Aus Sicht der Bundeskanzlerin sicher." Er fügte aber hinzu: "Mich befremdet es nach wie vor, wenn Familienmitglieder, die nie gewählt wurden, auf einmal wie Staatsgäste auftreten und ihnen fast schon wie Mitgliedern eines Herrscherhauses gehuldigt wird." Er sei "als Norddeutscher wohl etwas näher an der Zurückhaltung der Hanseaten und ihrer republikanischen Gesinnung", sagte Gabriel.

Grundsätzlich habe er aber den Eindruck, dass das deutsch-amerikanische Verhältnis inzwischen besser sei, "als man es nach dem Besuch der Kanzlerin in Washington erwarten konnte", sagte Gabriel. Deutschland und die USA seien nun wieder in einer Lage, in der es um den "Ausgleich von Interessen geht".

Günstlingswirtschaft. Das gab es bei Frau Merkel aber auch bei Kanzler Schröder schon immer !

Siehe: http://www.nachdenkseiten.de/?p=8146

Schröder, Maschmeyer, Rürup, Riester

Hannovers ungewöhnlicher Freundeskreis


Zuletzt bearbeitet: 01.05.17 10:25 von Michael_Kraemer


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