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Thema: Dammabdichtung Werratalsee gestorben ??


Das Zurückrudern von Bgm. Heppe bzgl. Dammabdichtung Werratalsee - die für dieses Jahr angesetzt war, aber nun verschoben wird -
ist für mich und viele andere ein sicheres Zeichen, dass die Dammabdichtung gestorben ist.

Man wird wie immer noch ein bisschen um das Thema "herumeiern" - der Hochseilgarten am Nordufer,
die Wakeboardanlage, Pfahlbauten, schwimmende Häuser, Künstlerviertel Brückenhausen, usw. usw. lassen grüßen - aber das war es dann auch.
Jeder Pup wurde von der WR zur Visionen von Alexander Heppe aufgeblasen, aber wie sieht die Wirklichkeit aus?
Nicht einmal den lächerlichen Übergang über das Wehr an der Werra, bekommt man in Eschwege auf die Reihe.

Fakten aus den Gutachten werden unterschlagen.

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Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Gülle und Grundwasser

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda


Zuletzt bearbeitet: 05.05.17 06:32 von Horst_Speck


Die Problematik um den Werratalsee kurz zusammengefasst:

1. Seit Zunahme von Biogasanlagen am Oberlauf der Werra
setzte seit 2007 zunächst starkes Wasserpflanzenwachstum
und seit spätestens 2012 jeden Sommer eine zunehmende
Blaualgenplage dem See mehr und mehr zu.

2. Es wurden von der Stadt Eschwege und der Gemeinde Grebendorf
ein Gutachten bei dem Sachverständigen Schuler in Auftrag
gegeben. Dieser stellt fest der Phosphateintrag, der Ursache
für die Blaualgenplage (Eigentlich Cyanobakterienplage) ist,
erfolgt überwiegend über das Grundwasser nördlich und
östlich des Sees aufgrund der Düngung auf den sich dort
befindlichen landwirtschaftlichen Flächen.

3. Es findet ein Gespräch zwischen kommunalen Spitzenpolitikern
und Vertretern der Landwirtschaft statt. Danach wird die
Landwirtschaft als Verursacher der Überdüngung des
Werratalsees ausgeschlossen.

4. Der Gutachter wird gewechselt. Eine systematische Ursachen-
erforschung, wo der Phosphateintrag in den See seine
Ursachen hat, erfolgt nicht mehr.

5. Die politisch motivierte Aussage bei CDU, SPD und Grünen
lautet nun: Zweidrittel des Phosphateintrages erfolgen über
die Werra.

6. Mit Ausnahme der LINKEN und der Freien Wähler gibt es sogar
bei den GRÜNEN keine politische Gruppierung mehr in den
Stadtparlamenten von Eschwege und Grebendorf und dem
Kreistag, die an einer Sachaufklärung dahingehend, wo
die Ursachen des Phosphateintrages nun wirklich liegen,
hat.



Zuletzt bearbeitet: 05.05.17 10:16 von Michael_Kraemer


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