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Thema: Muslime als Terroristen und Demonstranten...


So kann es nicht weitergehen...

Der Veranstalter von "Rock am Ring", Marek Lieberberg, fordert meines Erachtens zu Recht, dass es so nicht weitergehen kann, und dass er einmal Demonstrationen von Zehntausenden von hier lebenden Muslimen gegen diese Terroranschläge im Namen des Islam sehen möchte.

Zu Unrecht wird er meines Erachtens dafür von einigen Medien in die rechte Ecke gedrängt.

https://www.google.de/search?q=Lieberberg+%C3%A4u%C3%9Fert+sich+zu+Muslimen&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=M082WdedCqiV8Qemr5fACg

Dass die Berichterstattung von Medien über das Thema Terroranschläge von sich selbst als muslimisch bezeichnenden Tätern und angeblich muslimischen Demonstranten gegen solche Terrorangriffe nicht immer unproblematisch ist, zeigen meines Erachtens die folgenden Bilder sehr deutlich:

https://www.youtube.com/watch?v=921-5Z7Uhp4

Die Berichterstattung darüber in www.tagesschau.de macht die Sache nicht besser:

http://faktenfinder.tagesschau.de/ausland/london-389.html

Ein Kommentar zu der Tagesschau-Berichterstattung:

Am 05. Juni 2017 um 18:24 von Kenner
Nach nochmaligem Ansehen des Videos:

Herr Wichmann als Verfasser dieses Artikels, können sie mir bestätigen, dass es sich für ARD Mitarbeiter tatsächlich um "ein normales journalistisches Vorgehen" handelt wenn anwesende Journalisten wie deutlich im Video zu sehen die Demonstranten an die richtige Position im vor der Kamera winken?
Sind denn viele Demo Bilder so orchestriert die wir zu sehen bekommen?
Die Aufnahmen von den Staatschefs nach den Anschlägen in Paris waren ja auch so ein Beispiel. Ich finde das ziemlich beängstigend wenn sowas für sie normal ist...




Zuletzt bearbeitet: 06.06.17 09:05 von Michael_Kraemer


Die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor hat zu einer gemeinsamen Demonstration der Muslime gegen den islamistischen Terror aufgerufen. „Wir Muslime müssen uns von den Tätern stärker abgrenzen und ihre gesellschaftliche Ächtung herbeiführen“, sagte Kaddor dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. – Quelle: http://www.ksta.de/27775458 ©2017

Abdel-Hakim Ourghi schrieb indessen schon im Jahre 2015 in der Süddeutschen Zeitung:

"Die Lösung der Gewaltfrage im Islam besteht nicht in einem muslimischen Aufstand der Anständigen.... Die Muslime müssen endlich die kanonischen Quellen ihres Glaubens (den Koran und die Tradition des Propheten [Mohamed]) kritisch infrage stellen. Ein Islam ohne kritische Islamkritik ist zum Scheitern verurteilt, vor allem im Westen. Wir (die Muslime) benötigen dringend ehrliche Kritikerinnen und Kritiker, die den Finger in die Wunden des historischen Verdrängens legen. Gefragt sind humanistische Muslime, die ohne Scheu unangenehme Wahrheiten aussprechen. Akzentuiert muss betont werden, dass der nicht reformierte Islam keine Religion des Friedens ist. Das gehört zur Redlichkeit einer islamischen Theologie und Religionspädagogik." Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 04.12.2015, Wo der Koran Anknüpfungspunkte für Gewalt bietet, von Abdel-Hakim Ourghi)

Anmerkung: Der Koran enthält in einer Vielzahl von Suren Aufrufe zur Gewalt, so auch gegen Andersgläubige, insbesondere Juden und Christen.

In der Sure 47, Verse 36/37 heißt es: „Seid daher nicht milde gegen eure Feinde und ladet sie nicht zum Frieden ein. Ihr sollt die Mächtigen sein; denn Allah ist mit Euch und er entzieht euch nicht den Lohn eures Tuns (eurer Taten im Krieg)“.

Solche Sätze bekommen schon die Kinder in den vielen Koranschulen Deutschlands zu hören.

Nicht das Grundgesetz gilt dort, sondern Mohammeds Wort.

Sure 9, Vers 33 (Reclam-Koran)lautet: „Er ist’s, der entsandt hat seinen Gesandten mit der Leitung der Religion der Wahrheit, um sie sichtbar zu machen über jede andere Religion, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist!“

Ohne eine kritische Auseinandersetzung bei der Koranexegese in den islamischen Koranschulen, wird sich an der Problematik, die wir mit den vielen, sich auf den Islam berufenden muslimischen Terroristen haben, nicht viel ändern.

Wir Christen in Europa haben mit unkritischer Bibelauslegung z.B. "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder" doch selbst fatale Erfahrungen gemacht.

Matthaeus Kapitel 27

Vers 24 Da aber Pilatus sah, daß er nichts schaffte, sondern daß ein viel größer Getümmel ward, nahm er Wasser und wusch die Hände vor dem Volk und sprach: Ich bin unschuldig an dem Blut dieses Gerechten, sehet ihr zu!
Vers 25 Da antwortete das ganze Volk und sprach: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder.
Vers 26 Da gab er ihnen Barabbas los; aber Jesus ließ er geißeln und überantwortete ihn, daß er gekreuzigt würde.

Ich erinnere noch einmal daran, dass in den 1933 bis 1945er Jahren in Deutschland und in dem von Deutschland besetzten Polen unter Berufung auf Texte Martin Luthers und seinen aus der Bibel begründeten Antijudaismus Millionen von Juden ermordet wurden.

Erst lange nach 1945 erfolgten Schuldbekenntnisse der Katholischen Kirche und der Evangelischen Kirchen und erst kürzlich erfolgte durch die Evangelischen Kirchen Deutschlands eine Abkehr von der Judenmission und den antijudaistischen Texten Martin Luthers.


Es ist leider kein Zufall, wenn sich die vermeindlich intellektuellen Vertreter der Neuen Rechten, wie z.B. der Gymnasiallehrer (Geschichte und evangelische Religion), Dr. Karlheinz Weißmann, aus Nordheim heute wieder um eine nationale sogenannte "ethnopluralistische" Interpretation der gesellschaftlichen und geschichtlichen Verhältnisse bemühen, und im rechtsgerichteten Verlag "Junge Freiheit" Werke von Dr. Karlheinz Weißmann herausgeben werden mit Titeln wie "Deutsche Geschichte für Junge Leser" und "Martin Luther für junge Leser".

Siehe:

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=Dr.+Wei%C3%9Fmann+Luther+deutsche+Geschichte

Das Buch mit dem Titel "Martin Luther für junge Leser", erschienen mit ganz rechten Verlag "Junge Freiheit", wird bei amazon mit folgendem Text angepriesen:

"Er übersetzte die Bibel ins Deutsche und machte sie damit dem einfachen Volk zugänglich. Sein Thesenanschlag an die Schlosskirche in Wittenberg vor 500 Jahren führte zur Reformation. Es gibt wenige Menschen, die ihren Weg so entschlossen gegangen sind wie Martin Luther. Ein Weg, von dem er überzeugt war, daß Gott ihn gewiesen habe. Luther folgte ihm, unbekümmert um das, was andere Leute sagten, ohne Rücksicht darauf, was die Mächtigen wünschten. Er kämpfte unerschrocken für die Freiheit des Gewissens und war bereit, dafür die Folgen auf sich zu nehmen.
Luther ist ein großer Deutscher. Ein Nationalheld, dessen Leistungen für unser Land nicht zu überschätzen sind. Ein Vorbild."

Mehr zu dem wohl einflußreichsten rechten Vordenker, Dr. Karlheinz Weißmann finden Sie hier:

http://www.taz.de/!5399096/


Zuletzt bearbeitet: 13.06.17 19:59 von Michael_Kraemer


Lamya Kaddor im Gespräch mit Susanne Schrammar
Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/kampf-gegen-islamistischen-terror-es-ist-nicht-nur-eine.1769.de.html?dram:article_id=388330

Schrammar: Die grüne Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt, jahrelang auch an der Spitze der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat sich eine deutlichere Haltung der Islamverbände gewünscht. Jetzt sagen ja viele Muslime, die Taten hätten mit Religion eigentlich nichts zu tun. Warum sind solche Bekenntnisse vielleicht trotzdem wichtig?

Kaddor: Einerseits stimmt das, einerseits. Diese Taten, diese furchtbaren Anschläge haben natürlich mit dem Islamverständnis der meisten, der allerallermeisten Muslime nicht nur in diesem Land, sondern weltweit tatsächlich nichts zu tun, und trotzdem berufen sie sich natürlich auf den Islam und trotzdem sind das Menschen, die islamisch sozialisiert worden sind. Das heißt, wir können, auch wenn man Bezüge herstellen kann und sagt, na ja, der Islam kennt natürlich Gewaltanwendung, zwar unter sehr bestimmten Voraussetzungen und nicht maßlos und wahllos und schon gar nicht so, wie wir es jetzt sehen, das ist überhaupt kein Verhalten. Aber natürlich kann man, wenn man bösartig ist, so was aus dem Islam schöpfen.

Was wichtig ist, was mir ganz wichtig ist, dass wir es schaffen, solche Menschen stärker zu ächten, stärker auszugrenzen, uns auch stärker selbst von ihnen abzugrenzen und das auch sichtbarer zu machen. Und das war eben tatsächlich auch der Anlass zu sagen, wir rufen zur Demo auf. Vielleicht müssen wir wirklich mal auf die Straße, in der Hoffnung, dass viele dem Aufruf folgen. Aber eben auch viele Nicht-Muslime. Es ist nicht nur eine islamische oder eine muslimische Angelegenheit.



Muslime demonstrieren gegen den Terror

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