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Thema: Ditib schließt sich Demo-Aufruf nicht an


Der türkische Islamverband Ditib hat sich kritisch zu der von zwei Privatleuten angemeldeten Antiterrordemonstration von Muslimen am Samstag in Köln geäußert. „Öffentlich wirksame Aktionen begrüßen wir, lehnen jedoch die Art und Weise, wie dieser angekündigte Marsch organisiert wurde, ab“, erklärte der größte Islamverband Deutschlands am Mittwoch in Köln. „Diese Form ist eine öffentliche Vereinnahmung und Instrumentalisierung.“

Unter dem Motto „Nicht mit uns“ wollen am Samstag in Köln Muslime mit Unterstützung zahlreicher Verbände und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens gegen islamistischen Terror und Gewalt demonstrieren. Siehe auch: https://www.tagesschau.de/inland/anti-terror-103.html

Zum dem Friedensmarsch werden zehntausend Teilnehmer erwartet, Initiatoren sind die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor und der muslimische Friedensaktivist Tarek Mohamad.

Unterstützt wird die Demonstration unter anderem vom Zentralrat der Muslime in Deutschland und der Türkischen Gemeinde, aber auch von christlichen Gruppen und deutschen Parteien. Zu den zahlreichen Einzelunterzeichnern des Demonstrationsaufrufs zählen zudem führende Politiker von CDU, SPD, Grünen, Linken und FDP ebenso wie der Schriftsteller Navid Kermani und die Fernsehmoderatorin Nazan Eckes.
Ditib schließt sich dem Aufruf zur Demonstration nicht an

Die Türkisch-Islamische Union Ditib unterzeichnete den Demonstrationsaufruf dagegen nicht. „‚Muslimische‘ Demonstrationen, um zu zeigen, dass man sich von den Gewalttätern und ihren Taten nicht vereinnahmen lassen will, gab es bislang ebenfalls unzählige Male in Form von gemeinsamen öffentlichen Stellungnahmen, öffentlichen Gebeten und öffentlichen Initiativen“, hieß es in der Stellungnahme des Verbands vom Mittwoch.

„Den Personen, die diese aktuelle Demonstration organisieren, hätte bewusst sein müssen, dass für eine gemeinsame Veranstaltung Vorgespräche notwendig sind“, erklärte die Ditb.

Weiter hieß es in der Stellungnahme: „Auch hätten wir den betreffenden Personen vorab erklären können, dass am 22. Tag des Ramadan, an dem in Köln von 03:47 Uhr bis 21:55 Uhr gefastet, also nichts gegessen und getrunken wird, es den fastenden Muslimen schlichtweg nicht zumutbar ist, stundenlang in der prallen Mittagssonne bei 25 Grad Celsius zu marschieren und demonstrieren.“

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/friedensmarsch-koel-ditib-kritisiert-muslimische-organisatoren-und-die-geplante-anti-terror-kundgebung-a2143014.html

Anmerkung:
Die Ditib als größter Islamverband der Muslime in Deutschland und eng mit der türkischen Religionsbehörde verbundener Verband, wird sich mit seiner Auffassung auch unter liberalen Muslimen in Deutschland sicherlich kaum Freunde machen.

Die enge Verbindung mit der mehr und mehr autokratisch und islamistisch ausgerichteten Politik Erdogans wird in Deutschland zunehmend kritischer betrachtet.

Die türkisch-stämmigen Muslime in Deutschland werden vor diesem Hintergrund zu überlegen haben, wem ihre Loyalität mehr zuteil werden soll, dem autokratischen - islamistischen Regime Erdogans oder der demokratisch verfassten offenen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland.

So wichtig der Aufruf und die Teilnahme an der Demonstration in Köln am Samstag ist, richtig ist aber auch:

"Die Lösung der Gewaltfrage im Islam besteht nicht in einem muslimischen Aufstand der Anständigen.... Die Muslime müssen endlich die kanonischen Quellen ihres Glaubens (den Koran und die Tradition des Propheten [Mohamed]) kritisch infrage stellen. Ein Islam ohne kritische Islamkritik ist zum Scheitern verurteilt, vor allem im Westen. Wir (die Muslime) benötigen dringend ehrliche Kritikerinnen und Kritiker, die den Finger in die Wunden des historischen Verdrängens legen. Gefragt sind humanistische Muslime, die ohne Scheu unangenehme Wahrheiten aussprechen. Akzentuiert muss betont werden, dass der nicht reformierte Islam keine Religion des Friedens ist. Das gehört zur Redlichkeit einer islamischen Theologie und Religionspädagogik." Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 04.12.2015, Wo der Koran Anknüpfungspunkte für Gewalt bietet, von Abdel-Hakim Ourghi)



Zuletzt bearbeitet: 16.06.17 11:31 von Michael_Kraemer


Ditib hätte auch zu keiner anderen Zeit mitgemacht, schliesslich verteilen sie schon Dschihad Comics an kleine Kinder.

Ende der Zusammenarbeit mit Islamverband


Lamya Kaddor hält die Begründung der Ditib, mit der die Teilnahme am Friedensmarsch in Köln abgesagt wurde, für absurd.


Wahlkampf in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer SPD wirbt bei der Ditib-Vereinigung um Stimmen!


Prediger des Präsidenten

Aber auch die Hetzer gegen den Islam sind schon wieder unterwegs

40.000 Türken im Juli 2016 in Köln für Erdogan auf der Straße


aber heute nur ca. 300 - davon nur wenige Muslime - beim Friedensmarsch in Köln gegen den Terror.

Wenn es nicht so traurig wäre. "Nicht mit uns" hat man offenbar wörtlich genommen.

Demo in Köln bei Twitter.

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Agitation und Propaganda


Zuletzt bearbeitet: 17.06.17 23:16 von Horst_Speck


Mit dem Da-sieht-man-es-mal-Gestus wurde darauf hingewiesen, wo sich die Ränge füllen und wo sie leer bleiben.
Aber wundert sich darüber jemand? Der Undemokrat Erdogan vermittelt seinen Landsleuten jenen Stolz,
der ihnen in Deutschland verwehrt bleibt.


Gefloppte Muslim-Demo: "Onkel-Tom-Türken"

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Zuletzt bearbeitet: 19.06.17 23:08 von Horst_Speck


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