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Thema: Sanierungskonzept für den Wanfrieder Marstall


Sanierungskonzept für den Wanfrieder Marstall

Dazu fällt mir die Posse von Meinhard ein, als man anstatt des Daches des Schwebdaer Kindergartens oder des Wirtschaftsgebäudes vor dem Grebendorfer Bürgermeisteramt, das Dach der keudellschen Gutsschmiede in Schwebda sanierte.
Wenn eine CDU, FDP/ÜWG Mehrheit den Adel bzw. die dicksten Bauern mit öffentlichen Mitteln bedient, verwundert das niemand.
Hier war aber SPD-Bgm. Hubert Schott und unser braune Heimatdichter die treibenden Kräfte und die Meinharder SPD hat die öffentlichen Mittel abgenickt.

Und das vor dem Hintergrund: Die dicksten Bauern, die dicksten Subventionen.

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Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Gülle und Grundwasser

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda


Zuletzt bearbeitet: 25.07.17 00:09 von Horst_Speck


Da ist der Herr Speck aber wieder am schwadronieren!
Er kommt wieder sofort auf Mauscheleien der Amtsträger; er kann einfach nicht anders! Normale Menschen informieren sich erst ausgiebig; ev. zu beantragende Fördermittel sind immer legal (!!) und haben nichts mit Mauscheleien zu tun. Auch die im Link angesprochenen EU-Fördermittel waren und sind legal und haben nichts mit Mauschelei o.ä. zu tun.




Ja, Ja, die Dachschäden, die Dachschäden, die scheinen in Meinhard öfters mal reperaturbedürftig zu sein.



Nach den Taschenspielertricks beim Standortwettbewerb Biogasanlage,
der Öffenlichmachung der Gülleimporte aus den Niederlanden,
dem Fiasko mit den vielen Gutachten bzgl. Werratalsee,
der sinnlosen millionenteuren Kanalinnenbeschichtung in Schwebda,
dem Eiertanz um die Wasserspiegel-Erhöhung des Sees,
der dann angeblichen Hochwassergefahr für Grebendorf,
der Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz, bei dem Dr. Wallmann keine einzige Düngebilanz
und kein einziges Bodengutachten der Bauern zwischen Wanfried und Jestädt vorlegen konnte,
bzw. der Verarschung der Bevölkerung im ganz großen Stil, wird man in Wanfried wieder nervös!
Dabei habe ich doch nur einen Link auf den Zeitungsbericht der Werra-Rundschau gesetzt und schon bricht Panik aus.
Wollen oder dürfen die zuständigen behördlichen Stellen im WMK nicht mehr so, wie sie es aus Sicht des Bauernverbandes sollten?

Seit über 10 Jahren ist bekannt, dass der Energiemais-Anbau im Grundwasser-Einzugsgebiet des Werratalsees
und die Überdüngung des Energiemaises mit Gülle und Gärresten, die Ursache für die Verseuchung des Werratalsees ist.
Nur Zugeben, dürfen das unsere Kommunalpolitiker nicht.

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Zuletzt bearbeitet: 26.07.17 08:00 von Horst_Speck


Was hat das alles mit den studentischen Vorschlägen zum Marstall in Wanfried zu tun ?
Durch schnelle Themen ab-und umlenkung will hier mancher immer wieder seine Munition erneuern. Das ist schon niveaulos. Das hat System und scheint Befriedigung zu geben ohne auf den eigentlichen Ursprung antworten zu müssen oder zu wollen.

Das ist halt bei diesen Herren meist so, wenn man sie etwas mit Argumenten sachlich angeht oder auf den Anstand verweist wird sofort (mit tausend Links) umgelenkt.





Ich warte noch auf die nächste Umlenkumng !



Hier kommt sie:

http://weisewortwahl.de/die-mehrheit-der-gewoehnlichen-bevoelkerung-versteht-nicht-wirklich-geschieht-und-sie-versteht-noch-nicht-einmal-dass-sie-es-nicht-versteht/



Nun aber mal im Ernst:

Interessant in dem Artikel der Werra-Rundschau über den Marstall ist doch nur der nachfolgende Satz:

Zitat: Eigentümer des Marstalls, das [der] einst einmal ein Amtsgericht war, ist der Wanfrieder Andreas von Scharfenberg. Der hat dort zu großen Teilen seinen landwirtschaftlichen Betriebshof untergebracht, will für den aber eine neue große Halle in der Nähe der Biogasanlage bauen. „Spätestens Ende des nächsten Jahres steht der Marstall mitten in Wanfried dann leer.“Zitat Ende

Mal sehen, wie sich die Vertreter der Gemeinde Wanfried im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens des Werra-Meißner-Kreises zur Errichtung einer landwirtschaftlichen Lager- und Maschinenhalle "in der Nähe der Biogasanlage" im Rahmen ihres Beteiligungsrechtes gem. § 36 des Bundesbaugesetzes verhalten.

Von besonderem öffentlichem Interesse ist dabei, ob die politisch Verantwortlichen innerhalb der Stadt Wanfried hier in erster Linie die Interessen des Bauherrn oder die der Wanfrieder Bevölkerung im Auge haben werden.

Besonders interessant ist auch, dass, nach glaubhafter Auskunft der zuständigen Baugenehmigungsbehörde im Werra-Meißner-Kreis,
zwar ein Bauantrag zur Errichtung einer landwirtschaftlichen Lager- und Maschinenhalle in der Vergangenheit gestellt worden ist, aber zwischenzeitlich wieder zurückgenommen wurde.

In diesem Zusammenhang ist dann aber interessant, dass Andreas von Scharfenberg -ganz nach Gutsherrenart- laut Bericht der Werra-Rundschau verkündete: „Spätestens Ende des nächsten Jahres steht der Marstall mitten in Wanfried dann leer.“

Oder weiß Herr von Scharfenberg, aufgrund informeller Informationen, schon jetzt, ohne dass ein Bauantrag existiert, dass er sein Vorhaben zur Errichtung einer landwirtschaftlichen
Lager- und Maschinenhalle so oder so "in der Nähe der Biogasanlage" durch den Werra-Meißner-Kreis unter Beteiligung der Verantwortlichen der Stadt Wanfried genehmigt bekommt?


Zuletzt bearbeitet: 27.07.17 07:10 von Michael_Kraemer


Ausserhalb von Schwebda wird es zumindest sachlicher, nicht unbedingt richtiger !
Jetzt dazu eine grundsätzliche Frage.
Was spricht erst mal dagegen, wenn ein hiesiges oder auswärtiges Unternehmen auf der grünen Wiese investieren möchte ? Ist das nach Ihrer Ansicht illegal?
Die in Ihrem Text grundsätzlich durchschimmernde ablehnende Haltung verstehe ich erst einmal nicht.
Wenn ein Unternehmen entscheidet modernisieren zu müssen oder zu wollen ist das doch vom Grundsatz her nicht zu kritisieren.
Oder ?
Ebenso hat jeder Bauherr, ob privat oder geschäftlich eine grobe Vorstellung einer zeitlichen Fertigstellung. Ob das nachher so klappt ist eine völlig andere Frage.
Wenn gravierende Dinge gegen etwas sprechen und die Entscheidungsbefugnis gegeben ist, werden politische Gremien dementsprechend handeln, ansonsten jeden herzlich Willkommen heißen.

Wenn Sie auf Vergesellschaftung hinauswollen, dann gäbe es viele schöne Dinge auch für die Allgemeinheit nicht. (oder im tristen Grau à la DDR )
Auf Wanfried bezogen heißt das z.B. kein Hafen, Kleegarten, Leistersberghaus,etc.Dies alles würde es in dieser Form nicht geben.
War alles zum Verfall bestimmt.
Auch der neue Rewe-Markt ist eine private Investition. Damit will jemand nur Geld verdienen.

Aber vielleicht gehöre ich ja zu denen, die nichts verstehen und auch nicht wissen, dass sie etwas nicht verstehen.





Die Skepsis des Herrn Speck und auch meine Skepsis resultieren aus den Erfahrungen mit der Art und Weise, wie der "Wettbewerb des Werra Meißner Kreises um den besten Standort einer Biogasanlage im Werra Meißner Kreis" (damals noch unter der Verantwortung von Vizelandrat Thiele; F.D.P.) und das Bauplanungs- und Baugenehmigungsverfahren in Sachen Biogasanlage Wanfried seinerzeit abgelaufen sind.

Herr Speck hat die Details dazu unter Hinweis auf die dazu vorliegenden Dokumente im Detail und für jeden nachvollziehbar dargelegt. Siehe: http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2614366&r=threadview&t=4025963&pg=1

Ich habe seinerzeit auf der Rechtsgrundlage des Umweltinformationagesetzes die Originalakten zum Planungs- und Baugenehmigungsverfahren "Biogasanlage Wanfried" in den Diensträumen der Bauabteilung des Werra-Meißner-Kreises eingesehen und aus den Akten Kopien gefertigt.

Im Übrigen gilt:

Niemand hat etwas gegen private Investitionen im Baubereich, wenn die dafür vorgesehenen Genehmigungsverfahren sach- und fachgerecht erfolgen, und etwaige öffentliche Subventionen dem Subventionszweck entsprechend verwandt werden.




Zuletzt bearbeitet: 27.07.17 13:46 von Michael_Kraemer


Standortwettbewerb Biogasanlage
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Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Gülle und Grundwasser

Bodensee-Werratalsee

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Darüber kann ich mir kein Urteil erlauben. Selbst kann ich mich nur vage aus der Zeitung daran erinnern ,dass es keinen Investorenwettstreit mangels Masse an Investorenwilligen im Kreis gab.
Wenn das so war, dann ist auch für niemanden ein Schaden entstanden.
So würde ich das jetzt erst einmal sehen. Wo ist das Problem ?
Wo war der Schaden ?
Trotzdem, auch beim Marstall würde sich wahrscheinlich niemand um das Grundstück reißen, auch wenn es einem "Gutsherren" gehört.

Übrigens: Worte wie "Gutsherrenart" in Verbindung mit einem konkreten Namen, "schlichte Gemüt von Schützen" in Verbindung mit einem konkreten Namen etc.,
untergraben massiv Ihre Seriösität in etliche Richtungen, leider.


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