DISKUSSION OHNE ZENSUR
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Thema: Was passiert eigentlich zur Zeit in Syrien?


Was passiert eigentlich in Syrien unterhalb des Radars der Mainstreammedien?

Während die kurdischen Söldner der USA seit vielen Monaten "Raqqa erobern", - wobei sich die US-Luftwaffe wie in Mossul, wie eigentlich seit Ewigkeiten immer wieder durch eine militärisch nicht zielführende Bombardierung ziviler Einrichtungen samt tausender Zivilisten hervortut - bleibt die viel eindrucksvollere, auch politisch zielgeführte Kampagne der syrischen Armee im Verbund mit den Libanesen (Hisbollah), Iranern und nicht zuletzt Russen in unseren Medien fast unbeachtet. Ich vermute folgenden Grund: Sie könnte ja zu einer politischen Stabilisierung der Lage führen und eine solche will man partout nicht. Warum ist eine gute Frage. Die assad-treuen Syrer (die ganz klar die Mehrheit und den Kern Syriens bilden) haben seit fast einem Jahr nicht nur Aleppo, Tadmur (Palmyra), die Umgebung von Damaskus, fast die gesamten Provinzen Hama und Homs, Qualamun (Grenze zum Libanon), weite Strecken der jordanischen Grenze zurückerobert, sondern preschen zur Zeit außerdem mit großer militärischer Wucht auf eine Entsetzung der seit Jahren von Daesh (IS) belagerten Stadt Deir-Ezzur am Euphrat. Die Öl- und Gasfelder Zentralsyriens stehen seit den letzten Tagen wieder unter der Hoheit des syrischen Staates. Überall finden seit Monaten Kapitulationsverhandlungen mit dem beachtlichen Ergebnis statt, dass insgesamt 600 tsd.-plus Flüchtlinge an ihre teilweise, aber nicht völlig zerstörten Wohnsitze zurückkehren konnten, dass durch kluge Verhandlungen viele IS-/Al-Qaida-Leute aus Gebieten evakuiert wurden, in denen sie nicht nur besiegt, sondern wegen ihrer Terroraktivitäten völlig unerwünscht geworden sind und vieles mehr. Das ist keine Propaganda, das sind Basisdaten.
In diesem Zusammenhang war die kürzliche Bombardierung des etwa 300 Leute starken IS-Kapitulanten-Konvois aus Qalamun auf ihrem Weg in das noch vom IS besetzte Gebiet südöstlich des Euphrat durch die Amerikaner ein sehr deutliches Zeichen, dass nicht nur Tel Aviv, sondern auch mächtige Kreise in Washington kein Interesse an einer Beendigung des Krieges in Syrien haben, sondern daran, ihn weiter zu schüren, weitere Spaltungen und Verwerfungen zu erzeugen, weiteres Mißtrauen zu erzeugen und möglichst nichts, aber auch gar nichts zu kitten. Der "Krieg gegen den Terror" (eh lt. Scholl-Latour ein völliger Nonsens-Begriff!) soll in Syrien, dem Irak, in Afghanistan und anderswo (man arbeitet gerade eifrig auf den Phillippinen daran) ewig dauern, als mache er für die Nutznießer dieser Situation (Stichwort: Militärisch-Industrieller-Finanzieller-Komplex) sonst überhaupt keinen Sinn.
Kriege zu beenden ist schon schwierig genug, da sollte man doch eigentlich nicht immer noch Öl ins Feuer gießen.
Quelle:

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Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Gülle und Grundwasser

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



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