DISKUSSION OHNE ZENSUR
Freies Forum Werra Meissner

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Thema: Monitoring Werratalsee Aug. 2017


Je nachdem welche Maßnahme man gerade favoritisiert, stammen die überwiegenden Nährstoffe im See
entweder aus der Werra, oder vom gegenüberliegenden östlichen Nordufer.
Da ist man flexibel, was die Herkunft angeht. Nur aus der Landwirtschaft stammen die Nährstoffe keinesfalls.

Fakten aus früheren Gutachten und Veröffentlichungen

Aus der Landwirtschaft können die Nährstoffe gar nicht stammen

Undichte Kanäle in Schwebda

Monitoring Werratalsee Aug. 2017 Auftraggeber der Magistrat der Stadt Eschwege.
(Oder der Versuch, den "Schwarzen Peter" der Gemeinde Meinhard zuzuschieben.)



Wenn - wie wir alle vermuten - die Dammabdichtung zur Werra nicht kommt,

Hätte, könnte, würde


kommen die Nährstoffe, die den Werratalsee zur Kloake machen, auch nicht mehr aus der Werra, sondern sie kommen dann vom östlichen Nordufer.
Aus diesem Grund sind 2 Abwehrbrunnen am östlichen Nordufer als Ersatz für die Dammabdichtung vorgesehen.

(Eschwege versucht den "Schwarzen Peter" Meinhard anzudrehen.)
Natürlich kommen die Nährstoffe, die dann über das Grundwasser abgepumt werden,
auch nicht aus der Gülle und den Gärresten, die auf den nördlich davon liegenden Ackerflächen ausgetragen werden,

(Bei bis zu 3.5 m ??? Auenlehm über dem Kies, werden alle Nährstoffe aus der Gülle gebunden,
wie uns ja bereits von der Gutachterin Nicole Nolte aufgebunden wurde.)
sondern aus dem defekten Schwebdaer Kanalnetz und dem Sammelkanal Richtung Grebendorf.

Da im Schwebdaer Unterdorf der Kanal für Mio. saniert ist, der Phosphorgehalt im See aber nicht gefallen - sonder sich verdreifacht hat,




kommnen die Nährstoffe nun aus den Schwebdaer Oberdorf und dem Sammelkanal Richtung Grebendorf.



Nicht etwa von den Energiemaisflächen, was jeder vermuten würde.

Unter Punkt 5.3.3 Abwehrbrunnen am östlichen Nordufer.
steht unter andrem:






Natürlich sind auch noch alle anderen Möglichkeiten:

5.3.1 Abdichtung des Werradammes
5.3.2. Anhebung des See-Wasserspiegels oder Angleichung Werra/Werratalsee (Absenkung der Werra)
5.3.3 Abwehrbrunnen am östlichen Nordufer
5.3.4 Landwirtschaftliche Maßnahmen
5.4.1 Phosphorfällung und Oxidation der Sedimente
5.4.2 Behandlong mit Benthaphos
5.4.3 Tiefenwasserableitung
5.4.4 Abtrennung eines Badebereiches mit regelmäßiger Phosphorfällung

aufgeführt, die ich aber jetzt nicht beleuchten will.


Die Argumentation bzgl. Herkunft der Nährstoffe sagt eigentlich alles aus.
Der Landwirt trägt lustig weiter Gülle und Gärreste auf den Flächen nördlich des Sees aus,
und wir bezahlen Brunnen und haben laufende Pumpkosten am Hals, um das Grundwasser vor dem See abzufangen.
Dazu erzählt man uns, die Nährstoffe kommen nicht von den Energiemaisflächen,
sondern aus dem Schwebdaer Oberdorf und den Verbindungskanal Richtung Grebendorf.

Wenn die Meinharder FDP/ÜWG mit dem Bauernverband, Landrat, Kreistag, der Stadt Eschwege, unserer Heimatpostille
und den Gutachtern ins gleiche Horn bläst, ist das zu verstehen,
dass aber der SPD-Meinhard den Arsch nicht hoch bekommt, ist für Meinharder Bürger unverständlich.


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Zuletzt bearbeitet: 24.10.17 15:11 von Horst_Speck


Obwohl ja aus der Landwirtschaft keine - oder kaum Nährstoffe kommen sollen, die den See überdüngen,
wurde in dem Monotoring vom Werratalsee das Thema "Landwirtschaftliche Maßnahmen" ebenfalls thematisiert.

Aus diesem Grund will ich Ihnen den Text (5.3.4) auch nicht vorenthalten.





Was für ein Schwachsinn wird da geschrieben, die Rigolen wurden eingebaut,
um die Entwässerung der Flächen nördlich der B-249 unter der Bundesstraße hindurch zu gewährleisten.
(Eine Auflage vom Wasserwirtschaftsamt.)
Und jetzt will man uns erzählen, die Rigolen gingen nicht unter der Bundesstraße hindurch.


Zu den elf Rigolen am östlichen Nordufer:

Fakt ist aber, dass in diesem Bereich - die ersten 250 m des Nordufers - 11 (elf) 5 m breite Rigolen mit Kies-Schrotten
(Terassenkies) zwischen 2.5 und 3.5 m tief bis auf den Buntsandstein eingebaut wurden,
was vom Wasserwirtschaftsamt wegen der Entwässerung der landwirtschaftliche Flächen
nördlich des Sees unter der B-249 hindurch, gefordert wurden.
Wenn da verstärkt Grundwasser einströmt, war das gewollt und nötig und spricht dafür,
dass in diesem Bereich das Grundwasser von den landwirtschaftlichen Flächen nördlich des Sees kommt.
Wenn die errechnete einströmende Grundwassermenge 20 Liter/Sek am östlichen Nordufer beträgt,
kann eine solche Menge nicht nennenswert von einer Kanal-Undichtigkeit in der Ortslage beeinflußt werden,
worauf Gutachter Schuller seit 2009 herumreitet und wonach die Gemeinde Meinhard
mit Millionenaufwand in den letzten Jahren krampfhaft sucht.
1.3 Mio allein für eine Kanalinnenbeschichtung + die restlichen Arbeiten im Schwebdaer Unterdorf, die nicht das Geringste gebracht haben.
Falls sich Stadtverordnete oder Gemeindevertrter bzgl. der Rigolen am östlichen Nordufer schlau machen wollen:
(Seite 21 + 27 Hydrogeologisches Gutachten der bwu sowie Querschnitt Anlage 9 Bild 1)
Aber auch der ehemalige Stadtbaurat Ernst kann da dezidiert Auskunft geben.


Von Norden einströmendes wärmeres Grundwasser hält Oberfläche eisfrei.


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Zuletzt bearbeitet: 22.10.17 12:55 von Horst_Speck


Zur Erinnerung:
Mehrere hundert Kilo - an der Oberfläche treibende tote Fische -
wurden von der Schwebdaer Feuerwehr heute Abend vom Griesteich abgesammelt.

Sicher kein Grund, damit die Meinharder Gemeindevertreter, Eschweger Stadtverordneten
und die Verantwortlichen für die Durchsetzung der Düngeverordnung in der Kreisverwaltung,
den Hintern bzgl. Werratalsee hochbekommen.

Bei einer Anhebung des Seespiegels um 1 m, müsste in Grebendorf die Landwehr vom Bodenverband Grebendorf
(Landwehr-Anlieger die von der Entwässerungsaufgabe der Landwehr - seit der Landgewinnung im 3. Reich - profitieren.)
wieder regelmäßig gepflegt - bzw. ausgehoben werden, was Kosten für die Grebendorfer Landwirte verursachen würde.
Und das kann ja nicht sein.


Osnabrücker Wissenforum: Je weniger Wasservolumen umso sensibler ist das Ökosystem
(Ein Universitätsprofessor ist bestimmt glaubwürdiger, als mehrere Gefälligkeitsgutachter.)

Der Griesteich liegt im Dreieck Schwebdaer-Sportplaz / Radweg / südl. Ostufer Werratalsee.
In der Grundwasser-Strömung, direkt vor dem Werratalsee.



Am 17.08.2017 wurden erhöhte Werte (6600 KBE/100ml) Enterokokken am Ostufer des Werratalsees gemessen.
Eine Nachbeprobung nach § 7 Abs. 2 musste wegen erhöhter Keimzahl veranlasst werden.



Rechts vom Griesteich die landwirtschaftlichen Flächen zwischen B-249 und Werra, bis an den Ortsrand Frieda,
welche auch gleichzeitig das östliche Grundwasser-Einzugsgebiet des Werratalsee´s sind.

Grundwassergleichen Werratalauen
Das Grundwasser fliest immer senkrecht zur nächst niederen Gleiche. D.h. z.B. von Gleiche 161 -> 160 -> 159 -> 158

An den Grundwasser-Peilrohren GWM15, GWWM5, GWM6 und GWM16 habe ich seinerzeit immer die höchsten Phosporwerte im Grundwasser gemessen.



Ich entschloss mich zu den Messungen, als Gutachter Schuller nur noch die Meßstelle GWM15 beprobte.
Damals mussten Ergebnisse her, die die Kanalinnenbeschichtung in der B-249 rechtfertigten.
GWM9, GWM10 und GWM11 wurden nie beprobt. Hätte man an diesen Peilrohren ähnliche schlechte Werte -
wie an GWM15, GWM5, GWM6 und GWM16 gemessen, war glasklar bewiesen, dass die Nährstoffe am Ostufer
nicht aus dem Schwebdaer Kanal, sondern von den landwirtschaftlichen Flächen südöstlich von Schwebda kommen.
Der nun umgekippte Griesteich - unmittelbar vor dem See - ist der beste Beweis für die Herkunft der Nährstoffe,
die über das Grundwasser am Ostufer in den See gelangen.


Fischsterben und Blaualgen
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Zuletzt bearbeitet: 22.10.17 09:02 von Horst_Speck


3.5 m Auenlehm über dem Kies im Werratal?

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Wer die Werra-Rundschau heute früh liest, die wieder eine Lanze für die Dammabdichtung brechen muss,
und sich nach dem tieferen Grund fragt, kommt zum Schluss, dass es in erster Linie darum geht,
den Werratalsee nicht anheben zu müssen. Wird das geschehen muss die Landwehr im Grebendorfer Rieth
wieder für ihre Entwässerungsaufgaben ausgehoben und laufend gepflegt werden,

was laufende Kosten für den Bodenverband (hauptsächlich Grebendorfer Bauern) mit sich bringt.
Aus diesem Grund ist auch mit einer "Rolle rückwärts" bzgl. Werratalsee der Meinharder ÜWG/FDP zu rechnen.
Hauptsache keine Kosten für die Landwirtschaft und keine Reglementierungen bei Gülleaustrag,
dann kommt es auf ein paar Mio. Schulden für die Kommunen nicht an.
Für diese Schulden werden ja dann alle Hausbesitzer und Mieter über die Grundsteuer später zur Kassen gebeten.
Die Kosten für die Landwehr-Pflege würden dagegen hauptsächlich am Bodenverband Grebendorf/Schwebda
- also an den Anlieger-Landwirten die davon profitieren - hängen bleiben.


Wie flexibel man ist:
Gutachter Wolter in dem zusammenfassenden Gutachten vom 2. April 2015 zu Herrn Schullers Gutachten:

Kam 2015 die überwiegende Teil der Nährstoffe noch über die Rigolen am Nordufer,
kommen heute lt. Werra-Rundschau 90% der Nährstoffe über die Werra.
Aber kein Wort mehr über die Mio. die mit der sinnlosen Kanalsanierung im Schwebdaer Unterdorf verbraten wurden.


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Zuletzt bearbeitet: 25.10.17 08:07 von Horst_Speck


Früher, ganz früher einmal, sollten Gutachten dazu dienen, den Sachverhalt objektiv zu ermitteln um dann Lösungsvorschläge zu unterbreiten.

Das scheint inzwischen anders zu sein. Politik und Gutachter arbeiten Hand in Hand und der Gutachter sollte sich davor hüten, zu Ergebnissen zu kommen, die politisch nicht erwünscht sind.

Im Zusammenhang mit dem Werratalsee fällt auf, dass die Kosten für die Anhebung des Wasserspiegels als Alternative zur Dammabdichtung zur Werra hin, kostenmäßig nicht ausgeführt ist,
obgleich eine Anhebung des Wasserspiegels um 50 cm denselben Effekt hätte, wie eine Dammabdichtung.

Auffallend ist ferner, dass die Frage, ob die Landwirtschaft zur Eutrophierung des Sees beigetragen hat, und hier besonders die Zunahme der Biogasanlagen am Oberlauf der Werra und die Zunahme der Ausbringung von Gärresten aus den Biogasanlagen und der damit verbundene zunehmende Eintrag von Phosphat in den Fluss, nicht näher untersucht worden ist. Dasselbe gilt für die Zunahme der Ausbringung von Gärresten aus der Biogasanlage Wanfried auf den Flächen östlich und nördlich des Sees.

Siehe: http://www.umweltbundesamt.de/daten/gewaesserbelastung/fliessgewaesser/eintraege-von-naehr-schadstoffen-in-die#textpart-1

Mir ist aufgefallen, dass es etwa bis zum Jahre 2007 das Problem der Blaualgenbildung (Vermehrtes Auftreten von Cyanobakterien) vor 2007 in dieser Form im Werratalsee nicht gab. Erst mit der Inbetriebnahme der Biogasanlage in Wanfried nahm diese Problematik von Jahr zu Jahr zu. Dennoch wurde die Landwirtschaft -anders als etwa an anderen Seen mit vergleichbarer Problemtik, wie z. B. am Dümmersee- - als Verursacher für den Werratalsee kategorisch ausgeschlossen.

Warum eigentlich?





Zuletzt bearbeitet: 25.10.17 15:07 von Michael_Kraemer
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