DISKUSSION OHNE ZENSUR
Freies Forum Werra Meissner

Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Königsweg eine Absenkung der Werra.


Königsweg eine Absenkung der Werra.
Bgm. Brill Meinhard sieht als Königsweg die Absenkung der Werra.
Hier ein paar Hintergründe, die die Werra-Rundschau unterschlagen hat. Der Werraspiegel wurde seinerzeit um 42 cm angehoben. Die Stadtwerke haben dieses Recht verbrieft bekommen. Das Recht läuft 2022 aus. Die Stadtwerke können aber auf dieses Recht verzichten. Eine Werraspiegelabsenkung um 42 cm ist lt. RP problemlos und sehr zügig umsetzbar. Lt Gutachter ist das sehr zu empfehlen, bringt aber nicht ganz den Nutzen einer Dammabdichtung.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Gülle und Grundwasser

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda



Königsweg eine Absenkung der Werra.
Bgm. Brill Meinhard sieht als Königsweg die Absenkung der Werra.


Also doch auch nur ein Büttel der Bauernmafia, die die Landwehr nicht auskratzen will!



Wird die Werra um 42 cm abgesenkt, müsste sich das auch mit dem Retentionsraum - der vom See bereitgestellt werden soll/müsste - auswirken. 42cm + 58cm sind auch Meter Höhenunterschied. Und wenn nur 90 cm dabei rauskommen, billiger jedenfalls als eine Spundwand. In Meinhard haben wir 2 Meinungen. Die FDP/ÜWG ist gegen eine -, die SPD für eine Wasserspiegelanhebung. Das Zünglein an der Waage ist die Meinharder CDU.
Im Landkreis machen SPD, FDP und Grüne das, was der Bauerverband vorgegeben hat. (Keine Wasserspiegelanhebung)
Selbst in der "Kleinen Anfrage" von Lothar Quanz an Priska Hinz zum Thema,
hat Lothar Quanz "mögliche angebliche Vernässungen im Grebendorfer Gewerbegebiet" hochgespielt.
Und da liefern selbst SPD-Kreistagsmitglieder dem RP einen Grund, sich quer zu legen.

Das schlimmste, was uns passieren kann ist ein Nachlassen des Drucks aus der Bevölkerung bzgl. Wasserspiegelerhöhung.
Dann nimmt der alte Filz sofort wieder Überhand. So wie auf der FB-Seite der WR Kommentare stehen,
die die Bevölkerung quasi als inkompetent - und Kommunalpolitiker als die "allein Wissenden"
bzgl. der "höheren Bürokratie" darstellen, ist es nämlich nicht.
Meist wird fehlender Sachverstand und mangelnder gesunder Menschenverstand mit Arroganz überspielt.
Dazu lässt es die Eitelkeit unserer Kommunalpolitiker - die auf Grund eines Mandats glauben,
über Nacht erleuchtet - und mit höherem Wissen gesegnet zu sein - meist nicht zu,
als falsch erkannte Entscheidungen, zuzugeben oder gar zu revidieren.

Wenn alle erwähnenswerten Fachleute, das Problem von Gewässern in der Überdüngung der Schläge mit Gülle und Gärresten sehen,
sollten wir uns nicht vom Bauernverband, unseren Kommunalpolitikern, deren Gefälligkeitsgutachtern und unserer Heimatpostille,
beim Werratalsee das Gegenteil erzählen lassen.
Die unendliche Geschichte beim Düngerecht, denn jetzt verzögert der Bundesrat.


--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Gülle und Grundwasser

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda


Zuletzt bearbeitet: 26.10.17 22:33 von Horst_Speck


Nach der Lanze, die die WR gestern für eine Dammabdichtung brechen musste,
Wer die Werra-Rundschau heute früh liest, die wieder eine Lanze für die Dammabdichtung brechen musste,
und sich nach dem tieferen Grund fragt, kommt zum Schluss, dass es in erster Linie darum geht,
den Werratalsee nicht anheben zu müssen. Wird das geschehen muss die Landwehr im Grebendorfer Rieth
wieder für ihre Entwässerungsaufgaben ausgehoben und laufend gepflegt werden,
was laufende Kosten für den Bodenverband Meinhard-Schwebda (hauptsächlich Grebendorfer Bauern) mit sich bringt.
ist heute "Zurückrudern" angesagt.

Dabei werden natürlich die Eschweger CDU- und FDP-Verantwortlichen nicht erwähnt, sondern nur Andreas Hölzel von der FWG mit seiner unglücklichen, ablehnenden Haltung bzgl. der Werra-Absenkung zitiert. Auch kein Wort über die Haltung der Eschweger SPD zum Thema.
Aus Meinhard werden nicht die geladenen Ausschüsse, sondern ungeladenen Fraktionsführer von FDP, ÜWG und CDU am Anfang des Berichtes zitiert und Ende der Sachverhalt - der bei den Lesern in der Regel hängen bleibt - Matthias Mengel von der SPD, mit der Forderung nach der schwachsinnigen Verbindungskanal-Sanierung, in Zusammenhang gebracht.

Ich bin mir sicher, auch Matthias Mengel steht - wie die SPD-Bauausschussmitglieder (Gerhard Pippert, Nils Christian Hartmann, Erwin Roth) einer Sanierung - evtl. noch einer Kanalinnenbeschichtung des Sammelkanals zwischen Schwebda und Grebendorf - ablehnend, wie 99% der Meinharder Bürger, gegenüber.
Einmal wieder eine Berichterstattung, wie wir sie von unserer Heimatpostille seit Jahren kennen.


Die ablehnede Haltung des hess. Umweltministeriums zur Spundwand wird natürlich von der WR komplett unterschlagen:
Frage 4:
Wie beurteilt die Landesregierung einzelne Maßnahmen zur Reduzierung des Nährstoffeintrags
(Salze, Phosphat u.a.) aus der Werra:
a) Spundwand zwischen Werra und Werratalsee?
b) Dammabdichtung zwischen Werra und Werratalsee?
Der Werratalsee ist zwar durch einen Damm von der Werra getrennt, steht aber mit der Werra
über die gesättigte Bodenzone hydraulisch in Verbindung. Allerdings gibt es über die durch den
Damm hindurch aus der Werra in den Werratalsee hineinströmenden Wassermengen keine gesicherten
Erkenntnisse. Diese wären aber notwendig, um das Ausmaß der aus der Werra möglicherweise
herrührenden Beeinträchtigungen beurteilen zu können.
Damit ist zwar nicht auszuschließen, dass die Werra infolge der Infiltration einen der Belastungspfade
für den Werratalsee darstellt, ein Nachweis steht jedoch aus. (Hat nicht die WR gestern von 90% gefaselt?)
Es ist auch fraglich, inwieweit die seitens der Stadt Eschwege bestehende Vorstellung, die Errichtung einer Spundwand
oder einer sonstigen Seeabdichtung könnte zu einer signifikanten Verbesserung führen, als
realistisch zu betrachten ist. Darüber hinaus ist zu bezweifeln, dass mit der Errichtung einer
Spundwand die erforderlichen Tiefen für eine ausreichende Abdichtung erreicht werden. Die
Anordnung einer Abdichtung für den Trenndamm würde wegen der beengten Platzverhältnisse
auf dem Damm sowie seiner begrenzten Tragfähigkeit auf erhebliche bautechnische Schwierigkeiten
stoßen, die kostenerhöhend wirken würden. Zudem müsste der Baum- und Strauchbewuchs
- vermutlich vollständig - entfernt werden.

Der Halbsatz: "..ein Nachweis steht jedoch aus", sagt eigentlich alles über die Gutachter
und deren Gutachten aus, die der Bevölkerung aufgebunden werden.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Gülle und Grundwasser

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda


Zuletzt bearbeitet: 27.10.17 08:36 von Horst_Speck


Wieso unglückliche Äußerung von mir- nur weil es Ihnen nicht gefällt? Die Stadtwerke Eschwege produzieren aus der Wasserkraft traditionell Strom. Sie investierten insg. mehrere Mio. Euro in Gebäude, Infrastruktur und in eine effiziente neue Turbine. Die aktuelle Stomproduktion daraus erwirtschaftet jährlich netto über 200.000€. Wird die Werra abgesenkt so ist nicht nur diese Wertschöpfung hin, sondern auch die Investition bzw. deren Amortisation zum Teufel. Das neue EEG und die Verpflichtung zunehmend mehr Energie aus regenerativer Kraft zu produzieren würde mit einer Werra Absenkung kontraproduktiv begegnet- ad absurdum geführt.
Noch eine Bitte an Sie Herr Speck: können Sie nicht endlich mal aufhören uns ehrenamtlich tätige Kommunalpolitiker anzuzählen und uns öffentlich beleidigen, uns mit Ihren Unterstellungen haltlose Dinge vorwerfen? Es wäre m.E. an der Zeit!



Zuletzt bearbeitet: 27.10.17 09:16 von AndreasHoelzel


200.000 € Überschuss, die Schlossmühle und Schabe zusammen erwirtschaften? Ich gehe davon aus, dass ihre Koalitionspartner CDU und FDP schon mehrfach durchgerechnet haben, dass bei einer Stillegung und Umwandlung in "technische Denkmäler", an eingesparten Personalkosten - dafür aber Eintrittsgeldern - kaum weniger heraus kommen würde. Wenn auch Wasserturbinen und Generatoren ohne großen Personalaufwand laufen, die Rechen an Schloßmühle und Schabe müssen doch laufend mit bezahlten Leuten von angetriebenen Unrat befreit - und der Unrat muss entsorgt werden. Hat man sich seitens der Stadt bzgl. dem Wasserrecht nicht schon schlau gemacht? Sind Sie sicher, dass CDU und FDP nicht eine ganz andere Meinung vertreten und eine Absenkung der Werra den Stadtwerken nicht ungelegen kommt, um Schabe und Schlossmühle dicht zumachen?

Einspeisevergütung Wasserkraft

1 Megawattstunde [MWh] = 1 000 Kilowattstunde [kWh]

Großhandelspreise Strom

Das Geschacher mit virtueller Wasserkraft, mit der sich hierzulande ganze Stadtwerke grün rechnen, ist doch sowieso ein Witz.

Was spricht eigentliche gegen eine Wasserspiegelanhebung des See´s?

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Gülle und Grundwasser

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda


Zuletzt bearbeitet: 30.10.17 13:38 von Horst_Speck


Um die Stromerzeugung der Stadtwerke Eschwege aus Wasserkraft einschätzen zu können, hier einige Zahlen.
Ca. 5 Mio. kwh Eigenerzeugung aus Wasserkraft über die Turbinen von Schabe und Schloßmühle x ca. 6 Cent/kwh Einspeisevergütung macht ca. 300.000 €,
abzgl. 100.000 € Kosten bleiben ca. 200.000 € im Jahr. (Eine Zahl die auch anderweitig genannt wurde.)

Umsatzerlöse aus Stromverkauf der Stadtwerke abzüglich Strom- und Energiesteuer lt. GuV-Rechnung 2015:
33.8 Mio. €.
D.h., der Strom aus Wasserkraft schlägt mit ca. 0.6 % vom Umsatz zu Buche.
Eigentlich kein Grund, um die Werra nicht schon morgen abzusenken.

Ohne Wasserkraft wird es natürlich schwierig, Kunden über "grünen Strom" abzuzocken.


Die Stadtwerke sind aber keine anonyme Truppe, die niemand kennt und deren Entscheidungen "Gott gewollt" sind.
Außer dem Geschäftsführer Herrn Markus Lecke gibt es auch noch einen
- sicher gut dotierten - Aufsichtsrat
bestehend neben 2 Betriebsräten aus
Alexander Heppe, Aufsichtsratsvorsitzender
Reiner Brill, Stellvertreter des Aufsichtsratsvorsitzenden
Alexander Feiertag, Stadtverordneter
Stefan Fiege, Stadtverordneter
Heinz-Jürgen Gathmann, Stadtrat
Gerhard Marquardt, Stadtrat
Stefan Schneider, Stadtverordneter
(Quelle: Bundesanzeiger Stand 27. Mai 2016)
Ob die Werra abgesenkt wird oder nicht, wird durchaus von städtischen. Kommunalpolitikern entschieden.


(Nicht dass da jemand auf den Trichter kommt, die vielen Aufsichtsräte hätten etwas mit "Selbstbedienung" zu tun.)

Wenn da allerdings irgend jemand mit Fachwissen und Kompetenz in den Aufsichtsrat gehört, dann wäre das Jochen Grüning von der FWG.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Gülle und Grundwasser

Bodensee-Werratalsee

Zusammenfassung Werratalsee

Agitation und Propaganda


Zuletzt bearbeitet: 26.11.17 23:12 von Horst_Speck


Wieso sollte man darüber nachdenken den Strom- nachdem die Energiewende gesetzlich verankert wurde- im WMK speziell in Eschwege nicht mehr mit Wasserkraft zu produzieren, obwohl 1. Die Baulichen Vorkehrungen dafür da sind, 2. Das Millionen Euro Invest in diese Technologie und neuer Turbinen getätigt ist, 3. Der für eine rentable Nutzung und Erzeugung notwendige Wasserdruck bundesgenehmigt ist? Zwar läuft in 2020 /21 die Genehmigung aus, einer Verlängerung der Genehmigung besteht kein Zweifel. Wieso stellen Sie die mit Werrawasser gewonnene Energie und Erlöse (regionale Wertschöpfung) so schlecht dar? Natürlich hätte auch ich mehr davon als weniger- oder wie offenbar Sie Herr Speck- gar keine. Mit welchen Recht greifen Sie hier einem Eschweger Unternehmen und im Endeffekt den Eschweger Bürgern in die Tasche bzw. wollen deren Eigentum vernichten? Das Phosphat (Nährstoff der Cyanobakterien) , welches das Werrawasser mit sich führt und durch den porösen Damm in den See gelangt steht außer Frage. Die Stromproduktion aus regenerativer Kraft muss beibehalten werden. Mein Fazit: Dammabdichtung mit Spundwand für netto 1 Mio Euro.

Zurück zur Übersicht


Willkommen im Freien Forum Werra Meissner
Homepage des Freien Forums Werra Meißner: http://www.fwg-wmk.de
Die Meldeseite für Bürger: http://petzerbutton.de