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Thema: Identitäre starten üble Internetkampagne


Die rechtsradikale identitäre Bewegung startet jetzt eine Internetkampagne gegen sexuelle Übergriffe von Flüchtlingen

In einer Internet-Kampagne prangert die Identitäre Bewegung sexuelle Gewalt an –aber nur von Migranten-. Auch kritisieren die Rechtsradikalen die feministische #MeToo-Bewegung. Ominös kündigen sie an: „Es wird noch etwas passieren.“ So berichtet es DIE WELT am 04.02.2018.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article173177271/Identitaere-Kampagne-gegen-MeToo-und-sexuelle-Gewalt-durch-Migranten.html


Ein handelsüblicher Taschenalarm schlägt Angreifer mit einem 120 Dezibel lauten Ton in die Flucht. Daher, so argumentieren Aktivistinnen der rechtsradikalen Identitären Bewegung (IB), habe man diese Lautstärke als Namen für eine neue Kampagne gegen sexuelle Übergriffe gewählt. Seit Anfang der Woche kursiert ein Werbevideo von „120 Dezibel“ im Netz, das sogleich empörte Reaktionen und Rassismusvorwürfe auslöste. Denn die Aktion bezieht sich ausschließlich auf sexuelle Gewalt durch Migranten.
In dem dreieinhalbminütigen Clip zählen Frauen verschiedenste Gewalttaten auf – Morde, Vergewaltigungen, Übergriffe. „Wir sind nicht sicher, weil ihr uns nicht schützt“, sagt eine, und die anderen fahren fort: „Weil ihr euch weigert, unsere Grenzen zu sichern, weil ihr euch weigert zu kontrollieren, wer hereinkommt, weil ihr euch weigert, Straftäter abzuschieben.“ Schon nach mehreren Tagen wurde das Video 50.000-mal angeklickt.
Es sei zweifelsohne wichtig, Gewalt gegen Frauen zu thematisieren, sagt Politikwissenschaftler Floris Biskamp von der Universität Kassel. Das gelte auch für den Kontext von Flucht und Migration. „120 Dezibel“ aber sei eine „eindeutig rechtsextreme Kampagne“.
Übergriffe würden instrumentalisiert, um Stimmung gegen Minderheiten zu machen. „Dabei versuchen die Rechten einerseits an Diskurse innerhalb der Mehrheitsgesellschaft anzuknüpfen, die sich insbesondere seit der berüchtigten Kölner Silvesternacht 2015 etabliert haben, andererseits an den Erfolg der feministischen #MeToo-Kampagne.“

Nachfolgend die Berichte über diese Kampagne in den rechten Blogs:

https://juergenfritz.com/2018/01/31/120db/

http://unser-mitteleuropa.com/2018/01/31/120db-frauen-leisten-widerstand/

http://unser-mitteleuropa.com/impressum-2/

Und hier das Video der Identitären Bewegung:

https://www.youtube.com/watch?v=cbWEr3jtfko

Die Identitären und ihre üblen Kampagnen sind stets rechtsradikal und rassistisch.

120 Dezibel #120db ist eine davon, denn sie richtet sich nur gegen Flüchtlinge, und liegt damit auf der rassistischen Linie dieser vom Verfassungsschutz überwachten rechtsextremen Bewegung.

Die Kampagne der Identitäten Bewegung könnte so richtig gefährlich werden für die Flüchtlinge. Jeder Versuch, hier mit einer Frau in Kontakt zu treten, könnte als Übergriffigkeit ausgelegt werden.
Das ist von den Identitären so gewollt. Das ist erschreckend.

Diejenigen, die solche Kampagnen starten, sind für uns alle, und besonders für unsere offene demokratische Gesellschaft brandgefährlich. Sie sähen Hass, sie grenzen aus, sie diffamieren eine ganze Bevölkerungsgruppe ohne auch nur in Ansätzen differenzieren zu wollen.
Sie sind rassistisch und unmenschlich, weil sie nach Herkunft und Hautfarbe und nicht nach sachlichen Kriterien differenzieren.

Der Österreicher Martin Sellner ist der geistige Kopf der rechtsradikalen Identitären Bewegung in Deutschland.

Hier:

https://www.youtube.com/watch?v=UnARaHCsLPQ

äußert er sich zu der Kampagne #120 db.

Anmerkung:
Die Kritik richtet sich nicht dagegen, dass Frauen zu Recht
sexuelle oder andere Gewalttaten von Migranten und Füchtlingen
anprangern und kritisieren. Die Kritik an dieser Kampagne setzt da an, wo sie einerseits die "MeToo-Kampagne" kritisiert,zumindest aber relativiert, bei der es um sexuelle Übergriffe aller Männer, unabhängig von Herkunft und Hautfarbe geht, während sich #120db sich ausschließlich gegen sexuelle Übergriffe von Flüchtlingen und Migranten richtet, wie die in dem Video angeführten Fälle eindeutig belegen, auch wenn Sellner in dem Interview mit Ariane den gegenteiligen Eindruck zu erwecken versucht.






Zuletzt bearbeitet: 06.02.18 07:15 von Michael_Kraemer


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