DISKUSSION OHNE ZENSUR
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Thema: Pflichtfilm für Kommunalpolitiker


Wenn Eschweger - und Meinharder Kommunalpolitiker den Stapel von ca. 15 cm Gutachten zum Grundwasser und Werratalsee nicht gelesen haben,
so sollten sie sich doch diesen 28-minütigen Film zum Thema Gülle, Grundwasser, Algenblüte und Antibiotikaresistenzen unbedingt ansehen.
In diesem Film kommt glasklar ans Licht, wo auch die Probleme beim Werratalsee liegen.


Eine Kernaussage (Minute 16:20 bis 16:50):
"Phosphat, das Pflanzen nicht aufnehmen weil zu viel zur Verfügung steht,
oder es zur falschen Zeit in den Boden kommt, sickert ins Grundwasser, oder fliest mit dem Regenwasser in Bäche und Seen.
Viele Flüsse und Seen in Deutschland sind bereits mit Phosphat übersättigt.
In jedem Jahr, in dem falsch oder zu viel ausgebrachte Gülle dazu kommt, droht eine Algenblüte."


D.h. der Zusammenhang zwischen Gülleaustrag und Algenblüte wird hier wirklich glasklar herausgearbeitet
und müsste doch jedem Kommunalpolitiker einleuchten.
Warum passiert dann seit 10 Jahren nichts, obwohl es nur einen einzigen Grundbesitzer
im Grundwasser-Einzugsgebiet des Werratalsees gibt, der seine übermäßige Gülle- und Gärresteausbringung reduzieren- oder einstellen müsste?
Und wenn mit den Meinhardseen nicht das gleiche passieren soll, müssten die Grebendorfer Landwirte an die Kandare genommen -
und die Einhaltung der Düngeverordnung wirklich laufend kontrolliert werden,
denn bei unserer - von Bernd Gassmann und mir formulierten - Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz,
konnte der 1. Kreisbeigeordnete Dr. Wallmann, nicht eine einzige jährlich vorgeschriebene Dünge- bzw. Flächenbilanz,
noch eine einzige vorgeschriebene Bodenuntersuchung, der Landwirte zwischen Wanfried und Jestädt vorlegen.

Solange man aber den Landwirten "Narrenfreiheit" beim Düngen gewährt, wird sich am Zustand des Werratalsees nichts ändern.


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Der Irrsinn mit der Gülle

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Zuletzt bearbeitet: 20.03.18 06:23 von Horst_Speck


Die Kommunalpolitiker der SPD, CDU, FDP und der GRÜNEN im Werra-Meißner-Kreis haben sich über Jahre als unfähig erwiesen, gegen die Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft und die damit einhergehende Überdüngung des Werratalsees, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen. Die Eutrophierung des Werratalsees ist das Umweltproblem Nummer Eins im Werra-Meißner-Kreis.

Die Mehrheit der Kommunalpolitiker in der SPD, der CDU, der FDP und der GRÜNEN (Dr. Wallmann) sahen und sehen sich nicht in der Lage, gegen die Lobby des Kreisbauerverbandes, unterstützt durch die Werra-Rundschau, die zum Schutz des Sees erforderlichen Maßnahmen gegen die übermäßige Gülleausbringung durch die Landwirtschaft zu ergreifen.

Die auf der Hand liegenden Erkenntnisse über die Ursachen der Nitratanreicherungen in Oberflächengewässern und dem Grundwasser, werden im Werra-Meißner-Kreis schon seit Jahren ignoriert.

Die Folgen dieser Ignoranz, die enorme Zunahme der blauen Cyanobakterien im Werratalsee, stinkt jedes Jahr im Sommer wieder zum Himmel.

Aber anstatt für die Umwelt etwas Sinnvolles zu tun und weniger Gülle auf den Feldern auszubringen, stellt der Kreisbauernverband lieber Plakate auf, die das Image der Bauern verbessern sollen.

Uns allen und dem Werratalsee wird das nichts nützen.




Zuletzt bearbeitet: 20.03.18 08:18 von Michael_Kraemer


In Europa gibt es immer weniger Vögel. Schuld ist die industrielle Landwirtschaft.
Naturschutz: Warum in Europa die Vögel sterben

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