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Thema: Demo gegen abgesagte AfD-Veranstaltung


In der Werra-Rundschau vom 12.04.2018 wurde über die durch das Aktionsbündnis Bunt statt braun und die GRÜNE Jugend organisierte Demonstration gegen die kurzfristig abgesagte Veranstaltung der AfD zum Thema "Nicht mehr abwehrbereit – Bundeswehr und Sicherheit 2018!" berichtet.

So ist der Eintrag am 13.04.2018 noch bei "google" zu finden:

Anstehende Veranstaltungen - AfD Hessen
www.afd-hessen.org/events/list/

Sehr geehrte Damen und Herren, der Kreisverband Werra-Meißner lädt herzlich zu seinem Stammtisch am 10.04.2018 in Eschwege ein. Es spricht Rechtsanwalt und Oberstleutnant d.R. Otto Baumann zum Thema: "Nicht mehr abwehrbereit – Bundeswehr und Sicherheit 2018!" mit anschließender Diskussion und ...


Die AfD wollte am 10.04.2018 um 19:00 Uhr im Rahmen der o.a. Veranstaltung im "Goldenen Engel" in Eschwege durch ihr Kreisverbandsmitglied Otto Baumann für eine stärkere Aufrüstung der Bundeswehr werben, da diese nur bedingt einsatzfähig sei.

Der Inhaber des Lokals "Zum goldenen Engel", ein Mann mit italienischen Wurzeln, fand das nicht so gut und erlaubte die Veranstaltung in seinem Lokal nicht, nachdem er herausgefunden hatte, wer hinter der für den 10.04.2018 angemeldeten Veranstaltung in seinem Lokal stand.

Otto Baumann, ehemaliges SPD-Mitglied aus Witzenhausen, Rechtsanwalt und Oberstleutnant der Reserve ist eine schillernde Person, wie sich aus den nachfolgenden LINKS ergibt:

So ist Otto Baumann Marschgruppenführer der Marschgruppe Hürtgenwald und liebt es, mit seiner Marschgruppe am 2 Advent ganz früh morgens (Start: 4:45 Uhr) einen Alarmmarsch von Schloss Berlepsch zur Burg Ludwigstein zu organisieren und anzuführen.

https://www.reservistenverband.de/Regional/4400441100/Kurhessische_Marschgruppe_Huertgenwald

Dass dabei gelegentlich auch rechtsradikale Mitglieder in seine Marschgruppe rutschen, überrascht aber wohl wirklich nur Otto Baumann selber, während das andere überhaupt nicht wundert.

Siehe:

https://www.google.de/search?client=firefox-b-ab&dcr=0&ei=k3rQWveUHsH06ATEwamQCw&q=Otto+Baumann+Marschgruppe+H%C3%BCrtgenwald+rechtsradikale+Mitglieder&oq=Otto+Baumann+Marschgruppe+H%C3%BCrtgenwald+rechtsradikale+Mitglieder&gs_l=psy-ab.3...1980.22426.0.22912.63.63.0.0.0.0.154.6760.7j55.62.0..2..0...1.1.64.psy-ab..1.51.5528...0j0i131k1j0i67k1j0i131i67k1j0i22i30k1j33i160k1j33i21k1.0.bc5RHcpEbi4

Otto Baumann setzte sich vielmehr als Rechtsanwalt und Verteidiger für diese politisch nach ganz rechts orientierten Männer ein.

https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/marschgruppenchef-wusste-ermittlungen-otto-baumann-vertrat-neonazi-roman-2621616.html

Zwar wehrte sich Otto Baumann gegen die Vorwürfe gegen ihn, er habe Rechtsradikale in seiner Marschgrppe geduldet,

https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/reservist-bestreitet-vorwurf-2524287.html

aber letztlich nahmen die Zweifel am Wahrheitsgehalt seiner Äußerung, er habe gar nicht gewußt, wie rechtsradikal einige der Mitglieder seiner Marschguppe waren, derart zu, dass auch die SPD Witzenhausen ihn nicht mehr in ihren Reihen dulden wollte und ihn aus der Partei auschließen wollte.

Otto Baumann kam einem Ausschluss durch seinen Austritt aus der SPD zuvor und wechselte zur AfD.

https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/spd-otto-baumann-legt-mandat-nieder-tritt-partei-2898740.html

https://www.hna.de/lokales/witzenhausen/gruendet-kreisverband-werra-meissner-2911217.html



Zuletzt bearbeitet: 13.04.18 11:55 von Michael_Kraemer


Hier der Text (Bericht) von Oberstleutnant d.R. Otto Baumann über den Alarmmasch am 07.12.2014:

"Alarmmarsch am 7.12.2014 mit Bravour absolviert

11 Unentwegte waren es, darunter vollzählig die „Alte Garde“, die sich um 4:45 Uhr an der Gerichts-Linde vor Schloss Berlepsch einfanden. Aufgerufen worden war mit der Ankündigungsfrist von lediglich einer Woche dazu, anhand einer Lage, einen Alarmmarsch durchzuführen und dabei die Reaktions- und Einsatzfähigkeit der Marschgruppe zu überprüfen.

Ein Beleg für den hohen Corpsgeist unserer Truppe ist, dass 11, trotz Familie, beruflicher Belastungen, Verpflichtungen wie Weihnachtsfeiern und und und, sich auf die schwierige Strecke von Schloss Berlepsch bis zur Jugendburg Ludwigstein aufmachten. 20 Kameraden hatten sich plausibel abgemeldet. Damit wurde ein Reaktionswert von fast 90% erreicht. Also Summe von Teilnehmern und Abmeldern.

(Wie bereits angekündigt, werden wir ab Anfang 2015 eine Bereinigung des Marschgruppen-Tableaus von solchen Soldaten vornehmen, die aus den verschiedendsten Gründen auf längere Zeit nicht mehr in der Lage sind, teilzunehmen oder sich auch nur abzumelden)

Zurück zum Marsch:
In zunächst völliger Dunkelheit, durch das Dorf Albshausen mit Fackeln marschierend, erreichten wir im Morgengrauen die noch im Schlafe liegende Kernstadt Witzenhausen. Diese war rasch durchquert. Die wenigen Passanten rieben sich etwas verwundert die Augen, wer da am 2. Adventssonntag in Flecktarn den Marktplatz kreuzte.

Nach einem Ausfall, der mangelnder Übung geschuldet war, erreichten 10 Marschierer gegen Mittag die Jugendburg Ludwigstein. Zufrieden mit sich selbst, hatte man doch durch frühes Aufstehen und Quälen auf dem aufgeweichten Boden wieder einmal bewiesen, zumindestens ein wenig „etwas Besonderes“ zu sein.

Zurück ging es nach Gertenbach, wo bei Kaffee und dem guten Karlsberger Pilsner ein kameradschaftlicher Ausklang stattfand, an den sich für die meisten von uns dann sicherlich ein warmes Bad anschloss.

Fazit: Kaputt nach 21 km. Durchgefroren. Zum Teil übernächtigt. Aber mehr als zufrieden.

Sie waren auch diesmal immer vorn:

1. Oberstleutnant d. R. Otto Baumann
2. Stabsgefreiter d. R. Michael Brill
3. Feldwebel d. R. Markus Debus
4. Förderer Friedhelm Dreier
5. Hauptgefreiter d. R. Peter Eiffert
6. Gast Martin Grimm
7. Stabsgefreiter UA d. R. Hans-Jürgen Hecker
8. Obergefreiter d. R. Björn Heldman
9. Stabsgefreiter d. R. Andreas Kohlepp
10. Obergefreiter d. R. Peter Landherr
11. Stabsgefreiter d. R. Boris Schröder

Nach dieser Lage wurde alarmiert und marschiert:

1. Lage
Teils verdeckt, teils offen kämpfende irreguläre Kräfte, die gegenüber der Bevölkerung auch gezielt terroristische Methoden einsetzen, sind in verschiedene Regionen des Bundesgebietes eingedrungen. Aufgrund des Mangels an Heimatschutzkräften setzt, nach Schaffung entsprechender rechtlicher Grundlagen, die Bundesregierung regionale Kräfte des Reservistenverbandes für Objektschutz, Sicherung und Aufklärung ein. Aufgrund der die staatliche Ordnung destabilisierenden Terrormaßnahmen hat die Bevölkerung Teile des Bundesgebietes ganz oder teilweise verlassen.

2. Auftrag
Kurhessische Marschgruppe Hürtgenwald hat den Auftrag, im Zuge des Werra-Burgen-Steigs von SCHLOSS BERLEPSCH bis zum festen Platz JUGENDBURG LUDWIGSTEIN aufzuklären, im Raum ggf. verbliebene Bevölkerung aufzunehmen und zum festen Platz JUGENDBURG LUDWIGSTEIN zu geleiten.


3. Durchführung
Meldezeitpunkt: Sonntag, 7.12.2014, 05:00 Uhr
Meldeort: Schloss Berlepsch, Gerichtseiche unterhalb des
Schlosses/Nähe Parkplatz
Anzug: Feldanzug Grundform mit Feldjacke und gefülltem Militärrucksack
An-/Abmeldungen: Nur Abmeldungen erforderlich!
Nichtabmelder gelten als angemeldet!

4. Versorgung
Im aufzuklärenden Raum ist mit einer eine Versorgung gewährleistenden Infrastruktur nicht mehr zu rechnen. Der Abschub von Ausfällen ist nicht möglich, da keine mot. Transportkapazitäten zur Verfügung stehen.

5. Führung und Verbindung
Da die Aufklärung in großen Teilen im Schutze der Nacht stattfindet, sind Mobilfunkgeräte mitzuführen. Marschgruppenfeldwebel stellt Verbindungsaufnahme durch Datenaustausch sicher.

In feindfreien Teilen werden Fackeln eingesetzt zur Verbindungsaufnahme mit eventuell verbliebener Bevölkerung.

Ich zähle vor allem auf die Alte Garde…


Immer vorn!

Mit kameradschaftlichem Gruß

(Baumann)
Oberstleutnant d. R. und Marschgruppenführer


c) Ausblick

Lagefortentwicklung wird demnächst auf diese Seite eingestellt.
Das Passwort wird demnächst geändert. Kameraden, die nach Unterzeichnung der Verpflichtungserklärung das derzeit aktuelle Passwort benutzen, bitte bei der Stabsdienstleiterin anrufen wegen Bekanntgabe des neuen Passwortes!

(Baumann)
Oberstleutnant d. R. und Marschgruppenführer


Zuletzt bearbeitet: 13.04.18 13:27 von Michael_Kraemer


Die von Oberstleutnant der Reserve Otto Baumann geführte Marschgruppe nennt sich "Marschgruppe Hürtgenwald". Welche wehrmachtsverherrlichenden Assoziationen will Otto Baumann als Führer der "Marschgruppe Hürtgenwald" hier wecken?

Zur Auffrischung des historischen Wissens:

Die Schlacht im Hürtgenwald bezeichnet eine Reihe von drei Abwehrschlachten der Wehrmacht gegen die angreifende US Army im Gebiet der Nordeifel gegen Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Kämpfe um den Hürtgenwald zählen zu den schwersten Kämpfen des Zweiten Weltkrieges überhaupt. Einzelne Aspekte wurden unter anderem von Heinrich Böll und Kurt Vonnegut literarisch verarbeitet.

In der amerikanischen Erinnerungskultur spielt diese Schlacht, an der auch Ernest Hemingway und Jerome D. Salinger teilnahmen, eine wesentliche Rolle. Sie gilt nach der Einnahme von Aachen als erste größere Feldschlacht der Amerikaner auf deutschem Boden überhaupt, wurde als längste Schlacht der US Army allgemein bezeichnet und hinsichtlich der Totenzahlen mit der Schlacht von Gettysburg verglichen. Militärisch betrachtet war der Versuch der Durchquerung der Eifel ein Desaster und im Nachhinein nur schwer verständlich. Die Topographie bevorteilte die Verteidiger massiv, ein effektiver Einsatz von gepanzerten Truppenteilen war in den dichten Wäldern und auf den engen und steilen Wegen fast unmöglich. In den Generalstabslehrgängen der US-Armee wird diese Schlacht als „Verdun in der Eifel“ und als „größtes Desaster der amerikanischen Truppen im Zweiten Weltkrieg“ behandelt.

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Zuletzt bearbeitet: 13.04.18 12:16 von Michael_Kraemer


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