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Thema: Bericht Asta Nielsen Retrospektive und Symposion


Also bei mir startet der Film auch problemlos. Er ließe sich sogar herunterladen, wobei ich natürlich nicht sagen kann, ob dies legal wäre.

Grüße, Conrad




Auf meinem Rechner sehe ich leider nur einen kurzen Ausschnitt in einer Länge von 4 Min 43 Sek.

~Roger


Zuletzt bearbeitet: 10.07.11 05:53 von Roger_Skarsten


Andrew und Roger, schaut noch einmal richtig hin! Da steht nicht 04:43, sondern 84:43. Ich gebe zu, die 8 sieht wie eine 0 aus, aber mit Brille habe ich es doch erkannt.
Ich habe mir den Film angeschaut - es sind 84:43 Minuten. Ehrlich!

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"Ein patentes Mädel."
"Nicht wahr? Wenn sie nur nicht immer 'Mops' zu mir sagen würde!"


Hallo Arndt,

ich hatte schon kurz nach Deiner ersten Antwort die Zeitangabe des Clips richtig lesen können, sogar ohne Brille... Zuerst sah es tatsächlich wie eine 0 statt wie eine 8 aus.
Ich kam nur leider nicht eher dazu, an dieser Stelle zu antworten.

Auf jeden Fall herzlichen Dank für den Link.

MfG
Andrew



Blühendes Leben und Zerrüttung einer Figur in ein und demselben Film darzustellen (oder an ein und demselben Theaterabend) – das ist für Schauspieler ein gefundenes Fressen. Läßt sich Asta Nielsens frappierende Darbietung im ABSTURZ mit anderen vergleichen? Jedenfalls hatte wohl Hanni Weiße zuvor Ähnliches versucht. In ALKOHOL. EINE KARNEVALS-TRAGÖDIE spielte sie unter der Regie zunächst von Alfred Lind, dann von E. A. Dupont eine junge Artistin, die dem titelgebenden Gift zum Opfer fällt. Der Rezensent J. Brandt schrieb darüber im „Film-Kurier“ vom 3. Januar 1920 (siehe filmportal.de): „In der weiblichen Hauptrolle überrascht Hanni Weiße durch ihre verblüffende Wandlungsfähigkeit. Der Kontrast zwischen der temperamentvollen Jugendfrische der Artistin und dem Verfall der vom Leben zerbrochenen Säuferin ist ganz außerordentlich.“



Ich bringe diesen doch schon etwas angestaubten thread mal wieder nach oben, in dem ich auf ein interessantes Projekt verweisen möchte: Importing Asta Nielsen
Eine online Datenbank zu einem Projekt, bzw einer Konferenz aus dem Jahre 2013. Dort sollen die Mechanismen zur Vermarktungsstrategie des ersten internationalen Filmstars vor dem 1. Weltkrieg untersucht werden. Dieser Filmstar war Asta Nielsen, der durch den unerwarteten Erfolg Ihres ersten Films "Abgründe" quasi über Nacht in ganz Europa, aber auch Asien, Australien, Südamerika und mit Abstrichen auch in den USA durch geschickte Vermarktungs- und Vertriebsstrategien zum Weltstar aufgebaut wurde und dies zumindest in der Zeit von 1910 - 1914 auch tatsächlich war.
In dieser Datenbank sind umfangreiche, zeitgenössische Zeitungsartikel und Werbeanzeigen aus 30 Ländern sowie links zu Arbeiten zu diesem Thema versammelt.
Auch ein Buch ist bereits 2013 zu dem Thema erschienen.


"Heute ist die gute, alte Zeit von morgen." Karl Valentin

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