Stummfilm-Forum von

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Thema: DVDs 2011


Weiß einer was über die im September erschienenen neuen DVD von "Panzerkreuzer Potemkin"?

Laut der Beschreibung von Amazon soll sie mit einer modernen Musik des Österreichischen Musikers Franz Reisecker aka Lichtenberg begleitet werden. Die Angabe von 75 min passt weder zur DEFA-Fassung (64 min), noch zur Restaurierten (69 min), wobei ich zweiteres eher vermute. Auch ist die DVD mit einer Freigabe von 18 Jahren versehen, was mich vermuten lässt, dass es sich wohl um eine österreichische (daher FSK-ungeprüfte) DVD handelt, da sie auch sonst bei den anderen üblichen Shops nicht zu finden ist.

http://www.amazon.de/LICHTENBERG-Panzerkreuzer-Potemkin-Aleksandr-Antonov/dp/B002UCTAJ8/ref=sr_1_4?s=dvd&ie=UTF8&qid=1325247602&sr=1-4



Hallo,

ich habe mal nach dieser DVD geschaut; sehr viel Informationen über die Scheibe selbst waren leider nicht zu finden. Nicht mal bei Hoanzl ist die Lauflänge aufgeführt(?).

Eine längere Besprechung steht hier. Daraus ein Zitat zur musikalischen Begleitung:

(...) Mit sphärischen Ambient-Klängen, dissonanten Tonschleifen und zerhackten Beats gelingt ihm (Franz Reisecker) ein wunderbar zeitgemäßer Soundtrack, der eine für postrevolutionäre Zeiten angemessene Melancholie ausstrahlt.

Einen Trailer gibt's dort auch noch:



Die Kopie enthält russische Zwischentitel mit hartcodierten englischen Untertiteln.
Mir persönlich gefällt diese Art Musik überhaupt nicht, "wunderbar zeitgemäß" kann ich sie auch nicht finden, eher ziemlich seelenlos und den Bildern nicht angemessen.

MfG
Andrew





Zur Frage von Tommaso (oben, am 29. November):
Wer den großen VAMPYR liebt, dürfte auch die kleinen JUWELEN nicht verachten. Auf verschlungenen Wegen wird ein Mann systematisch in den Wahnsinn getrieben. Seine Nichte, eine sphingische Schönheit, muß ein stückweit folgen, bis sich vor ihrer offenäugigen Starre der blutige Kampf zweier Männer entscheidet. Der Zuschauer mäandert mit und fragt sich angesichts der Traum-Trance-Bilder immer wieder, ob er womöglich das gleiche Ende erleiden wird?
Ein E.T.A.-Hoffmanscher Mummenschanz im stilbewußten winterlichen Wien des Jahres 1929. Ob der Film unvollständig erhalten ist? Oder bleiben die blinden Enden der Verwicklungsgeschichte absichtlich übrig? Wie und warum - zum Teufel! - kommt Lydia Kühn ins Spiel?
Musik scheidet immer die Geister, genauso wie Film. Was Richard Deutsch (Gitarre & Elektronisches) und Lars Stigler (Gitarre & Vibraphon) hier dem Ohr bieten, ist auf geradezu unglaubliche Weise Eins mit dem wandernden Bild. Chapeau!



Mischa:
Die US-Firma "Flicker Alley" kündigt Schneereiches an: LAILA (Norwegen 1929, R: George Schnéevoigt).


Kann ich nur empfehlen. Untertitel auch auf englisch
Dazu ein interessantes Booklet.

http://www.amazon.com/Laila-Mona-Martenson/dp/B004NAZ7QK/ref=sr_1_1?s=movies-tv&ie=UTF8&qid=1353459073&sr=1-1&keywords=laila

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