Stummfilm-Forum von

Seiten: Anfang ... 2 3 4 5 6 ... Ende Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Stummfilm in der aktuellen Presse


Auf der Webseite der Oberösterreichischen Nachrichten fand ich einen Artikel über das Café Cinematograph in Linz. Das scheint ein wirklich interessanter Ort zu sein. Laut der Mitgliederkarte gibt es ja mindestens einen dort ansässigen Forumsteilnehmer, der uns vielleicht seine Eindrücke über dieses Kino mitteilen mag.


----------------------
Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika

Zuletzt bearbeitet: 22.12.08 11:02 von Thomas


Thomas ist offensichtlich ein vielbelesener Mensch . Asche auf mein Haupt - dieser Artikel in meiner Hauszeitung ist mir gar nicht aufgefallen.

Natürlich kenne ich das "Cinematograph" und ich kann jedem versichern: sollte sich ein Forumsteilnehmer einmal auf seinem Weg nach Transsilvanien oder Pordenone nach Linz verirren, sollte er die Gelegenheit unbedingt für einen Besuch im Cafe Cinematograph nützen! Das an der Donau gelegene Gebäude, das dieses Kleinod cinematographischer Kultur beherbergt, war schon alt, als die Bilder laufen lernten. Im Cafe liegt Toeplitz Band 1 auf, was sehr nützlich ist - und kurzweilig, wenn's mal bis zur Vorstellung noch länger dauert.

Der geneigte Forumsteilnehmer kann sich aber auch selbst auf der Website des Etablissements einen Eindruck verschaffen: http://www.cafecinematograph.at/

Ich wünsche allen Stummfilm-Freunden noch einen guten Rutsch und viel Glück, Gesundheit und Erfolg für 2009!

Und viel Spass beim Silvester Double-Feature ("Dinner for One" und "Fuhrmann des Todes")!





Hofmeister:
Für unsereinen ist es zwar nix Neues, dass es stumme Science Fiction gab, aber im Ausland kann WUNDER DER SCHÖPFUNG noch Wellen des Erstaunens auslösen, und einen Artikel obendrein. http://www.irosf.com/q/zine/article/10478


Sehr viel zu stummer Science Fiction gibt's hier:
Silent SF

Irgendwie kam mir die Seite bekannt vor. Hat schon mal jemand hier diesen Link gepostet?
Ich stieß aus anderem Grund auf ihn. In Robert N. Blochs "Bibliographie der Utopie und Phantastik im deutschen Sprachraum 1650-1950" fand ich das 1925 in Berlin verlegte Buch "Mess Mend oder die Yankees in Leningrad" von Jim Dollar und habe ein wenig recherchiert. Unter diesem Pseudonym hatte die Russin Marietta Saginian diesen Trivialroman in der Sowjetunion veröffentlicht, der laut Denise Youngblood die Vorlage für die "Miss Mend"-Filme lieferte (so zu lesen in Denise J. Youngblood: Movies for the Masses. Popular Cinema and Soviet Society in the 1920s. Cambridge 1992, S. 128ff.). Die drei "Miss Mend"-Filme werden am 29. Januar hintereinander im Filmmuseum München gezeigt.


----------------------
Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika


"Mit sechzig schon historisch: Die Möller-Kinoorgel von 1946". So ist ein Artikel von Andrea Braun in Heft 223 von "Concerto", dem "Magazin für Alte Musik", überschrieben (Dezember/Januar 2008/09, S. 21-23). Es geht hauptsächlich um den im Titel genannten Spätling der Kinoorgel-Produktion, aber die Autorin faßt auch die Geschichte dieses Instrumententyps aus der Stummfilmzeit zusammen. Erfinder und Bauer werden gewürdigt (Robert Hope-Jones, Rudolph Wurlitzer) und ihre Errungenschaft so beschrieben: Das Instrument konnte "nicht nur ein ganzes Tanzorchester ersetzen, sondern auch noch Türklingeln, Eisenbahnen, galoppierende Pferde, Donner oder eine Militärkapelle ... Möglich wurde die Klangvielfalt durch das sogenannte Multiplexsystem, bei dem jede Pfeife der Orgel ... von mehreren Registern auf mehreren Manualen benutzt und durch elektronische Relais und pneumatische Ventile angewählt und mit anderen zu neuen Registern ('Auszüge') zusammengeschaltet werden kann. ... Allein im Jahr 1927 wurden in Amerika über 200 Kinoorgeln produziert." Der Tonfilm und dann wohl auch Mr. Laurens Hammond verdrängten allmählich die Pfeifenorgel aus den Kinos.



Das Schwule Museum Berlin würdigt Rochus Gliese und Hans Heinrich von Twardowski. Einen Artikel dazu findet man im Tagesspiegel

----------------------
Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika


Die FAZ.net meldet heute, daß am 8. Februar in den Kunstwerken Berlin eine Ausstellung von Film-Vorspännen eröffnet wird. Am Anfang soll Dudley Murphys DANSE MACABRE (1922) mit seinen gruseligen Titelbuchstaben stehen (siehe dazu "Stummfilme 4"). Link: http://www.faz.net/s/Rub1F6F01507B4F46568A1DBA49681810E6/Doc~E7AC1B9174FCB4908B5A1A9F55CFDBD99~ATpl~Ecommon~Sspezial.html?rss_googlefeed.



Die aktuelle Ausgabe des Bright Lights Film Journal (# 63, Februar 2009) enthält einen hoch interessanten Artikel von Gordon Thomas anlässlich der "Griffith Masterworks 2"-Box von Kino.com:

"Griffith's Great American Pastoral – Location and Meaning in Way Down East"
http://www.brightlightsfilm.com/63/63griffith.html




Die Frankfurter Rundschau bringt ebenfalls einen Artikel zur Eröffnung des Deutschen Filmhauses am 1. April in Wiesbaden und den damit verbundenen Aktivitäten (siehe auch meinen Beitrag dazu in der Rubrik "Stummfilme live").


----------------------
Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika


Die Ahlener Zeitung bringt einen Artikel über den frisch restaurierten Film "Die Hermannschlacht" (D 1924), der in den 90er Jahren in - natürlich - Moskau aufgetaucht ist.

----------------------
Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika

Zuletzt bearbeitet: 16.03.09 15:25 von Thomas


*freu* und im Mai soll er auf DVD herauskommen:

Link 1

Link 2



---------------------------
"Nicht so hastig, junger Freund! Niemand enteilt seinem Schicksal."


Die Süddeutsche Zeitung bringt heute (Nr. 69/2009, S.45) einen freudig erwarteten* und überraschend umfangreichen Artikel (drei Spalten) über die seit zwei Jahren laufende Reihe Sowjetischer Stummfilme im Münchner Filmmuseum. Darüber prangt ein schönes großes Bild aus Michail Romms PYSCHKA.

Da der Artikel im Lokalteil steht, ist er nicht online zugänglich! Kostprobe:

Doch man kann die meisten Stummfilme nicht für das kritisieren, was sie sind: Filme, die noch von unausgereifter Technik beschränkt, nur einfache Geschichten erzählen können und dieses Handicap durch Komik und kleine Einfälle auszugleichen versuchen.

Aha.

Na, da macht sich die SZ doch mal für den Stummfilm stark, was? Die Verfasserin ist Antonia Kurz.

*(an der Reihe sind auch Forumsmitglieder beteiligt)



Hofmeister:

Da der Artikel im Lokalteil steht, ist er nicht online zugänglich!


Der Artikel ist hier online verfügbar.


----------------------
Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika


Thomas:
Der Artikel ist hier online verfügbar.

Ah danke! Abartigerweise spuckt die Suchfunktion bei sueddeutsche.de diese Adresse (http://www.sueddeutsche.de/951388/314/2814477/Der-Kuss-der-russischen-Lehrerin.html) nicht aus, egal mit welchen Schlüsselbegriffen ich sie zu betören versuche.



Anlässlich der heutigen Ausstrahlung von Elsker Hverandre / "Die Gezeichneten" auf arte (30.3.09, 23:20) bringt die Süddeutsche ein kleines Kasterl über diesen Film und sein Wiederauftauchen,
http://www.sueddeutsche.de/159383/964/2822063/Axt-im-Zarenreich.html
in der Druckausgabe begleitet von einem netten Bildlein.

arte selber sacht:
http://www.arte.tv/de/film/stummfilm-auf-arte/2540136.html



Thomas:
Die Ahlener Zeitung bringt einen Artikel über den frisch restaurierten Film "Die Hermannschlacht" (D 1924), der in den 90er Jahren in - natürlich - Moskau aufgetaucht ist.


Ein weiterer Artikel zu diesem Thema ist nun bei der Neuen Westfälischen zu lesen - mit zahlreichen Bildern!


----------------------
Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika
Seiten: Anfang ... 2 3 4 5 6 ... Ende Zurück zur Übersicht