Stummfilm-Forum von

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Thema: Stumme Buchecke


There are times when a book calls for a word of friendly warning.
The Whole Equation: A History of Hollywood (2004) by critic David Thomson is such a book. In keeping with the title's excessive claim, Thomson piles up strident opinions by the cartload without bothering to back any of them up with solid reasoning. He quickly accrues a hopeless overdraft of his credit line, at least with this reader.

Absorb his conclusions on the sum total of silent cinema:

David Thomson:

if there was an 'art' in silent film, it was too reliant on stilted dance, Victorian theatricality, and the beginnings of Soviet dynamism in composition and editing (the latter generally rejected by Hollywood in that they were too radically intrusive, too dialectical). On the other hand, no one can argue that silent film was not the first great surge forward of a new kind of popular entertainment, with a force that seemed to address the crowd in a way no other medium had managed before.

And in the last years of silence, anyone can see that medium striving for fresh complexity and ambition, moving the camera in pursuit of an emotional intimacy barred by silence, or finding montage forms that made film musical. (...) But here's the crux of it: with the greatest of silent films, I feel only the prospect of liberation, in that a half-made medium was about to become complete. (pp. 150-151)

If that's "The Whole Equation" I give up math. (HC 978-0316848602; PB 978-0375701542)



Hat mit Stummfilm nur periphär zu tun, ist aber trotzdem hübsch:

Lange vor Perry Rhodan erschien in einem Berliner Verlag zwischen 1908-1916 eine der ersten (manche meinen sogar die erste) "Science-Fiction"-Serien mit dem entzückenden Titel "Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff".

Nur noch ganz wenige Hefte sind erhalten, und nun als Nachdruck erhältlich:

http://www.villa-galactica.de/HuM_Site/Der%20Luftpirat%20und%20sein%20lenkbares%20Luftschiff.htm

Das Konzept war ähnlich der bekannten Manga-Serie "Captain Harlock" aus den Siebzigern:


Held der Geschichte ist Kapitän Mors, der Mann mit der Maske, dessen wirklichen Namen niemand kennt.

Verbrecherische Elemente wollten den genialen Ingenieur für ihre kriminellen Zwecke einspannen. Als er sich widersetzte, ermordete man seine Frau und seine Kinder, stellte ihn als Massenmörder hin und sorgte dafür, daß er sich nirgends auf der Welt mehr sicher fühlen konnte. Den Namen "Mors" (lat. "Tod") hat er sich gegeben, weil er aus seiner Sicht vor der Öffentlichkeit und für die Welt bereits tot ist - ein Mann ohne Gesicht und ohne Vergangenheit.

Aber nicht ohne Macht: Er besitzt ein riesiges Luftschiff, mit einer metallenen Haut versehen, die es vor den Waffen der Feinde schützt, ausgestattet mit Motoren und Propellern, die es schnell und wendig machen - so schnell, daß der Luftpirat global agieren kann.
Wie ein fliegender Robin Hood nimmt er von den Reichen und gibt es den Armen. Zu seinen Feinden zählt er nicht bestimmte Völker, Staaten oder gar Rassen, sondern die in allen Gesellschaften anzutreffenden Spekulanten und Ausbeuter. Unersättlich rauben sie, intrigieren sie, stürzen sie ganze Staaten ins Elend, provozieren Kriege und Krisen, sind immer auf der Seite der Gewinner und kümmern sich den Teufel was um Ehre, Gesetze und Menschenrechte. Nur Geld ist ihnen wichtig. (Man sieht: diese Serie ist eigentlich schon wieder hochaktuell.)

Dieses Unrecht will Kapitän Mors nach besten Kräften bekämpfen.

Darüber hinaus hat er allerdings längst noch ein anderes, weitaus höheres Ziel für sich entdeckt: es sind die unbekannten Wunder des Weltraums, die ihn locken. Unermüdlich plant und baut er im Geheimen an einem weltraumtauglichen Fahrzeug. Ständig ist er auf der Suche nach Materialien, die den speziellen Anforderungen gewachsen sind und ihm die Möglichkeit geben werden, eines Tages (ab Band 32) die Erde zu verlassen und hinauszufliegen zum Mars, zur Venus, zu den Monden des Jupiter und sogar über die Grenzen des Sonnensystems hinaus.

Diese für ihre Zeit absolut ungewöhnliche Serie mit ihren Schilderungen außerirdischer Lebensformen und Kulturen brachte es auf 165 Hefte, dann wurde sie am 1.6.1916 mit 135 anderen Heftserien von der militärischen Zensur verboten, wobei es gar nicht mal um den Inhalt ging, sondern um den zu dieser Zeit (Erster Weltkrieg) herrschenden Papiermangel: alle Restbestände der von diesem Verbot betroffenen Serien wurden eingezogen und eingestampft.

Die Serie wurde nach dem Krieg nicht fortgesetzt.







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http://gimlihospital.wordpress.com/

Zuletzt bearbeitet: 06.03.10 21:22 von Einar_The_Lonely


Einar_The_Lonely:
Lange vor Perry Rhodan erschien in einem Berliner Verlag zwischen 1908-1916 eine der ersten (manche meinen sogar die erste) "Science-Fiction"-Serien mit dem entzückenden Titel "Der Luftpirat und sein lenkbares Luftschiff".


Hört sich genial an! Das haben die Jungs sicher gelesen, bevor sie anno dazumals ins Cinematographentheater gegangen sind ;-)

Das könnte mich definitiv interessieren, nur habe ich etwas Angst vor den Nachdrucken, nachdem ich deren mehrseitigen Aufsatz zum Thema "Drucker" gelesen habe. Vielleicht bin ich aber auch etwas zu kritisch (habe in meiner späteren Jugend auch einige Jahre Erfahrung im Erstellen von SF-Heften gesammelt), noch dazu die Schnörkelschrift... Vielleicht wäre ja der neugesetzte Sammelband was?

Apropos: kennt jemand den japanischen Film "K-20 Die Legende der schwarzen Maske"? Der ist auch ziemlich pulpig und ich fand ihn recht gelungen!




Noch eine Besprechung der Max-Schreck-Monographie von Stefan Eickhoff.

Kabul, 2008: Beim Ablichten afghanischer Kriegsszenarien entdeckt US-Fotograf Stanley Greene eine lichtscheue „Junkie-Kreatur“, zurückgezogen in ihrer Höhle. Greene fotografierte und kommentierte später: „Wenn man dieses Bild anschaut, entdeckt man das Böse – das Böse, das ihr angetan wird. Ich begriff, daß es das Licht war, dieser Lichtstrahl, der den Mann von mir trennte. Er hatte Angst vor dem Licht. Er war Nosferatu.“

Nicht Dracula, nicht einfach „Vampir“, sondern – Nosferatu. Greenes Vergleich zeigt, daß der Blutsauger aus F. W. Murnaus gleichnamigem Stummfilmklassiker einen festen Platz im visuellen Weltkulturerbe besitzt. Und mit ihm jener, der ihn verkörpert hat: der Schauspieler Max Schreck – ein Name so passend wie seine hagere Gestalt. Zugleich so unbekannt, so vergessen, daß er mit seiner Schöpfung verschmolz: Im englischen Film „Shadow of the Vampire„ (2000) spielt Willem Dafoe seinen Kollegen Max Schreck als realen Vampir. Der wird – der Authentizität wegen – vom Regisseur für die Graf-Orlock-Rolle in „Nosferatu“ engagiert. Seine Gage: Er darf nach dem Dreh die schöne Hauptdarstellerin aussaugen. Auch Klaus Kinskis Kreation im „Nosferatu“-Remake (1978) oder Reggie Nalders Vampir in „Salem’s Lot“ (1979) entstanden in direkter Anlehnung an Schrecks Vorbild. Der Filmhistoriker Siegfried Kracauer glaubte, daß die „Einbildungskraft der Deutschen“ nach dem Ersten Weltkrieg immer wieder zu solchen Tyrannenfiguren wie Caligari, Nosferatu und schließlich zu Hitler gefunden habe.

Solch enorme Präsenz in der Medienwelt, die Erhebung zum Spiegel deutscher Sehnsüchte, all das macht die Frage dringlich: Wer war dieser geheimnisvolle Max Schreck?


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http://gimlihospital.wordpress.com/


im Dumont-verlag ist ein Roman mit Murnaubezug erschienen. Ich habe das gerade erst entdeckt und ihn dementsprechend nicht gelesen.
Aber laut Inhaltsangabe handelt sich um einen Krimi, die Suche nach einem verschollenen Film des Meisters
http://www.amazon.de/Murnaus-Verm%C3%A4chtnis-Roman-Detlef-Blettenberg/dp/3832195378 und hier noch ein Werbe(?)-filmchen dazu: http://www.youtube.com/watch?v=Q50oBba3ELE


Zuletzt bearbeitet: 25.06.10 20:53 von irregang


irregang:
im Dumont-verlag ist ein Roman mit Murnaubezug erschienen. Ich habe das gerade erst entdeckt und ihn dementsprechend nicht gelesen.
Aber laut Inhaltsangabe handelt sich um einen Krimi, die Suche nach einem verschollenen Film des Meisters
http://www.amazon.de/Murnaus-Verm%C3%A4chtnis-Roman-Detlef-Blettenberg/dp/3832195378 und hier noch ein Werbe(?)-filmchen dazu: http://www.youtube.com/watch?v=Q50oBba3ELE


Siehe Thread "Stummfilm in fiktionaler Literatur".

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Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika


Zwei sehr nützliche Nachschlagewerke gibt es bei McFarland. Leider sind die beiden Werke nicht gerade billig, aber sehr umfangreich in ihren Einträgen.

George A. Katchmer: A Biographical Dictionary of Silent Film Western Actors and Actresses. Jefferson, North Carolina 2009

Die meisten Forumsmitglieder werden sich vermutlich nicht für dieses Genre interessieren, aber es ist auch ein Teil der stummen Filmkultur. Ich bin gerade durch die zahlreichen kursierenden S8/N8-Filmen aber dankbar für dieses Buch. Mehr Infos gibt es hier.

Ken Wlaschin: Silent Mystery and Detective Movies. A Comprehensive Filmography. Jefferson, North Carolina 2009

Es gibt zu jedem Film und Serial eine kurze Inhaltsangabe. Die Namen der Darsteller sind in Klammern hinter ihren Rollennamen. Außer Produktionsjahr und Filmlänge in Rollen werden noch der Regisseur und der Autor am Ende des Textes genannt. Die Credits sind dadurch etwas unübersichtlich. Der Schwerpunkt liegt auf US-amerikanischen Produktionen, berücksichtigt aber auch einige wichtige Filme anderer Länder. Mehr Infos gibt es hier

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Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika


Thomas:
irregang:
im Dumont-verlag ist ein Roman mit Murnaubezug erschienen. Ich habe das gerade erst entdeckt und ihn dementsprechend nicht gelesen.
Aber laut Inhaltsangabe handelt sich um einen Krimi, die Suche nach einem verschollenen Film des Meisters
http://www.amazon.de/Murnaus-Verm%C3%A4chtnis-Roman-Detlef-Blettenberg/dp/3832195378 und hier noch ein Werbe(?)-filmchen dazu: http://www.youtube.com/watch?v=Q50oBba3ELE


Siehe Thread "Stummfilm in fiktionaler Literatur".


ohje, dass das Werk an anderer Stelle im Forum ja schon so umfassend gewürdigt wurde, hatte ich komplett übersehen;



1991 veröffentlichte J. Hoberman zur Ausstellung "Yiddish Film Between Two Worlds" im Museum of Modern Art das Buch Bridge of Light (damals als Gemeinschaftsprodukt von MoMA und Schocken Books). Nicht zuletzt den Stummfilmfreunden bot es einen umfassenden Überblick über das frühe jiddische Kino, die Produktionsbedingungen, die Märkte, die Wechselbeziehung zum jiddischen Theater; alles auf der Basis solider Recherche und mit kritischem Blick auf Mythen, wie sie Edgar Ulmer oder Joseph Green über ihren Anteil an der Filmgeschichte zu verbreiten pflegten.

Das Buch bereitete einer Reihe bedeutender Publikationen den Weg, aber erst heute, nach fast 20 Jahren, ist es verzichtbar geworden, denn Ende Juli erschien (mit leichter Verzögerung) die überarbeitete und ergänzte Neuauflage:
    J. Hoberman: Bridge of Light. Yiddish film between two worlds. Dartmouth College Press 2010; 440 Seiten + DVD; $39.95 (zu finden für 30 bis 35 Euro); ISBN 9781584658702. http://www.upne.com/1-58465-870-3.html
Hoberman schreibt nach wie vor sehr lesbar und präzise. Er hat die Forschung der vergangenen zwei Jahrzehnte eingearbeitet und behandelt auch die neuen jiddischen Filme der letzten Jahre sowie die Restaurierungsbemühungen des National Center for Jewish Film (NCJF) und anderer Institutionen. Die reiche Bilderauswahl ist nie beliebig, besonders bei bekannten Titeln und Persönlichkeiten kommt man in den Genuss seltener Motive. Die sehr konzentrierte, knappe Bibliographie verführt zum Nachforschen und Weitergraben.

Für mich ein unverzichtbarer Band, der sich zum durchgängigen Lesen ebenso eignet wie zum gelegentlichen Nachhaken (als reines Nachschlagewerk eignet er sich nicht). Die 60minütige Dokumentation auf der DVD federt ein Stück weit den generellen Grundwiderspruch aller Filmbücher ab (die das bewegte Bild in einem unbewegten Medium behandeln). Sie verwendet viele Gespräche, die ursprünglich für das ZDF geführt wurden.



Ein weiteres, unglaublich umfangreiches Nachschlagewerk:
Richard Abel (Hrsg.): Encyclopedia of Early Cinema. New York 2010
Als teure, gebundene Bibliotheksausgabe existierte das Buch bereits seit fünf Jahren. Jetzt ist endlich die immer noch schwere Paperbackausgabe erschienen. Alle möglichen Begriffe lassen sich nachschlagen, nicht nur Darsteller, sondern auch Regisseure, Produktionsfirmen, technische Begriffe, Länder u. v. m. Und das nicht nur aus den USA, sondern weltweit. Dafür haben rund 150 Film Experten aus aller Welt Beiträge geliefert. Leider umreißt das Buch nur den Zeitraum zwischen Entstehung des Films bis zur Mitte der 10er Jahre.

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Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika


Thomas:
Ein weiteres, unglaublich umfangreiches Nachschlagewerk:
Richard Abel (Hrsg.): Encyclopedia of Early Cinema. New York 2010

Wow! 832 Seiten, ISBN-10: 0415778565, ISBN-13: 978-0415778565, GBP 39.99
http://www.routledge.com/books/details/9780415778565/

Im nämlichen Verlag erschien kürzlich (im April) Slapstick Comedy, 276 Seiten, ISBN-13: 9780415801799, GBP 24.99 http://www.routledge.com/books/details/9780415801799/



Einar_The_Lonely:
Ein Krimi, der im Berliner Filmmilieu von 1930 spielt: "Der stumme Tod" von Volker Kutscher. Kennt das schon jemand? Ein Historiker, der sich sehr gut mit der Weimarer Republik auskennt, sagte mir, das Buch sei im Gegensatz zu vielen anderen historischen Romanen ganz ausgezeichnet recherchiert.


Kann ich bestätigen! Ich hab's eben gelesen.
Es spielt zur Zeit, in welcher der Tonfilm dem Stummfilm das Wasser abgrub. Diese Thematik wird im Buch zwar eher oberflächlich abgehandelt, die Atmosphäre jener Zeit ist aber hervorragend herausgearbeitet.

Inhalt: Im März des Jahres 1929 sterben nacheinander drei Stummfilmschauspielerinnen. Eine wird von einem Scheinwerfer erschlagen, die anderen beiden findet man tot und ohne Stimmbänder in stillgelegten Lichtspielhäusern.
Kommissar Gereon Rath macht sich auf die Suche nach dem/den Mördern; dabei erhält der Leser Einblick in die Arbeit der damaligen preussischen Polizei und ins Leben der von politischen Umwälzungen gebeutelten Grossstadt. Das allein würde die Lektüre von Kutschers Roman schon rechtfertigten, zumal es hervorragend recherchiert und lebendig beschrieben ist. Doch auch die Ränkespiele der Filmproduzenten sind plausibel dargestellt – und die Figurenzeichnung ist wirklich bemerkenswert.

Der stumme Tod ist kein schneller Krimi, es geht da eher gemächlich zu und her. Doch genau darin liegt für mich den Reiz des Buches (und seines Vorgängers Der nasse Fisch): Da nimmt sich einer Zeit für genaue Millieuschilderung und stimmige Charakterzeichnung.

Ein toller Fund, den ich nicht nur Stummfilmfeunden empfehlen kann!

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Mein Filmblog: http://gabelingeber.wordpress.com/


Band 3 " Goldstein" ist auch schon auf dem Markt, bisher aber nur als Hardcover



Eine Jannings Biographie soll erscheinen, ähnlich aufgemacht wie der Titel über Brigitte Helm:

http://www.belleville-verlag.de/scripts/buch.php?ID=306

Da ich schon lange mit dem Verlag zu tun habe weiß ich aus leidvoller Erfahrung, daß man sich absolut NICHT auf das Erscheinungsdatum verlassen darf



Oben im Beitrag über Emil Orlik (19. Mai 2009) ist die schockierende Filmaufnahme erwähnt, die Hans Cürlis 1922 vom malenden Lovis Corinth machte. Das war mindestens schon der zweite Corinth-Film. 1920 fertigte der Maler während der Dreharbeiten zu Lubitschs ANNA BOLEYN eine Reihe von Zeichnungen an, von denen eine Auswahl als Lithografien gedruckt wurde. (Etliche davon lassen sich in Form von E-Bay-Angeboten begutachten.) Corinth war ein Filmverächter, aber die üppigen Kostüme, die Massenszenen und das beinah echte Ritterturnier versetzten ihn in emsige Arbeit. Der Regisseur galt ihm als "Schreier" - und gewann ihm in dieser Funktion durchaus Respekt ab. Vor Henny Porten schließlich schmolz Corinth nur so dahin. Von ihr in der Rolle Anna Boleyns entstand neben den Zeichnungen auch ein repräsentatives Porträt in Öl - und die Arbeit daran wurde von einer Filmkamera festgehalten, so daß der Künstler wenig später sich selbst im Kino zusehen konnte.
All diese Informationen, mit ausführlichen Schilderungen der Dreharbeiten und ihrer gelegentlichen politischen Ausuferung, sind zu finden bei Paul Eipper: Ateliergespräche mit Liebermann und Corinth. München 1971.

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