Stummfilm-Forum von

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Thema: Stummfilme live...


Und? Bist Du da gewesen? Ich schätze B.Deutung als Musiker sehr.
Gruß,
Debucourt



Am Donnerstag, den 3.12.2015, um 19.00 Uhr im Filmmuseum München:

DER TUNNEL
von William Wauer (1915) in neuer Aufbereitung, mittlerweile deutlich schöner anzusehen als noch vor einiger Zeit hier im Forum verkündet, und mit weiteren Verbesserungen gegenüber der Fassung, über die David Bordwell letztes Jahr schwärmte: http://www.davidbordwell.net/blog/2014/07/29/whats-left-to-discover-today-plenty-2/ (am besten nach "Tunnel" suchen, Bordwell widmet Wauers Film erst das letzte Viertel des Blogs).

Richard Siedhoff begleitet den Film am Flügel mit einer eigens komponierten Musik, die bei der Veranstaltung aufgezeichnet wird. Kommen! Johlen! Klatschen! (für die Ewigkeit)

Eintrittskarten zu € 6 (€ 5 für Mitglieder des MFZ) können telefonisch unter 089 233 96450 reserviert werden.



Am 17. & 18.12.2015 jeweils um 18:30 Uhr kommt das Wanderkino wieder nach Darmstadt vor die Centralstation und zeigt kurze Stummfilme. Eintritt frei.

17.12.
Das Zerlegen von Kraftwagen (1928) - Laurel&Hardy
The wacky world of Mack Sennett (1914)
Die Garage (1919) - Buster Keaton
Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern (1928) - Jean Renoir
http://www.centralstation-darmstadt.de/event/6698001/heiligs-blechle-wanderkino-stummfilme-mit-live-musik-fuer-die-ganze-familie/

18.12.
Der Hufschmied (1922) - Buster Keaton
Big Business (1929) - Laurel&Hardy
Easy Street (1917) - Charlie Chaplin
http://www.centralstation-darmstadt.de/event/6699001/heiligs-blechle-wanderkino-stummfilme-mit-live-musik-fuer-die-ganze-familie/



Hallo,
vor den Toren Potsdams braut sich wunderbares zusammen:

Freitag, 11.März 20.30 Uhr Klassisches Stummfilmkino mit Live Pianobegleitung "Panzerkreuzer Potemkin"

Samstag, 19.März 20.30 Uhr "Herrenabend" mit Nacktfilmen aus der Kaiserzeit. Komisch begleitet von der Kinoerz?hlerin Caroline Sanchez. Vorgef?hrt auf einem 100 Jahre alten Filmprojektor

Der Ort:
Peter-Huchel-Chaussee 23, 14552 Michendorf, Ortsteil Wilhelmshorst
http://www.dasletztekino.de

Gruß,
Debucourt



Das Programm vom den Stummfilmtagen in Karlsruhe ist jetzt draußen.

Die Stummfilmtage finden vom 9. Bis 13. März statt

Programm 2016

Besonders spannend finde ich den kulinarischen Abend.

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Mittler
zwischen
Hirn und Händen
muss das Herz sein
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Am 06.02. läuft im Filmmuseum Potsdam
"Madame Dubarry" von Ernst Lubitsch mit Pianobegleitung.

Beginn ist 19.00 Uhr

http://www.filmmuseum-potsdam.de/Madame-Dubarry_2.html




Im schweizerischen St. Gallen steht seit ca. einem Jahr eine frisch restaurierte Wurlitzer-Kinoorgel.
Sie steht in einem Kirchgemeindehaus eines Aussenquartiers, wird in Gottesdiensten eingesetzt - und einmal im Jahr begleitet sie Stummfilme.
Dieses Jahr kommt britische Organist Donald MacKenzie nach St. Gallen und begleitet Keatons "Scarecrow" und "The General" (Doppelprogramm) und das Slapstick-Programm "The Rink" (Chaplin) und "Angora Love" (Laurel & Hardy).
Paul Wegeners "Golem" wird vom "hauseigenen" Organisten und Initiator des Orgeleinbaus, Bernhard Ruchti begleitet.
Hier die Links:
http://stummfilmkonzerte.ch/de/home
http://www.wurlitzerorgel.ch/

Achtung: Wer die Stummfilmtage (26. bis 28. Februar) besuchen will, muss früh kommen - letztes Jahr wurden wir buchstäblich überrannt, und da das Kirchgemeindehaus nur ca. 200 Leute aufnehmen kann, mussten Leute weggeschickt werden. Dieses Mal haben wir zwar mehr Vorstellungen eingeplant, aber es könnte trotzdem wieder voll werden... Mundpropaganda.

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Mein Filmblog: http://gabelingeber.wordpress.com/


Vom 4. März bis zum 22. Juni 2016 zeigt das Filmmuseum München die umfassendste Retrospektive mit Filmen von Ozu Yasujiro, die es je gab. In den letzten Jahren sind einige verloren geglaubte Werke Ozus (namentlich Stummfilme) wieder aufgetaucht.

Hier sei nur der stumme Teil der Reihe gelistet, er erstreckt sich über gut einen Monat bis zum 6. April. Es begleiten Günter A. Buchwald, Richard Siedoff und Yanashita Mie, bei zwei Filmen tritt der Benshi Kataoka Ichirō auf. Für einige Titel bieten wir (wie von manchen Stummfilmfreund_innen gewünscht) zusätzlich Aufführungen ohne Musikbegleitung.
  • Wakaki hi (Tage der Jugend) | Japan 1929 | 103 min | OmeU ▶ Freitag, 4. März 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Günter A. Buchwald
  • Daigaku wa deta keredo… (Ich habe promoviert, aber…) | Japan 1929 | 12 min (Fragment) | OmeU – Rakudai wa shita keredo… (Ich bin durchgefallen, aber…) | Japan 1930 | 64 min | OmeU ▶ Samstag, 5. März 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Günter A. Buchwald
  • Hogaraka ni ayume (Schreite heiter) | Japan 1930 | 96 min | OmeU ▶ Sonntag, 6. März 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Günter A. Buchwald
  • Tokkan Kozō (Ein aufrichtiger Junge) | Japan 1929 | 18 min (Fragment) | OmeU – Sono yo no tsuma (Die Frau jener Nacht) | Japan 1930 | 65 min | OmeU ▶ Dienstag, 8. März 2016, 18.30 Uhr ▶▶ Freitag, 11. März 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Günter A. Buchwald
  • Wasei kenka tomodachi (Streitende Freunde – Japanischer Stil) | Japan 1929 | 14 min (Fragment) | OmeU – Shukujo to hige (Die Dame und der Bart) | Japan 1931 | 74 min | OmeU ▶ Mittwoch, 9. März 2016, 18.30 Uhr ▶▶ Samstag, 12. März 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Günter A. Buchwald, Kataoka Ichirō (Benshi)
  • Tōkyō no gassho (Der Chor von Tokyo) | Japan 1931 | 90 min | OmeU ▶ Sonntag, 13. März 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Günter A. Buchwald, Kataoka Ichirō (Benshi) ▶▶ Dienstag, 15. März 2016, 18.30 Uhr
  • Umarete wa mita keredo… (Ich wurde geboren, aber…) | Japan 1932 | 90 min | OmU ▶ Mittwoch, 16. März 2016, 18.30 Uhr ▶▶ Freitag, 25.März 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Richard Siedhoff
  • Seishun no yume ima izuko (Wo sind die Träume der Jugend geblieben?) | Japan 1932 | 86 min | OmeU ▶ Dienstag, 22. März 2016, 18.30 Uhr ▶▶ Samstag, 26. März 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Yanashita Mie
  • Hijōsen no onna (Eine Frau in der Gefahrenzone) | Japan 1933 | 100 min | OmeU ▶ Mittwoch, 23. März 2016, 18.30 Uhr ▶▶ Sonntag, 27. März 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Yanashita Mie
  • Tōkyō no onna (Eine Frau aus Tokyo) | Japan 1933 | 47 min | OmeU – Haha o kowazuya (Die Mutter muss man lieben) | Japan 1934 | 72 min | OmeU ▶ Montag, 28. März 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Yanashita Mie ▶▶ Dienstag, 29. März 2016, 18.30 Uhr
  • Dekigokoro (Eine Laune) | Japan 1933 | 102 min | OmeU ▶ Mittwoch, 30. März 2016, 18.30 Uhr ▶▶ Freitag, 1. April 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Yanashita Mie
  • Ukigusa monogatari (Eine Geschichte von schwankenden Gräsern) | Japan 1934 | 86 min | OmeU ▶ Samstag, 2. April 2016, 21.00 Uhr | Live-Musik: Yanashita Mie ▶▶ Dienstag, 5. April 2016, 18.30 Uhr
  • Tōkyō no yado (Eine Herberge in Tokyo) | Japan 1935 | 80 min | OmeU | Der letzte erhaltene Stummfilm Ozus, mit Originalmusik und Toneffekten. ▶ Sonntag, 3. April 2016, 21.00 Uhr ▶▶ Mittwoch, 6. April 2016, 18.30 Uhr
Ausführliche Informationen zu allen Filmen: http://www.muenchner-stadtmuseum.de/fileadmin/redaktion/filmreihen/2016_PH30/PH_30-09_Ozu_Yasujiro.pdf



Guten Morgen,
anlässlich einer Foyerausstellung im Filmmuseum Potsdam mit Teilen des Nachlasses von Carola Höhn, wird auch ein Stummfilm gezeigt, in dem sie mitwirkte:

Der lebende Leichnamm (1929) wird am 10.März um 19.00 Uhr eingelegt.

Außerdem zum internationalen Frauentag am 8. März um 19.00 Uhr
ist an gleicher Stelle "Die Suffragette (1913)" mit Asta Nielsen in der Hauptrolle als 61 minütiges restauriertes Fragment zu sehen.

Beide Filme haben Live-Begleitung am Klavier bzw. an der Welte Kinoorgel.

Gruß, Debucourt




Zuletzt bearbeitet: 01.03.16 08:56 von Debucourt


Gerade laufen die letzten Ozu-Stummfilme im Münchner Filmmuseum, da kommt noch ein stummes Highlight: Am 9. und 10. April 2016 um jeweils 18.30 Uhr zeigen wir alle vier Teile des wiederentdeckten und neu restaurierten Stummfilmklassikers Les Misérables (1925) von Henri Fescourt nach dem Roman von Victor Hugo in der französischen Originalfassung mit englischen Untertiteln, live am Flügel begleitet Neil Brand.

Les Misérables (Mensch unter Menschen)
Frankreich 1925 | Regie + Buch: Henri Fescourt | Darsteller: Gabriel Gabrio, Sandra Milowanoff, Jean Toulot, George Saillard, Renée Carl, Paul Jorge, François Rozet –
Samstag: Teil 1: 107 min + Teil 2: 92 min, Sonntag: Teil 3: 94 min + Teil 4: 84 min | OmeU
Nach 19 Jahren schwerer Kerkerhaft erfährt der entlassene Häftling Jean Valjean in der Begegnung mit einem Bischof ungewöhnliche Güte, wodurch sich Hass und Verbitterung lösen und er sein Leben ändert. Er steigt zum wohlhabenden Bürger auf und lindert mit einer Manufaktur am Anfang des 19. Jahrhunderts die Not seiner Mitbürger. Als die Polizei hinter seine wahre Identität kommt, flieht er nach Paris, wo ihn zehn Jahre später während der Juli-Revolution 1832 seine Vergangenheit erneut einholt.
Henri Fescourt (1880–1956) unterteilte Hugos fünf Romane in vier Episoden, seine Bearbeitung kann man hinsichtlich des Handlungsgefüges, der Weltanschauung, der Menschlichkeit und der moralischen Haltung als die werkgetreueste bezeichnen. Einen Großteil drehte er vor Ort in Südfrankreich und in Montreuil-sur-Mer, der mittelalterlichen ummauerten Stadt am Ärmelkanal, die sich kaum verändert hatte, seit Hugo sie 1837 auf Schauplatzsuche für den Roman erstmals gesehen hatte. Die aufwändige Nachschöpfung der Welt Hugos folgte den 200 Illustrationen Gustave Brions für die Erstausgabe von »Les Misérables« und den darauf folgenden Werken Émile Bayards, dessen Porträt der Cosette spätestens seit 1985 als Plakatmotiv und Logo des populären Bühnenmusicals weltberühmt wurde.

»Von der Filmlänge und vom Aufwand her ohne Zweifel die spektakulärste Restaurierung des Jahres 2015, beeindruckend durch die Perfektion des Resultats und die Schönheit der in ihrer ursprünglichen Farbigkeit wiedererstandenen Bilder. Eine breite Farbpalette mit ›tinting‹ und ›toning‹ verstärkte den epischen Rahmen dieser äußerst packenden Version von Victor Hugos Roman mit der herausragenden schauspielerischen Leistung von Gabriel Gabrio als Valjean.« (Brian Robinson)

Weitere Informationen gibt's im Programmheft des Filmmuseums oder auf der Website.
Credits, Termine und Kurzbeschreibung auch als iCal-Datei.
Reservierungen sind unter Tel. 089/ 233 96450 möglich.
Der Eintritt kostet € 8 / € 7 für Mitglieder des Fördervereins MFZ.



Großartig! Für mich leider zu weit weg aber ich hoffe der Film findet den Anklang dessen er würdig ist.

Ich tafel etwas kleiner auf:
Mein persönliches Highlight im April findet am 29.April statt. Die Wilhelmshorster Jazzband "Friends of Sealand" werden ihren ersten Stummfilm begleiten.
"Die seltsamen Abenteuer des Mr. West im Lande der Bolschewiki" (Russland 1924) stehen auf dem Programm.

Platzreservierungen online oder unter 0163 7753042. Nähere Informationen zu dem Kino unter

http://www.dasletztekino.de



@Hofmeister

Leider kann ich das Wochenende nicht. Ist denn vielleicht eine Wiederholung geplant?

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Mittler
zwischen
Hirn und Händen
muss das Herz sein
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MaschinenMaria:
@Hofmeister

Leider kann ich das Wochenende nicht. Ist denn vielleicht eine Wiederholung geplant?

Liebe MaschinenMaria,
schade, dass Du am vergangenen Wochenende nicht dabei sein konntest, waren denn andere Foristinnen und Foristen da? Die Restaurierung von Fescourts Les Misérables ist wirklich spektakulär, streckenweise wirkt der Film wie neu gedreht. Neil Brand legte sich enorm ins Zeug und auch der Applaus erreichte Überlänge. Erfreulicherweise hatte die Gesamtlaufzeit (377min plus Pausen) keine abschreckende Wirkung, beide Abende waren noch deutlich besser besucht als erhofft. (Beiseit: auch Argos nahm die 2x dreieinhalb Stunden gerne mit.)

Eine Wiederholung dieser mit hohem Aufwand verbundenen Veranstaltung ist nicht vorgesehen. Wir diskutieren die jeweils geeignetsten Termine immer ausgiebig und erwägen oft auch Wiederholungen, doch Reprisen bedeuten stets nicht nur sinkende Besucherzahlen, sondern auch eine Einschränkung der Vielfalt … und im Falle von Les Misérables belegt eine Aufführung gleich vier gewöhnliche Spieltermine.

So gerne wir allen Interessierten Gelegenheit gäben – beim nächsten Mal bieten wir lieber etwas anderes. Und für die kommende Spielzeit kann ich schon versichern, dass über die Stummfilmtage hinaus ein paar ganz besondere stumme Programme in Entwicklung sind.



Gruezi,
diesen Monat im Filmmuseum Potsdam:

21.05. 19.00 Uhr: Der Fürst von Pappenheim (D 1927, 85')
Vorfilme: Asta Nielsen als Mannequin (Fragment ca. 1915, 7')
"Nur Du" (Animation, D 1927, 6') alle mit Klavierbegleitung

28.05. 19.00 Uhr Die Leuchte Asiens (D, Indien 1925, 95')
Regie: natürlich Herr Osten
Begleitung an der Welte Kinoorgel

Gruß
Debucourt



Dieses Jahr gibt es in Berlin wieder ein Wettbewerb für Kinoorganisten. Information s.hier:
http://www.babylonberlin.de/internationaler-kinoorgel-wettbewerb.htm

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