Stummfilm-Forum von

Seiten: Anfang ... 2 3 4 5 6 ... Ende Zurück zur Übersicht
Autor
Thema: Stummfilme live...


Thomas:
TheCritic:
[...] am sympathischsten gescheitert finde ich Aelita[...]


Warum? Ist doch ein toller Film.


...sympathischsten...: Alle Szenen auf dem Mars halte ich für gelungen. Das futuristische Design, das theaterhafte Gebaren, die Darstellung der marsianischen Gesellschaft als Extrapolation der vorrevolutionären russischen Gesellschaft. Fabelhaft.

...gescheitert...: Woran aber die Geschichte krankt, ist die Hälfte auf der Erde, die sich gar nicht so recht mit der marsianischen Episode verbinden will. Die beiden Teile wirken nicht nur zusammengetackert, die Geschichte auf der Erde ist auch konfus und klischeebeladen erzählt. Was ich daran vor allem mochte, war der quasiethnologische Blick auf die Lebensumstände. Der Ball der verkappten Reichen ist großartig.



Hier die angekündigte Generalvorschau auf die 24 Termine mit Stummfilmen in der kommenden Spielzeit des Münchner Filmmuseums (20.2.-2.8.09), ergänzt um vier Grenzfälle:
  • Di, 3.3. 21.00 Japan Animation
    Die Anfänge des japanischen Animationsfilms (1924–30) Am Flügel: Günter A. Buchwald
  • Mi, 4.3. 18.30 Harvey & Fritsch
    DIE KEUSCHE SUSANNE (1926) Am Flügel: Günter A. Buchwald
  • Do, 5.3. 19.00 Zur Ausstellung »Franz von Stuck«
    DIE INSEL DER SELIGEN (1913) Einführung: Fabienne Liptay / Am Flügel: Aljoscha Zimmermann
  • So, 8.3. 18.30 Kriegsende 1918/19
    Filmdokumente über die Münchner Räterepublik Einführung: Elisabeth Angermair
  • Mi, 11.3. 18.30 Harvey & Fritsch
    IHR DUNKLER PUNKT (1929) Am Flügel: Aljoscha Zimmermann
  • Mi, 11.3. 21.00 Sowjetische Stummfilme
    ELISO (1928) Einführung: Alexander Schwarz
  • Fr, 13.3. 18.30 Kriegsende 1918/19
    HEIMKEHR (1928)
  • Sa, 21.3. 18.30 Kriegsende 1918/19
    NERVEN (1919 Einführung: Stefan Drößler
  • Mi, 25.3. 21.00 Sowjetische  Stummfilme
    DEWUSCHKA S KOROBKOI – DAS MÄDCHEN MIT DER HUTSCHACHTEL (1927) Am Flügel: Joachim Bärenz / Einführung: Thomas Böhnke
  • Fr, 3.4. 18.30 Kriegsende 1918/19
    ISN’T LIFE WONDERFUL? – IST DAS LEBEN NICHT WUNDERBAR? (1924)  Am Flügel und an der Violine: Günter A. Buchwald
  • Sa, 4.4. 18.00 Kriegsende 1918/19
    DIE FREUDLOSE GASSE (1925) Am Flügel und an der Violine: Aljoscha und Sabrina Zimmermann
  • Di, 7.4. 21.00 Japan Animation
    Trickfilm und Propaganda (1925–48)
  • Mi, 8.4. 18.30 Apichatpong Weerasethakul Kurzfilmprogramm, darunter
    MY MOTHER’S GARDEN – Frankreich 2007 – R+B: Apichatpong Weerasethakul – 7 min, stumm –
    WINDOWS – Thailand 1999 –R+B+K: Apichatpong Weerasethakul – 12 min, stumm –
  • Mi, 8.4. 21.00 Sowjetische  Stummfilme
    TSCHABARDA – BAHN FREI! (1931) Einführung: Walter Kys
  • Mi, 15.4. 21.00 Japan Animation
    Trickfilm und Avantgarde (1930–35) Einführung: Akira Tochigi
  • Do, 16.4. 19.00 Open Scene
    BALLETS RUSSES (2007) / ANNA PAWLOWA, DER SCHWAN (1925)
  • So, 19.4. 17.00 Jüdische Gegen/Bilder
    NATHAN DER WEISE (1922) / JUD SÜSS (1940) Einführung: Stefan Drößler
  • Di, 21.4. 21.00 Japan Animation
    Porträt Noburo Ofuji (1924–52)
  • Mi, 22.4. 21.00 Sowjetische Stummfilme
    O POPE PANKRATE – VOM POPEN PANKRAT (1918) / BARYSCHNJA I CHULIGAN – DAS FRÄULEIN UND DER ROWDY (1918) / JAGODKA LJUBWI – EIN FRÜCHTCHEN DER LIEBE (1926) Einführung: Christl Grunwald-Merz
  • Fr, 24.4. 18.30 Architekturfilmtage
    DIE NEUE WOHNUNG (1930) / LES MYSTÈRES DU CHÂTEAU DU DÉ – DIE GEHEIMNISSE DES WÜRFELSCHLOSSES (1928) / WITTGENSTEIN (1993) / RODAKIS (2008) / JOHN LAUTNER: THE DESERT HOT SPRINGS MOTEL (2007) Einführung: Jörg Dünne
  • Sa, 25.4. 21.00 Architekturfilmtage
    ONE WEEK (1920) / KOOLHAAS HOUSELIFE (2008) / MAISON À BORDEAUX – HAUS IN BORDEAUX (1998) / INTERVIEW WITH REM KOOLHAAS (2008)
  • Fr, 1.5. 18.30 Alexander Granach
    SCHATTEN. EINE NÄCHTLICHE HALLUZINATION (1923) Am Flügel: Aljoscha Zimmermann
  • Mi, 6.5. 21.00 Sowjetische  Stummfilme
    PYSCHKA – FETTKLÖSSCHEN (1934) Einführung: Christoph Michel
  • Mi, 27.5. 21.00 Sowjetische  Stummfilme
    KAIN I ARTJOM – KAIN UND ARTEM (1929) Einführung: Nathalie Geyer
  • Mi, 10.6. 21.00 Sowjetische  Stummfilme
    PROSTOI SLUTSCHAI – EIN GEWÖHNLICHER FALL (1930) Einführung: Brigitte Bruns
  • Sa, 13.6. 18.30 Vorboten der Wende
    SKASKA SKASOK – DAS MÄRCHEN DER MÄRCHEN (1979) / BALANCE (1989) / MOZNOSTI DIALOGU – MÖGLICHKEITEN DES DIALOGS (1982) / EINMART (1981) / TANGO (1981)
  • Di, 14.7. 20.00 Hotels & Motels
    LES VACANCES DE M. HULOT – DIE FERIEN DES MONSIEUR HULOT (1953)
  • Fr, 17.7. 18.30 Hotels & Motels
    LES VACANCES DE M. HULOT – DIE FERIEN DES MONSIEUR HULOT (1953)

PDF des Programmheftes (100 Seiten, 2,3MB): http://www.stadtmuseum-online.de/aktuell/progheft14.pdf. Programmauszüge der Reihen: http://www.stadtmuseum-online.de/aktuell/filmre.htm. Einzelne Termine folgen bei Aktualität.



Stummfilmfan schrieb am 05.05.2008:

...für mich bleibt 'Moderne Zeiten' ein Stummfilm!


Zwar enthalten CITY LIGHTS und MODERN TIMES schon Geräusch- und Spracheffekte. Allerdings ist erst THE GREAT DICTATOR von 1940 als erster Tonfilms Chaplins anzusehen. Das Komikergenie ließ sich viel Zeit, bis es sich auf das damals neue Medium des Sprechfilms einließ.

-------------------------------

"Es gibt vielerlei Lärme. Aber es gibt nur eine Stille." (Kurt Tucholsky)


Ich erinnere noch mal für alle Stummfilm-Freunde im Kreise Weimar/Thüringen:

Morgen, also am Sonntag den 15. Februar läuft um 18 Uhr Buster Keatons "The Cameraman" im Weimarer Lichthaus-Kino. Mit Live-Klavierbegleitung!

-------------------------------
"Du musst Caligari werden - -!"


Bremen, Kino 46, Sonntag, den 15.März '09, 20:30 Uhr:

"Die Augen der Mumie Ma" (1918) von Ernst Lubitsch. Mit Emil Jannings und Pola Negri. Live-Musikbegleitung: Ezzat Nashashibi.

Ich habe den Film schon mal als Double-Feature zusammen mit "Carmen" im "Illuszijon" in Warschau gesehen. Die Kopie war damals aus dem polnischen Filmarchiv und ich bin der Meinung, dass die "Mumie Ma" nur ca. 30 Minuten ging (und "Carmen" knapp eine Stunde). In Bremen wird die "Mumie Ma" mit 61 Minuten angekündigt.

-----------------------------------------
http://www.filmforum-bremen.de

Zuletzt bearbeitet: 19.02.09 10:37 von Arkadin


Noch ein Termin für Weimar/Thüringen:

Am 6. März läuft Chaplins "The Kid" mit ORCHESTERBEGLEITUNG von Chaplins eigener Musik im deutschen Nationaltheater Weimar. Mark Andreas Schlingensiepen dirigiert die Staatskapelle Weimar!

-------------------------------
"Du musst Caligari werden - -!"


und hier ein Termin für Backnang, wo immer das ist:

http://www.bkz-online.de/modules/news/article.php?storyid=409076&storytopic=12

Es gibt Chaplin & Keaton

---------------------------
"Nicht so hastig, junger Freund! Niemand enteilt seinem Schicksal."


Stummfilmfan:
und hier ein Termin für Backnang, wo immer das ist:

Backnang liegt etwa 30km nordöstlich von Stuttgart. Der Termin wäre für mich nicht uninteressant, aber heute Abend geht es nach Karlsruhe. Dort läuft Die Puppe von Lubitsch, passenderweise in einem Figurentheater. Auf dem Flyer ist noch der Marionettenfilm Die grosse Liebe der kleinen Tänzerin (unter dem Titel Das Kabinett des Dr. Larifari) angekündigt. Auf der Homepage ist vom zweiten Film aber nicht mehr die Rede.

http://www.marotte-figurentheater.de/?id=157



Phileas:
Auf dem Flyer ist noch der Marionettenfilm Die grosse Liebe der kleinen Tänzerin (unter dem Titel Das Kabinett des Dr. Larifari) angekündigt. Auf der Homepage ist vom zweiten Film aber nicht mehr die Rede.


Es bleibt nur, Dir die Daumen zu drücken, dass der Film läuft. Ich sah den Film 2007 auf dem Stummfest Prag. Damals schrieb ich darüber im Forum, aber über diesen Film nur sehr kurz.

Ich selbst:
Gut getroffen dagegen war ihre musikalische Untermalung des folgenden Marionettenkurzfilms "Die große Liebe einer kleinen Tänzerin" (D 1924) von Alfred Zeisler. Der Puppentrickfilm persiflierte "Das Kabinett des Doktor Caligari" und setzte dafür auf expressionistische Dekors und einer an Caligari anlehnenden Handlung.


Der ganze Beitrag zum Stummfest ist weiter hinten im Forum zu finden (August 2007).


----------------------
Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika


Phileas (28.2.09): heute Abend geht es nach Karlsruhe.

Und? Gab's 'nur' Die Puppe oder mehr?

Phileas: Auf dem Flyer ist noch der Marionettenfilm Die grosse Liebe der kleinen Tänzerin (unter dem Titel Das Kabinett des Dr. Larifari) angekündigt.

Welch phantastisches Gewirr! In Alfred Zeislers Die große Liebe einer kleinen Tänzerin, also dem Film, den Thomas auf dem Stummfest sah, tritt der Zauberer Larifari auf (1924, 18min). Nix Kabinett, nix Doktor, dafür passend zum Spielort. Hier geht's zur Stummfestseite, und hier zum dazugehörigen Eintrag der Tänzerin beim Filmportal.

Das Kabinett des Dr. Larifari hingegen ist eine Tonfilmkomödie (1930, 78min). So entstehen Fehlidentifikationen. Hier ein Link zu dessen Seite beim Filmportal sowie ein Programmhefttext von anderwärts:

DAS KABINETT DES DR. LARIFARI –Deutschland 1930 – R: Robert Wohlmuth – B: Max Hansen, Paul Morgan, Carl Jöken – K: Eduard Hoesch, Otto Heller – M: Robert Stolz, Franz Wachsmann, Max Hansen – D: Paul Morgan, Max Hansen, Carl Jöken, Marianne Stanior, Erik Ode – UA: 1.8.1930 – 78 min – »Eine Persiflage auf den Tonfilm und auf ein sich in ihm breit machendes Konjunkturrittertum, formuliert aus der Kabarett-Perspektive: Drei Freunde, die pleite sind und in der Kneipe herumhängen, beschließen, inspiriert von einem Filmplakat (›DAS BLONDE DONAUMÄDEL VOM RHEIN. 100%iger Ton-&-Sprechfilm mit Wassergeplätscher‹), eine Tonfilmfirma zu gründen, um zu Geld zu kommen. Prompt sitzen sie auch schon in einem bombastischen Büro, tun immens wichtig und reden sich mit ›Herr Generaldirektor‹ an. Im weiteren besteht der episodisch angelegte Film aus der Darstellung ihrer unsäglichen,aber im Stil von Kabarett-Nummern lustig präsentierten Tonfilmideen, einigen Gesangsnummern (u.a. mit Weintraubs Syncopaters) und zuletzt dem vorgeblich ersten tatsächlich realisierten Produkt der Firma, bei dessen Dreharbeiten der Tonmeister aus Protest gegen die absurde Handlung und Inszenierung streikt. Von der ungelenken Sprache, die dem Film und den Filmgewaltigen schon zu Stummfilmzeiten nachgesagt wurde, über die ›Rhein-Wien-Donau‹-Welle, die Sängerfilme und Tonfilmmelodramen im Stil des Lore-Romans und der Schmierenkomödie, mit Spitzen auch auf Emil Jannings, Greta Garbo oder Marlene Dietrich, wird der Tonfilm, mehr oder minder geistreich, genüßlich durch den Kakao gezogen.« (Corinna Müller)




Hofmeister:
Nix Kabinett, nix Doktor, dafür passend zum Spielort.


So ganz kann man das nicht stehen lassen. Auch wenn die Beschreibung der Handlung es nicht erahnen lässt, so gibt es in dem Marionettenkurzfilm doch so einige Bezüge zu Caligari. Tatsächlich war "Das Kabinett des Doktor Larifari" der Arbeitstitel für "Die große Liebe einer kleinen Tänzerin.
Dies sagt das DIF:
Deutsches Filminstitut:
DIE GROSSE LIEBE EINER KLEINEN TÄNZERIN erzählt eine spannende und zugleich gruselige Liebesgeschichte. Der Film besticht durch die sehr schön viragierten Bilder und liebevoll gestalteten Marionetten insbesondere die detailliert ausgearbeiteten Charakterköpfe.
Wie wir heute wissen, konnte die Berliner Produktionsfirma „Piccolo-Film“ insgesamt nur zwei Filmprojekte realisieren. Neben DIE GROSSE LIEBE EINER KLEINEN TÄNZERIN von 1924 entstand bereits ein Jahr zuvor der erste Teil des Marionettenfilms TEDDY CARTERS SELTSAME ABENTEUER. Auch wer sich bislang nur wenig mit deutschen Stummfilmen beschäftigt hat, wird in DIE GROSSE LIEBE EINER KLEINEN TÄNZERIN deutliche Hinweise auf Robert Wienes DAS CABINET DES DR. CALIGARI [1919] finden, die bereits im Arbeitstitel des Marionettenfilms anklingen: DAS KABINETT DES DR. LARIFARI. Regisseur Alfred Zeisler und Autor Victor Abel beziehen sich auf diesen großen Klassiker des deutschen Stummfilms.
Wieder erkennbar ist die expressionistische Bildgestaltung, jedoch wird diese vom Zweidimensionalen ins Dreidimensionale übertragen, ohne dabei das berühmte Vorbild zu kopieren. Zudem wird der Konflikt melodramatisiert, Zeisler und Abel spitzen ihn dramaturgisch auf das populäre Dreiecksschema aus Held, verfolgter Unschuld und Schurke zu.

Der ganze Beitrag ist beim DIF zu finden.


----------------------
Vom Rio Grande bis Kap Hoorn - Der Stummfilm in Lateinamerika


Thomas:
Hofmeister: Nix Kabinett, nix Doktor, dafür passend zum Spielort.
So ganz kann man das nicht stehen lassen. Auch wenn die Beschreibung der Handlung es nicht erahnen lässt, so gibt es in dem Marionettenkurzfilm doch so einige Bezüge zu Caligari. Tatsächlich war "Das Kabinett des Doktor Larifari" der Arbeitstitel für "Die große Liebe einer kleinen Tänzerin".

Nur dass eben - Arbeitstitel hin oder her - DIE GROSSE LIEBE EINER KLEINEN TÄNZERIN der eigentliche Titel ist, während DAS KABINETT DES DR. LARIFARI zu einem anderen Film gehört.

Wenn man CITY GIRL (1930) zeigt, sollte man meiner Ansicht nach nicht OUR DAILY BREAD ankündigen, und wenn man OUR DAILY BREAD (1934) zeigt, sollte man nicht THE MIRACLE OF LIFE ins Programm schreiben. Es gibt genügend legitime Verwechselungsmöglichkeiten, man braucht nicht extra welche heraufzubeschwören.

Der Film, der dann tatsächlich DAS KABINETT DES DR. LARIFARI hieß, ist übrigens ein großes Vergnügen, wenngleich hier OToT (off-topic ob des Tones).



Hofmeister:

Und? Gab's 'nur' Die Puppe oder mehr?

Es lief auch Die große Liebe einer kleinen Tänzerin.Wirklich gefallen hat mir dieser Marionettenfilm aber nicht. Dafür passte er umso besser zum Spielort. Den Film auf dem Flyer mit dem Arbeitstitel Das Kabinett des Dr. Larifari anzukündigen, kann natürlich Verwirrung stiften und ist sicher nicht geschickt. Da sich auf dem Flyer neben dem Titel noch die Angaben "Marionetten-Thriller (20min) Deutschland 1924, Regie Alfred Zeisler" finden, ist die Verwechslungsgefahr zumindest eingeschränkt.
Die Puppe hat mir mit ihrer märchenhaft-witzigen Art viel Freude bereitet.



Die 4 Stummfilmtermine der laufenden Woche im Filmmuseum München:

1) Dienstag, 3. März 2009, 21.00 Uhr (Am Flügel: Günter A. Buchwald)

Die Anfänge des japanischen Animationsfilms:
KANIMANJI ENGI (DAS MÄRCHEN VOM TEMPEL DER KRABBEN) – Japan 1924 – R: Hidehiko Okuda, Tomu Uchida, Hakuzan Kimura – 11 min (24 B/s), OmeU – Ein Scherenschnittfilm, in dem ein religiöses junges Mädchen einen buddhistischen Tempel baut, um die Krabben zu ehren, die sie aus der Gewalt einer Schlange in Menschenform gerettet haben. – UBASUTEYAMA (DER BERG UBASUTE) – Japan 1925 – R: Sanae Yamamoto – 16 min (18 B/s), OF – Mit Verstand und Weisheit rettet eine alte Frau ihr Land. – KOBUTORI (DAS GESCHWÜR) – Japan 1929 – R: Yasuji Murata – 10 min (24 B/s), viragiert, OF – Zwei alte Männer werden beide von einem Geschwür auf ihrer Wange geplagt. – OIRA NO YAKYU (UNSER BASEBALL-SPIEL) – Japan 1930 – R: Yasuji Murata – 10 min (24 B/s), OF – Das Baseball-Spiel der Dachse gegen die Hasen endet in einem Desaster. – NANSENSU MONOGATARI DAIIPPEN: SARUGASHIMA (DIE INSEL DER AFFEN) – Japan 1930 – R: Kenzo Masaoka – 24 min (18 B/s), OmeU – Ein Baby, das einen Schiffbruch überlebt, wird auf einer Insel von Affen großgezogen.
http://www.stadtmuseum-online.de/aktuell/filmre.htm



Die 4 Stummfilmtermine der laufenden Woche im Filmmuseum München:

2) Mittwoch, 4. März 2009, 18.30 Uhr (Am Flügel: Günter
A. Buchwald)
DIE KEUSCHE SUSANNE– Deutschland 1926 – R: Richard Eichberg – B: Hans Sturm, nach der Operette von Jean Gilbert und Georg Okonkowski, basierend auf dem Stück »Fils à papa« von Antony Mars und Maurice Desvallières – K: Heinrich Gärtner – D: Lilian Harvey, Willy Fritsch, Ruth Weyher, Werner Fuetterer, Hans Junkermann, Otto Wallburg – 106 min (20 B/s) – Eine typische Eichberg-Komödie, schmissig, mit viel derbem Humor und großartigen Darstellern, auch in den Nebenrollen. Die keusche Susanne (Weyher) ist in Wirklichkeit gar nicht keusch, sondern hinter dem Frauenheld René (Fritsch) her, der seinerseits in Jacqueline (Harvey) verliebt ist. Die Filmwocheschrieb: »Ein Eichberg-Film verfolgt nur die eine Ambition: zu unterhalten.«

http://www.stadtmuseum-online.de/aktuell/filmre.htm

Seiten: Anfang ... 2 3 4 5 6 ... Ende Zurück zur Übersicht