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Thema: Mein Greenspace-Erlebnis |
Als ich durch den Newsletter auf das Greenspace Projekt aufmerksam geworden bin, fand ich es sofort sehr interessant. Aber schon von Anfang an hatte ich Probleme mit dem Internetauftritt des Projekts zurecht zu kommen. Das das ganze von Heineken gesponsort wird, fand ich zuerst etwas blöd und wollte meine Fotos nicht kommerziellen Zwecken zur Verfügung stellen. Mit de Zeit hab ich dann mehr und mehr verstanden worum es geht und fleißig die Fotos betrachtet, die eingesandt wurden. Allerdings waren so unglaublich viele tolle Fotos dabei, dass ich dachte, das ich sowieso keine Chance hätte. Dann hab ich ewig gesucht, ob es irgendwelche Regeln, die Fotos betreffend gibt, weil ich nämlich Action-und Super-Sampler Bilder einsenden wollte und kein einziges dieser Art gesehen hatte. Als mir dann im Forum geantwortet worden war, dass es sehr wohl geht, hatte ich keine Zeit mehr, meine Bilder in entsprechender Qualität einzuscannen und habe gar nicht teilgenommen. Nichtsdestotrotz hatte ich Lust mir das ganze Live anzusehen, weil es sich doch ganz interessant anhörte. Außerdem war das eine Prima Möglichkeit alte Freunde in Valencia wieder zu treffen. Vor 2 Jahren war ich ja schon bei dem möglicherweise aller ersten Lomotreffen in Valencia dabei. Wie man bei www.Lomospain.com beobachten kann, hat sich seitdem die Szene immens vergrößert.
Also habe ich einen Freund beauftragt, sich vor Ort über das geschehen zu informieren, da ich aus dem Internetauftritt einfach nicht schlau geworden bin. Obwohl Markus 2 Jahre in England gewohnt hat und dementsprechend weniger Probleme hatte die Texte zu verstehen ist auch er aus dem Internetauftritt nicht schlauer geworden. Dafür hat er dann aber eine Flyer ergattert auf dem wenigsten mehr Informationen zu finden waren. Ich hab mich dann einfach mal auf ihn verlassen und einen Flug von Donnerstag bis Sonntag nach Valencia gebucht.
Am Donnerstag habe ich heimlich die Uni geschwänzt und bin abends ziemlich müde vom vielen Reisen in Valencia angekommen. Da ich so müde war, sind wir an dem Donnerstag abends nicht mehr runter zum Hafen gefahren, da wir uns über die Öffnungszeiten nicht ganz sicher waren. Am Freitag haben wir dann eine Bekannte getroffen, die uns erzählte, dass sie in der Stadt ewig nach mehr Informationen gesucht hat und letztendlich an Ort und Stelle nämlich quasi im Greenspace drinne ein Heft mit Informationen über Ort, Busverbindungen, Uhrzeiten, Preisen und Musik bekommen hat. Freundlicherweise hat sie uns das Heft geschenkt. Wir haben das dann so verstanden das das ganze aus 3 Hallen am Hafen besteht und sowohl Freitag und Samstag der Eintritt 20 € im Vorverkauf und 25 € an der Abendkasse kostet, weil DJ´s und Bands dabei sind. So wie es aussah, war aber der Bereich mit den Fotoausstellungen gratis zu betreten. Auf gut Glück sind wir dann Freitag abend mit dem Taxi zum Hafen gefahren um uns das Lomogaphy Greenspace Projekt anzusehen.
Vor Ort mussten wir dann feststellen, dass man einmal Eintritt bezahlen muss um dann alle 3 Hallen betreten zu können, aber leider auch an der Abendkasse keine Karten mehr übrig sind.
Stattdessen haben wir dann im Nieselregen einen kleinen Hafenspaziergang gemacht. Das war auch ganz nett.
Samstag Mittag sind wir dann zur FNAC (so etwas wie Media Markt) wo wir noch 2 Karten im Vorverkauf ergattern konnten. Abends sind wir dann (also eigentlich nur ich) sehr aufgeregt zum Hafen gefahren um endlich diese tolle Ausstellung zu sehen.
Die Ausstellung bestand aus einer riesigen Wand von –mit Sicherheit sehr mühevoll einzeln aufgeklebten - Fotos in verschiedenen Farben die ein großes Gesamtkunstwerk bildeten.
Zwar hatte ich mir die Gewinnerbilder schon im Internet angesehen, war aber trotzdem enttäuscht das das alles war. Da die Fotowand ziemlich groß und vor allen ziemlich hoch war, war es nicht möglich alle Bilder einzeln zu betrachten. Außerdem hatte ich gedacht, dass die Gewinnerbilder noch mal groß an der Wand hängen. Ein bisschen enttäuscht von der Ausstellung haben wir dann den Rest des Greenspaces erkundigt.
Es gab noch ein paar Sachen die ein bisschen wie gewollt und nicht gekonnt wirkten und ein paar Sachen die wirklich sehr interessant waren. Als Nicht-Heinekenbier-Genießerin muss ich noch bemerken, dass Wasser genauso teuer wie Bier war.
Das erste Konzert das wir uns dann anhören wollten war von Anthony and the Johnsons. Die Band kannte ich genauso wenig wie alle anderen Musikacts an dem Abend. Leider musste ich während des Konzerts feststellen, dass es nicht mein Musikgeschmack war und die Musik mich nur noch müder und trauriger machte. So haben wir dann die Halle verlassen um noch mal nachzusehen ob es nicht doch irgendwo versteckt noch mehr Lomography gibt.
Wir sind sogar fündig geworden. Plötzlich gab es einen Tisch mit Infomaterial über Lomography und deutsch sprechende Personen. Gleich zu Anfang habe ich dann jedoch den Fehler gemacht zu fragen ob die Personen aus der Botschaft in Wien kommen. Irgendwie wusste ich nicht, dass in Wien die Zentrale ist und die Botschaften überall auf der Welt, aber nicht in Wien sind. Genauso wenig amüsiert war die Dame auch über meine Frage ob es außer der Wand noch mehr gibt. Der Herr hatte sich schon ohne ein Wort entfernt. Während der Woche hatte es wohl zahlreiche Aktionen gegeben. Leider wusste ich davon nichts und Tagelang der Uni fernzubleiben kann ich mir leider auch nicht leisten. Die deutsch-österreichische Kommunikation ist leider absolut missglückt.
Zum Glück war das Konzert von Marlango wirklich großartig und die DJ´s die später aufgelegt haben, haben sowohl meinen Geschmack als auch den meiner Kumpels getroffen, so dass ich letztendlich sagen kann, dass es sich gelohnt hat die Karten zu kaufen.
Meine allerletzte Impression vom Heineken Greenspace ist ein Hochhaus aus dem aus der Hälfte der Fenster besprühte Bettlaken hängen auf denen steht „No podemos dormir Heineken“, Wir können nicht schlafen Heineken.
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Hallo Hanna, leider komm ich erst jetzt dazu, Dir auf Deinen langen, spannenden und ausführlichen Bericht zu antworten!
Toll, dass Du es nach Valencia geschafft hast!!!
Im Gegensatz zu anderen Events haben wir beim Greenspace Project darauf verzichtet, eine deutsche Beschreibung auf lomo.de einzustellen. Die Webseiten von lomography.com und Heineken erschienen uns einfach rundum perfekt und absolut gelungen. Auf Fragen zum Projekt, auch solchen die direkt bei uns eingingen, haben wir jedoch umfassend geantwortet. Und in unserem August-Newsletter, den man übrigens hier noch mal nachlesen kann
http://www.lomo.de/docs/Xchange.htm
wurde das Projekt ebenfalls erklärt.
Wir freuen uns über die vier deutschen Gewinner und hoffen, dass auch bei allen anderen kommenden Wettbewerben die teutonische Beteiligung eine grosse ist!!
Zugleich möchten wir Deine Anregung aufnehmen und mit allen Mitteln - sei es auf unserer Webpage, im Newsletter, im Forum, per Mail oder im direkten Kontakt - Informationen zu internationalen Events verständlich aufbereiten.
So oder so: bleib am Ball und mische mit!
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