eLeW, ein Land eine Welt - Forum 3 zu allen Fragen, die mit der Arbeitslosigkeit zusammenhängen
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Thema: Das Recht auf Arbeit gibt es


Die eLeW konzentriert sich im Parteiprogramm auf die Menschenrechte:
"23. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit. ..."
Das wurde in Deutschland aber nie ratifiziert.

Walter Pfannkuche, Philosoph an der Technischen Universität Berlin schreibt in einem Artikel für die Boston University:
"Was wachsen muß, ist weniger die Wirtschaft, sondern der Sinn für Gerechtigkeit und die Bereitschaft, entsprechend zu handeln. Doch in komplexen Zusammenhängen bleibt die Bereitschaft der Individuen zur Solidarität wirkungslos, wenn ihr nicht das Recht zur Seite tritt, das alle in das solidarische Handeln einbezieht. Appelle reichen nicht aus, wir brauchen die Arbeit als Recht."

Aber das steht am Ende des Beitrags, hier.
Die eLeW hat sie im Programm.



Wo ist dein Problem?

1. nimm eine Schaufel such dir ein Stück Brachland und grabe einen Tag lang, ein großes Loch.

2. am nächsten Tag schaufelst Du das Loch wieder zu.

Dann wieder weiter bei 1.

Dann haste doch Arbeit oder nicht :-).

Bubi



@Bubi
Da ergeben sich zwei zusätzliche Probleme: Unnötige, sinnlose Arbeit und wie soll Mensch davon leben.

@alle
Wo mein Problem, oder unser aller Problem liegt?
Problem 1: Zu den offiziellen Arbeitslosen kommen nochmal mindestens doppelt soviel unerkannte dazu, sagen wir mal 10 Millionen. Diese 10 Millionen müssen "durchgefüttert" werden. Die meisten der 10 Millionen hätten gerne Arbeit, Aufstiegsmöglichkeiten, ein interessantes Leben mit mehr Möglichkeiten für Konsum, Genuss und auch Sparen aufs Häuschen, Auto oder Studium der Kinder und ein besseres Gefühl aktiv am Leben teilnehmen zu können.
Problem 2: Die Eingliederung von 10 Millionen in den Arbeitsprozess bedeutet gegenüber jetzt, dass 20 Millionen mehr zum Bruttosozialprodukt beitragen. Das versetzt unsere Gesellschaft dank höherer Wirtschaftskraft in die Lage, mehr öffentliche Aufgaben besser zu erledigen und macht den Sozialstaat zur leichten Bürde mit besseren Sozialleistungen.
Problem 3: Arbeit gibt es ohne Ende (meine Erfindung als Spruch: " Nichts ist perfekt, und solange nichts perfekt ist, gibt es es genug zu tun."), nur ist sie nicht bezahlbar. Die Arbeit einer Hausfrau und Mutter auf Dienstleister verteilt ist 8000 Euro/Monat wert. Arbeit muss finanzierbar werden.
Problem 4: Die strukturelle Arbeitslosigkeit (Rationalisierung spart Arbeitsplätze) ist eine Tatsache (kein Problem, nur eine "natürliche" Schwierigkeit) und muss mit Dienstleistung (seit 100 Jahren passiert das) kompensiert werden. Aber durch Sparmaßnahmen wird der Dienstleistungssektor vernichtet.
Problem 5: Nun gibt es seit 1980 etwa die weitverbreitete Ansicht, Vollbeschäftigung wird es nie mehr geben. Davor gab es Vorstellungen, mit 20-Stunden-Arbeitswoche und Frühverrentung die Arbeitslosigkeit verhindern zu können. Richtig wäre, die Vollbeschäftigung in Angriff zu nehmen, deren Vorteile für die Mehrheit endlich wahrzunehmen.

Wo mein Problem in diesem thread ist?
Gäbe es das Recht auf Arbeit, gäbe es den Hebel, die Vollbeschäftigung zu "erzwingen". Aber nie mit 1-Euro-Jobs oder Ehrenämtern, sondern mit den Mensch voll ernährenden Arbeitsplätzen.

Danke für die Gelegenheit, das zu antworten. Vielleicht gibt es andere und/oder bessere Antworten.



>@Bubi
>Da ergeben sich zwei zusätzliche Probleme: Unnötige, sinnlose >Arbeit und wie soll Mensch davon leben.

Dann sind wir ja schon beim eigentlichen Problem, das ging erfreulicherweise sehr schnell :-).

Es geht um das Auskommen oder auch Einkommen :-). Und dazu braucht der Mensch heutzutage Geld. Kreative Menschen benötigen keine Arbeit, dieser Typus von Mensch findet "seine Arbeit" von selbst, wenn nur mal das Auskommen gesichert ist.

Nur Menschen vom Typ Sklave brauchen Arbeit, bzw. jemand der ihnen welche oktroyiert!!

Ahnst Du wohin ich will?



"Das Recht auf Arbeit", um das hier geht, und das zwar in den Menschenrechten (und deshalb im eLeW-Programm) steht, aber von der Bundesregierung nicht ratifiziert wurde, bedeutet bei Beachtung:
"Jeder kann auf einen Arbeitsplatz klagen und gewinnt damit einen Arbeitsplatz."
"Recht" heißt nicht Pflicht. Wenn ich mein Auskommen ohne Arbeit schon habe, dann kann ich meine Kreativität ausleben und mein Tun Ehrenamt oder Philantropie nennen.

Es geht nicht um sinnstiftende Arbeit im Gegensatz zu stumpfsinniger Arbeit oder Sklavendasein und Sklavenhaltung, sondern um Gelegenheit zu selbständigem Broterwerb. Da Arbeit ohne Ende vorhanden ist, sollte jeder, der will, das Recht zum Zugreifen bekommen. Das kann durch Maßnahmen gestaltet werden, jede Arbeit bezahlbar zu machen.



Es heißt Philanthropie. Bei dieser komischen ELEW geht es wohl um (Nachtigall..) Philanthropismus. (@)alle sollen zu Menschenfreunden erzogen werden. Lol



huscholz schrieb:

Das Recht auf Arbeit", um das hier geht, und das zwar in den Menschenrechten (und deshalb im eLeW-Programm) steht, aber von der Bundesregierung nicht ratifiziert wurde, bedeutet bei Beachtung:
"Jeder kann auf einen Arbeitsplatz klagen und gewinnt damit einen Arbeitsplatz."


Und wo her sollen die Arbeitsplätze kommen welche eingeklagt werden, von einer allgewaltigen Planbürokratie? Von denen würden Arbeitsplätze vom Typ Schaufel kommen

"Recht" heißt nicht Pflicht. Wenn ich mein Auskommen ohne Arbeit schon habe, dann kann ich meine Kreativität ausleben und mein Tun Ehrenamt oder Philantropie nennen.

Es geht nicht um sinnstiftende Arbeit im Gegensatz zu stumpfsinniger Arbeit oder Sklavendasein und Sklavenhaltung, sondern um Gelegenheit zu selbständigem Broterwerb.


Und wer verwehrt dir die Gelegenheit zu selbständigem Broterwerb?

Da Arbeit ohne Ende vorhanden ist, sollte jeder, der will, das Recht zum Zugreifen bekommen.


Nochmal wer verwehrt dir den Zugriff?

Das kann durch Maßnahmen gestaltet werden, jede Arbeit bezahlbar zu machen.


Welche Maßnahmen bitte konkret!! Wer in den Bundestag möchte sollte das schon konkretisieren können.

Bubi



@Bubi2
Mag sein, dass die drei Brüder, die die eLeW gestiftet haben, Philantropen sind, dennoch geht es bei der eLeW bestimmt nicht darum, den Menschen zu ändern. Im Gegenteil, es sollte immer von den realen Gegebenheiten ausgegangen werden. Zu diesen gehört, dass der Mensch sich im Zeitraum von tausend Jahren zwar immer wieder anpassen, aber genetisch wohl kaum ändern kann.

Bei der eLeW geht es darum, das Richtige für die Gesellschaft zu ermitteln und umzusetzen. Was richtig ist, bestimmt in der 24/7-Demokratie der eLeW die Mehrheit. Ist in den anderen eLeW-Foren angesprochen.



Wo ist dein Problem? Wer verwehrt dir die Gelegenheit zu selbständigem Broterwerb? Sollte Interesse an persönlichen Auskünften bestehen, bitte eine email an auskunft at huscholz.de . Meine Lage und meine Möglichkeiten sind für eine sachliche Diskussion völlig belanglos, finde ich.

Woher sollen die Arbeitsplätze kommen, welche eingeklagt werden, von einer allgewaltigen Planbürokratie? Von denen würden Arbeitsplätze vom Typ Schaufel kommen?

Wohl nie die eLeW-Seiten und Foren besucht? Auch in diesem Forum besprochen und als neuer thread besser.
Mal was Neues: Weniger Subventionen, bessere Nachfrage (u.a. höhere Löhne), weniger Bürokratie, besseres Klima für den Mittelstand, Unterstützung des Handwerks und der Kleinbetriebe.
Mal was Altes: Verdoppelung aller Lehrerplätze (um Finnland als Vorbild auch real nachzuahmen), Vervielfachung der Richterplätze (um nicht jahrelang auf Rechtsprechung warten zu müssen).
Mal was Anderes: Bildung verbessern (warum Abi nach 12 Jahren statt 14 oder 15 inklusive Berufsausbildung?), Unis verbessern (Warum den hohen Stand in Deutschland durch Anpassung an internationale Abschlüsse herunterschrauben?)

Wer verwehrt den Menschen die Gelegenheit zu selbständigem Broterwerb?

Der dem Rückgrat der hiesigen Wirtschaft, dem Handwerk, das Leben erschwert. Der die Lohnsteuer (zusammen mit der MwSt die Bürde des kleinen Mannes) zur Haupteinnahmequelle des Staates macht. Der diese Einnahmen den Investoren seit langem hinterherwirft. Der all dies tut, statt Arbeit bezahlbar zu machen.

Welche Maßnahmen bitte, um Arbeit bezahlbar zu machen?

Vordringlich: 1-Euro-Jobs verbieten und in Handwerksaufträge verwandeln. Ehrenämter in Berufe verwandeln. Schwarzarbeit unterbinden und in Aufträge verwandeln. Den 2. und 3. Arbeitsmarkt in den 1. verwandeln. Arbeitslosenverwaltung in Arbeitsämter zurückverwandeln. Unnötige Rationalisierung (Toll-Collect statt manueller Ticketkontrolle) nicht subventionieren sondern besteuern.

Was gibt es zum Thema "Das Recht auf Arbeit"?

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