eLeW, ein Land eine Welt - Forum 8 mit guten Nachrichten aus Deutschland und Meinungen dazu
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Thema: Trendumkehr beim Schuldenmachen?


Dank der besseren wirtschaftlichen Lage und der höheren steuerlichen und anderer Abgaben des Volkes übersteigen zum ersten Mal nach der Wende die staatlichen Einnahmen die Ausgaben. Der Bund der Steuerzahler sieht heute das mit 539 Euro je Sekunde Minus jedoch noch anders.


Jedenfalls war es laut Statistischem Bundesamt heute Morgen für das erste Halbjahr 2007 ein Überschuss von 1,2 Milliarden Euro oder etwa 0,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. In 2006 waren es noch 23 Milliarden Euro Minus.

Übrigens im Gründungsmonat der eLeW, November 2003, war die Verschuldung schon unser Thema (Blick auf die alte Seite hier). Damals betrugen unsere Schulden 1.320 Milliarden.




Im Forum der guten Nachrichten muss auch die schlechte Nachricht als Korrektur erscheinen. Von wegen Trendumkehr, die Bankenrettungen (Griechenland retten heißt auch Banken helfen) haben die Staatsverschuldung in ungeahnte Höhen getrieben.


So sieht die Schuldenuhr drei Jahre später aus.



Wo steckt die gute Nachricht diesmal? Die Schuldenuhr heute sieht beim Zuwachs besser aus, doch gehört da eigentlich ein Minus vor die Ziffer.
Die Staatsverschuldung jedoch führt zu der Frage, wie das enden wird? Wegen Billionen, Billarden usw. siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Zahlennamen.

Die gute Nachricht ist, dass die Mehrheit realisiert, dass Steuergeschenke unangemessen sind. Zwei Links zu den Öffentlich Rechtlichen: Jurist kritisiert Steuersenkungspläne in der ARD und Steuergeschenke - Ist das nun gerecht? auf der HR-Seite.


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