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Thema: Bedrohte-Wörter. |
Gut, nehme ich so an.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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Gibt es eigentlich noch das gute alte Schampon oder die deutsche Taxe?
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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Moin dervomeer, 
zwei interessante Wörter. 
Shampoo, Schampon, Schampo(o)n oder Schampu, stehen ja eigentlich für das deutsche Wort Haarwaschmittel. Schampon war mir nicht geläufig, Shampoo schon.
Taxe: Synonyme für Kurstaxe, Taxakurs, Taxi
ich kann mich noch gut daran erinnern, dass früher auch oft Taxe gesagt wurde. („Wir rufen uns eine Taxe“). Heute steht Taxe eher für Kurstaxe, Taxakurs etc. Und als Unterbegriff auch für Kurtaxe. 
Dann wäre da noch der "Dilldopp". (2.460 Google-Ergebnisse). Manche kennen das Spielzeug auch unter "Brummkreisel" (128.000 Google- Ergebnisse). Eigentlich sind beide Wörter bedroht.
LG, woelfi! 
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Spukste nach Lee - hubbts in die See. Spukste nach Luv - kommts wedder ruff
http://www.woelfis-seite.de
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moin woelfi
Schampon kannte ich aus Kindertagen.
der Begriff Taxe ist hier heute noch im Sprachgebrauch.
"Dilldopp" kannte ich nicht. bei uns hieß der Brummkreisel früher Brummküsel, was wohl ne Ableitung aus dem Plattdeutschen ist.
lG, Kuckuck
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eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.
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Das mit der Taxe war die deutsche Ausgabe, die mit dem Niedergang der deutschen Sprache zum anglizistischen Taxi wurde. So gibt es denn auch nur noch 23.000 Einträge für Taxenunternehmen in deutsche Land aber das zehnfache für Taxiunternehmen.
Ich vermute mal, mit dem Dilldopp, auch Pinndopp geschimpt, liegt Ihr falsch. Ich behaupte mal, das ist nicht der Brummkreisel sondern der kleine Holzkreisel, der mit der Peitsche angetrieben wurde.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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sondern der kleine Holzkreisel, der mit der Peitsche angetrieben wurde.
womit du durchaus richtig liegst, DVM
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eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.
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So möchte ich das hören, das gefällt mir.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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Moin Kuckuck, dervomeer, 
@ Kuckuck, ich kannte nur den Brummkreisel.
Zitat dvm, Ich vermute mal, mit dem Dilldopp, auch Pinndopp geschimpt, liegt Ihr falsch. Ich behaupte mal, das ist nicht der Brummkreisel sondern der kleine Holzkreisel, der mit der Peitsche angetrieben wurde.
@ dervomeer, da habe ich wohl falsch recherchiert, einen Dilldopp kannte ich gar nicht. Mir war nur der Brummkreisel bekannt. Vielen Dank für deine Info und Richtigstellung.
Ich glaube 
Vermaledeit
hatten wir auch noch nicht. Bedeutung, " äußerst unangenehm, unerfreulich" etc. (13.700 Google Ergebnisse)
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende. Das Wetter zum Wochenende dürfte etwas chaotisch werden.
LG, woelfi! 
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moin woelfi 
"vermaledeit" kenne ich, aber im täglichen Sprachgebrauch ist es mir höchst selten begegnet.
bei meiner Oma waren wir immer "verdreihte Görn", wenn wir mal wieder "nicht lieb" waren
dir auch ein schönes, erholsames Wochenende.
lG Kuckuck
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eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.
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»vermaledeien« ist die erweiterte, wohl emotional verstärkende Form von »maledeien« (»verfluchen, verwünschen«); dem wiederum liegt das lateinische »maledicere« (»lästern, schmähen«) zugrunde. Im Kirchenlatein dürfte dann die Bedeutung »verfluchen« entstanden sein. Hierzu auch die heute nicht mehr übliche Substantivierung »Vermaledeiung«. Im heutigen Deutsch wird »vermaledeit« allgemein wie eine Interjektion gebraucht: also als emotional verstärkender Ausdruck einer negativen Empfindung: »Vermaledeit (verflixt, verdammt), jetzt habe ich schon wieder den Termin verpasst!«
Grimm
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»vermaledeien« ist die erweiterte, wohl emotional verstärkende Form von »maledeien« (»verfluchen, verwünschen«)
Wenn Du schreibst, das maledeien = verfluchen, also Verb ist, ist dann vermaledeit nicht das Ergebnis dessen, Adjektiv also, sprich verflucht?
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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Hallo dervomeer,
»vermaledeit« ist eigentlich ein Partizip (Mittelwort). In der Bedeutung »[jemanden] verfluchen« (»Unheil, den Zorn Gottes wünschen«) kommt »vermaledeien« heute praktisch nicht mehr vor, sodass »vermaledeit« auch nicht mehr die Bedeutung »verflucht« hat. In syntaktischen Fügungen wie »vermaledeite Person« liegt etwa die Bedeutung vor »verachtenswerte Person«, aber auch abgeschwächt für »unverschämte Person«. Hier kann es schon wie ein Adjektiv aufgefasst werden. Meistens aber wird es wie eine Interjektion (Empfindungswort) gebraucht: »Vermaledeit (verflixt, verdammt), was ist denn jetzt schon wieder los?!«
Grimm
Zuletzt bearbeitet: 13.07.12 22:22 von Grimm
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Ich freue mich doch immer wieder zu lesen, was ich alles nicht weiß. So höre ich heute zum ersten mal, dass es ein Mittelwort gibt. Und für einen, der sich nach der althergebrachten Weise das Wort Adjektiv raussuchen muss, ist die Interjektion besonders abenteuerlich aber völlig unverständlich.
Ich glaube, Grammatik kann ganz schön spannend sein. Schade, dass ich da nicht den Nerv für habe.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
Zuletzt bearbeitet: 13.07.12 22:50 von dervomeer
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Ergänzend zu meinen Ausführungen: Ein Partizip (Mittelwort) ist ein Verb, das zugleich Funktionen eines Adjektivs aufweist. Es ist aber kein Adjektiv, sondern ein Verb. Wir können sagen: ein Verb in erweiteter syntaktischer Funktion. Hierauf aber weiter einzugehen würde den Rahmen sprengen.
Grimm
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Danke, ich bin auch so schon hinreichend verwirrt. :-)
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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