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Thema: Tourist-Info |
ein Tipp für Ostern:
Expedition in die Urzeit und in die Welt des Wassers
Das Natureum Niederelbe bietet am Osterwochenende ein attraktives Programm: Bereits am Gründonnerstag, 5. April, um 11 Uhr, wird die große Sommer-Sonderausstellung "Abenteuer Erdgeschichte - Expedition in die Urzeit" in der Rundbogenhalle eröffnet.
Am Osterwochenende lädt das Natureum mit der mobilen Ausstellung "Moislinger Wasseransichten" große und kleine Leute ab etwa neun Jahren zu einer Reise in die Welt von Wirbeln, Schwingungen und Wellen ein. An beiden Osterfeiertagen gibt es ab 10 Uhr wieder das Ostereiersuchen, und auch die Baljer Glucke mit ihren Küken fehlt in diesem Jahr nicht. Außerdem steht an beiden Tagen von 13 bis 16 Uhr Bernsteinschleifen auf dem Programm. Die tiefgründige Urzeit-Ausstellung, die bis zum 4. November im Natureum bleibt, führt die Besucher auf eine Zeitreise durch die Erdgeschichte, begleitet von Fossilien und Rekonstruktionen von Tieren aus den vergangenen rund 540 Millionen Jahren. Die Sonderschau stellt typische Lebewesen der drei großen Erdzeitalter vor.
Wieder zurück im Hier und Heute entführt Benito Weise von den "Moislinger Wasseransichten" die Besucher des Natureums in die Welt von Schwingungen und Wellen. Anhand eindrucksvoller Experimente werden von Karfreitag bis Ostermontag zahlreiche Vorgänge in der Natur näher beleuchtet, die sonst kaum beachtet werden oder unentdeckt bleiben. Benito Weise zeigt Phänomene, erläutert Experimente und erzählt spannende Geschichten dazu. Wassergefüllte Schüsseln und Töpfe, wackelnde Becken, fliegende Tropfen und schwingende Pendel machen Naturgesetze anschaulich und verständlich. Dabei gibt es viel zu sehen, zu betasten, zu hören und zu bestaunen. Mitmachen ist erwünscht, und wer Spaß an der spielerischen Erforschung unserer Umwelt hat, wird jede Menge Neues erfahren.
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eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.
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hier hab ich noch mal einen Nachtrag zum Miniaturwunderland in Hamburg:
Landschaften im Zwergenformat, eine Welt als Puppenstube – das Miniaturwunderland in der Speicherstadt ist ein Vergnügen für Jung und Alt. Gerade am Wochenende wimmelt es hier von Familien. Doch wenn man genau hinguckt, gibt es doch einiges, das nicht ganz jugendfrei ist ...
Nackte Geheimnisse im Wunderland
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eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.
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Das Alte Land - Norddeutschlands Obstgarten
Obstbäume so weit das Auge reicht, dazwischen Deiche, Gräben, Flüsschen, Kanäle und schmucke Dörfer mit prächtigen Fachwerkhäusern. Aus den Hofcafés duftet es nach Kaffee und frisch gebackenem Kuchen.
Zweimal im Jahr lockt das Alte Land am Unterlauf der Elbe Tausende Besucher an: zur Blütezeit im Frühjahr und zur Ernte im Herbst. Ende April, Anfang Mai liegt ein weißer Schleier über der Region um Stade, wenn Hunderttausende Obstbäume in voller Blüte stehen. Stimmungsvoller zeigt sich das Alte Land nie. Nur zur Ernte, wenn sich die Äste der Apfelbäume unter dem Gewicht der knackigen Früchte biegen, ist ein Ausflug dorthin ähnlich reizvoll.
Das Alte Land ist das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Deutschlands. Fast jeder dritte deutsche Apfel stammt von hier. Rund acht Millionen Apfel-, Kirsch- und Birnbäume sorgen für reichlich Nachschub auf Deutschlands Obsttellern.
Idyllische Städtchen mit langer GeschichteDer Obstanbau hat im Alten Land eine lange Tradition. Holländische Siedler errichteten vor knapp 900 Jahren die ersten Deiche, durchzogen das Sumpfland mit Entwässerungskanälen und machten so das Land urbar. Der fruchtbare Boden und das milde Klima bescherten den Bauern einigen Wohlstand, der sich noch heute an den wunderschönen alten Fachwerkhäusern ablesen lässt. Bemerkenswert sind die mit bunten Ornamenten geschmückten Eingangstüren und die reich verzierten Giebel. Das Fachwerk leuchtet strahlend weiß, die Backsteine bilden oft Muster, die vor Blitzeinschlag oder dem bösen Blick schützen sollten.
Im Herzen des Alten Landes liegt das malerische Städtchen Jork mit dem repräsentativen Gräfenhof aus dem 17. Jahrhundert. Das heutige Rathaus kann auch besichtigt werden. Nur einen Katzensprung entfernt befindet sich die Borsteler Windmühle, ein Galerieholländer aus dem Jahr 1856. Sie erinnert, wie auch die alte Zugbrücke zwischen den kleinen Orten Steinkirchen und Mittelkirchen, noch an die alte Heimat der holländischen Siedler und beherbergt ein Restaurant.
Jork ist ein guter Ausgangspunkt für Spaziergänge und Radtouren und eine Station auf der sogenannten Obstroute. Diese attraktive Radstrecke führt in zwei Schleifen von 37 und 41 Kilometern durch die Obstanbaugebiete, entlang der Elbe sowie nach Stade und Buxtehude. Das flache Gelände ist auch für Untrainierte geeignet. Wer kein eigenes Fahrrad dabei hat, kann sich in vielen Orten eines leihen. Die Strecke ist mit Schildern gekennzeichnet, die einen Apfel und eine Kirsche in einem roten Reifen zeigen.
Wer das Alte Land nicht mit dem Rad oder dem Auto entdecken möchte, kann sich geführten Touren anschließen. Ungewöhnliche Perspektiven bietet eine Fahrt mit dem "Tidenkieker", einem Flachbodenboot, das ab Lühe eine vierstündige Rundfahrt auf Elbe und Este unternimmt. Außerdem gibt es verschiedene Bustouren, etwa ab Jork, und die Altländer Bimmelbahn, die mit zwei Anhängern über die Straßen des Alten Landes zuckelt.
Nicht fehlen sollte bei einer solchen Tour der Besuch eines der gemütlichen Gasthöfe. Auf Betriebe, die die regionale Esskultur pflegen, verweist eine blaue Plakette mit weißer Kochmütze. Spezialitäten der Region sind die Altländer Hochzeitssuppe und natürlich Apfelkuchen in verschiedensten Variationen. Zum Abschluss empfiehlt sich ein Altländer Diekpedder - frischer Apfelsaft mit einem Schuss Obstler, der sowohl kalt als auch heiß getrunken wird.
Weitere Apfelprodukte vom Likör bis zur Marmelade lassen sich in den zahlreichen Hofläden erwerben. Viele Obsthöfe bieten außerdem Führungen durch die Plantagen an, zum Teil auch per Kutsche. Besonders leidenschaftliche Apfelfans können eine Apfelpatenschaft übernehmen. Der Baum wird mit dem Namen seines Paten gekennzeichnet, der Pate darf die Äpfel selbst ernten und behalten. Zur Blütezeit bekommt der Pate rechtzeitig Bescheid, um "seinen" Baum zu besuchen.
Das genaue Datum der Blüte ist meist schwer vorherzusagen, da bereits drei sonnige und warme Tage ausreichen, um die Bäume zur Blüte zu bringen. Für das Bestäuben der Obstblüten werden insgesamt 4.000 Bienenvölker mit rund 120 Millionen Bienen benötigt, die jedes Jahr in das Alte Land ziehen.
Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann an seinen Besuch einen Ausflug nach Stade anschließen. Als Hafenstadt war Stade einmal bedeutender als Hamburg. Bis in die 60er-Jahre wurden in den drei Hafenbecken Schiffe be- und entladen. Die malerische Altstadt besticht durch zahlreiche frühbarocke Fachwerkhäuser und Backsteinbauten.
Altländer Blütenfest
Am ersten Wochenende im Mai feiert das Alte Land sein Blütenfest. Im Zentrum von Jork bieten rund 100 Stände Kunsthandwerk und Kulinarisches, Musik und Kultur. Am Sonnabend wird ab 13 Uhr die Blütenkönigin gekrönt, dann zieht ein Festumzug mit Blütencorso durch die Stadt. Um 22 Uhr erstrahlt ein Feuerwerk.
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Speedbootfahren auf der Elbe
Gemütlich auf der Elbe entlang schippern war gestern. Jetzt versprechen Hochgeschwindigkeits-Schlauchboote einen Adrenalin-Kick.
na, dann mal gut festhalten.
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Windpark als Tourimusattraktion
Helgoland hat neben der Langen Anna und den Lummenfelsen nun auch "alpha ventus" zu bieten, den einzigen Offshore-Windpark in der Nordsee.
passend zum kleinen Video gibt es auch noch die Web-Cam:
Alpha Ventus
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das Miniatur-Wunderland hatte ich euch ja schon als Tipp empfohlen. jetzt konnte dort der zehnmillionste Gast begrüßt werden.
Eine riesige Erfolgsgeschichte
Der Jubiläumsbesucher war erst platt, dann begeistert. Als zehnmillionster Gast im Miniatur Wunderland erlebte Manfred Wittkowski gestern früh einen Empfang mit Konfetti-Regen und Sekt. Die Wunderland-Gründer Frederik und Gerrit Braun überreichten dem verdutzten 59-Jährigen eine Riesentorte, einen Reisegutschein für die Schweiz und eine Freikarte auf Lebenszeit für die Modellbauanlage in der Speicherstadt.
Selbstverständlich wurde das Durchbrechen der Schallmauer auch ganz stilecht honoriert. Wittkowski erhielt eine Urkunde über ein Grundstück mit Meerblick an der Amalfiküste bei Neapel - 742 Quadratzentimeter winzig. Gelegen im Italien-Teil der Miniaturwelt, den die Modellbauer Anfang 2013 angehen werden.
Mindestens so überrascht wie der Beschenkte sind die 44 Jahre alten Zwillingsbrüder Braun selbst über den schier unendlichen Erfolg ihres Lebenswerks. Zehn Millionen Besucher seit der Eröffnung 2001 - damit sei man in "die Liga der achtstelligen Attraktionen" aufgerückt, wundert sich Frederik (44). Es ist die Dimension von Schloss Neuschwanstein und des "Moma" in New York. In Hamburg hat die Welt im Format 1:87 Hagenbecks Tierpark den Rang als beliebtestes Touristenziel längst abgelaufen. Vor dem Eingang stehen die Besucher regelmäßig Schlange, manchmal über Stunden. Kaum ein Fleckchen auf diesem Erdball, an dem das Hamburger Mini-Paradies gänzlich unbekannt wäre. Menschen aus 186 Ländern kamen schon in die Lagerhausräume aus der Kaiserzeit - allein Zwergstaaten wie Mikronesien, Gabun und Palu fehlen in der Sammlung.
Am erstaunlichsten ist bei alledem vielleicht, dass die Lokomotivführer trotz unaufhaltsamer Triumphfahrt bodenständig geblieben sind. Seit Jahren wehren die Brüder alle Angebote ab, ihre Idee in andere Metropolen der Welt zu exportieren. Zuletzt hatte das neue World Trade Center in New York angefragt, ob die Hamburger dort eine Miniaturausgabe des Big Apple aufbauen wollen.
Voller Überzeugung begründen die Macher den Verzicht auf mehr Einnahmen und weltweites Prestige mit ihrer Philosophie vom "Prinzip der Unwirtschaftlichkeit". Der Erfolg lasse sich nicht auf wirtschaftliche Kennziffern reduzieren. Schon als vor fünf Jahren der viermillionste Besucher gezählt wurde, stellte Frederik fest: "Gerade das aus wirtschaftlicher Sicht irrationale Handeln ist zu einem großen Teil für den Erfolg verantwortlich." Die 260 Mitarbeiter hätten die Freiheit, eigenverantwortlich an der Anlage zu arbeiten, auch wenn das sehr zeitintensiv sei. Gerrit Braun: "Genau das spüren die Besucher beim Betrachten, wenn Sie auch noch an den entlegensten Ecken liebevoll nachgebildete Details entdecken."
Dabei sind die Brüder durchaus Fans weiterer Expansionen - nur eben am Standort. Die Ausbaupläne für die Hamburger Anlage reichen bis in die 20er Jahre. Vorgesehen sind die Teilabschnitte Italien, Frankreich, England und Afrika. Die Zahl der Züge soll von jetzt 930 Zügen auf 1300 anwachsen. Und auch an einer Bevölkerungsexplosion wird gearbeitet: Statt derzeit 215 000 Figuren sollen 2020 rund 400 000 Mini-Männchen und Mini-Weibchen das Wunderland beleben.
für kleine Einblicke hier nochmal der
MiWuLa-Adventskalender
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