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Thema: Toleranz? |
Wer von euch war schon, der hier so einen Käse schreibt, wareigentlich schonmal in Teheran? Woher nehmt Ihr Euch diese nicht belegbaren Vorurteile?
Ich war dort jedenfalls schon. Und deshalb weiß ich sehr genau, daß es dort mehrere christliche Gemeinden (unterschiedlicher Richtungen des Christentums) mit vollständiger Infrastruktur (Schulen, Kirchen, Kindergärten usw.) gibt. Diese sind auch von staats wegen zugelassen und geduldet. Ich habe jedenfalls seinerzeit dort vor Ort mehr Toleranz der einheimischen Muslime gegenüber Christen gibt, als es in Deutschland umgekehrt der Fall ist.
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Ich bitte darum, meinen Nutzernamen nicht durch Abkürzen
oder sonstige mutwillige Veränderungen zu verunstalten. Danke.
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Soweit wie ich weiß ist es dort unter Strafe verboten im christlichen Sinne zu missionieren. Auch darf dort niemand zum Christentum übertreten. Die Strafen dafür lassen sich leicht ausmalen.
Einen Namen hat der Mensch seit Geburt und Taufe, doch geschätz wird er nach dem Namen, den er sich gemacht hat.
(Lothar Schmidt)
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Ups, empfindlich?
Der Fall Jussef Nadarchani
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"Die ganze Kunst des Redens besteht darin, zu wissen, was man nicht sagen darf."
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Sieht so Toleranz aus?
Einen Namen hat der Mensch seit Geburt und Taufe, doch geschätz wird er nach dem Namen, den er sich gemacht hat.
(Lothar Schmidt)
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Ja ich glaube Du hast Recht. Der Iran ist da wirklich sehr tolerant. Das hätte ich garnicht erwartet.
Hier ein paar Links:
Wikipedia: Iran
Im Iran steht auf den Übertritt vom Islam zum Christentum die Todesstrafe. Das iranische Parlament verabschiedete am 9. September 2008 ein Gesetz, das zwingend die Todesstrafe für Apostasie vorsieht. Das Gesetz wurde mit 196 Ja-Stimmen, sieben Gegenstimmungen und zwei Enthaltungen angenommen. Zwei Iraner, Mahmood Matin Azad (52) und Arash Basirat (44) wurden 2008 wegen Apostasie angeklagt und waren einige Monate in Haft. Sie bestritten den Übertritt, die Anklage wurde als unbewiesen zurückgewiesen.[32] Derzeit ist Yousef Nadarkhani, der bereits mit 19 Jahren vom Islam zum evangelischen Christentum konvertierte, in Gefangenschaft und wartet auf seine Hinrichtung.[33]
Spiegel: Pastor droht Todesstrafe
Dreimal forderte ihn ein Gericht auf, von seinem christlichen Glauben abzuschwören. Dreimal hielt ein iranischer Pastor daran fest - jetzt droht ihm die Todesstrafe. Der einstige Muslim soll wegen "Abfalls vom Glauben" gehängt werden - das Kanzleramt bestellt den Botschafter ein.
Teheran - Es war die letzte Chance, die ein iranisches Gericht Yucef Nadarchani gab. Der evangelische Pastor sollte sich vom Christentum lossagen. Doch er antwortete: "Ich bin unbeirrbar in meinem Glauben und dem Christentum, ich habe nicht den Wunsch, meinem Glauben abzuschwören." So zitiert die "Times" den Mittdreißiger.
Damit ist das Todesurteil gegen ihn nun letztinstanzlich bestätigt worden. Nadarchanis Vergehen: "Abfall vom islamischen Glauben" und "Verbreitung nicht-islamischer Lehren". Im September vergangenen Jahres hatte ihn ein Gericht zum Tod durch den Strang verurteilt. 2009 war er festgenommen worden, weil er gegen ein Gesetz protestiert hatte, das Schulkinder auch nicht-muslimischen Glaubens zum Koranunterricht zwingt. Seitdem sitzt der Pastor im Gefängnis der Geheimpolizei in der Stadt Lakan ein.
Möchtest Du noch mehr Links oder kommst Du alleine zurecht?
Ach, fast vergessen. Ich weiß wo Du warst: Hier
Oh, NC war schneller.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
Zuletzt bearbeitet: 24.04.12 22:15 von dervomeer
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Es ist mir immer noch hundertmal lieber, es werden 25 Mio kostenlose Exemplare des Koran verteilt als 25 Mio Freiexemplare der BILD-Zeitung
Dann solltest Du hier mitmachen: Ich möchte die BILD-Zeitung nicht geschenkt bekommen!
Manche Leute haben eben echte Probleme!
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Nun ja:
Die größte christliche Gemeinde Teherans stellen die circa 60.000 Armenier (0,8 Prozent), die traditionell in den Vierteln Vanak, Majidijeh und Haft-e Tir leben. Die armenische Minderheit unterhält in der Stadt zahlreiche Kultur- und Sportstätten, unter anderem den berühmten Ararat-Sportkomplex und zahlreiche Bibliotheken sowie die armenischen Grund-, Mittel und Oberschulen Nevart Gulbenkian, Alishan, Maryam und Marie Manoukian. Außerdem unterhält die armenische Diözese 42 Kirchen. Des Weiteren leben rund 10.000 Mitglieder der assyrisch-orthodoxen Kirche (0,1 Prozent) und 5000 chaldäische Katholiken (0,05 Prozent) in Teheran, die beide dem syrischen Ritus zuzuordnen sind. Auch die assyrische und die chaldäische Gemeinde unterhalten zahlreiche Kirchen in der Stadt. Daneben gibt es noch zahlreiche kleinere christliche Gemeinden, wie die georgisch-orthodoxe und die russisch-orthodoxe Kirche, sowie zahlreiche Evangelikale Gemeinden, wie beispielsweise die Anglican Church of Persia oder die Jama'ate Rabbani[10].
http://de.wikipedia.org/wiki/Teheran#Religionen
Letztendlich findet sich alles irgendwo im Internet...
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- Der Begriff "Vegetarier" kommt aus dem Indianischen Sprachraum und bedeutet: Einer der nicht gut jagen kann.

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Was aber nichts daran ändert, dass scheints christliches Proselitenmacherei mit dem Tode bestraft wird, was wiederum ein freies Verteilen von Bibeln im toleranten Iran sicherlich kaum zulassen wird. Das es herkömmlichen Christen möglich ist mehr oder weniger ungehindert ihren Glauben zu leben, auch wenn es da immer wieder zu Übergriffen oder Repressalien kommt, wie überall in der islamischen Welt, sei unbenommen.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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Falscher Fred 
Zuletzt bearbeitet: 26.04.12 09:56 von Krabbe
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Wieso, es geht um Tolleranz, sowohl religiöse, wie auch mitmenschliche. Und Trolli ist immer so intollerant zu mir.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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Man waren die wieder tolerant übers Wochenende die toleranten Moslems.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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Friedrich warnt vor Salafisten
Kaum eine Gruppe missioniert so aggressiv wie die Salafisten in Deutschland und kaum eine Gruppe ist wahrscheinlich so gefährlich wie sie. Innenminister Friedrich sieht in der fanatischen Gruppe ein Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten.
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hält die muslimische Glaubensbewegung der Salafisten für eine Keimzelle des Islamisten-Terrors in Deutschland. "Die Salafisten liefern die ideologische Basis für viele, die dann gewalttätig werden", sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag".
Auch außerhalb Deutschlands sei der Salafismus die dynamischste islamistische Bewegung, fügte der Innenminister hinzu. "Von seinen fanatischen Anhängern geht eine besondere Gefährdung für die Sicherheit Deutschlands aus. Nicht ohne Grund steht die Bewegung seit 2010 bundesweit unter besonderer Beobachtung unserer Sicherheitsbehörden."
Der Salafismus ist nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ein Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten. Er hat in Deutschland rund 2500 Anhänger. Salafisten vertreten einen rückwärtsgewandten Ur-Islam und lehnen jede theologische Modernisierung ab. Sie vertreten diskriminierende Positionen gegen Frauen und bestehen auf deren Vollverschleierung
Seit Wochen machen die Salafisten in Deutschland mit der Verteilung von kostenlosen Koran-Exemplaren von sich reden. Am Samstag traten sie erneut in Berlin auf. Trotz einer Kundgebung der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland gab es bis zum Mittag keine Zwischenfälle, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
In Solingen war es am vergangenen Dienstag bei einer Wahlkampfaktion der Splitterpartei Pro NRW zu Ausschreitungen gekommen. Die Rechtsextremen hatten Salafisten in der Nähe einer Moschee mit Karikaturen des Propheten Mohammed provoziert
Das es hier nicht nur ums Bücherverteilen aus Freundlichkeit geht, dürfte klar sein ...
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Nun seien Sie doch nicht so intolerant.
In Solingen war es am vergangenen Dienstag bei einer Wahlkampfaktion der Splitterpartei Pro NRW zu Ausschreitungen gekommen.
Darin sehe ich die eigentliche Gefahr, dass diese islamistischen Fanatiker andere ebenso fanatische Gegengruppen mobilisieren. Und dann haben wir wieder die Weimarer Republik mit ihren erfreulichen Auswirkungen.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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Radikale unter sich
In Nordrhein-Westfalen haben Rechtsextremisten mit Protesten gegen den Islam erneut gewalttätige Übergriffe von Anhängern radikaler Salafisten provoziert. Bei den Ausschreitungen wurden am Samstag in Bonn vier Polizisten durch Steinwürfe oder Übergriffe verletzt, zwei von ihnen schwer. Anhänger der rechten Splitterpartei Pro NRW hatten zuvor islamfeindliche Karikaturen gezeigt.
In Bonn standen den weniger als 30 Pro-NRW-Leuten nach Polizeiangaben vor der König-Fahd-Akademie 500 bis 600 Gegendemonstranten gegenüber. Aus der Gruppe der Muslime wurden Steine und Flaschen geworfen.
Die Polizei parkte zwischen beiden Seiten Mannschaftswagen, um die Situation zu entschärfen. Insgesamt seien 48 Pro-NRW-Gegner festgenommen worden, davon drei bereits vor der Veranstaltung, sagte ein Sprecher. Die Polizei beendete die Veranstaltung nach rund 45 Minuten. Bei den Festgenommenen seien ein Schlagstock sowie Steine und eine Steinschleuder sichergestellt worden.
Von mir aus sollen sie sich doch gegenseitig erschlagen...
die Polizei muss sich nur da raus halten, dann klappt das auch!
Obwohl - ein bisschen ungerecht verteilt ist das schon. Da kommen 30 Bekloppte mit irgendwelchen Karikaturen angelaufen und schon stehen 500 Gegner mit Stöcken, Steinen und Flaschen parat.
Wo sind wir hier eigentlich?
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Für mich ist vielmehr die Frage, wo kommen denn plötzlich 500 - 600 mehr oder weniger gewaltbereite Muselmanen her, wo doch der gesamte Verein angeblich nur 2.500 Mitglieder hat?
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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