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Thema: Cuxhavens schöner Bahnhof
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Zumindest um Klo, Fahrrad, Bahnsteig soll sich die Bahn mal kümmern, auch wenn der Bahnhof in deren Klassifizierung nur ein Bahnhof minderer Klasse ist, dem nur diese lächerlichen Häuschen zustehen.


Dann nimm mal Klo und Fahrrad weg, dann bleibt nur noch der Bahnsteig. Nur um den und die Gleise geht es der Bahn. Für alles andere sind die nicht zuständig, denn für einen bahntechnischen Ablauf braucht's nur das.


Zuletzt bearbeitet: 17.03.12 20:21 von Kramfors


Na dann lass mich doch mal wissen, was ich falsch übersetzt habe. Vielleicht können wir dann zu einem Ergebnis mit Deiner Emotionsresistenz.


Danke Übertroll, besser gings nicht.
Also mal ganz ehrlich, ich brauch zum Reisen von A nach B oder um in C anzukommen auch keinen opulenten Bahnhof.


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"Die ganze Kunst des Redens besteht darin, zu wissen, was man nicht sagen darf."


Offensichtlich wird das in Berlin mit seinem >1,2 Milliarden-Bahnhof anders gesehen.



„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.



Will die Bahn hier auch so einen Bahnhof bauen?

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"Die ganze Kunst des Redens besteht darin, zu wissen, was man nicht sagen darf."


Nein aber 5-10 Millionen sollten es schon werden. Nichtmal 1 %, das ist doch wohl nur gerecht.



„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.



Die Beteiligung der DB in Cuxhaven wird wohl eher bei 0,000000001% liegen.

Bahnhof Cuxhaven: Jeder hat drei Wünsche frei

CUXHAVEN. Wie soll es mit dem Bahnhof von Cuxhaven und seinem Umfeld weitergehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der ersten öffentlichen "Zukunfts-Werkstatt Bahnhof", zu der Bürgermeister Uwe Santjer am Sonnabend knapp 100 Interessierte im Rathaus begrüßen konnte.

Stadtbaurat Michael Müller führte in das Thema ein, dann stellte Johannes Fricke, Architekt und Stadtplaner aus Hannover, als Moderator das Arbeitsverfahren vor. Leider mochte sich nur etwa die Hälfte der Gäste auf dieses Verfahren einlassen, die anderen gingen wieder.

Diejenigen, die blieben, erlebten einen intensiven Meinungsaustausch, der zwar in die fünf "Stationen" Empfangsgebäude, ZOB, Vorplatz, Verkehrsstation und Anbindung zu Innenstadt/ Hafen gegliedert war, bei dem aber immer wieder das ganze Bahnhofs-Areal mit seinen aktuellen Defiziten diskutiert wurde. Mit dem differenzierten Ergebnis, bei dem der Wunsch nach einem integrierten Bahnhof als Verkehrsknotenpunkt und innerstädtische Drehscheibe ganz oben landete, wird sich nun der interne Arbeitskreis befassen und eine 2. öffentliche Zukunftswerkstatt am 20. April vorbereiten.

Die CN wollen nun zur Ideenfindung beitragen und lassen die "Wunschzettel-Aktion" aufleben, die schon einmal erfolgreich nach der Kommunalwahl stattfand, diesmal auf den Bahnhof und sein Umfeld beschränkt.

Wie soll sich das Gebiet entwickeln?

Was wünschen sich die Cuxhavener am Bahnhof und umzu?

Soll die B73, die heute einen Sperr-Riegel zwischen Innenstadt und Bahnhof/ Hafengebiet bildet, verlegt werden?

Es ist wie bei der guten Fee im Märchen: Sie dürfen einfach drauflos wünschen, - ohne Rücksicht auf Kosten und realistische Realisierbarkeit.

Jeder hat die berühmten drei Wünsche frei: Was ist Ihnen beim Thema Bahnhof wichtig?

Senden Sie eine Postkarte an die CN-Redaktion oder besser eine E-Mail an HCWinters@cuxonline.de oder nutzen Sie die Kommentarfunktion zu diesem Text.

Von Hans-Christian Winters


CN vom 17.03.2012

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"Die ganze Kunst des Redens besteht darin, zu wissen, was man nicht sagen darf."

Zuletzt bearbeitet: 18.03.12 19:39 von NC24


Moin...

wäre es nicht auch schon viel Wert, wenn einfache mal das "äußere" ein wenig zurecht gemacht wird?
Die Bahnhofshalle ist ja noch ganz gut besucht / vermietet.
hier könnten ja ggf. die Mieter auch etwas zur Wohlfühlatmnosphäre beisteuern...
für die Aussenanlagen gibt es vielleicht auch freiwillige oder Interessierte, oder eine Art Förderverein...
Hier mal ein Artikel, der zwar schon über ein Jahr alt ist, aber wo man vielleicht auf die schnelle erstmal was machen könnte.
Mein Bahnhof soll schöner werden – Bahnhofspatenschaften



Ich brauche auch nicht bei jeder Reise ein Bahnhofsgebäude, ich habe aber auch schon genug Situationen erlebt, wo ich heilfroh war, dass wir eins hatten:
    - Wenn ich jemand am Bahnhof abholen wollte an diesen Tagen, wo der Regen horizontal fällt,
    - Beim Fahrkartenkauf am Automaten, was draußen im Wind sehr unangenehm sein kann.
    - Beim gemeinsamen Verreisen mit Gruppen.

Ich trinke auch gerne vor der Abfahrt noch einen Kaffee, hole mir eine Zeitschrift und lese die Angebote für Bahn-Städtereisen.
Die meisten Fahrten sind bei mir übrigens Geschäftsreisen zu Messen oder zu Kunden, gefolgt von Urlaubs- und Freizeitfahrten.

Es stört mich, wenn immer davon ausgegangen wird, dass da nur Pendler und Schüler sind.

Ich glaube übrigens, dass die beste Lösung eine Bürger -Genossenschaft wäre. In Leutkirchen mit 28.000 Einwohnern ist es gelungen, durch Anteilsscheine à 1000 Euro eine Million Stammkapital zusammen zu bekommen. Die Anteilsscheine werden dort mit 3 Prozent verzinst, die Investitionen rechnen sich durch die Mieteinnahmen. Ich glaube, dass das in Cuxhaven auch möglich wäre.




wir sind Kurstadt und haben auch so einen peinlich maroden Bahnhof. ich kann nur betätigen wie angenehm ein angenehmer Wartebereich ist in dem man sich vor der Abfahrt noch ein wenig aufhaltenkann statt eines windigen zugigen alten Gebäudes

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Bewahre in allen Dingen die Freiheit des Geistes, und sieh zu, wohin er dich führt.

Ignatius von Loyola


Nun ist aber das zugige alte Gebäude ein nicht geringer Teil der Aktion.

Ich trinke auch gerne vor der Abfahrt noch einen Kaffee, hole mir eine Zeitschrift und lese die Angebote für Bahn-Städtereisen.

Das ganze Problem daran ist eben nur, dass es wohl zuwenige sind, die das gerne möchten.



„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.



Café und Bahnhofsbuchhandlung laufen ja auch jetzt schon ganz gut. Wenn das Ambiente am Bahnhof angenehmer wird und das Areal insgesamt noch belebt wird ist das wirtschaftlich kein Problem.



Das ganze Problem daran ist eben nur, dass es wohl zuwenige sind, die das gerne möchten.


Also ich möchte das auch!

Ich habe das mal so ein bisschen verfolgt, da gibt es ja auf CN-online auch den Aufruf, man möge drei Wünsche mitteilen, was den Bahnhof angeht ...
aber so richtig Anklang findet das da ja nicht - im Gegensatz zu dem Hundehaufenthema.

Ich selber bin da vielleicht zu nostalgisch... ich würde mir schon wünschen, dass das Bahnhofsgebäude so erhalten bleibt - natürlich schick gemacht und ein bißchen mit Leben gefüllt wird.
Diese Idee, den Bahnhof zu verlegen finde ich überhaupt nicht gut!




ich würde mir schon wünschen, dass das Bahnhofsgebäude so erhalten bleibt - natürlich schick gemacht und ein bißchen mit Leben gefüllt wird.

den Bahnhof verlegen ist Blödsinn. der steht doch gut da.
man sollte ihn etwas "schick machen",drinnen und draußen, lebendiger gestalten. das hat ja sogar in Hemmoor geklappt. da sind jetzt auch eine Tourist-Info und ein Bistro drin, das sogar Fahrkarten verkauft.
so eine Touri-Ecke könnte ich mir in Cux gut vorstellen. und es muss was dran getan werden, dass die Reisenden irgendwo im warmen und trockenen warten können, auch auf den letzten Zug der dann auch noch Verspätung hat

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eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.


Kunst oder Schrott: Räder am Bahnhof

Joachim Malsch ist kürzlich nach mehrmonatiger Abwesenheit mal wieder am Bahnhofsgebäude vorbei gekommen und erlebte ein deja vu. Er schreibt: "Ich traute meinen Augen kaum, denn bei allem, was man leider an unschönen Dingen hier in der Stadt beobachten kann, angefangen vom Ex-Hertie-Kaufhaus über den Bahnhof und seinen Vorplatz bis hin zum 'eingezäunten Hafenbecken', schlägt das Fahrradwrack vor dem Eingang dort das alles um Längen!

Vor etwa einem Jahr (!) ist es mir erstmals aufgefallen, nicht etwa wegen seines damals schon erkennbar armseligen Zustandes, sondern weil es da schon (wie auch jetzt noch/ wieder) als gefährliche Stolperfalle 'breit ausgestreckt' auf dem Gehweg lag. Natürlich, wie alle Rostlauben dieser Art, perfekt mit einem Schloss (am Verkehrsschild) gesichert, ebenso wie sein 'Zwilling', der inzwischen nur einige Meter weiter an der Wand lehnt.

Anblick macht sprachlos

Bei diesem Anblick ist man wirklich ratlos und sprachlos über die dafür Verantwortlichen: Einmal die Ex-Besitzer, die ihre Schrottlauben mit dicken Schlössern sichern, obwohl sie diese doch offensichtlich loswerden wollen, zum anderen über die Verantwortlichen der Stadt, die dieser hässliche und auch gefährlichen Endlagerung tatenlos ansehen, bzw. über MONATE nicht bemerken, doch schöne Blumen daneben pflanzen und schöne Willkommensschilder aufstellen lassen, um den Gästen einen schönen Empfang zu bereiten.

Schrott oder Kunst?

Doch vielleicht verstehe ich das auch alles nicht richtig und das Rad-Wrack ist eine künstlerische Installation, die die VERGÄNGLICHKEIT ALLEN SEINS oderspeziell den NIEDERGANG DEUTSCHER STÄDTE (siehe die schwarz-rot-goldene Ummantelung des Schlosses!!) dokumentieren und ins Bewusstsein heben soll, halt ein Stolperstein der anderen Art?

Oder ist das ein Experiment, um festzustellen, wie lange es dauert, bis so ein Drahtesel sich in seine Einzelteile zerlegt hat, ähnlich dem Flaggentest mit den Hertie-Fahnen, die noch Jahre nach Schließung des Kaufhauses neben den CN-Redaktionsgebäude flatterten, bis sie sich in ihre Bestandteile auflösten?"





Heftiger Streit im Rat

Wer wissen will, worüber sich die Damen und Herren des Rates der Stadt am Donnerstag (3.Mai 2012) leidenschaftlich und ausführlich gestritten haben, kann im Internet nachsehen: Unter www.cuxhaven.de findet sich im Bereich Stadt das Protokoll der Moderation Neuplanung Bahnhof, das nun auch auf der Tagesordnung des Rates stand.

Dabei wurde die Diskussion, wie mehrfach berichtet, auf fünf Bereiche ausgerichtet:

Verkehrsstation (Gleisanschluss plus minimale Infrastruktur),

Busbahnhof ZOB,

Erweiterungsbereich Nord (Fläche in Richtung real),

Empfangsgebäude sowie

Vorplatz inklusive Anbindung Innenstadt/ Hafen.

Hierzu gab es jeweils Schwächen und Stärken-Analysen, Forderungskataloge und Diskussionen über das Wünschenswerte oder Machbare bis hin zu denkbaren Finanzierungsmodellen.

Landesprogramm nutzen

Wichtig zu wissen ist, dass die Bahn sich nurmehr für die reine Verkehrsstation, also die pure Gleisanbindung, zuständig fühlt. Was hier verändert werden soll, ist beim Programm Niedersachsen ist am Zug (NIAZ) angemeldet und baureif: Optimierter und barrierefreier Bahnsteig plus Mindestinfrastruktur (Warten/ Sanitär; Ticketverkauf, Kiosk/ Gastronomie) in Pavillons. Als Variante bietet die Bahn an: Wenn es ein geeignetes neues oder saniertes (Empfangs-)Gebäude gibt, in dem die Funktionen untergebracht werden können, verzichtet sie auf die Pavillons.

Antrag gestellt

„2. ppp ist ein Mittel zur Finanzierung. 3. Gewünscht ist kleinteiliger Einbzelhandel; zur Absicherung des Gesamtprojektes ist ein großflächiger Ankermieter zulässig; bauplanungsrechtlich wird großflächiger Einzerlhandel zugelassen (Ausnahmen: Lebensmitteldiscounter/ - vollversorger).“

Während Gunnar Wegener (SPD) für die Mehrheitsgruppe diese Position verteidigte, sah Thiemo Röhler die schlimmsten Befürchtungen von CDU und FDP bestätigt: Die Gruppe habe immer vor „großflächigem Einzelhandel“ an dieser Stelle gewarnt. Nun sei „die Maske gefallen“ und unter dem Deckmantel der Planungswerkstatt das herausgekommen, was die Mehrheit offenbar immer gewollt habe und was auf eine weitere Schwächung der Innenstadt und des innerstädtischen Einzelhandels hinauslaufe – von der Gefährdung einer möglichen Investition auf dem Hertie-Gelände ganz abgesehen.

Investoren anhören

Neben dem heftigen Streit um Begriff und Inhalt von „großflächiger Einzelhandel“ ging es auch um den dicht gedrängten Terminplan in diesem Zusammenhang: Bis Mitte Mai muss ein detaillierte Förderantrag an die LNVG gestellt werden, bis Ende Mai sollen sich potenzielle Investoren mit ihren Überlegungen bei der Stadt vorstellen.

Wie zu hören war, sollen der Bahn AG mehrere Interessenbekundungen von Investoren vorliegen. Die Mehrheitsgruppe hält es deswegen anders als CDU/ FDP laut Antrag für realistisch, „bis Ende Juli mit dem Verkäufer der Fläche (der Bahn AG) ein Einvernehmen herzustellen, mit welchem Investor/ welchen Investoren das Projekt fortgesetzt werden soll“. Davon wird auch abhängen, welche Gebäude eventuell abgerissen oder saniert werden.

von Hans-Christian Winters

CDU-MdB Enak Ferlemann kritisierte, dass die vorgelegten Überlegungen für den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) „nicht konkret genug sind, um Fördermittel zu beantragen: Der neue ZOB muss sich an den festgelegten Kriterien der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) orientieren, um die maximale Förderquote zu erhalten.“In Umsetzung der weiteren Ergebnisse der 3. Arbeitskreissitzung formulierten SPD und „Die Cuxhavener“ nun einen Antrag, der die leidenschaftliche, bis ins Persönliche gehende Kontroverse im Rat auslöste. Denn neben manch anderem zum Thema „Qualitätssicherung“ mit Forderungen an die Neugestaltung des Bahnhofsareals steht dort a der von der Stadt engagierte Moderator verhindert war, stellte Stadtbaurat Michael Müller die Ergebnisse vor. Sie wurden zweistufig erarbeitet: Ein Arbeitskreis mit Politik, Verwaltung und engagierten Fachleuten (Bahn, Verkehrsclubs, Bürgerinitiative) bereitete zwei öffentliche Planungswerkstätten vor und wertete deren Ergebnisse aus.

http://www.cuxhaven.de/pics/medien/1_1335335407/Protokoll_PW_2___3__.pdf

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