| Autor |
Thema: Cuxhavens schöner Bahnhof Bewertung:  |
Weichen für Gleise gestellt
Die Neugestaltung des Bahnhofs Cuxhaven nimmt Fahrt auf. Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Bau und Demographie sowie des Verwaltungsausschuss haben die bereits im Rat diskutierten Beschlüsse auf den Weg gebracht.
Um den komplizierten Gesamtkomplex zu verstehen, ist es nötig, noch einmal auf die verschiedenen Planungs- und Sanierungsbereiche zu verweisen. Die Bahn-Tochter Station & Services wird den Neubau der Verkehrsstation übernehmen. Der Bereich ist auf der nebenstehenden Karte in Lila eingezeichnet.
Durch die Rückverlegung um etwa 30 Meter und die Begradigung der Gleise wird ihre optimale, barrierefreie Nutzung gewährleistet. Diesen Umbau plus technische Infrastruktur (inklusive einer Teil-überdachung und moderner Informationssysteme) finanziert die Bahn AG mit etwa 2,5 Millionen Euro, die die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) aus dem Programm „Niedersachsen ist am Zug II“ (NiaZ) bereit stellt. Mit ihrem Beschluss signalisiert die Stadt ihre Zustimmung zu dem Vorhaben, das 2013 umgesetzt werden soll.
An der Frage, wie es mit der Neuplanung ZOB/ Bahnhofsumfeld weiter gehen soll, scheiden sich die Geister. Wobei die Bahn AG im Nachgang zur jüngsten Ratsdebatte noch einmal klargestellt hat, dass es zwischen ihren Plänen zur Verkehrsstation und den weiteren Aus- und Umbauplänen keine Verknüpfung gibt.
Mit einer Ausnahme: Wenn weder das bestehende Empfangsgebäude saniert noch ein neues integriertes Bahnhofsgebäude erstellt wird, will die Bahn ihre ergänzende Infrastruktur in Pavillons auf dem vergrößerten Querbahnsteig (orange) unterbringen. Diese Entscheidung fällt im August, bis dahin will Station & Service die Gebäudefrage geklärt wissen.
Der Terminplan ist eng, denn ob es ein solches Gebäude geben kann, wird davon abhängen, ob sich Investoren finden. Und die werden nur bereit sein zu investieren, wenn sie sich über Einzelhandel refinanzieren können – was die Ratsmehrheit (SPD/ „Die Cuxhavener“) sowie die Grünen mangels Alternativen akzeptieren, CDU/ FDP aber strikt ablehnen. Am Ende setzte sich die Mehrheit durch. Sie will bis Ende Mai potenzielle Investoren im Verwaltungsausschuss anhören.
dann schaun wir doch mal...
************************************************
eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.
|
|
Wenn orange der vergrößerte Querbahnsteig ist, wo ist denn dann das Gebäude?
Diesen Umbau plus technische Infrastruktur (inklusive einer Teil-überdachung und moderner Informationssysteme) finanziert die Bahn AG mit etwa 2,5 Millionen Euro, die die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) aus dem Programm „Niedersachsen ist am Zug II“ (NiaZ) bereit stellt.
"Na also" sprach Herr Grube, "geht doch. Wenn man nur lange genug nichts tut, dann tun die Anderen."
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
|
|
|
|
Insbesondere das Bahnhofsgebäude und -umfeld will die Bahn abstoßen, was übrigens Enak Ferlemann (hiesiger CDU-Bundestagsabgeordneter und seit einem Jahr Staatssekretär im Verkehrsministerium) 2007 als Erfolg verkauft hat
Und das ist es nicht?
Falls die Stadt nicht bereit ist, den Bahnhof zu den von der Bahn diktierten Bedingungen zu kaufen, deutet sich an, dass die DB das Gebäude schließt und einen seitlichen Zugang hinter dem Bahnhof schafft. Die Reisenden müßten dann um die Bahnhofsruine herum zu den Gleisen gehen.
Und das ist schlimm? Die Behinderten müssen das doch auch. Warum müssten die Reisenden denn unbedingt vorne ins Gebäude rein und hinten wieder raus, wenn sie darin garnichts wollen? Ohne diesen Durchgangsverkehr ließe sich das Haus doch vermutlich sinniger nutzen.
Wenn ich die Zeichnung und den Bericht recht verstehe, dann wird vom Gebäude nicht sehr viel übrig bleiben. Lohnt dass denn noch, nachdem der schönste Teil, das Eingangsportal bereits vor vielen Jahrzehnten gestorben ist?
Was mich wundert sind die 2800 Tagesnutzer. Das hätte ich nicht erwartet.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
|
|
Privatfinanzierung als Rettungsanker?
Die Bahnhofsinitiative lädt am kommenden Donnerstag, 14. Juni, um 19.30 Uhr ins Restaurant „Schmaus“ an der Segelckestraße 30 zu einer öffentlichen Veranstaltung ein. Zum Thema „Privatfinanzierung öffentlicher Projekte (PPP) – Ausweg oder Irrweg?“ wird es ein Referat mit anschließender Diskussion geben.
Auch andere Projekte in der Region, für die PPP in der Diskussion ist, wie der Liegeplatz 4 im Cuxhavener Hafen und die Elbquerung bei Stade, werden zur Sprache kommen.
Neben der Frage nach den langfristigen Kosten wird insbesondere der Punkt der „Geheimhaltung der Verträge“ und die „Einflussmöglichkeit der öffentlichen Hand“ beleuchtet, erklärt der Sprecher der Initiative Michael Glenz.
Aus Sicht der Bahnhofsinitiative wird anschließend noch einmal kurz beleuchtet, wie ein größtmögliches Maß an Transparenz und Nachhaltigkeit beim Projekt „Bahnhof“ erreicht werden kann. Während der Veranstaltung wird Gelegenheit zu einer regen Diskussion geboten.
Das nächste öffentliche Treffen der Bahnhofsinitiative findet übrigens schon am heutigen Dienstag, 12. Juni, um 19.30 Uhr im Aktionszentrum an der Bernhardstraße 48 statt. Interessierte sind herzlich willkommen.
Prof. a.D. Dr. Jürgen Schütte aus Berlin, seit fünf Jahren Mitglied bei „attac“ und seit 2011 bei der Initiative „Gemeingut in BürgerInnenhand“, referiert an dem Abend über seine Erfahrungen mit zwölf Jahren „Public Private Partnership“ und beleuchtet u.a., was eine geplante Privatfinanzierung öffentlicher Flächen am Cuxhavener Bahnhof für die Stadt Cuxhaven und ihre Bürger bedeuten würde.
unser Bahnhof ist mit privatem Investor endlich wieder vorzeigbar und belebt.
************************************************
eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.
|
|
Und ist der schon da?
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
|
|
Investor gefunden DB verkauft Bahnhofsgelände
Die Deutsche Bahn soll dem Vernehmen nach eine Entscheidung getroffen haben, welchem Investor sie das Cuxhavener Bahnhofsgelände zur Entwicklung verkaufen will.
Unbestätigten Informationen zufolge hat die DB AG ihre Pläne am Donnerstag (14.6.) im nicht-öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss der Stadt vorgestellt, dabei allerdings nur den einen von ihr ausgewählten Investor präsentiert.
Wie es heißt, hat die Ratsmehrheit aus SPD und „Die Cuxhavener“, die auch im VA die Mehrheit bildet, die Pläne akzeptiert, wobei sie auf Wahrung der in den öffentlichen Planungswerkstätten erarbeiteten Qualitätskriterien für die Bahnhofsentwicklung besteht.
dann schaun wir mal, was dabei rauskommt...
************************************************
eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.
|
|
Da bin ich ja gespannt...
|
|
Bahnhofs-Pläne der DB und ihres Investors VA-Mehrheit stimmt zu
Die Deutsche Bahn hat einen Investor ausgesucht, dem sie das Bahnhofsgelände in Cuxhaven zur Weiterentwicklung verkaufen will - und diese Pläne im Verwaltungsausschuss vorgestellt.
Zuvor hatte die Mehrheitsgruppe aus SPD und „Die Cuxhavener“ einen Eilantrag vorgelegt, mit dem die Tagesordnung erweitert wurde. Darin heißt es:
„Beschlussfassung über das weitere Vorgehen zur Modernisierung und Neubau des Bahnhofs und der öffentlichen Verkehrsflächen:
a) Mit dem Investor wird das Bebauungsplanverfahren Nr. 108 ‘Bahnhof Cuxhaven’, welches mit Beschluss vom 18.12.2003 im VA durch einen Aufstellungsbeschluss auf den Weg gebracht wurde, im Rahmen eine ppp Projekts als Vorhaben - und Erschließungsplan gem. § 12 BauGB fortgeführt. Das Plankonzept ist vorab mit der Stadt unter Berücksichtigung des Ergebnisses des externen Moderationsverfahrens zum Bahnhof abzustimmen.
b) Mit dem Investor wird ein LOI (Letter of Intent) vereinbart, in dem sich der Investor verpflichtet, im Rahmen des ppp Projektes auch ein Plankonzept für die öffentlichen Verkehrsflächen zu erstellen.
c) Der Investor wird beauftragt, bis zum 30.06. als Unternehmer einen LNVG-Antrag zu stellen, dem dieser Beschluss und der Aufstellungsbeschluss zugrunde liegen.
d) Die Verwaltung wird beauftragt, einen Projektsteuerer für das Vorhaben zu beauftragen.“
Wie am Freitag inoffiziell verlautete, ist die Entscheidung der Bahn AG über den Verkauf des Geländes gefallen. Die Investorengruppe, die sich dem VA persönlich vorstellte, wurde nicht genannt; ebensowenig wurden Einzelheiten der Planung öffentlich.
Wie es heißt, hat die Rats- und VA-Mehrheit nach kontroverser Debatte die Vorstellungen von Bahn und Investor akzeptiert unter der Voraussetzung, dass die in den öffentlichen Werkstatt-Runden formulierten Qualitätskriterien auch weiterhin berücksichtigt werden.
An der Umsetzung des VA-Beschlusses wurde am Freitag (15. Juni) im Rathaus bereits gearbeitet.
Hans-Christian Winters
Einmal mehr durfte sich der Verwaltungsausschuss am Donnerstag (14. Juni) mit dem Thema Bahnhof und Bahnhofsumfeld beschäftigen. Grundlage kontroverser Beratungen war eine Präsentation der Bahn, die dem Gremium den von ihr ausgesuchten Investor vorstellte. Anders als zunächst erwartet präsentierte sie als Eigentümer der Anlagen nur einen Investor, nachdem sie diesen im Bieterverfahren ausgewählt hatte.
************************************************
eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.
|
|
Keine Bahnhofsdebatte im Rat der Stadt
Grüne scheitern mit Antrag
Weder im Verwaltungsausschuss noch im Rat fand am Donnerstag, 21.6., ein dringlicher Heranziehungsbeschluss der Bündnisgrünen Unterstützung .
Sie hatten darum gebeten, dass sich der Rat eine Entscheidung über die Zukunft des Bahnhofs-Umfeldes vorbehalten solle. Der vorliegende Letter of Intent (LoI) müsse im Rat öffentlich diskutiert werden.
Dazu sagte Bernd Jothe den CN: „Es ist für mich unverständlich, dass die Gruppe SPD/ ‘Cuxhavener’ verhindert hat, dass der Rat die Entscheidung über den vereinbarten LoI mit einem Investor trifft. Dabei geht es doch um eine wichtige Vorentscheidung für die Zukunft des Bahnhofs, des Bahnhofsumfeldes und zukünftige Verkaufsflächen für den Einzelhandel.
Dass dann auch noch verhindert wurde, dass der OB unter wichtigen Mitteilungen nichts zu dem Vorgang sagen konnte, zeigt erneut den ‘neuen Politikstil’ der Gruppe. Da wird viel von Stärkung der Ausschussarbeit und Transparenz gesprochen. Im konkreten Fall hieß das aber nur: ‘Wir wollen das.’ Das reicht offensichtlich für die Gruppe SPD/ ‘Cuxhavener’ als Begründung.
Wir werden den OB oder den Stadtbaurat bitten, im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung den Stand und den Sachverhalt zu dem weiteren Verfahren und zur Realisierung der Gestaltung des Bahnhofs und seines Umfeldes darzustellen.
neu muss nicht immer gut sein
************************************************
eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.
|
|
Schade, dass man in diesem Forum nicht zu Protestaktionen aufrufen darf, sonst könnte ich euch erzählen, dass wir am kommenden Samstag, also am 1. Dezember um 17 Uhr im Bahnhof eine Aktion machen um dagegen anzugehen, dass der Bahnhof zwei großen Fachmärkten weichen soll.
Ich würde dann erzählen, dass wir dort eine Ausstellung zur Geschichte des Bahnhofes machen, verschiedene Szenarien für die Zukunft des Cuxhavener Bahnhofs vorstellen und Beispiele aus anderen Städten zeigen.
Ferner würde ich mitteilen, dass es auch Redebeiträge, eine Präsentation und vielleicht auch ein kulturelles Rahmenprogramm geben wird.
|
|
Warum seit Ihr dagegen das der Bahnhof endlich abgerissen wird.
Das Ding ist doch eine Schande.
Und die Pläne mit einem schönen Busbahnhof (OK vielleicht auch ein bischen zu groß)und ein bischen Einzelhandel ist doch super!
Jeder Grosse andere Bahnhof in Deutschland hat auch diese Begleiterscheinung des Konsums im Bahnhof?
Ich fänd es gut, wenn endlich was passiert.
REAL ist auch gleich neben an, die B73 ist auch vor Ort. Beser geht es doch nicht??
|
|
Warum seit Ihr dagegen das der Bahnhof endlich abgerissen wird.
Das Ding ist doch eine Schande.
Und die Pläne mit einem schönen Busbahnhof (OK vielleicht auch ein bischen zu groß)und ein bischen Einzelhandel ist doch super!
Jeder Grosse andere Bahnhof in Deutschland hat auch diese Begleiterscheinung des Konsums im Bahnhof?
Ich fänd es gut, wenn endlich was passiert.
REAL ist auch gleich neben an, die B73 ist auch vor Ort. Beser geht es doch nicht??
Dann sollte man auch den Bahnhof Hamburg-Harburg abreissen. Denn dieser und der Cuxhavener wurden ungefähr in der gleichen Zeit und im ähnlichen Gründerzeitstil erbaut. Nein, dort wird das alte Gebäude behutsam erneuert um etwas altes zu erhalten. Das würde auch in Cuxhaven gehen wenn man nur wollte. Aber es gibt eben immer noch Politiker die auf Teufel komm raus, der Meinung sind das nur Abriss von altem und dann Super- und Elektronikmärkte mit Bahnanschluss am Rande, einer Kleinstadt ein Großstädtisches Aussehen verleiht. Sollte es so kommen muß die Stadt Cuxhaven, immer am Rande der totalen Pleite schwebend, über das PPP Modell jährlich fast 2 Millionen zahlen. Klar, das der Investor der Stadt gerne einen überdimensinierten ZOB bauen möchte. Warum nicht den alten ZOB modernisieren? Von der Größe her völlig ausreichend für eine Kleinstadt.
Ob Neubau oder nicht die B73 und Real sind eh schon da.
kramfors
Zuletzt bearbeitet: 26.11.12 10:09 von Kramfors
|
|
wer braucht denn an der Ecke noch zwei Fachmärkte?
Für mich als langjähriger Cuxhavenbesucher ist der Bahnhof einfach ein Stück von "jetzt bin ich da, jetzt ist Urlaub" und ich fände es sehr bedauerlich, nicht mehr durch das Gebäude gehen zu können - auch wenn es derzeit wirklich nicht schön aussieht. Das tat es aber auch 1983 schon nicht, als ich zum ersten Mal mit der Bahn in Cuxhaven ankam.
----- -----
Ich bitte darum, meinen Nutzernamen nicht durch Abkürzen
oder sonstige mutwillige Veränderungen zu verunstalten. Danke.
|
|
Also ich kenne was Elektrogeräte angeht nur einen Fachmarkt.
Und das wäre Behnink(oder wie der heißt).
Ansonsten gibt es kaum vernünftige Läden in Cuxhaven.
Diese kleine C&A ist doch auch nur ein Witz.
Hertie und Co sind Pleite.
Die Innenstadt eine Katatrophe (siehe andere Trööts hier im Forum).
Da kommt es am Bahnhof doch gerade recht.
Und Parkraum ist bei Real genug vorhanden.
Also weg mit dem stinkenden Klotz. Der warlich keine Werbung für Cuxhaven ist. Was ja ncoh immer Kurstadt Nr1 sein will *lol
|
|
|