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Thema: Ort der Gelassenheit


DA will ich auch hin und zwar an die Küste.



„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.



Pflegeheime: Jeder fünfte Bewohner wird gefesselt

Massive Kritik übte der Medizinische Dienst in dem dritten Pflege-Qualitätsbericht auch an der immer noch relativ weit verbreiteten Fixierung von Patienten. So kommt der Bericht zu dem Ergebnis, dass rund 14.000 Heimbewohner „freiheitseinschränkenden Maßnahmen“ unterzogen wurden. Meist seien dies vergitterte Betten, aber auch Gurte kommen hier regelmäßig zum Einsatz. Bei zehn Prozent der Betroffenen fehle die hierfür eigentlich erforderliche richterliche Anordnung, so die Aussage des Berichts. Jeder fünfte Bewohner ist von solchen Maßnahmen betroffen.

Trotz der Defizite, die in dem 3. Pflege-Qualitätsbericht festgestellt wurden, zieht der Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes, Dr. Peter Pick, eine positive Bilanz zur Entwicklung im Pflegesektor. „Die Qualität der Pflege in Deutschland ist überwiegend gut“, betonte der Experte. Pick verwies jedoch gleichzeitig darauf, dass „in zentralen Versorgungsbereichen – Beispiel Ernährung, Dekubitus (Wundliegen) – eine relevante Gruppe von 20 bis 40 Prozent der Pflegebedürftigen nicht entsprechend den anerkannten Standards gepflegt“ wird. In einzelnen Einrichtungen bestehe weiterhin akuter Handlungsbedarf


Insgesamt ist also diese! Pflege in Deutschland überwiegend gut?

Da kann man man wirklich nur hoffen, nie auf so ein Heim angewiesen zu sein ...
und ich schau mich vorsichtshalber schon mal in Holland um!


Zuletzt bearbeitet: 25.04.12 18:47 von Krabbe


Nun wäre es natürlich mal interessant, beide Systeme miteinander zu vergleichen. Wie finanzieren die Holländer das? Wieso klappt das da, wo doch das Fixieren in Deutschland ebenfalls nicht zulässig ist? Wieso gibt es da offensichtlich mehr Pflegekräfte, was ja Voraussetzung für mehr `Alten-Komfort´ ist?



„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.



Die Pflegeheime in den Niederlanden werden überwiegend von Wohlfahrtsverbänden getragen. Es existiert eine breite Bandbreite an stationärer Betreuung in Abhängigkeit vom Pflegegrad und der Art der Bedürftigkeit (Demenz, bestimmte funktionelle Störungen). Für die Versorgung in stationären Einrichtungen ist eine einkommensabhängige Selbstbeteiligung zu zahlen. Diese ist in der Form gestaltet, dass einerseits Personen mit niedrigem Einkommen nicht auf Ersparnisse, Vermögen oder unterhaltsfähige Angehörige zurückgreifen müssen. Andererseits müssen wohlhabende Pflegebedürftige erhebliche Eigenbeteiligungen tragen.
Im ambulanten Bereich können Pflegebedürftige neben den Sachleistungen auch Geldleistungen beziehen, die sie aber – im Gegensatz zur Regelung der deutschen Pflegeversicherung – für Pflegeleistungen ausgeben müssen. Dies können jedoch auch pflegende Angehörige sein. Dies Geldleistungen werden als „Persoonsgebonden budget“ (Persönliches Budget) bezeichnet. Im Jahr 2008 entschieden sich 6,8 % der pflegebedürftigen Personen für das persönliche Budget, 91 % wählten Sachleistungen, die übrigen eine Kombination aus beiden.
http://www.wip-pkv.de/uploads/tx_nppresscenter/Pflegeausgaben_im_internationalen_Vergleich.pdf



Toll, gefällt mir ganz gut, so wie sich das hier liest. Es ist so, dass wie noch viel von unseren Nachbarn lernen könnten, wenn wir nur wollten, ebenso wie sie das Eine oder Andere von uns. Warum geschieht das nicht? Angeblich wollen doch alle nur das Beste.



„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.



Das Leben!: Die Oma-WG am Deich

In der Senioren-Wohngemeinschaft "Op'n Dörp tuhuus" wohnen acht alte Damen in einem Bauernhaus am Elbdeich bei Glückstadt in Schleswig-Holstein. Sie leben gemeinsam mit Kühen, Ziegen, Gänsen und einem Hund in dem kleinen Dorf Borsfleth. Esel "Irmi" ist schon 15 Jahre alt und bekommt hier sein Gnadenbrot. Vor dem alten Backstein blühen Margeriten und Rosen. Ein Paradies im Grünen für die fast alle über 80 Jahre alten Bewohnerinnen. Sie wollten auf gar keinen Fall ins Altenheim, allein sein aber auch nicht....

die Sendung hab ich mir gestern angeschaut und ich muss sagen, dass es mir gut gefallen hat.
das ist eine Alternative, die ich annehmen würde.

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eigentlich bin ich ganz anders, ich komm' nur so selten dazu.


Ab und an hört man davon. Das bedingt aber auch, dass die Leute bereit sind, sich noch im voll wachen Zustand von den eigenen vier Wänden zu verabschieden und in einer neuen Umgebung zusammenzufinden. Wieviele lassen sich dafür begeistern?



„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.



Wieviele lassen sich dafür begeistern?

Man trennt sich so schwer, Dvm, und meint "es tut's ja noch..."



Und was davon kann man am Ende mitnehmen?



„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.



Das Ende nimmt man vorab nicht zur Kenntnis. Oder hast Du es verinnerlicht, daß es stündlich kommen kann? Manchmal denke ich dran, aber nur manchmal.



Ich weiß wie jeder andere auch, dass das Leben endlich ist. Aber seit einiger Zeit ist es mir geläufig. Ich habe allerdings auch den Vorteil, dass ich meine Umgebung jederzeit ohne Probleme wechseln könnte. Das macht es mir einfacher als vielen Anderen, so meine Schwiegereltern, wo meine Frau schon fast öfter ist als hier, damit die um die Runde kommen in dem großen Haus.



„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.



dass ich meine Umgebung jederzeit ohne Probleme wechseln könnte

Das fällt mir auch nicht schwer. Ich habe auch schon mit dem Ausmisten begonnen, aber es gibt doch einige Dinge, von denen ich mich im Moment noch nicht trennen kann. Da ist eine richtige Sperre.



Man muss sich ja nicht von allem trennen. Man sollte sich allerdings auch überlegen, warum man an diesem oder jenem so magnetisch dran hängt.



„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.



warum man an diesem oder jenem so magnetisch dran hängt.

Bei mir sind es die Bücher und mein Stofflager. Die (meisten) Bücher sind "treue Freunde" - und die Stoffe meine Zukunft, weil ich mit ihnen noch soviel vorhabe



In einer Seniorenwohngemeinschaft kann es sehr angenehm sein, aber eine Ansammlung von alten Damen und Herren kann aber auch furchtbar anstrengend sein. Und wie ich die "Älteren" kenne, vor allem aus Heimen, gibt es da oft schlimme Auseinandersetzungen, bis hin zu tätlichen Übergriffen. Meist wegen den kleinsten Dingen und den unnötigsten Gründen.

Und was das Ausmisten angeht, so bin ich mittlerweile Fachfrau. Das geht auf keinen Fall auf einen Streich, man sollte sich meiner Meinung nach viel Zeit dafür nehmen und auch verschiedene Personen befragen, ob sie die nicht benötigten Dinge vielleicht noch brauchen können. Dann hat man nicht so ein schlechtes Gewissen, wenn man die Sachen wegwirft.

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