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Thema: Benzinpreise |

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Der Liter Super kostet mittlerweile durchschnittlich 1.70 Euro und an manchen Tanken auch schon ein paar Cent mehr.
Die Politik wird gefordert, sich was einfallen zu lassen, das Kartellamt schaut den Ölmultis auf die Finger, der Verkehrsclub VCD sagt, die Preise seien noch zu niedrig...
wie könnte die Lösung aussehen?
Das der Staat eine der Steuern senken wird, davon ist wohl nicht auszugehen.
In Belgien und den Niederlanden ist der Sprit noch teurer und Tanktourismus - nach Polen, Luxemburg oder Österreich - lohnt sich auch nur, für die, die sehr grenznah wohnen.
Fahrrad fahren, laufen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, kann auch nicht jeder!
In der Jauchs Talkshow am Sonntag, wurde auch der jährlich wiederkehrende Preisanstieg, zu den Ferienzeiten angesprochen - ein Vertreter der Mineralölgesellschaften stritt das kategorisch ab und verweies auf seine Statistiken, die eine ander Sprache sprechen.
Irgendwie wird man doch wirklich überall und von allen verarscht!
Zuletzt bearbeitet: 04.04.12 12:46 von Krabbe
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Bitter ist der Anstieg für die, die auf das Auto angewiesen sind um zur Arbeit zu kommen. Da sind die Aussagen von der Politik ein Schlag ins Gesicht, vor allem, wenn bis zu einer Stunde Wegzeit zur Arbeit von den Arbeitsagenturen als vertretbar angesehen werden. M. E. gehört die Pendlerpauschale angepasst...
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vor allem, wenn bis zu einer Stunde Wegzeit zur Arbeit von den Arbeitsagenturen als vertretbar angesehen werden.
Ich wäre froh, ich hätte nur eine Stunde. Morgens und abends bin ich jeweils mindestens 1,75 Stunden unterwegs, und das mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Ganze für eine Strecke von ca. 60km (eben einmal quer durch den Ruhrpott) und ein Test hat gezeigt, dass Autofahren überhaupt keinen Vorteil bringen würde. Der Zeitunterschied ist +/- 5 Minuten gegenüber der Bahnfahrt, aber nur, wenn nicht irgendwo ein größerer Stau im Berufsverkehr dazwischenkommt. Dann doch lieber Bahn, alleine weil es viel streßfreier ist.
Fahrtkosten pro Monat: 120 Euro für das Verbundticket in der 1.Klasse (nicht weil ich luxussüchtig wäre, sondern weil das quasi eine Sitzplatzgarantie in den Regionalbahnen darstellt)
Die Diskussion über die Pendlerpauschale ist zwar vom finanziellen Standpunkt jedes Einzelnen nachvollziehbar. Aber man sollte zwei Dinge nicht außer acht lassen:
1.) ist es wirklich notwendig, dass so viele Leute individuell als Einzelperson zur Arbeit fahren, oder könnten nicht viel mehr Menschen den öffentlichen Nahverkehr nutzen?
2.) woher soll das Geld für die erhöhte Pendlerpauschale kommen? Man darf ja nicht vergessen, dass dies letztendlich eine geringere Steuereinnahme für den Staat darstellt und diese auch irgendwie wieder ausgeglichen werden muss. Von nix kommt nix. Die nächste (vermutlich Mehrwert-)Steuererhöhung wäre doch damit schon vorprogrammiert und unwiderlegbar (!) begründet.
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Ich bitte darum, meinen Nutzernamen nicht durch Abkürzen
oder sonstige mutwillige Veränderungen zu verunstalten. Danke.
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Warum sollte der Staat gegen die ausufernden Benzinpreise etwas unternehmen? Er kassiert doch fleißig mit. Auch wenn das Kartellamt ein kleines Stürmchen gegen die Preise losläßt, ist Deutschland doch für die Ölmultis ein Klecks auf der Landkarte. Ihr Rohöl läßt sich überall für fast jeden Preis verkaufen. Gründe für eine Rohölerhöhung lassen sich immer finden und sei es nur ein kleiner Sturm, den Tanker zu überstehen hatte. Das momentane Preisniveau wird sich wohl kaum ändern.
Einen Namen hat der Mensch seit Geburt und Taufe, doch geschätz wird er nach dem Namen, den er sich gemacht hat.
(Lothar Schmidt)
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woher soll das Geld für die erhöhte Pendlerpauschale kommen? Man darf ja nicht vergessen, dass dies letztendlich eine geringere Steuereinnahme für den Staat darstellt und diese auch irgendwie wieder ausgeglichen werden muss.
der Staat kassiert den Löwenanteil am Liter Sprit. Vielleicht sollten die mal lernen zu wirtschaften wie jeder Bürger der mit seinem Geld auskommen muß und nicht wenn kein geld mehr da ist einfach die griffel nach dem Säckel der Bürger ausstrecken. Vielleicht könnte man ja den Soli dafür nehmen, der wurde uns ja zumindest die letzten jahre aufgebrummt.
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Bewahre in allen Dingen die Freiheit des Geistes, und sieh zu, wohin er dich führt.
Ignatius von Loyola
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Ich schlage vor, daß für die nötigsten Grundbegriffe eines Haushaltes dem Finanzminister ein paar erfahrene Hausfrauen zur Seite stehen. Da würde sich ganz sicher so einiges auftun.
Einen Namen hat der Mensch seit Geburt und Taufe, doch geschätz wird er nach dem Namen, den er sich gemacht hat.
(Lothar Schmidt)
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Und die permanent hohen Benzinpreise werden sich auch in steigenden Lebensmittelpreisen wiederfinden.
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das Kartellamt schaut den Ölmultis auf die Finger
jub,und drückt seine Besorgnis aus.
wie könnte die Lösung aussehen?
So wie die Grünen seinezeit gefordert haben: 2,50€ je Liter. Nur Geduld.
Man darf ja nicht vergessen, dass dies letztendlich eine geringere Steuereinnahme für den Staat darstellt und diese auch irgendwie wieder ausgeglichen werden muss. Von nix kommt nix.
Die Ausgaben könnten ja mit den drastischen Mineralölsteuereinnahmen verrechnet werde. Oder man würde einfach die 10 Cent wieder zurückgeben, die die SPD seinerzeit gestrichen hatten.
„Nichts was du im Leben tust ist unbedeutend. Darum ist es wichtig, dass es getan wird, weil es kein Anderer so tun kann wie Du es tust." dvm.
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toll...die Österreicher regen sich auf, weil der Superpreis erstmals über 1,50 Euro liegt. Wir in der BRD sind bis Ostern sicher bei 1,70 Euro angelangt :-(
Unter 1,60 Euro ist ja jetzt schon ein Schnäppchen....

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Wir in der BRD sind bis Ostern sicher bei 1,70 Euro angelangt
€ 1,719 gestern an der hiesigen Tankstelle.
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>= 1,70 Euro für Super ist hier in Mönchengladbach seit zwei Wochen "normal". Und hier sterben grade reihenweise die Tankstellen weg.
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Ich bitte darum, meinen Nutzernamen nicht durch Abkürzen
oder sonstige mutwillige Veränderungen zu verunstalten. Danke.
Zuletzt bearbeitet: 05.04.12 10:07 von betateilchen
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Unter 1,60 Euro ist ja jetzt schon ein Schnäppchen....
Wo gibts denn noch was unter 1,60 Euro?
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Von der durch die höheren Preise mehr eingenommenen Mehrwertsteuer wollen sie (eventuell) die Pendlerpauschale erhöhen. Gibt's denn nur Pendler, die unter den Benzinpreisen leiden? Was ist mit denen, die außerhalb wohnen und zum Einkaufen in die Stadt, zum Arzt oder sonstwohin müssen. Und eine so Super-öffentliche-Verkehrsanbindung haben wie Cuxhaven, zum Beispiel? Merken die noch was?
Der ein oder andere wird sich überlegen, ob er noch fährt oder gar das Auto abschafft. Das wird steuermäßig schlimmer als würde die Regierung gleich die Benzinsteuern senken. Es kann doch nicht sein, dass bald nur noch "Reiche" in der Lage sind, mit dem eigenen Wagen mobil zu sein! Zweiklassengesellschaft. Aber daran gewöhnen wir uns auch, nicht?
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Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden (Hermann Hesse)
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wenn ich so den Verkehr sehe in z.B. Cuxhaven gestern, kann ich kaum glauben das sich irgendwer von den Spritpreisen beeindrucken läßt. Jet hatte die Preise auf 1.46,9 (Diesel) gesenkt, da stand die Schlange auf der Strasse.
Gruß von der Nordseeküste.
Der captain
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Witzig ... kaum kostet der Liter NUR 3 DM stehen sie Schlange!
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