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Thema: Aussichtsplattform Lauenburg


Die Lauenburg bei Stecklenberg spielte in den vergangenen Jahrzehnten touristisch eher eine untergeordnete Rolle. Trotz ihrer nicht unbedeutenden Rolle in der Geschichte der Harzregion - siehe dazu mein Beitrag unter http://www.burgen.ausflugsziele-harz.de/ausflugsziele-sehenswertes/burg-schloss/grosse-lauenburg-stecklenberg.htm - wurden kaum Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt.
Bereits seit etwa 1800 wurde die Ruine der heute über 850 Jahre alten Burganlage touristisch erschlossen. Ab 1855 gab es sogar einen Aussichtsturm, auch eine Ausflugsgaststätte wurde errichtet. Nach dem 2. Weltkrieg musste der Aussichtsturm wegen Baufälligkeit geschlossen werden, später schloss auch die Gaststätte. Die Lauenburg begann einen Dornröschenschlaf!
Erst nach der Wiedervereinigung trat die Lauenburg, über die wir so wenig wissen und die zu den größten mittelalterlichen Burganlagen der Harzregion zählt, wieder schrittweise in den Focus der Öffentlichkeit.
Die 850 jährige Ersterwähnung der Lauenburg vom Jahr 1164 wurde nun zum Anlass genommen, einen Natur- und Geschichtspfad zu errichten. Unter Leitung des Harzklub-Zweigvereins Stecklenberg wurde die Anlage mit Hilfe ein Förderung wieder begehbar gemacht und eine neue Aussichtsplattform errichtet. Nun hat der Besucher wieder einen grandiosen Blick ins Harzvorland, ähnlich dem, den die Burgbesatzungen vor Jahrhunderten vom mächtigen Bergfried hatten. Dieser Ausblick – und der damit einhergehende Überblick über die Region - legt Zeugnis über die einstige strategische Bedeutung der Lauenburg ab.



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