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Thema: Brocken-Autor Christian Friedrich Schröder


Christian Friedrich Schröder wurde am 10.November 1750 als Sohn eines Beamten geboren. Sein Vater Johann Georg Schröder war gräflicher Rat und Oberamtmann der Grafen zu Stolberg-Wernigerode und gebürtiger Westfale. Er zog 1730 nach Wernigerode und heiratete dort die Tochter des gräflichen Bergrats Johann Jakob Bierbrauer, die aus einer nichtstandesgemäßen Ehe der Gräfin Christina Luise, Tochter von Graf Friedrich Wilhelm zu Sayn-Wittgenstein in Hohenstein und Vallendar, hervorgegangen war.
Christian Friedrich Schröder besuchte das Lyceum in Wernigerode. Anschließend studierte er von 1768 bis 1771 die Universität Halle Rechtswissenschaften. Nach dem Examen ging Schröder nach Wernigerode zurück. Dort fand er aber, trotz Unterstützung seines Vaters, lange Zeit keine Anstellung. Erst im 1784 wurde er zum gräflichen Amtskommissar ernannt und arbeitete als Amtkopist. Schon nach drei Jahren gab er die untergeordnete Stelle in der gräflichen Verwaltung auf. Ihn befriedigte die schlecht bezahlte Tätigkeit nicht und sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein tat ein Übriges. Fortan arbeitete Schröder als freier Notar und Buchautor.
Der Schwerpunkt seiner schriftstellerischen Arbeit befasste sich mit seiner Heimatregion, den Harz, und dabei insbesondere mit dem Brocken. Schon als Kind hatte sein Vater ihm die Liebe zur Heimat, zur Natur und zum nahegelegenen Harzgipfel vermittelt. Oft, sehr oft, bestiegt er den Brocken erkundete dessen Umfeld und setzte sich wissenschaftlich wie auch schriftstellerisch mit ihm auseinander.
Besonders die folgenden Werke machte ihn in weit über die Heimatgrenzen hinaus bekannt:
• Abhandlung vom Brocken und dem übrigen alpinischen Gebürge des Harzes
• Erste Fortsetzung meiner Abhandlung vom Brockengebürge
• Naturgeschichte und Beschreibung der Baumans- und besonders der Bielshöhle wie auch der Gegend des Unterharzes, worin beyde belegen sind
• Ueber verschiedene Höhenmessungen, zwey entdeckte grosse Magnetfelsen und andere merkwürdige Gegenstände des Brockengebirges
Christian Friedrich Schroeder blieb unverheiratet und starb am 21. Februar 1800 in Wernigerode im Alter von 49 Jahren an Auszehrung.



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