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Thema: Das Heimatmuseum Westerhausen


Gegründet wurde das Heimatmuseum Westerhausen bereits im Jahr 1987, Anlass dafür war die 1050 Jahrfeier des Ortes. Durch Spenden von Bürgern standen die ersten Exponate für das Museum zur Verfügung. Unter dem Dach des Kulturbundes begannen engagierte Bürger im Seitenflügel einer alten Scheune im Oberdorf 5a ein Museum aufzubauen. Nach der Wiedervereinigung trat dann jedoch erst Mal Stillstand ein, bevor sich der Verein für Heimatgeschichte und Naturschutz e.V. gründete und das begonnene Werk fortführte. Nach einem größeren Umbau wurde 2012 das Heimatmuseum wiedereröffnet.
Heute wird auf 250 qm in 2 Etagen die Geschichte des Ortes präsentiert. Mit viel Liebe und Engagement wurden hunderte von Ausstellungsstücken zusammengetragen und zahlreiche wurden auch extra angefertigt. Angefangen von geologischen Zeugnissen wird auch an Hand von archäologischen Funden die Besiedlungsgeschichte von der Steinzeit an dokumentiert. Westerhausen, gelegen am Nordrand des Harzes, war über alle Epochen mitteleuropäischer Besiedlungsgeschichte anscheinend ein beliebtes Siedlungsterrain, wie die umfangreiche Sammlung archäologischer Zeugnisse aufzeigt, die in einem eigenen Raum zur Schau gestellt wird. Aber auch der neuzeitlichen Entwicklung des Dorfes wird viel Platz eingeräumt. Aufwendig hergestellte Rekonstruktionsmodelle von Gebäuden, Siedlungsstrukturen sowie der gesamten Ortslage veranschaulichen die Entwicklung Westerhausens. Beeindruckend und selten zu sehen sind Teile einer historischen Holzwasserleitung, die bei Tiefbauarbeiten im Dorf entdeckt und ausgegraben wurden. Eine Datierung dieser Holzwasserrohre, die dendrochronologisch sicherlich möglich wäre, steht jedoch noch aus.
Eine umfassende Sammlung von Werkzeugen, Geräten, Kleinmaschinen, Landwirtschaftsgeräten sowie Gegenständen des täglichen Lebens veranschaulichen dem Besucher das Leben der Menschen etwa von Beginn der Industrialisierung an. Zur besonderen Veranschaulichung wurden kleine Zimmer im Stil der Zeit um 1900 liebevoll eingerichtet. Eine Besonderheit des Museum ist, dass eine Vielzahl der Exponate in Hoch- und Plattdeutsch ausgeschildert sind.
Geöffnet ist das Museum jeden Sonnabend von 10 – 12 Uhr oder nach Bedarf. Gästen kann das Museum auch kurzfristig geöffnet werden, dazu bitte Tel. 03946-6228 anrufen.



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