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Thema: Sind Blockaden immer KISS- wir handeln ins Blaue h


Hallo,

Wir haben eine fast neun Monate alte Tochter. Bei ihr handelt es sich um ein angenommenes Kind. Wir haben sie also nicht selbst gebacken ;-)
Sie lebt seit Ende Dezember bei uns.
Zur Geschichte:
Sie ist eine Spontangeburt ohne Zange oder Glocke. Mehr weiß ich nicht von der Geburt.
Sie trank anfangs sehr schlecht, hatte Probleme mit ihrer Zunge im Mund und beim Schlucken. Zudem war sie ein Speihkind. Nicht übermäßig, aber mehr als "normal". Sie lag von Geburt an nur auf dem Rücken, bauchlage ging gar nicht. Sie schrie dann und wehrte sich, als sie dazu in der Lage war. Die Übergangsfamilie bei der sie zuerst lebte fragte beim Kinderarzt nach, weil sie sich immer so nach hinten überstrecken würde und so steif wäre. Er meinte, da müsse man nichts machen, das verwachse sich.
Tagsüber hat sie immer wieder kleine Minischläfchen gemacht, selten mal was längeres als eine Stunde. Nachts hat sie wohl recht schnell durchgeschlafen.
Kurze Zeit bevor sie zu uns umzog erzählte die Familie, dass die Kleine neuerdings ab 4:00 Uhr unruhig werden und sie dann öfter ins Zimmer müssten, um ihr den Schnuller zu geben. Außerdem ist sie echt eine Schnarchbacke.
Bei der U5 sagte der Arzt, sie müsse unbedingt anfangen sich zu drehen und auf dem Bauch zu liegen. Sie habe schon einen ganz platten Hinterkopf.

Als Motte dann bei uns war bekam sie leider direkt erst mal eine Erkältung von unserem Sohn ab. Seitdem ist alles vorbei.
Sie schlief keine Nacht mehr länger als eine Stunde am Stück. Wir sind 10-20 mal nachts aufgestanden. Tagsüber gab es dann 3-4 Powernaps von insgesamt 1,5 Stunden. Wir gingen echt am Stock.
Sie schnarcht noch immer, auch außerhalb ihrer Infekte ( inzwischen der vierte). Daher sind wir nächste Woche beim HNO.
Drehen mag sie sich nicht, auf dem Bauchliegen erst recht nicht.
Eine Tragetuchberaterin sprach mich an, ob ich schon mal beim Osteopathen gewesen wäre. Sie wusste nichts von unseren Problemen.
Sie würde sehen, dass die kleine sehr steif wäre, noch immer schreckhaft und die Fäuste so fest geballt hätte.

Ich bin dann mit ihr zu einem Osteopathen gegangen. Nach der ersten Behandlung war das Schallspucken weg. Er sagte, sie habe eine Blockade am obersten Galswirbel und am Brustwirbel, die am Becken habe er lösen können.
Nach einer Woche haben wir telefoniert und ich habe dann eine weitere Woche später noch einen Termin wahrgenommen, weil sie das drehen, was sie begonnen hatte wieder eingestellt hat. Zudem schläft sie seitdem nachts von ca.1:00bis 4:00 Uhr am Stück. Darüber sind wir sooooooo froh.
Seit einigen Wochen sitzt die Maus. Sie sitzt und sitzt nd sitzt. Das oder getragen werden ist das tollste. Aber wehe ich lege sie auf den Boden.....

Auf Rat einer Bekannten hin warenwir dann letzte Woche beim Chiropraktiker. Die dame sagte, sie habe den Atalswirbel dahinverschoben wo er hin gehöre und eine Schädelplatte zurechtgerückt ( ahhhhhh...... Kopfkino).
Nun hält die Kleine es schonmal 5 Minuten auf dem Bauch aus. Jipppihhh
In drei ßtagen müssen wir wieder hin.

Die Kinderärztin sagte übrigens, ich dürfe die Kleine nicht sitzen lassen. Wie stellt die sich das vor? Motte schreit doch eh schon viel und vor allem nachts ist es eine Totour. Wir sind körperlich und nervlich ziemlich am Limit ( haben ja auch noch einen genervten Sohn hier). Nicht stehen lassen ist klar, das kann ich unterbinden. Aber sie muss mal sitzen, weil ich auchmal pinkeln gehen muss.

Machen wir alles richtig? Ist es KISS?
Ist der Osteopath richtiger als der Chiropraktiker oder umgekehrt?

Lg
Stuntel



Schau mal hier in die Ärzteliste. Dort findest du Ärzte, die nach Gutmann arbeiten. Sie sind entsprechend in der Liste gekennzeivchnet.
LG Michaele


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