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Thema: HWS BWS Tochter 11 Jahre Küsgen/Koch


Hallo liebe Forumsmitglieder,
wir haben in den letzten Monaten häufiger in diesem Forum gelesen und gesucht. Leider sind viele Beiträge inzwischen etwas in die Jahre gekommen. So möchten wir unsere Frage noch einmal aktuell in die Runde werfen.
Zur Vorgeschichte:
• Geburt Beckenendlage
• Atlastherapie mit ca. 4-5 Monaten, mit Erfolg
• Erneute Feststellung des Halsschiefstandes bei kieferorthopädischer Untersuchung im Spätherbst 2014 – unsere Tochter hatte keinerlei Beschwerden
• Untersuchung und Diagnostik (Röntgen/3D-Vermessung) sowie Atlastherapie im Februar 2015
• seit Mai 2015 1x wöchentlich Krankengymnastik
• seit Sommer 2015 Schuheinlagen
• seit Oktober 2015 Osteopathie
• das ganze Jahr 2015 war von einer hohen Infektanfälligkeit geprägt
• Dezember 2015 plötzlich Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit, es wurde durch den HNO (Ultraschall) eine Nebenhöhlenentzündung festgestellt
• Kurzfristige Besserung über den Jahreswechsel
• Beschwerden Anfang Januar erneut in gleicher Heftigkeit da, Blutuntersuchungen ergaben keine Entzündungswerte im Blut, dafür war das Kind total schief
• osteopathische Behandlungen, jeweils mit kurzzeitiger Besserung
• Februar – MRT und EEG ohne Befund
• seit Februar 2016 Kinderpsychologische Unterstützung
• Februar und März Behandlung durch Dr. Hohendahl, Bochum im Abstand von 5 Wochen – kein deutlich erkennbarer Erfolg, aber auch keine Verschlechterung
• März 2016 Krankenhausaufenthalt, Kopfschmerz hat sich so weit Verfestigt, dass nachgewiesener Weise von einer psychosomatischen Problematik ausgegangen werden muss

Unsere Tochter ist seit Mitte Dezember nie Kopfschmerzfrei. Es war Ihr über drei Monate hinweg nicht möglich die Schule zu besuchen. Sie hat inzwischen gelernt, den Kopfschmerz besser zu beherrschen. Sie schafft in der Schule je nach Verfassung zwischen 3 und 6 Stunden. Bei Konzentration und Stress steigt der Kopfschmerz. Sie hat Probleme sich Dinge und Gegebenheiten zu merken.

Nun zu unserer Frage:
Wir haben z.Zt. einen zumindest erträglichen Gesamtzustand erreicht. Dennoch möchten wir nichts unversucht lassen, eine weitere Verbesserung (mit viel Hoffnung vielleicht bis hin zur Kopfschmerzfreiheit) zu erreichen.
Leider ist Dr. Biedermann in Auszeit, ansonsten hätten wir wahrscheinlich längst versucht, einen Termin bei ihm zu bekommen. Wir schwanken jetzt zwischen Frau Dr. Küsgen (Praxis Biedermann) oder Herr Dr. Koch, Hamburg.
Da hier im Forum ein großer Erfahrungsschatz da ist, möchten wir gerne Rat einholen. Wir möchten nicht irgendwen an unsere Tochter „ran“ lassen. Sie ist nach all den Monaten und vielfachen (Arzt-)Terminen inzwischen auch völlig kritisch, teilweise regelrecht abweisend und unkooperativ. Wir möchten auch keine aggressive Therapieform, die erhöhte Infektanfälligkeit führen wir auf die Atlastherapie vom Februar 2015 zurück.
Für Frau Dr. Küsgen spricht, dass sie eine Frau ist und die Entfernung. Wir fragen uns jedoch, ob Dr. Koch aufgrund seiner Vita über ein höheres Maß an Kompetenz verfügt.
Wir würden uns freuen, wenn einige Ratschläge oder auch Erfahrungsberichte der letzten Zeit zu den zwei Ärzten kommen würden.
Vielen Dank im voraus!



Dortmund bei Dr. Sacher wäre doch eine Option.
Alles Gute Michaele



Vielen Dank für die Anwort.
Wir waren inzwischen bei Dr. Koch in Hamburg. Er hat uns auch einen nicht unerheblichen Schritt weiter gebracht.
Nun suchen wir jemanden zur Unterstützung der Therapie bei Dr. Koch, der fundiert (Laser-)Akkupunktur bei Kindern durchführt.
Vielleicht haben Sie da einen Tip? Ruhrgebiet.
Es ist schade, dass dieses Forum nicht mehr wirklich lebt. Ich bin wahrscheinlich für die Facebookgruppe schon zu "alt" oder zu konservativ. Finde viele (Beiträge)/Antworten doch recht plauderhaft und nicht suptanziell.
Viele Grüße



Wer hat dir die Lasertherapie empfohlen?

Viele Grüße Michaele




Lieben Dank für die Antwort.
Wir haben bei unserem 2. Besuch bei Dr. Koch über (Laser-)Akupunktur gesprochen. Dr. Koch hielt das für eine gute Ergänzung, da sich der Kopfschmerz schon sehr verfestigt hat(-te). Ich habe auf Empfehlung von Dr. Koch mit einem Kinderschmerzspezialisten in Hamburg gemailt, dieser kann uns aber auch niemanden in unserer Region nennen. Dafür hat er uns einen Beratungstermin mit Akupunktur in Hamburg angeboten.
Nach zweiter Behandlung und erneuter Erstverschlimmerung geht es unserer Tochter so gut wie seit Monaten nicht. Auf einer Kopfschmerzskala von 0 bis 10 (0 keine - 10 unerträgliche Kopfschmerzen) liegt sie häufig bei 1 bis 2, selbst bei Stress geht der Kopfschmerz im Moment nicht höher als 3. Immer öfter hat sie gar keinen Kopfschmerz! Für uns, nach all den Monaten mit Kopfschmerzen teilweise so hoch, dass sie "Blackouts" hatte, eine großartige Verbesserung.
Nun sind Ferien und vielleicht schaffen wir es auch ohne Akupunktur sie weiter zu stärken. Sie will nach Monaten wieder mit Sport anfangen, ist wieder lebendig und temperamentvoll.
Im August haben wir einen Kontrolltermin in Eckernförde.
Viele Grüße



Das hört sich doch alles super gut an. Nach so kurzer Zeit solche Erfolge zu erzielen ist doch unglaublich!!
Weisst du, wenn die Kinder schon so oft und so vielfältig behandelt wurden, dann dauert es länger bis Gutmann wirken kann und es muss öfter nach Gutmann behandelt werden.
Wo wohnt ihr denn? NRW oder HH?
LG Michaele



Hallo,
ich wollte mal kurz eine Rückmeldung geben.
Die Kopfschmerzen sind, bis auf ganz wenige Ausnahmen, weg. Wir waren im August zur Kontrolle, da war unsere Tochter blockadefrei. Seit Ende der Sommerferien besucht sie die Schule wieder komplett und das ist 6. Klasse Gymnasium nicht gerade ein Kindergeburtstag. Aus Übermut oder einfach wieder Lebenslust hat sie beim Schulschwimmen den Fehler gemacht, 3x vom 3m-Brett zu springen. Der Lehrer konnte sie gerade noch am 5m-Brett abgreifen und so schlimmeres verhindern. Zwei Tage später hatte sie wieder eine Kopfschmerzattacke, dies wiederholte sich in den folgenden Tagen. Wir haben sofort reagiert und sind zu Dr. Koch. Unser Verdacht war richtig, wieder eine Blockade. Nach einer (diesmal erträglichen) Erstverschlimmerung sind wir wieder in der Spur.
Wir sind dankbar, dass wir nach unerträglichen Monaten endlich einen Weg gefunden haben. Natürlich wird es, wie beschrieben, Rückschläge geben, aber wir "doktern" nicht mehr an den Symtomen rum sondern wissen was zu tun ist.
Viele Grüße

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