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Thema: Wie lange bestehen Asymmetrien


Vielleicht ein etwas blöder Titel, es gibt ja keine pauschale Antwort. Ich bin extrem verunsichert im Moment und vielleicht hat jemand von euch zumindest einen Rat für uns oder kann mir sagen, ob unsere Geschichte im Rahmen eines "normalen KISS-Syndromes" liegt. Unsere Krankengymnastin sieht das nämlich ganz und gar nicht so!

Also, M ist erst spät behandelt worden. Wir sind bei einer Orthopädin die ihn bisher 3x nach Arlen behandelt hat (das erste Mal war er gerade noch 9 Monate) Hauptsächlich fiel er durch seine Entwicklungsverzögerung auf, Tonusasymmetrien und ständiges Überstrecken. Stillen konnte ich ihn 10 Monate, aber er hat sich häufig verschluckt und im hohen Bogen erbrochen sowie auf der Brustwarze gekaut. Wir hatten früh KG, ich war mit ihm bei der Osteopathin und zum EEG - keiner wusste eine Lösung oder konnte helfen. Dann endlich der erste Termin bei der Orthopädin, M hat schon auf den Rückweg besser gegriffen. Wir haben geheult vor Erleichterung, nach ein paar Tagen war aber alles wie zuvor. Seit der zweiten Behandlung geht es in kleinen Schritten aufwärts (er lehnt sich im Sitz auf dem Schoß nicht mehr nur an, sondern geht mit dem Kopf nach vorne, er nimmt in Bauchlage auch mal den zuvor total fixierten rechten Arm nach vorne, er beginnt in Bauchlage den Po leicht nach oben zu strecken und er liegt allgemein etwas mehr auf dem Bauch). Natürlich ist das alles lange nicht altersentsprechend (er ist mittlerweile 11 Monate), er kommt kein Stück vorwärts und er greift mich sehr grob (dreht kein Spielzeug etc). Unsere Orthopädin meint, die Muskulatur war nun quasi fast 10 Monate einfach schief angelegt und es ist jetzt einfach ein Stück Arbeit und Krankengymnastik. Ihr ist wichtig, dass er sich nach jeder Behandlubg verbessert hat. unsere KG meint, dass hätte jetzt viel schneller besser werden müssen und er ist ihr allgemein viel zu ruhig und sein Spielverhalten findet sie unerklärlich schlecht. Ja, er ist sehr ruhig und weint nur absolut selten. Die Ärztin meint, nicht alle Kinder drehen durch und sind frustriert, einige fügen sich der Situation und kennen es ja nicht anders. Mich macht das hin und her total fertig und es macht mir eben auch Angst. Andererseits waren wir beim Neurologen, der meinte: Kind ist sozial, beobachtet, lautiert und lacht. EEG absolut unauffällig, kein Grund zur Sorge.

Was ist eure Erfahrung. Müssen sich die Asymmetrien schnell ausgleichen oder ist der Behabdlungserfolg so ok und der Rest ist jetzt KG? Oder würdet ihr evtl mal zu Dr. Koch? Ein Röntgenbild wurde bisher nicht gemacht, ich habe erst im Forum davon gelesen. (Ich bin weiterer Diagnostik auch nicht grundsätzlich abgeneigt, aber warum sollte sonst überhaupt Verbesserung durch die Behandlungen eintreten?)

Vielen Dank schonmal


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