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Thema: Bebauung Filmgelände |
Was soll diese gigantomane Planung? Das passt vielleicht in eine Kleinstadt, aber nicht in unsere Bendestorfer Ortsmitte. Haben die Politiker denn gar nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt (Im alten Dorfe, Poststraße)? Man muss nicht jedem Grundbesitzer seine Quadratmeter vergolden. Man fragt sich, warum hier ein paar Leute jemandem derart gefällig sein wollen.
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Wir freuen uns, dass bendestorf-online den Beitrag über die Bebauung des Filmgeländes und die Hintergrundinformationen so schnell der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hat. Das Forum ist ein kommunikativer Ort. Wir bitten alle Bendestorferinnen und Bendestorfer diese Plattform zur Diskussion zu nutzen. Machen Sie deutlich, was sie von den Planungen zur überdimensionierten Bebauung des Filmgeländes halten. Helfen sie mit, dass dieses Vorhaben neu überdacht wird. Helfen sie mit, dass nicht schon wieder im Herzen unseres Dorfes ein Bauprojekt entsteht, das Bendestorf schädigt. CDU, SPD und die neu formierte UG haben kein Gesamtkonzept für die Fortentwicklung unseres Heimatortes. Das ist Besorgnis erregend. Die Bendestorfer Wählergemeinschaft hat mit dem Austritt der Herren Pertek, Wegener und Ritter ihre absolute Mehrheit verloren. Viele Jahre lang konnte die BWG dafür Sorge tragen, dass politische Entscheidungen in Bendestorf dem Gemeinwohl dienten. Die UG hat sich in der Frage der Bebauung des Filmgeländes und der Überarbeitung der Flächennutzungspläne mit der Opposition aus CDU, SPD und FDP verbündet. Regiert jetzt die Klientelpolitik, Gefälligkeitsplanung? Regiert jetzt die Durchsetzung von eigensüchtigen Interessen von Investoren, Grundbesitzern, Maklern und Lobbyisten? Nur sie, liebe Bendestorferinnen und Bendestorfer können das unterbinden. Bitte helfen sie uns, diesen schönen Ort vor schädlichen Entwicklungen zu bewahren.
Mit freundlichen Grüßen
Claus-D. Schmidt, Bendestorfer Wählergemeinschaft
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Ein Wort an unseren Bürgermeister
Lieber Bernd Wegener,
das Filmgelände steht auch für den Ortskern. Falsche oder oberflächliche Bebauungsentscheidungen können ein Ortsbild über 2 Generationen und mehr belasten. Bisher hat sich unser Bürgermeister nicht positioniert. Wir erinnern daran, dass es immer wieder Beispiele aus dem öffentlichen Leben gibt, dass hohe Bürgermeisterkunst Spaltungen überwinden konnte.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Krämer; Bendestorfer Wählergemeinschaft
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Liebe Politiker des Ortes Bendestorf,
ich wohne seit meiner Kindheit in Bendestorf und bin mit meinem Architekturbüro in Bendestorf ansässig. Mein Vater, ebenfalls Architekt, war jahrelang Ortsplaner und hat unseren kleinen Ort stark geprägt. Er hat immer versucht den Charakter des Ortes, insbesondere den des Ortskerns, zu erhalten. Die Tiemann-Scheune wurde somit gerettet, das Makens Huus wurde so saniert, dass die Gemeinde einziehen konnte. Der Schlangenbaum (2-Geschossig!) wurde trotz seiner Größe, harmonisch in den Ort eingepasst. Der Edeka Markt wurde so überplant, dass die Einfahrt in den Ort nicht durch den Anblick eines solitären Einkaufszentrums massiv gestört wird, wie es ja leider oft in vielen anderen Gemeinden vorkommt. Dies alles ist Ortsgestaltung und Architektur und auch Vorbild für meine Arbeit.
Mir ist schleierhaft, dass der Bauausschuss, als Fachgremium, dem Rat der Gemeinde eine 4-geschossige Bebauung (3 Geschosse + Staffelgeschoss = 4 optische Geschosse) auf dem Filmgelände empfohlen hat, obwohl es ein städtebauliches Gutachten gibt, in dem davon abgeraten wird. Auf dem Areal des Filmgeländes ist bestimmt eine Wohnbebauung zu empfehlen, doch dieses empfindliche Gelände im Ortskern sollte mit Fingerspitzengefühl überplant werden. Es gibt immer unterschiedliche Meinungen ob etwas schön oder nicht schön ist, doch 3 große Häuser im Ortskern, welche sich nicht einfügen, sind nicht schön sondern einfallslos. Ich appelliere an den Gemeinderat, welcher als Vertreter der Bevölkerung Bendestorfs entscheidet, von dem Vorschlag des Bauausschusses abzurücken. Es gibt viele Möglichkeiten für eine Wohnbebauung, die sich in den Ortskern harmonisch einfügen würde. Meiner Meinung nach, sollte nicht die Erstbeste, aus der Schublade herausgegriffene, Lösung favorisiert werden.
Franziska Sluyterman von Langeweyde
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Liebe Bendestorfer,
schließe mich der Meinung von Frau Sluyterman an. Auch die Gutachterin spricht mir aus dem Herzen. Und das sind doch nun wirklich die Fachleute!
Aber auch alle Bendestorfer, mit denen ich bislang über das Thema gesprochen habe, sind gegen diese massigen Bebauungspläne auf dem Filmgelände und deren Auswirkungen auf die Umgebung. Ich hoffe sehr, dass der Druck aus der Bevölkerung auf die Politik so groß sein wird, dass diese Pläne nicht realisiert werden können.
Freundliche Grüße, Sabine Stürmer
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Liebe Politiker,
was wollt Ihr aus unserem schönen Bendestorf machen? Nicht nur immer kleinere Grundstücke, immer mehr Einwohner jetzt auch nochmehr Bausünden. Habt Ihr nicht aus der Poststraße und der Hammerburg gelernt? Wirklich traurig!
Denkt Ihr auch mal an die nächsten Generationen, die in einem attraktiven Bendestorf wohnen möchten.
Für mich ist das Handeln der Politik absolut unverständlich und sehr enttäuschend!
Viele Grüße
Kerstin Kohlmus
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Bendestorfer erwachet!
Was immer auf dem Filmgelände auch gebaut werden mag, eines ist sicher, die Zuwegung ist und bleibt im höchsten Maße problematisch.
Das zu erwartende überhöhte Verkehrsaufkommen soll ausgerechnet der Bendestorfer Dorfkern verkraften, auf dessen idyllische Lage bislang alle stolz blickten. Hunderte von Autos (laut Gutachterin) sollen ausgerechnet den schönsten Fleck am Makens Huus und der Thiemann Scheune kreuzen, sollen durch den Dorfkern vielleicht gar über den schmalen und steilen Schierenberg, auf zum Wandern genutzten Wegen, an Spielstraße, 30km/h Zonen und historischen Fachwerkhäusern vorbei geschleust dem Wohle aller dienen? Wohl kaum einer vermag das zu verstehen. Jahrzehnte besann man sich darauf, sensibel eine angemessene Infrastruktur herzustellen, verlangsamte das Tempolimit und führte eine Spielstraße für die Grundschüler ein, dachte eine Fußgängerzone an, um die heikle Verkehrssituation im Schulbereich weiter zu entschärfen und der Schönheit des Dorfkernes Rechnung zu tragen. Über mehr Gelegenheiten, um unter alten Eichen sitzen zu können, wurde sinniert, ein Gartenlokal angesiedelt. Schon jetzt ist die Kreuzung im Zentrum nicht ungefährlich, da Spielstraße, der Schierenberg und die Hauptstraße des Dorfes sich nicht besonders übersichtlich kreuzen und wartende Autos und Busse den Blick zum Teil behindern.
Wir Bendestorfer haben etwas wofür es sich lohnt zu kämpfen! Im Gegensatz zu den zahlreichen Straßendörfern verfügt Bendestorf über einen idyllischen Dorfkern, der unter allen Umständen erhalten bleiben sollte!
U. Franke
Zuletzt bearbeitet: 06.02.10 13:40 von franke
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Mein persönlicher Dank gilt der Bürgerinitiative in dieser Sache und dem Engagement von Frau Scholz, durch deren Schreiben wir aufmerksam wurden.
Die Vergangenheit des Ortes ist für viele von uns "zugezogenen" ein geschenktes Erbe, das es weiterzuentwickeln gilt. Nukleus für den Ruf von Bendestorf, der diesen kleinen Ort von den vielen "normalen" Pendlerorten im sdl Speckgürtel unterscheidet, ist das Gelände des Filmstudios. Hier bestünde nun eine einmalige Gelegenheit, den vorhandenen Ortskern ansprechend zu erweitern, bzw zu entwickeln und den Charakter von Bendestorf zu stärken. Auch hierzu finden sich im jüngsten Rundschreiben gute Anregungen. Dies wäre im Sinne aller Bendestorfer. Ich wünsche mir, das dies in den kommenden Diskussionen Berücksichtigung findet.
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Liebe Bendestorfer,
leider ist uns im Eifer des Gefechtes im Flugblatt ein Fehler unterlaufen.
Die richtige e-mail Adresse der Bürgerinitiative Filmstudios muß lauten:
zukunft.bendestorf@googlemail.com
Auf diesem Wege möchten wir uns auch nochmal an alle bedanken, die so spontan und aktiv mitgeholfen haben, die Flugblätter zu verteilen.
Innerhalb von 48 Stunden sind die die Flugblätter gedruckt und verteilt worden. Das soll uns einer mal nachmachen. Schön diesen Zusammenhalt von Bendestorf mitzuerleben.
Unser schönes Dorf ist uns nicht egal!
Liebe Bendestorfer teilt uns Eure Meinung mit und
leitet den Abschnitt des Fluglattes an uns zurück,
damit wir den Politikern zeigen, können, daß wir Bendestorfer mit dem Bau der Hochhäuser nicht einverstanden sind.
Wir möchten Bendestorf verschönern und attraktiver gestalten, anstatt es mit weiteren Bausünden zu zerstören!
Viele herzliche Grüße
Bürgerinitiative Filmstudios
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In der Bauausschusssitzung vom 17.08.2004 wurden schon einmal die Pläne des Eigentümers zur Weiterentwicklung des Filmgeländes diskutiert. Der damalige Planer hatte den Vorschlag gemacht, 9 neue Häuser auf Grundstücken mit einer Mindestgröße von 1000 m2 und einer Grundflächenzahl von 0,25 (25% (!) des Grundstückes dürfen überbaut werden) entstehen zu lassen. Diese sollten, bereits damals für Bendestorf völlig unüblich, zweigeschossig werden. Die Mehrheit der Mitglieder des Bauausschusses fand den Vorschlag gut. Es sollten vielfältige Variationsmöglichkeiten der Bebauung zugelassen werden. Eine optische Dreigeschossigkeit sollte verhindert werden. Die bereits damals vorgeschlagene Nutzung geht weit über das hinaus, was wir derzeit an Nutzungsintensität in Bendestorf vorfinden und ist diskussionswürdig. Nunmehr plädiert die Mehrheit des selben Ausschusses ohne wenn und aber für optisch viergeschossige Häuser. Warum dieser Sinneswandel? Unser Bürgermeister, Herr Bernd Wegener, war im Übrigen damals der einzige, der im Bauausschuss nicht für den Vorschlag gestimmt hat. Er hielt den Vorschlag für nicht kreativ genug. Es ist zu hoffen, dass er diese Weitsicht beibehält und diesen weiteren kreativlosen Vorschlag ablehnt. Aus so einem für Bendestorf geschichtsträchtigen und markanten Ort gilt es, mehr zu machen.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Rath
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