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Thema: Out of Africa?


Dieser Beitrag stammt von Catrin aus dem alten Rapidforum der GGG:

Auch wenn heute die Theorie, alle Menschen hätten ihren Ursprung in Afrika, übermäßig stark propagiert wird, so gibt es doch auch Wissenschaftler, welche die multiregionale Evolutionstheorie vertreten, welche besagt, daß sich der heutige Mensch an verschiedenen Orten der Welt jeweils aus seiner Vorgängerpopulation entwickelt hat. Diese Theorie erscheint als sehr viel schlüssiger als die "Out of Africa"-These. Nach der multiregionalen Evolutionstheorie gilt z. B. der "Peking-Mann" als Urahn der Chinesen und der "Java-Mann" als Stammvater aller Südasiaten und australischen Ureinwohner. Für diese Theorie spricht die Tatsache, daß sich Millionen Jahre alte Fossilien aus China und Java auf ähnliche Weise voneinander unterscheiden wie heutige Chinesen von Javanesen, z.B. in der Form von Nase und Schneidezähnen. Es wurde von den Wissenschaftlern festgestellt, daß eine sehr hohe Zahl von Chinesen heute noch Schneidezähne aufweist, die in fast einer halben Million Jahre alten Fossilien in China gefunden wurden. Wir heutigen Europäer haben mehr Ähnlichkeiten mit den Neandertalern als Menschen aus anderen Erdteilen ( z.B. die Nasenform, den Hinterkopf und die Form des Loches, durch das ein bestimmter Nerv den Kiefer passiert).
Molekularbiologen bestätigen neuerdings die multiregionale Evolutionsthese. Es werden dabei besonders die Snips ("Single Nucletoide Polymorphisms") in der Zellkern-DNA betrachtet. Snips sind durch Mutation bewirkte Abweichungen in der Abfolge der DNA-Bausteine innerhalb der Chromosomen. In den etwa 3,2 Milliarden Bausteinen des menschlichen Erbgutes werden mindestens 1,5 Millionen Snips vermutet, die für die einzelnen genetischen Unterschiede zwischen den Menschen verantwortlich sind, z.B. für die Unterschiede in den Haar- und Augenfarben. Manche dieser Snips sind mehrere Millionen Jahre alt, und damit älter, als die 200.000 Jahre alte DNA, die uns angeblich mit einer afrikanischen "Urmutter" verbindet. Würde die "Out of Africa"-These stimmen, dann müßten ja alle älteren Gene aus unseren Erbanlagen verschwunden sein. Sind sie aber nicht, und damit fällt die Afrika-Theorie. Außerdem haben Wissenschaftler um den US-Anthropologen Henry C. Harpending bei der Analyse von einer halben Million Snips sehr alte europäische und asiatische Gene entdeckt, älter als die Gene der angeblichen Urmutter. Dies dürfte ebenfalls nicht sein, wenn alle Menschen von einer einzigen afrikanischen Urmutter abstammten. Deshalb kann man sagen: Die Menschen haben sich ursprünglich an verschiedenen Orten der Welt entwickelt.




Bisher wurde immer behauptet, der Mensch sei in Afrika entstanden und dann erst hierher eingewandert. Ich hatte dieser Theorie immer widersprochen, da es genügend Einwände dagegen gab und weil nur aus politischen Gründen diese Theorie immer wieder propagiert wird.
Heute kam die Meldung in den Medien, daß man ältere Fundstücke in Griechenland und Bulgarien gefunden hat. Danach kam der Mensch aus Südeuropa und nicht aus Afrika.

Ärgerlich ist nur, daß einige Neoheiden immer wieder den "Out of Africa"-Quatsch als Wahrheit voraussetzten und entsprechend argumentierten. Ich hoffe, sie werden nun endlich aufwachen.
Hier einer der Links zu dieser Meldung:

https://www.welt.de/wissenschaft/article164823057/Lebten-die-Vorfahren-des-Menschen-doch-in-Europa.html

Lichtgruß
Geza


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