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Thema: Akzeptanz des Heidentums


@Geehrter Erwin,

Wir sollten in Schulen, in der Jugendarbeit und in der Erwachsenenbildung präsenter werden.
Das macht z.B. der Yggdrasil-Kreis und ich denke, mit Erfolg.
Ebenso könnten Waldschulen mit den Aspekt germanisch-altheidnischer Spiritualität ergänzt werden und nicht zu vergessen, dabei noch die Medien einzubinden.

Wir sollten raus der Verborgenheit! Und das mit bedächtigen, aber gewaltigen Schritten.

Und ich wäre dabei! Mit meinem ganzen Herzen!

Asenheil!


Zuletzt bearbeitet: 06.09.14 18:18 von Administrator


Hallo Thrako_Illyrer,
es wird von der Person abhängen, die sich so in die Öffentlichkeit begibt. Zwar hält uns niemand davon zurück, aber, wie willst du da den Einstieg schaffen. Als Berufspädagoge wird man Kollegen und Institutionen kennen, wo man vor sprechen kann. Aber das kann nur jemand mit pädagogischem Hintergrund, weil man der Person zutraut, die Kinder und Jugendlichen zu informieren und nicht zu indoktrinieren.
Dann müßte das Vorgebrachte Altersgerecht aufgearbeitet sein. Das haben wir zur Zeit nicht, wäre aber ein Thema für Autoren, wie Catrin und Geza: Kindgerechtes heranführen an den alten Ahnenglauben.

Ohne eine solche Anleitung, wäre wohl jeder Versuch sehr kritisch, wenn man "überfahren" wird von Fragen oder Dessinteresse, weil das Vorgebrachte nicht ankäme.

"..es lebe unser heiliges Deutschland..."


@ meinen geehrten Mitdiskutanten Erwin,

ich bekam letztens eine ältere Kirchenzeitung in die Hand, auf deren Umschlagsseite folgendes stand:"Junge Eichen fällen, solange sie jung sind!" Da musste ich schlucken.
Unser Motto sollen heißen:"Junge Eichen stärken, solange sie noch jung sind!"
Deine Gedanken kann absolut nachvollziehen. In der Tat sollte in der Jugendarbeit viel pädagogisches Geschick mitgebracht werden. Doch ich sehe das als einen vieler möglichen Wege, die beschreiten sollten, um unsere Religion positiv in den öffentlichen Fokus zu bringen, und das natürlich angemessen, smart, nicht aufdringlich, authentisch und zeitgemäß.
Die Menschen haben das recht, von unser Religion zu erfahren. Wir sollten ihnen dazu die Möglichkeit geben.
Gerade Geza und Catrin könnten dabei mit Recht eine herausragende Rolle einnehmen, denn unsere Religion bietet vor allem in unserer heutigen Zeit das entscheidende Umdenken zum Heil der Menschen.

Asenheil!




Verehrte Heiden,

Wir müssten uns mal "work-shop-mäßig" treffen, und ein pädagogisches Konzept entwickeln, interne Schulungen organisieren, ein Netzwerk schaffen, um somit gezielt Schulen, und andere pädagogische Träger anzusprechen.
Ich bin selber Diplom-Pädagoge und Lehrer und würde Euch nur zu gerne unterstützen, um unsere Religion spürbar stärker wahrnehmbar zu machen. Natürlich fängt man zu Beginn bescheiden an, dennoch bekommt so ein Vorhaben mit der Zeit einen enormen Schub.
Gerade Öffentlichkeitsarbeit durch Vorhaben wie Baumbepflanzungen und andere ähnlich gelagerte Aktivitäten sollten wir vorantreiben.
Als Heiden sollten wir auch den Kirchen und anderen Glaubensgemeinschaften den Aspekt der karikativen Arbeit nicht als Monopol überlassen. Auch wenn der Gedanke solcher Solidarität zunächst vielleicht ein wenig "christlich" anmutet, sollten wir schon bereit sein, jenes Feld zu betreten und als Heiden auch anderen hilfsbedürftigen Menschen zur Seite zu stehen. Das bringt uns gesellschaftlichen Respekt ein, den wir unbedingt brauchen, sofern wir unsere Religion in den gesellschaftlichen Fokus rücken wollten.

Asenheil!




.hmmm???

Hallo Thrako_Illyrer,
jetzt zuck ich aber etwas zusammen!

Du zitierst Satzwerke, die vom Kirchentag stammen könnten. Wir haben eine Religion, die nichts mit "es brennt der Kittel - der Herr ist mit Euch" als Botschaft vor sich trägt.

Ich mach mal ein neues Thema auf, das sich mit: Wie bringt man Interessierten ein Einstieg in die Religion der Ahnen näher.

das nimmst du mir jetzt bitte nicht krumm, aber zur Zeit sehe ich dich "versetzungsgefährdet"...ho,ho.

Gruß
Erwin

"..es lebe unser heiliges Deutschland..."


@ Hallo Erwin,

mir war bewusst, dass dieses so herüberkommen könnte. Du hast Recht, dass die Kultur, in der ich aufgewachsen bin, immer noch tief in mir verankert ist. Auch wenn ich mich stark darum bemühe, als Heide zu leben, kommt die alte Matrix immer wieder durch. Da gebe ich Dir Recht. Ich bemühe mich ernsthaft darum, die "Mir-brennt-der-Kittel"-Mentalität loszuwerden, weil sie für viele (nicht alle) Irrungen und Wirrungen in meinem Leben verantwortlich ist. Daher danke ich Dir für Dein ehrliches Statement, auch wenn ich meine "Kirchentagsrede" (:-) als solches sogar kenntlich machen wollte. Aber was hälst Du ansonsten von dem, was ich bzgl. der Bekanntmachung des Heidentums formuliert habe?
Ansonsten finde ich Deine Idee, für "Kirchentags-Heiden :-)" wie mich ein Einsteigerseminar anzubinden, in der Tat gut und notwendig, denn ich steh sicherlich noch Anfang! Und ich schäme mich nicht dafür, dieses auch noch ausgerechnet in diesem Forum zuzugeben! Aber ich bin lernfähig! Und glaub mir, ich melde mich sofort zu diesem bestimmt spannenden Seminar mit Begeisterung an!
P.S.I: Ich finde Deine Art und Weise, wie Du denkst und schreibst, sehr spannend, lehrreich und höchst intelligent sowie humorvoll (... und das ist sicherlich meinerseits nicht "schleimend" gemeint!). Dieser Support tut mir nur gut! Und das meine ich ernst!
P.S.II: "...lang lebe unser heiliges Deutschland..."




Deine Ideen das Heidentum bekannter zu machen ist äußerst sinnlos!
Tut mir leid, aber die Menschen müssen zum Heidentum kommen, nicht weil die "Durchschnittsethik" "ihre brennenden Kittel nicht gelöscht hat".
Nur dann werden wir überhaupt sinnvoll angesprochen werden, wenn sich jemand von sich aus dafür interessiert.
Jeder weis: " Rauchen gefährdet die Gesundheit", ich möchte nicht mit schwarzen amputierten Beinstummelbilder meine Freizeit bei abgehärteten Nintendo 4 bzw. playstation5-Helden vergeuden wollen(wieder so ein typische Bild-Umschreiben von mir, ich denke, man kann`s verstehen, an sonst gäbe es tausende Beispiele des Alltages)

"..es lebe unser heiliges Deutschland..."

Zuletzt bearbeitet: 13.09.14 18:40 von Administrator


Hallo Erwin,

wieder einmal ein bildgewaltiger und logisch gewandter niedergeschriebener Gedankengang von Dir! Herzlichen Dank! Deine Ausführungen leuchten mir ein. Also fange ich erst einmal mit mir selber an!

Asenheil!

Als Fahranfänger werde ich mich nun in die heidnische Fahrschule begeben, um mich auf den Weg zu machen, zu einem späteren Zeitpunkt die Prüfung zu bestehen, die mich ja berechtigen und befähigen soll, eine alles andere leicht zu bändigende "Höllenmaschine" fahren zu können. Schließlich will ich es in die nächste Klasse schaffen und meine "Gefährdung" nicht gefährden (:-) (einfach Klasse!)

Mach's gut! Mit Dir hat man neben dem Lernerfolg auch einen "Heidenspaß"!!! Danke!!! :-)




...immer dran denken, wer wie ein "Rennfahrer fahren will" steht mit einem Bein im Grab.

Du mußt nicht Ziele setzen ohne zu überdenken, was du dafür investieren mußt, überhaupt dort hin kommen zu können.

Die Ahnen hatten drei Stände und nicht jeder ist beliebig im jeden Stand der, der Erster genannt würde. Darum sollten wir froh sein, das wir uns nach unseren Neigungen entwickeln können und dennoch "Vorbild" werden können. Dafür macht man den ganzen Quark, das mal einer sagt: " Danke Vorbild, langsam kann ich es selber schon!". (Wortanleihe an BAP-Text; Kölner Rockband).

"..es lebe unser heiliges Deutschland..."
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