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In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: PresseDie Presse/the press über/on KNUT


Wir können hier Presseberichte und Nachrichten sammeln und besprechen, die uns wichtig sind. Dann bleibt der eigentliche Knut-thread dem stillen Gedenken vorbehalten.

R.I.P. Knut: Fans Wonder How Star Polar Bear Died
Berlin Zoo to Conduct Portmortem Monday; Fans Mourn Knut's Death


"Knutmania" is sweeping the globe again, as fans of the popular polar bear Knut mourn his unexpected death this weekend. He was 4.

The cuddly polar bear first pawed his way to the public's attention in 2006, when his mother rejected him days after his birth at the Berlin Zoo. In the years that followed, he inspired fan clubs and Facebook groups. He even graced the cover of Vanity Fair magazine.

But the celebrity bear died at the Berlin Zoo Saturday, in front of hundreds of visitors, the Associated Press reported.

The sad news has sparked a wave of tributes online, with fans around the world taking to Twitter and Facebook to memorialize the famous bear. But it has also sparked curiosity among followers about why Knut died so young when polar bears are expected to live 15 to 20 years, or longer.

On Twitter, where Knut was a trending topic Sunday, several Knut fans tweeted "how did he die?"

Polar Bears in Captivity Can Live Longer Than 30 Years, Scientist Says

Heiner Kloes, Knut's keeper at the Berlin Zoo, told the Associated Press, "He was by himself in his compound, he was in the water, and then he was dead. ...He was not sick, we don't know why he died."

Scientists say it's impossible to know what led to Knut's death until after the postmortem, which zoo officials said will take place Monday. They acknowledged that it is unusual for polar bears to die in captivity at such a young age.

"It's a little bit surprising," said Peter Ewins, an arctic species specialist with the World Wildlife Fund. "In captivity, polar bears can live longer than in the wild; to 25 or 30. Even more than 30 years old because they're not exposed to the elements and hard realities of life in the wild."

For polar bears in the wild, the first real hurdle is birth, and some animals continue to struggle in their first year or two of life. But, at 4, Knut would have been like an 18-year-old human, Ewins said.

"He'd be coming into breeding age," he said. "He's supposed to have been in his prime."

Psychological Trauma, Parasites Can Lead to Death for Animals in Captivity

While Ewins said he is unfamiliar with conditions at the Berlin Zoo, one of several causes can contribute to the death of animals in captivity.

"One is the psychological trauma, because they're wild animals and he was born in a zoo," he said. "Just the effects of being in captivity, it's more of neurological, psychological thing that affects some animals."

For some animals living in zoos, parasites and diseases can also lead to death, he said, but emphasized, "I would have thought that the Berlin Zoo is pretty vigilant on that."

He also said that physiological complications could have led to Knut's death, as well as "the remote possibility" that the animal ingested a sharp object thrown into his pen by a zoo visitor.

It's possible that Knut's early separation from his mother may have also played a role in his death," he said.

"Maybe his immune system or some other bodily function wasn't working right because he was fed on some kind of formula," Ewins said.

Regardless of what led to Knut's sudden death, fans around the world are bidding adieu to their beloved bear.

Facebook groups and pages for Knut boast thousands of "likes" and a continuous stream of comments.

"We all love you Knut. You were so special. This is a very sad day. RIP baby," said one fan on Facebook.

abc news




Der Wikipedia-Eintrag über Knut wurde vor2 Stunden das letzte Mal bearbeitet.



Zootierhaltung
Wurde Knut gemobbt?
(Auszug )

[...]
Stress tritt auf, wenn die Hierarchie unklar ist

Zootiere werden außerdem durch die vielen Doku-Soaps im Fernsehen immer sichtbarer. In diesen Tagen berichten auch viele Zoobesucher, Knut sei von den drei Weibchen in seinem Gehege gemobbt und isoliert worden. In immer mehr Schilderungen tritt der Eindruck zutage, dass Knut ein sozialer Underdog war – gepiesackt, weggedrängt, in die Schranken gewiesen. Im Raum steht jetzt der Verdacht, dass massiver Stress eine darunter liegende Erkrankung tödlich enden ließ. Der Zoo Berlin weist die Vorwürfe zurück – und auch Wissenschaftler halten dagegen.

„Es ist keineswegs so, dass Tiere, die in Hierarchien unterlegen sind, unter Stress stehen“, sagt Dirk Wewers, Biologe und Kurator am Allwetterzoo Münster. „Rangfolgen sind im Tierreich eigentlich genau das Mittel, um Stress zu vermeiden. Ein stabiles Sozialsystem bedeutet, dass jedes Tier sich in seiner Position eingefunden hat.“ Gerade sozial hoch gestellte Tiere hätten oftmals mehr Stress, weil sie ihre Position mit mehr Nachdruck verteidigen müssten. „Stress tritt immer nur dann auf, wenn Positionen in einer Hierarchie unklar sind und ausgefochten werden müssen.“ Ob das in einer Tiergruppe der Fall sei, müssten Pfleger ständig kontrollieren. „Wenn wir Sorge haben, dass ein Tier um seine Position ringt, verändern wir die Gruppe und geben das betroffene Tier gegebenenfalls an einen anderen Zoo ab – falls wir nicht die räumlichen Möglichkeiten haben, zwei Gruppen zu bilden.“

Makaken-Außenseiter verlassen ihre Babys

Allerdings könnten Tiergruppen, die lange Zeit als sozial stabil gegolten hätten, sich rasch verändern: „Wenn etwa ein Tier stirbt, das einem zweiten Rückendeckung gegeben hat, dann wackelt die Position des zweiten“, sagt Wewers. „Oder im Zuge von Reifungsprozessen, wenn ein Tier älter und stärker wird und in höhere Positionen drängt.“ Ob ein solcher Kampf um Positionen in Knuts von Zoopublikum umlagertem Gehege stattgefunden hat, ist derzeit ungeklärt. Schon im vergangenen Herbst, nach Knuts Eingliederung in die neue Gruppe, sorgten sich seine Fans, die Angriffe von den Bärinnen beobachteten. Der Bär müsse lernen, Widerstand zu leisten, hieß es von Seiten des Zoos.

Soziale Schwierigkeiten in Zoo-Tierherden sind so häufig, dass sie schon länger intensiv wissenschaftlich untersucht werden. Italienische Forscher stellten etwa fest, dass weibliche Japanmakaken in Gefangenschaft ihre Babys nach der Geburt mit größerer Wahrscheinlichkeit im Stich ließen, wenn sie eine niedrige Position in der Hierarchie hatten.
Konnte Knut nie entspannen?

Jörg Hartung, Leiter des Instituts für Tierhygiene und Tierschutz an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, hält es durchaus für möglich, dass auch Knut unter chronischem Stress gelitten hat. „Chronischer Stress kann experimentell etwa ausgelöst werden durch eine anregungsarme Umgebung oder Unterdrückung in der Hierarchie“, sagt Hartung. „Der Organismus ist dann ständig unter Anspannung; das Tier kann nie entspannen. Unter einem solchen Druck sinkt die Immunabwehr, der Appetit geht zurück. Das öffnet Infektionen die Pforte.“ Auch andere Krankheiten, die latent vorhanden sind, können dann fatal enden. Derzeit diskutieren Tierrechtler, ob Knut vielleicht aufgrund des Inzuchtgrades seiner Familie Organerkrankungen hatte, die bislang nicht aufgefallen sind.

Ob auch Zoobesucher Stress für Tiere bedeuten, ist umstritten. Im vergangenen Jahr zeigte eine Forschergruppe von der Uni Melbourne, dass Orang-Utans im Zoo Plätze bevorzugten, von denen aus sie Menschen beobachten konnten. Die Ergebnisse, so die Wissenschaftler, deuteten darauf hin, dass Menschen anziehend auf Zoo-Orang-Utans wirken. Diese Aussage lasse sich jedoch nicht verallgemeinern. Andere Spezies könnten durchaus anders reagieren.

FAZ



Babara, es ist OK! Wer darüber diskutieren wollte, kann dann in diesem Thread tun.

Ich selber will keine Diskussion auslösen, sondern nur kurz meine Meinung zum Herrn B. Vorhaben sagen.
Ich möchte dem armen, verstorbenen Knut seine letzte Ruhe wünschen. Das hat er verdient.

Danke an denjenigen, die sich sofort ins Geheprüche gesprungen wären, um Knut vorm Ertrinken zu retten. Echte Freunde erkennt man nicht durch Sprüche, sondern durch Taten in der Notsituation.





Solange wie der Zoo Berlin und nicht nur dieser all diese Erwägungen nicht in die Haltung einbezieht, sondern einfach stur heil alles wegleugnet und schönredet wird sich für die Tiere dort nicht wirklich viel ändern. Es fehlt einfach der politische Wille die Mittel die man den Zoos zur Vergügung stellt an feste wissenschaftliche fundierte Forderungen nach Verbesserung der Haltungsbedingungen zu binden.
Leider ist es wie in vielen anderen Fällen wie Umwelt usw so ,daß die Macht des Geldes bestimmt. Nur wenn die Menschen den Verantwortlichen im Zoo zeigen, daß sie mit den Haltungsbedingungen nicht einverstanden sind und ausbleiben und sei es nur für einen Gedenktag für Knut und eine Lichterkette vor dem Zoo bilden, vielleicht aber auch nur vielleicht sieht man dann im Zoo ein ,daß ein Nachdenkprozeß angesagt ist und man sich doch bewegt in Sachen Beschäftigung, Verbesserung der Anlagen usw. Zumindest das wäre der Zoo Berlin Knut schuldig und nicht schlichtweg alles reflexartig abzustreiten und die Menschen in ihrer Trauer noch mehr vor den Kopf zu stossen.
Man muss sich nur die Eintragungen im Gedenkbuch des Zoos durchlesen um zu sehen was die Menschen denken. Viele Einträge dort, hier und anderswo haben mich zu vielen Tränen gerührt. Es zeigt überwältigend daß so viele Menschen wirklich ein grosses Herz für Tiere haben und solange dies so ist, ist die Welt noch nicht verloren.
Natürlich soll und darf man die überragend positiven Momente, Stunden, Jahre nicht vergessen und Hr. Dörflein und Knut dankbar sein, dieses Märchen miterlebt zu haben und als eine Bereicherung des eigenen Lebens anzusehen. Ich glaube Knut hat mehr Menschen einander näher gebracht als man sich vorstellen kann. Das kann man gar nicht hoch genug schätzen und wieviel der Bär den Menschen für ihr Leben gegeben hat kann man mit jeder Zeile die geschrieben wird nachvollziehen.
Über seine Haltungsbedingungen kann man geteilter und kritischer Meinung sein. Das heisst noch lange ist, das alles schlecht und negativ war, aber es hätte bei ganz wenig Anstrengungen des Zoos auch wesentlich besser sein können, da denke ich nur an das Thema Beschäftigung.
Ich stehe zu meiner Meinung und werde diese sicher nicht mehr revidieren, denn dazu ist es leider zu spät, aber für die Tiere die noch da sind, hoffe ich und die Hoffnung stirbt zuletzt, aber es wird an uns Allen liegen, unsere Anliegen weiterzutragen , weiter zu verbreiten und mit Nachdruck zu verfolgen, und nicht aufzuhören weiterhin unbequem zu sein und kritische Fragen zu stellen. Für den Tierschutz wird Facebook und Twitter noch gar nicht so stark genutzt wie man es vielleicht könnte. Aber was nicht ist, kann noch werden.

Brigitta



Brigitta,
ich denke, dass es tatsächlich auf die Zoobesucher ankommt, ob sich im Berliner Zoo etwas zugunsten der Tiere ändert.Sie werden aber zu anderen Mitteln greifen müssen als "mit den Füssen" abzustimmen, d.h. wegzubleiben. Denn die vertragliche Regelung zwischen Land Berlin und Zoo besagt, dass das Land Berlin für die Defizite aufkommt, die der Zoo macht. Und so bezahlen dann alle Bundesbürger mit ihren Steuern dafür, wenn in Berlin Zootiere in einer Weise gehalten werden, die von immer weniger Zoobesuchern gewünscht wird.

Im Tierpark hat selbst ein Besucherrückgang um die Hälfte innerhalb der letzten 20 Jahre erst 2010 dazu geführt, dass der neue Finanzsenator eine Erhöhung der Besucherzahlen anmahnte.

Ich war sehr überrascht, dass die Subventionen, die wir zahlen, zur Zeit an keine Auflagen gebunden sind. Ein Antrag aus 2009 zukünftig die Zahlungen an die Teilnahme an EEP-Programmen zu koppeln, wurde im Februar dieses Jahres im Gesundheitsausschuss abgelehnt:

"Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen:

Der Senat wird aufgefordert, die Gewährung von Landeszuschüssen an den Berliner Zoo und den Berliner Tierpark davon abhängig zu machen,

dass sich beide Einrichtungen grundsätzlich bei ihren Nachzuchten an den beste-henden Europäischen Arterhaltungsprogrammen (EEP) beteiligen;

dass die Gehegegrößen deutlich erweitert werden und im Gegenzug die Zahl der Tiere mittel- und langfristig deutlich reduziert wird, um die Haltungsbedingungen für die Tiere zu verbessern;

dass das Profil des Tierparks durch Nutzungserweiterungen und Veränderungen in Richtung Themenpark, Abenteuertiergarten bzw. Safaripark so geschärft wird, dass er eine stärkere Anziehungskraft ausübt als bisher und er eine dem Tierpark [soll wohl Zoo heissen, Anm. von mir ] ebenbürtige Bedeutung gewinnt.
Der Senat wird aufgefordert, bis zum 28. Februar 2010 zu berichten."

Auszug aus der Begründung:
" Die Zeit der Zoos als große Lebendtiersammlungen ist vorbei. Auch die Konkurrenz zwischen ost- und westberliner Zoo um den größten Artenreichtum gehört der Vergangenheit an. Heute haben zoologische Gärten in erster Linie pädagogische Aufgaben. Hinzu kommen noch Forschungsaufgaben und in geringem Umfang die Möglichkeit der Arterhaltung.
Diese Ziele sind nicht durch große Sammlungen, sondern durch differenzierte Auswahl der Tierarten und moderne, publikumsfreundliche Anlagen mit guten zweisprachigen Beschriftungen in einem besonders für Kinder und Jugendliche ansprechendem Kontext zu erreichen.

In diesem Sommer belegte der Berliner Zoo im bundesdeutschen Vergleich von zehn Zoos nur den vorletzten Platz. In den Punkten Tierhaltung und Attraktionen erhielt der Zoo jeweils nur die Note 4, bei der Kinderfreundlichkeit und dem Preis-Leistungs-Verhältnis konnte er lediglich die Note 3 erlangen. Das bestä-tigt, dass die Haltung der Tiere, der pädagogische Anspruch und die Kinderfreundlichkeit eher dem Vorbild der Zootierhaltung aus der Mitte des letzten Jahrhunderts entsprechen. Modernen Erkenntnissen in der Zootierhaltung, wie sie in anderen Zoologischen Gärten längst gang und gäbe sind, spielen in Berlin eine untergeordnete Rolle."

Der Antrag mit vollständiger Begründung klick!

Beschlussprotokoll
Ausschuss für Gesundheit, Umwelt,
und Verbraucherschutz
71. Sitzung
21. Februar 2011

[...]
Punkt 5 der Tagesordnung
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Berliner Zoos für Menschen und Tiere attraktiver machen
– Zuschüsse an Berliner Zoos an Bedingungen knüpfen
Drs 16/2730
Nach Aussprache beschließt der Ausschuss mit den Stimmen der Fraktion der SPD, der Linksfraktion und der Fraktion der CDU gegen die Stimmen der Fraktion der Grünen bei Stimmenhaltung der Fraktion der FDP folgende Beschlussempfehlung:
Das Abgeordnetenhaus wolle beschließen:
Der Antrag - Drs 16/2730 - wird abgelehnt"

Vollständiges Protokoll klick!

Die Berliner Regierung scheint sich bezüglich Zoo und Tierpark vollständig auf Regulierungskräfte zu verlassen, die nach meiner Einschätzung nie vorhanden waren oder ausser Kraft gesetzt sind.

Schauen wir uns einige der Abläufe einmal näher an:

Anfragen der Abgeordneten zur Tierhaltung in Zoo und Tierpark werden an den Zoo zur Stellungnahme weitergeleitet, die Antworten dann durch den Senat verkündet;

das zuständige Veterinäramt muss vor Gericht ziehen, um Anordnungen zur Verbesserung der Tierhaltung durchgesetzt zu bekommen;

die Eigentümer des Zoos, die Aktionäre, geben ihre Stimmrechte an die Zooverwaltung ab, die dann in den Jahreshauptversammlungen über die eigene Arbeit abstimmt;

die Satzung der Zoo AG wurde so geändert, dass der Finanzsenator nicht mehr an den Sitzungen des Aufsichtsrats im Zoo teilnehmen darf - es sei denn ein Aufsichtsratsmitglied nimmt nicht teil und lädt den Finanzsenator ein;

dem Finanzsenator als oberster Kontrollinstanz der Zoo AG sind Einsichtsmöglichkeiten in die Unterlagen der Zoo AG per Satzungsänderung genommen;

die Stadt Berlin hält nach eigenen Angaben 0,03 Prozent der Aktien und beantwotet Bitten um Eingreifen in die Vorgänge im Zoo so:

"Grundsätzlich besteht seitens des Regierenden Bürgermeisters bzw. der Senatskanzlei keine Möglichkeit, in die organisatorischen Maßnahmen des Zoologischen Gartens Berlin unmittelbar einzugreifen. Das Land Berlin hält lediglich eine einzige Aktie der Zoo AG; dies entspricht einer Beteiligung von 0,03 %.";

dass das Tierschutzgesetz ausserordentlich löchrig ist, haben wir in den Diskussionen hier u.a. im Beschäftigungsthread herausgearbeitet.

Wenn dann derjenige, der mit der Führung der beiden zoologischen Einrichtungen Berlins betraut ist, nach dem Bekanntwerden von Geschehnissen, die auf Tierleid und vermeidbare Todesfälle hindeuten, erklärt, das Alles sei "nicht justitiabel", spätestens dann fangen bei mir die Alarmglocken an zu schrillen.

Wird der vorzeitige Tod eines unersetzlichen und wertvollen Zootiers dafür sorgen, dass der Berliner Senat die Konzentration der absoluten Verfügungsgewalt über 480 Menschen und 24 000 Tiere in einer Person hinterfragt?



"Erste Untersuchungen des toten Tierkörpers hätten "deutliche Veränderungen des Gehirns" gezeigt, die als Grund für den plötzlichen Tod angesehen werden könnten, teilte der Zoologische Garten Berlin mit."

klick!

"Bei dem unerwartet gestorbenen Eisbären Knut sind während der Sektion "deutliche Veränderungen des Gehirns" festgestellt worden. Diese können als "Grund für den plötzlichen Tod" von Knut angesehen werden, sagte eine Sprecherin des Berliner Zoos am Dienstag. "

klick!

Nun, wie soll das Gehirn eines intelligenten Säugetieres aussehen, das man aus einem abwechslungsreichen Gehege unter Narkose auf einen reizarmen Felsen transportiert hat, wo es innerhalb von wenigen Tagen mit drei erwachsenen Artgenossen konfrontiert wird und mit diesen auf wenigen hundert Quadratmetern leben muss?

Wie sehen die Gehirne von Menschen aus, die im Gefängnis gestorben sind?



Eine Hirnerkrankung kann alles sein. Hier fällt mir an dem fachlichen Wissen. Knut wurde bei dem Umzug auf die große Anlage untersucht. Der Tierarzt hat ihm sehr guten Gesundheitszustand diagnostisiert. Hat er die Probleme übersehen? Wir haben über den schlechten Zustand von Knuts Fell und über Knuts Gewicht uns die Sorgen gemacht. In der Presse wurde der Arzt zitiert mit der Aussage, dass alles in Ordnung ist.
Ich befürchte wir werden die Wahrheit nicht erfahren




Ich kopiere ein Zitat vom Knutthread hier rüber:

Laika:
Das wir alle für ein Denkmal für Knut im Zoo spenden werden, ist ja wohl selbstverständlich.

So gerne ich vor Samstag und auch nach Samstag alles für Knut getan hätte, tu ich mich damit etwas schwer.

Besucher haben dem Zoo während der ganzen Zeit Futterspenden gebracht und Spielzeug geschenkt und hätten das in noch viel grösserem Ausmass getan, wenn es erlaubt gewesen wäre. Für ein neues Knutgehege sollte kein Geld investiert werden und auch der Thomas-Dörflein-Preis soll neu durch Spenden finanziert werden. Ausserdem wurden für Veränderungen an den Bärenanlagen zwei Spendenaktionen ins Leben gerufen. Und nun sollen wir auch eine Statue finanzieren? Dafür sind wir Ansprechpartner, ansonsten waren wir entweder eine "wilde Herde" oder die "Eisbärenmafia" und lästig. Knut hätte sich sogar ein schönes Zuhause selbst verdient durch die Einnamen, die er generiert hat, da wird von den Millionen doch wohl etwas für eine Statue übrig sein?

Vermutlich meint der Förderverein es gut, aber ich finde das befremdlich.




webbiene
Ich brauche kein Denkmal für Knut. Ich werde ihn nicht vergessen. Ich werde aber dafür spenden, wenn wir damit die Ausstopfung verhindern können.

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