* Forum World of Animals *
In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: PresseDie Presse/the press über/on KNUT


Das stimmt, Ludmilla, das ist ein Argument dafür.



Ludmila: ganz meine Meinung!



Hier ist die Petition

http://www.thepetitionsite.com/1/knut-gehrt-nicht-ins-museum/

ich habe sie bei knutitis gefunden



Dazu ein Liedtext:

There could never be a portrait of my love
For nobody could paint a dream
You will never see a portrait of my love
For miracles are never seen.
Anyone who sees him, soon forgets the Mona Lisa
It would take I know, a Michaelangelo
And he would need the glow of dawn that paints the sky above
To try and paint a portrait of my love

http://www.youtube.com/watch?v=jF8IwXFCfvw

Knut war ein Traum, unsere Liebe, unser Wunder.

Was nun geplant ist, kann ihm niemals gerecht werden.



Diagnose: Epileptischer Anfall

Pathologen haben „deutliche Veränderungen“ an Knuts Gehirn festgestellt. Die genaue Todesursache steht aber noch nicht fest

Die Diagnose ist noch nicht das letzte Wort, aber sie weist die Richtung: Bei der Untersuchung des toten Eisbären Knut haben die Pathologen „deutliche Veränderungen des Gehirns“ festgestellt, wie der Zoo am Dienstag mitteilte. Die anderen Organe seien normal gewesen. Nach Auskunft des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Friedrichsfelde soll das Gehirn nun eingehender untersucht werden. „Wir rechnen damit, dass wir am Freitag ein vollständiges Ergebnis haben“, sagte IZW-Sprecher Steven Seet.

Für Heiner Klös, den Raubtierkurator des Zoos, ist die wichtigste Nachricht, „dass alle anderen Organe ohne Befund sind“.

Hätte Knut zwischen seinen drei oft aggressiven Mitbewohnerinnen wirklich unter ständigem Stress gestanden, wie von Kritikern behauptet, hätte das seinen Nebennieren erkennbar zugesetzt. Auch Auffälligkeiten am Herzen wären sichtbar gewesen, „und das Thema Vergiftung scheint ebenfalls vom Tisch“. Eine Zeitung hatte spekuliert, dass Knut von einem böswilligen Zoobesucher vergiftet worden sein könnte.

Der Tierschutzbeauftragte des Senats, Klaus Lüdcke, hält einen epileptischen Anfall für die wahrscheinlichste Todesursache. „Das kann alle Tiere betreffen, auch Hunde“, sagte der pensionierte Tierarzt dem Tagesspiegel. Der erst vier Jahre alte Knut hatte sich am Samstagnachmittag vor den Augen hunderter Besucher mehrfach um die eigene Achse gedreht und war zuckend ins Wasser gefallen. „So wird sein Tod tragisch“, sagte Lüdcke: „Ein Elefant oder ein Löwe wäre auf den Sand gefallen und nicht ertrunken.“ Epilepsie lasse sich bei Menschen und Tieren zwar nicht heilen, aber mit Medikamenten beherrschen. Dazu hätte Knut vorsorglich untersucht werden müssen – „aber wer untersucht schon einen Eisbären?“, fragt Lüdcke. Bei rechtzeitiger Diagnose hätte das Tier zeitlebens Spritzen bekommen müssen. Das neben dem Tierpark Friedrichsfelde angesiedelte IZW sieht Lüdcke über jeden Zweifel erhaben: „Die Leute dort sind spitze.“ Aus Sicht von Lüdcke kommt zwar auch eine Hirnblutung infrage, aber die wäre deutlich erkennbar gewesen.

Raubtierkurator Klös hält die vermutete Epilepsie für plausibel. Öffentliche Behauptungen eines Nürtinger Tierschützers, wonach es bereits mehrere solche Fälle unter Knuts Vorfahren gegeben habe, bezeichnete Klös als „Geschwätz“. Nach seiner Kenntnis habe auch Knuts Vater Lars nicht daran gelitten. Dass Tierschützer die Epilepsie-Diskussion mit Inzucht-Vorwürfen gegen Zoo und Tierpark in Verbindung bringen, disqualifiziert sie aus Sicht von Klös erst recht.

Im Gedenkbuch auf den Internetseiten des Zoos dominiert die Trauer der Fans in aller Welt, aber immer wieder wird auch der Zoo für die Haltungsbedingungen des Tieres kritisiert. Bis Dienstagabend waren rund 4500 Einträge online.

Der Freundesverein der Hauptstadtzoos will dem Publikumsliebling Knut ein Denkmal setzen. Geplant sei eine lebensgroße Skulptur des Babys, als das Knut – gemeinsam mit seinem 2008 verstorbenen Ziehvater Thomas Dörflein – Millionen Menschen auf der ganzen Welt gerührt hat. Die Plastik solle aus Spenden finanziert werden. Vereinschef Thomas Ziolko schätzt die Kosten auf etwa 15 000 Euro. Als Standort schwebe ihm der Bereich um die Eisbärenanlage vor.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/diagnose-epileptischer-anfall/3979024.html



Bei Epilepsie ist das Gehirn nicht schwammartig, jedoch bei BSE schon, die Kuehe in GB fielen 1989 genauso um wie schraeg nach hinten gezogen, grasten 1 Minute vorher noch friedlich, zitterten erst wie bei Schwaeche, staarben binnen weniger Minuten. In NBG Zoo starb ein Gepard an BSE ca. 5 - 6 Jahre her.



Der Vater von Knut entstammt einer Verpaarung von dessen Mutter ( und Grossmutter ) Lisa mit ihrem Sohn Michi.

Das Inzucht- und Inzest-Thema zieht sich in Zoo und Tierpark wie ein roter Faden durch Verpaarungen und Krankheitsfälle.

Wie man da von "Geschwätz" sprechen kann, ist mir unbegreiflich.

Wenn das in den Zoos passiert, die von Zooleuten an Platz 1 und 2 ihrer eigenen Skala gesetzt werden, wie sieht es dann in anderen Zoos aus?



Wahrscheinlich ist die Situation in anderen Zoos, z.B. kleine Zoos in Bulgarien, Rumänien, Tschechien noch schlimmer, doch diese Tiere haben nicht annähernd, wenn gar nicht den Bekanntheitsgrad von Knut, keine Fans die ständig da sind und beobachten, vielleicht keine vielen Stammbesucher die jeden Tag kommen um ihren Liebling zu sehen. Welche Paarungen vorgenommen werden, und wie die Stammbäume aussehen, da glaube ich das in anderen Ländern wo auch der Tierschutz nicht den Stellenwert hat wie in Mitteleuropa und auch da passiert genug, noch viel mehr im argen liegt. Diese Tiere gehen unter und wenn eines verstirbt, da wird nicht nachgefragt was passiert ist. Ich wüßte bei Schönbrunn und München auch nicht so gut Bescheid um zu beurteilen, ob ein Tier fehlt oder nicht, nur wenn man die Tiere gut kennt, so wie jetzt z.B. Gianna in München da wüßte man sofort Bescheid und könnte sich im Internet schlau machen.
Brigitta





So ist es nicht nur in Zoos, auch im rennomierten VDH (Verband fuer das Deutsche Hundewesen) schuld hat aber nicht der VDH, sondern die vielen einzelnen angegliederten Hundezuchtvereine, denen ein vollstaendiges Gebiss wichtiger ist als ein gerader Ruecken und ein aus der Linie gehende Verpaarung - auch auf Kosten von Epilepsie und Bandscheibenvorfaellen.

Es ist auch hier bei nicht VDH Zuchtverbaenden noch schlimmer da gibt es viele andere Dachhundezuchtverbaende die jedoch wegen solcher Dinge nicht zur FCI gehoeren.

Bei Zoos ist es genauso. Je unbekannter und kleiner der Zoo desto schlimmer - vor allem im Ausland. Die Tiere leiden oft unter Parasiten, nicht mal dagegen wird vernuenftig etwas gemacht. Vorbildlich war der Zoo in Kopenhagen und auch Lexington Kentucky USA, obwohl klein, riesige Gehege schon vor 18 Jahren, so konzipiert wie das erst jetzt in Gelsenkirchen und Leipzig gestaltet wurde. Ich war sehr erstaunt.

Gruss Muffi



Erinnerungen an damals, als alles begann:

So tapste Knut in unsere Herzen
Teil 1: Sein schwieriger Start ins Leben und wie er zum Star wurde


http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2011/03/22/knut/so-tappste-eisbaer-in-unsere-herzen.html

Teil 2: Wie sein Ruhm Thomas Dörfleins Leben veränderte Knuts Bären-Herz schlug für seinen Menschenvater

http://www.bild.de/BILD/regional/berlin/aktuell/2011/03/23/knut-serie/baeren-herz-schlug-fuer-seinen-menschenvater.html

Das kostbarste Vermächtnis eines Lebewesens ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.
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