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In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: B Ä R E N und Bärenparks


Maxi und Schnute Berliner Stadtbären könnten die Hauptstadt verlassen
13.07.2010 14:03 Uhr von Svenja Ziegert


Maxi und Schnute, die Berliner Wappenbären, sollen umziehen. - Foto: dpa

Die beiden Braunbären Maxi und Schnute, die Wappentiere Berlins, werden womöglich nach Mecklenburg-Vorpommern umziehen – dort steht ihnen ein artgerechteres Gehege zur Verfügung. Doch noch scheint nichts spruchreif.


Die beiden Berliner Stadtbären, Bärin Maxi und Tochter Schnute, sollen Berlin angeblich verlassen. Seit 1939 ist der Bärenzwinger am Köllnischen Park im Bezirk Mitte die Heimat der Berliner Wappentiere – nun allerdings sollen die Bären in ein größeres Gehege in Mecklenburg Vorpommern umgesiedelt werden. Der Bärenwald Müritz am Plauer See, der zum Tierschutzverein „Vier Pfoten“ gehört, könnte womöglich das neue Zuhause der Bären werden.



Susanne Groth, eine Sprecherin des Tierschutzvereins, bestätigte gegenüber dem Tagesspiegel, dass die Vertragsverhandlungen bereits aufgenommen wurden. „Das letzte Wort ist allerdings noch nicht gesprochen“, erklärte sie.

Das Bärengehege des Vereins umfasst rund 50.000 Quadratmeter, der Bärenzwinger in Berlin Mitte nur 480. Schon seit Jahren fordern Tierschützer deshalb mehr Platz für die Wappentiere der Hauptstadt, doch der Zwinger steht unter Denkmalschutz. „Wir sind glücklich, dass das triste Dasein von Schnute und Maxi in dem veralteten Zwinger bald ein Ende hat. Nun können sie ihren Lebensabend in einer artgerechten Umgebung genießen“, erklärte Laura Zimprich, Sprecherin von animal public e.V. Ihrer Ansicht nach ist die Größe des Bärenzwingers keinesfalls ausreichend. „Die Haltung der Bären ist nach den Haltungsvorschriften gerade noch akzeptabel. Wir sehen das anders und haben für unsere Forderung nach einer Rettung der Bären in den vergangenen Jahren auch sehr viel Zuspruch aus der Bevölkerung bekommen“, ergänzte sie gegenüber dem Tagesspiegel. In der Facebook-Gruppe „Liberate the Berlin bears! / Schließt den Berliner Bärenzwinger!“ forderten über 1000 Mitglieder die Umsiedlung der Bären in ein artgerechteres Umfeld.

Die Vereinsvorsitzende des Vereins Berliner Bärenfreunde, Christa Jung, ist über die Pläne gar nicht glücklich. „Den Bären geht es hier gut“, erklärt sie. „Natürlich sind die Umstände nicht ideal, aber das was für die Bären hier gemacht werden kann, wird gemacht. Sollten die Gerüchte stimmen, wären wir sehr traurig. Diese Nachricht wird viele erschüttern. Die Berliner sollten um ihre Bären kämpfen. Wenn die Wappentiere einmal weg sind, sind sie weg. Wir hoffen, dass die Bären hier bleiben dürfen.“

Seit 1981 lebt die Braunbärin Maxi nun schon am Köllnischen Park; ihre Tochter Schnute wurde hier 1986 auch geboren. Früher teilte sich die Bärenfamilie das Areal sogar noch zu dritt; Braunbär Tilo musste allerdings im April 2007 nach einem Krebsleiden eingeschläfert werden.

Nach Berichten des Verein Berliner Bärenfreunde sind die Gespräche mit dem Landestierschutzbeauftragten Klaus Lüdcke bisher ergebnisoffen verlaufen, eine Entscheidung über den Verbleib der Bären noch nicht gefallen. Weitere Verhandlungen sind erst für den Herbst angesetzt.

Quelle




Der Bärenzwinger am Köllnischen Park



Info


Zeittafel

Hier finden Sie die wichtigsten Daten zu Ereignissen rund um das Thema Berliner Bär, Bärenzwinger am Köllnischen Park und den Berliner Bärenfreunden.


08. Januar

* Geburtstag von Stadtbär Tilo (geboren 1990, gestorben 12.04.2007)

14. Januar

* Geburtstag von Maxi (geboren 1996)

18. Januar

* Geburtstag von Schnute (geboren 1981)

22. März

* Tag der Berliner Bären, denn das älteste Stadtsiegel mit der Abbildung eines Bären datiert vom 22. März 1280.

22. April

* Im Jahr 1994 werden fünf kleine Bären vorgestellt.

20. Mai

* Bärolina, Atze, Piefke, Alex und Rieke – Taufe der jungen Bären im Jahr 1994.

26. Juni

* (in Planung) Tag des Bären: Anlass ist der Abschuss vom Bären Bruno am 26.06.2006 in Bayern.

17. August

* Der Bärenzwinger am Köllnischen Park in Berlin-Mitte wurde 1939 eröffnet.
(70. Geburtstag im Jahr 2009 – Feier verlegt auf den 22. August 2009 )

28. Oktober

* Geburtstag der Stadt Berlin im Jahr 1237. Dieser wird seit 1996 mit einer Geburtstagslage für die Wappentiere im Köllnischen Park gefeiert.
(770 Jahre Berlin im Jahr 2007)

10. November

* Der Verein Berliner Bärenfreunde e.V. wird 1994 gegründet.

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Der Berliner Bär ist (heute nachweislich) seit 1280 Wappentier Berlins.

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Info zum Bärenwald Müritz





Endlich mal was positives!

Liebe Uli,

Ich find es sehr gut, dass man sie beide nach Mueritz schicken will, so richtig ist der Zwinger in der Mitte Berlins sowieso nicht.......

Ich bin froh!

Danke, liebe Uli, fuer die gute Nachricht!

LG aus Canada

Gaby




Ihre Haltung entspricht dem aktuellen Artenabkommen für Säugetiere.
wird die Vorsitzende des Vereins Berliner Bärenfreunde, Christa Jung, zitiert.

Was für ein "Artenabkommen" Frau Jung wohl meint? Es muss ziemlich erbärmlich sein, wenn es die Bärenhaltung in einem Zwinger erlaubt.

Ich hoffe, dass die Berliner den beiden Bären einen Lebensabend im Bärenpark gönnen.

vG Barbara




Ich glaub die Dame 'Jung' spinnt ein bisschen.....?

LG Gaby




Aus der heutigen BZ:

Wappen-Bären
Bärenfreunde wollen Umzug verhindern


http://www.bz-berlin.de/bezirk/mitte/baerenfreunde-wollen-umzug-verhindern-article918513.html



Das kostbarste Vermächtnis eines Lebewesens ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.


Monti kannte nur das Leben in einem engen Verließ - er diente als Attraktion in einem Hotel



Vor einigen Tagen machten Mitarbeiter von VIER PFOTEN im bulgarischen Ort Rousse eine grausame Entdeckung: In einem etwa neun Quadratmeter großen Gebäude, das zu einer Hotelanlage gehört, fristete ein kleiner Bär sein Dasein. Recherchen führten zutage, dass der etwa eineinhalbjährige Monti sich bereits seit frühen Kindertagen in diesem Käfig befand. Glücklicherweise reagierten sowohl die bulgarischen Behörden als auch das dortige Team von VIER PFOTEN schnell: Nur drei Tage nach der Entdeckung wurde der Bär in den von VIER PFOTEN geführten Tanzbärenpark Belitsa gebracht.

Am Freitag war es dann soweit: Der kleine Monti machte seine ersten Schritte in sein neues Zuhause, ein Freigehege im Tanzbärenpark Belitsa. Obwohl er durch die ihm komplett unbekannten Laute seiner Artgenossen aus den benachbarten Gehegen stark eingeschüchtert war, konnte man die freudige Überraschung über das Gras und den Naturboden unter seinen Füßen nicht übersehen. Monti entspannte sich zusehends und genoss seine erste Mahlzeit unter freiem Himmel in vollen Zügen. Carsten Hertwig, Leiter des Bärenkompetenzzentrums von VIER PFOTEN, erklärt: "Zunächst wollen wir Monti noch eine Weile intensiv beobachten, daher ist er derzeit in einem etwas kleineren Freigehege in der Nähe unseres Infozentrums untergebracht. Nun soll er nach und nach an seine Artgenossen gewöhnt werden, damit wir ihn bald zu einer Bärengruppe in eines der großen Gehege geben können."



Carsten Hertwig ist erleichtert: "Monti muss trotz seiner erst eineinhalb Jahre eine schreckliche Vergangenheit haben. Er wurde höchstwahrscheinlich gefangen und verkauft, nachdem seine Mutter bei einer illegalen Jagd abgeschossen wurde. Diese illegalen Jagden auf eigentlich geschützte Wildtiere finden in Bulgarien leider immer wieder statt, verstärkt durch den Jagdtourismus von gewissens- oder ahnungslosen Jägern aus Westeuropa. Doch zum Glück können wir zumindest dem kleinen Monti nun ein sorgenfreies Leben gemeinsam mit seinen Artgenossen im Tanzbärenpark Belitsa bescheren."

Bären, die in schlechter Haltung leben mussten, können nicht mehr in die freie Wildbahn entlassen werden. Der Tanzbärenpark Belitsa, im bulgarischen Rilagebirge gelegen, bietet diesen Tieren einen naturnahen und artgemäßen Lebensraum. Mit einer Fläche von 120.000 m2 natürlich strukturierten Geländes und nun 27 Bären – die vorher unter der grausamen, inzwischen verbotenen Tradition des Tanzbärentums leiden mussten – ist der Tanzbärenpark Belitsa das größte europäische Bärenschutzzentrum seiner Art.

Quelle



Bern 11. Juli 2010
Zuhause gesucht

Wohin mit Urs und Berna?

Der Bärenpark in Bern muss ein neues Zuhause für die beiden Jungbären Urs und Berna suchen. Doch das könnte schwierig werden.


Video Baumschüttelnde Bärenmutter

Video BÄRENPARK BERN - TOBEN - KLETTERN - SIESTA!

Story Urs und Berna sind beide männlich

Story Rücktritt wegen zu teurem Bärenpark


Story Darum wurde der Bärenpark Bern so teuer

Story Der Frühling macht durstig

Story Babybär als Kletterer

«Uns war von Anfang an klar, dass Urs und Berna nicht in Bern bleiben können», sagte Tierpark-Direktor Bernd Schildger auf Anfrage der SDA zu einer Meldung des «SonntagsBlicks». Bärenmutter Björk dürfte ihren knapp sieben Monate alten Jungbären in rund anderthalb Jahren zu verstehen geben, dass sie sich ein eigenes Revier suchen müssen.

Urs und Berna müssen aber auch darum umziehen, weil sonst Inzucht droht. In Tierparks und Zoos gelte es zu verhindern, dass Elterntiere mit ihren Jungtieren Nachwuchs zeugten, sagte Schildger.

Ob es schwierig wird, die beiden Bären zu vermitteln, konnte er noch nicht sagen. Der Markt für die Platzierung von Bären ändere sich rasch. Der Bärenpark scheue aber keinen Aufwand, um ein artgerechtes Zuhause für Urs und Berna zu finden.

Bereits Erfahrung
Eine positive Erfahrung habe der Tierpark mit der Vermittlung einer Berner Bärin im Jahr 1998 gemacht. Damals konnte Bärin Balia in einem grossen Zoo in Mexiko platziert werden. Die Kosten beliefen sich damals auf rund 50'000 Franken. Auch diesmal werde sich der Bärenpark alle Mühe geben, um die beiden Jungbären in einem Zoo oder Tierpark platzieren zu können.

Sollte es trotz aller Bemühungen nicht klappen mit einem neuen Zuhause für Urs und Berna, kann Schildger nicht ausschliessen, dass man die Jungbären einschläfern muss. Doch diese Option sei die letzte auf einer Liste mit 28 Alternativen, betonte Schildger. Noch unklar ist, ob Urs und Berna, beides Männchen, künftig voneinander getrennt leben müssen.

Der Tierpark-Direktor wehrt sich gegen die Kritik an der Zucht von Jungtieren im Bärenpark. Dass solche Bären Nachwuchs haben dürften, sei ein wichtiger Teil ihrer Lebensqualität, sagte er. Insofern müsse dies möglich sein und habe nichts mit der Kommerzialisierung von Tieren zu tun.

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Urs und Berna

Bern 15. Juli 2010
Rettung durch «Bären-Sponsoring»?Rettung durch «Bären-Sponsoring»?
von Nina Jecker - Weil den beiden Jungbären Urs und Berna die Giftspritze droht, machen die Berner jetzt mobil. Sie suchen auf eigene Faust ein Zuhause für die beiden Rabauken.



Balgen wie echte Kerle: Die Berner Bärenpark-Jungbären Urs und Berna.

Dass der erste Bärenpark-Nachwuchs vielleicht eingeschläfert wird, lässt vielen Bernern keine Ruhe. Einer von ihnen ist Patrick Kappeler: «Dass die Bärchen als Tierfutter enden könnten ist schrecklich.» Damit das nicht passiert, muss bis in anderthalb Jahren ein neues Zuhause für die Mutzen gefunden werden (20 Minuten berichtete).

Ideen: www.facebook.com/BernerBaeren

Weil Bären aber sehr schwer vermittelbar sind, macht Multimedia-Profi Kappeler von VJii Productions jetzt mobil. Via Facebook ruft er dazu auf, Vorschläge zu posten. «Ich prüfe sie dann auf ihre Realisierbarkeit.» So soll ein Ideen-Katalog entstehen, der anschliessend Stadt und Kanton Bern, dem Tierpark Dählhölzli sowie möglichen Sponsoren überreicht wird.

Bisherige Inputs: ein Plätzchen in einem deutschen Bären-Zoo, ein Ausbau des Geheges im Dählhölzli oder ein gesponserter Neubau, etwa von der Bank Julius Bär. «Die beiden könnten dann ja Urs Julius und Berna Julius Bär heissen», schlägt User Martin Mean vor.
Derweil sucht auch Tierpark-Direktor Bernd Schildger nach
einer Lösung: «Das Einschläfern wäre die allerletzte Möglichkeit», betonte er bereits letzte Woche.





Sollte es trotz aller Bemühungen nicht klappen mit einem neuen Zuhause für Urs und Berna, kann Schildger nicht ausschliessen, dass man die Jungbären einschläfern muss.


Es ist überall gleich! Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen einmal vorher überlegen, wohin sie später ihre Jungtiere abgeben. Wenn es keinen Abnehmer gibt, dann darf auch nicht vermehrt werden.
Aber die Besucher werden ja immer mit den niedlichen kleinen Tieren angelockt. Was dann aus denen wird, ist ja egal. Es gibt ja immer noch die Giftspritze!

Das kostbarste Vermächtnis eines Lebewesens ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.


Gisela

das sieht der der Tierpark-Direktor anders, das war nur zum Wohl der Bärin ...

Der Tierpark-Direktor wehrt sich gegen die Kritik an der Zucht von Jungtieren im Bärenpark. Dass solche Bären Nachwuchs haben dürften, sei ein wichtiger Teil ihrer Lebensqualität, sagte er. Insofern müsse dies möglich sein und habe nichts mit der Kommerzialisierung von Tieren zu tun.


Uli

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