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In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: B Ä R E N und Bärenparks


Da muß ich dem Tierpark-Direktor widersprechen.Ich glaube kaum, dass die Bärin es vermissen würde, Junge aufzuziehen. Genauso wie es unsere Haustiere auch nicht vermissen.
Vielleicht sollte man nur für anderweitige Beschäftigung (Spielzeug) sorgen.

Das kostbarste Vermächtnis eines Lebewesens ist die Spur, die seine Liebe in unseren Herzen zurückgelassen hat.


Wildpark Gangelt: Vier Bärenjunge sind die Stars
von Karl-Heinz Hamacher 09.04.2010

Gangelt. Es gibt das nüchterne Fachwissen rund um den «gemeinen Braunbären», dem Ursus arctos. Und es gibt die Begeisterung, die derzeit im Gangelter Wildpark herrscht.


Gleich vier kleine braune Knäuel tummeln sich im Bärengehege unweit vom «Haus Wildblick», gegenüber des Mufflongeheges. «Sonntagskinder», nennt Dr. Hermann von den Drieschsen, Geschäftsführer des Tierparks in Mindergangelt an der niederländischen Grenze, den pelzig-putzigen Nachwuchs. Die vier noch namenlosen Bären stellen derzeit alle andern Jungtiere - bei den Mufflons, den Wildschweinen und den beiden jungen Elchdamen - in den Schatten.


Foto Bärenpark


Foto Bärenpark Vater Bruno


Foto Bärenpark

Geboren wurden die vier Bärchen bereits am 3. Januar. Vater Bruno spielt derzeit noch eine ganz besondere Rolle. Die beiden Mütter, Sava und Tara, wurden im Januar 2004 im Jurapark in Vallorbe in der Schweiz geboren und kamen vor über einem Jahr nach Gangelt. Die regelmäßigen Parkbesucher erinnern sich noch an die ersten Tage, als die beiden Damen voller Furcht vor Bruno die meiste Zeit weit oben in einem Baum verbrachten.


ab hier alle Bilder von Gitta ...







«Das hat sich umgekehrt», berichtet Klaus Drees, Mitarbeiter im Wildpark. «Jetzt haben die Damen die Hosen an.» Jede von ihnen hat zwei Junge bekommen. Das ist der klassische Schnitt bei Braunbären. Deren Paarungszeit zieht sich von Mai bis Juli. Allerdings war Mutter Natur hier besonders weitsichtig. Die befruchtete Eizelle nistet sich erst zu Beginn der Winterruhe ein, und bereits nach einer Tragezeit von sechs bis acht Wochen werden die Jungen geboren.









Die Bärenbabys sind nur rund 25 Zentimeter groß und wiegen 300 bis 400 Gramm. Die Augen sind geschlossen, sehr kurze graue Haare lassen die Kleinen wie nackt aussehen. Die Jungtiere, die die Unterkunft anfangs nicht verlassen und gesäugt werden, wachsen sehr schnell und wiegen mit drei Monaten schon bis zu zehn Kilo. Dann verlassen sie zu ersten Ausflügen die Winterhöhle.









Da kommt Papa Bruno wieder ins Spiel. Sava und Tara schützten die vier Jungen vor ihm, und der Nachwuchs rannte schnell in die Höhle, wenn Bruno sich näherte. Diese Furcht legt sich allmählich. Zumindest eines der vier Kinder baut sich manchmal vor dem Herrn Papa auf und zeigt die Minikrallen. «Wenn alles gut geht, spielen die vier Kleinen bald mit Bruno», vermutet Klaus Drees.



Im Wildpark Gangelt sind seit 35 Jahren Bären zuhause. Bisher wurden etwa 20 Jungtiere geboren, zuletzt 2004 Balu. Der ging zwei Jahre später an den Wildpark Knüll in Hessen und soll dort für Nachwuchs sorgen. Was aus den vier Gangelter Jungbären werden wird, steht noch nicht fest.

Wildpark Gangelt

Quelle




Liebe Uli

Da freue ich mich aber, dass Du "meine Gangelt-Gang" auch übernommen hast.

Bis auf das dritte Bild sind alle Bilder von mir.

Gitta



Ach sind die süß
wie ein Teddybär die man knuddeln möchte
Lg Birgit B



Good morning, what a lovely way to start a brand new day: pics of the Gangelt Gang. And seeing them in real life is even better. Hope that soon I can get again another opportunity to visit them. But believe me, once you saw them playing, you want to see them again.
And therefore, Dear Gitta, you know it: the more pics of the fab four, the better. And thanks in advance.



Urs und Berna bald in Berlin?

SVP-Grossrat Thomas Fuchs hat beim Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit nachgefragt, ob Berlin die Berner Bären Urs und Berna aufnehmen könnte. Wowereits Antwort war zumindest nicht ablehnend.



Zügeln Urs und Berna bald nach Berlin?
Bild: Urs Baumann

«Oh, das wäre toll, ich liebe Bären. Wir hätten sicher Platz für die beiden», hat Wowereit gemäss «Blick am Abend» (Ausgabe vom 20. Juli 2010) gesagt. Fuchs hatte den Berliner Bürgermeister am Life-Ball in Wien darauf angesprochen, dass die beiden Bärchen aus dem Bärenpark Bern ein neues Zuhause suchen. Grund ist, dass den Tieren die Todesspritze droht.

Wie ernst es Wowereit mit seinem «Asyl»-Angebot ist, konnte Fuchs aber auch nicht sagen: «Das ist auf jeden Fall eine Möglichkeit, die zu prüfen sich sicherlich lohnt. Er kannte das Schicksal der beiden Jungbären nicht und zeigte ein Herz für Urs und Berna.»

Bern wie Berlin führen den Bären im Wappen. (met)

Erstellt: 20.07.2010, 16:46 Uhr



Wildgehege in Hellenthal - Eifel
Siggi und Balou - bärenstark von F.A. Heinen

Eine interessantere Gestaltung und neue Spielmöglichkeiten wie Honigbäume, bei denen das Futter erst erarbeitet werden muss, sollen das Bärenleben kurzweiliger machen. Der renovierte Bärenzwinger wird in Kürze eingeweiht und kommt auch den Besuchern zugute.




So lässt sich für Balou die Hitze genießen: Mit dem Rücken im Pool und den heißen Sonnenstrahlen auf dem Bauch. (Bild: Heinen)



Balou ist buchstäblich „bärenstark“. Er spielt mit Felsbrocken, die er sich aus der Terrassierung seines Zwingers ausgebuddelt hat. (Bild: Heinen)



Der Bärenzwinger ist nun von den Besuchern nach dem Umbau deutlich besser einzusehen. (Bild: Heinen)

Hellenthal - Der Bär ist los am kommenden Sonntag, 25. Juli. Dann feiert das Wildgehege Hellenthal die Einweihung der neuen Anlage für Waschbären und Marderhunde sowie die Renovierung des Bärengeheges.

Bislang war das Braunbärengehege - aus Sicht des Publikums - eher ungünstig gelegen und konnte nur sehr eingeschränkt eingesehen werden. Da Siggi und Balou zudem gefährliche Raubtiere sind, vergrößerten die Sicherheitsmaßnahmen am Bärenzwinger den Abstand zusätzlich. Mit erheblichem Aufwand wurde die Situation für die Gehegebesucher jetzt deutlich verbessert. Die Sicherheit bleibt dennoch gewährleistet: Die Bären befinden sich hinter stabilen Eisengittern, zudem hindert ein Elektrozaun die starken Jungs am Übersteigen des Zaunes.

Eine interessantere Gestaltung und neue Spielmöglichkeiten wie Honigbäume, bei denen das Futter erst erarbeitet werden muss, sollen das Bärenleben kurzweiliger machen. Die Besucher können näher an das Gehege herantreten und dem Meister Petz direkt ins Auge blicken.

Spaß im Wasser

Anfang der Woche ging es den Bären nicht anders als den Menschen. Bei mehr als 30 Grad im Schatten suchten sie alle das kühle Nass. Bär Balou, ein munterer Filou, dem nicht zu trauen ist, wie Gehegechefin Marie-Theres Fischer sagte, gab am Montag den Badegast ab. Er aalte sich im kühlen Wasser eines Bassins im Gehege, dann legte er sich im Wasser auf den Rücken und ließ sich die Sonne auf den braunen Bauch brennen.

Zwischendurch zeigte er den Zuschauern mal ganz gelassen, welche Bärenkräfte in ihm schlummern. Er hatte sich ein paar dicke Steine aus einer Mauer der Geländeterrassierung ausgebuddelt und die Brocken, die ein Mensch alleine kaum schleppen kann, ins Wasser geworfen. Dort spielte er mit den Felsen wie kleine Kinder mit Gummibällen.

Marie-Theres Fischer sagte, dass es nach wie vor das Ziel des Geheges sei, ein ganz anderes Bärengehege am Eingang neu zu bauen. Das scheiterte aber bisher an der Finanzierung, so dass sich die Fischers für die provisorische kleine Lösung entschieden.

Sowohl Marderhunde als auch Waschbären sind nachtaktiv und mittlerweile durch Zuwanderung und Entweichen aus Pelztierfarmen in Deutschland und auch in der Eifel heimisch geworden. Um die Unterschiede zwischen beiden Tierarten sichtbar zu machen, entstand die Idee einer in Deutschland einmaligen Kombinationsanlage. Diese Anlage auf mehr als 400 Quadratmetern Fläche ist ebenfalls nahezu fertiggestellt.
Tägliche Schaufütterung

Direkt vom angrenzenden Rastplatz aus kann man die Tiere gut beobachten. Auch die tägliche Schaufütterung, bei der die Kinder mithelfen können, findet von dort aus statt. Eine für den Besucher einsehbare „Trapperhütte“ dient künftig als Rückzugsgebiet für die Waschbären. Darin können die zehn kleinen Racker nach Waschbärenart alles auf den Kopf stellen.

Die beiden Marderhunde werden im nächsten Jahr noch Verstärkung bekommen. Einstweilen werden sie in einer Schatzkiste, die der Besucher durch eine Scheibe einsehen kann, ihr Nachtlager haben. Zwei Teiche und viele Klettermöglichkeiten gehören zu dem Gehege.

In der modernen Tierhaltung werden Kombinationsanlagen wegen der Interaktion der verschiedenen Tierarten gerne genutzt. Sollte dieses Experiment nicht gelingen, ist die Anlage so ausgerichtet, dass man sie problemlos in zwei getrennte Gatter umwandeln kann.




Am Sonntag haben wir die Bärenzwerge im Wildpark Gangelt besucht





... die Kleinen mußten zuerst mal das "Wegerecht" klären





... und das hat immer der Stärkere ...







... die beiden Bärenmütter, Sava und Tara ...





... mit schubsen kommt Bärchen auch weiter ...



... Mama ich hab nix gemacht ... bin ganz lieb ...





... Vater Bruno sucht das "Weite" ...





... ich war zuerst hier ...







... Kinder wir haben Besuch ... seid doch mal lieb ...











... ja Mama ... komm schon ...









... warte Mama ...





... ich komme ...







... die Rasselbande gehorscht auf's Wort ... nur nicht auf's erste ...







... sind unsere Kinder nicht schön ...





... und so lieb ...







... kleine Pause ...











... hehe ... der schafft mich nicht ...





... ooops ... na warte ...







... ich komm schon, Bruderherz, ich helfe dir ...





... Rache ...



... wir Bären dürfen von den Besuchern gefüttert werden, wir mögen Äpfel und Möhrchen und Honig ...



... es hat uns gut gefallen bei der Rasselbande, aber natürlich sind dort noch viel mehr Tiere die sich über Besucher und Leckerlis freuen ...

Lageplan

Wildpark

Uli






Wildfreigehege: Einweihung verpennt

von Sabrina Greifenhofer, 26.07.10

Der Sonntagnachmittag stand im Wildfreigehege ganz im Zeichen des Bären. Bürgermeister Westerburg weihte mit den Besitzern Marie Theres und Wolfgang Fischer nicht nur das neue Braunbär-Gehege, sondern auch die in Deutschland einmalige Kombinationsanlage ein.


Wildfreigehege

Auch dank eines lebensgroßen Bildes konnten die Besucher im Wildfreigehege erahnen, wie gewaltig ein ausgewachsener Braunbär ist. (Bild: Greifenhofer)

Hellenthal - Dass sich ein überdimensionaler Goldbär, viele Besucher und Bürgermeister Rudolf Westerburg um ihr Gehege versammelt hatten, berührte die Waschbären-Bande des Wildfreigeheges Hellenthal nicht im Geringsten. Sie genossen in einer Baumkrone ihr neues Kombinationsgehege, das sich die neun Kleinbären künftig mit zwei Marderhunden teilen.

Der Sonntagnachmittag stand im Wildfreigehege ganz im Zeichen des Bären. Bürgermeister Westerburg weihte mit den Besitzern Marie Theres und Wolfgang Fischer nicht nur das neue Braunbär-Gehege, sondern auch die in Deutschland einmalige Kombinationsanlage ein. Sie bietet Tieren und Besuchern viele Vorteile. Die offene Anlage wird lediglich von einem Elektrozaun begrenzt, wie man ihn auch an Kuhweiden findet. Kein Käfignetz versperrt den Blick auf die kleinen Bären mit der Gesichtsmaske. Diese Zeichnung tragen auch die Marderhunde um die Augen, die das gesamte Spektakel seelenruhig in einer Kiste verschliefen.

Der äußere Eindruck aber täuscht, denn eigentlich sind die beiden Tierarten von Grund auf verschieden. Waschbären gehören zu den Kleinbären, Marderhunde unterscheiden sich von ihnen im Körperbau und in den Bewegungen. Direkt vergleichen konnten die Besucher die verschiedenen Tiere nicht, weil Marderhunde nachtaktiv sind - sie hatten sich verkrochen. Sorge um mögliche Zankerei muss also niemand in der neuen Kombinationsanlage haben - schon gar nicht, weil die Waschbären gerne klettern, Marderhunde sich aber nur auf dem Boden bewegen.

400 Quadratmeter groß

Marie Theres Fischer und Gehegeleiter Jörg Niesters hatten das etwa 400 Quadratmeter große Areal entworfen, nachdem sie zuvor Seminare zur Gehegegestaltung besucht hatten. Bäume, Steine und einen Teich gibt es. Den Waschbären steht außerdem eine alte Trapperhütte zur Verfügung. Die mit Schaukelstuhl, Holzscheiten und Hirschkopf verzierte Holzhütte dient den Tieren als Schlafunterkunft und erinnert zudem an ihr Herkunftsland. Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Waschbären aus Amerika auf deutsche Pelztierfarmen importiert. Heute leben auch hierzulande wilde Waschbären, ihre Population wird mittlerweile auf eine Million Tiere geschätzt.

Eröffnet wurde am Samstag bereits das erneuerte Braunbärgehege für Siggi und Balu. Wie groß ein lebendiger Braunbär im Vergleich zum Menschen ist, konnten die Besucher an dem von Conny Franz gemalten lebensgroßen Bild eines Bären sehen. Sie konnten auch mal ein Bärenfell streicheln - nämlich das der verstorbenen Braunbärin Uschi.

Ein weniger gefährlicher und dafür umso beliebterer Bär spazierte vor dem neuen Gehege herum. Der Haribo-Goldbär verteilte an Kinder Süßigkeiten und ließ sich mit ihnen fotografieren. Außerdem konnten Kinder Heliumluftballons mit Karten steigen lassen. Der Ballon, der am weitesten fliegt, beschert dem Gewinner einen Tag als Tierpfleger im Wildgehege.





Landen Urs und Berna gar im Kochtopf?
Freitag, 30. Juli 2010

Man muss sie einfach gern haben, die kleinen Bärchen im Berner Bärenpark – zum Fressen gern. Tatsächlich war vor nicht allzu langer Zeit Bärenfleisch in Bern eine Delikatesse. Ausgerechnet jetzt erinnert man sich in Bern wieder daran: In einer Zeit, in der diskutiert wird, was mit Urs und Berna in Zukunft passieren soll.


Bärchen auf Baum.
Die beiden Bärchen ahnen wohl nichts von der Diskussion um ihren Verbleib. keystone

Ernst Bigler ist Metzger, wie sein Vater einst. Zusammen mit «Schweiz aktuell» besucht er seinen früheren Arbeitsort. In der Metzgerei seines Vaters wurden damals die Bären geschlachtet. Und später metzgete auch Ernst Bigler selbst die Tiere. Er sei der letzte Bärenmetzger von Bern, sagt er.

Immer an Ostern brauchte es im Bärengraben Platz für die Jungbären. Die Alten mussten dezimiert werden. Bis Mitte der 80er-Jahre habe man die toten Tiere auch gegessen, heisst es in Bern.

Tradition hin oder her - Urs und Berna werden kein Ragout

Das Restaurant Zunft zu Webern hatte den Bären sogar auf der Speisekarte. Heute sei es nicht mehr erlaubt, den Bären zu braten, sagt der heutige Pächter und Chefkoch, André Schneider. Grund seien die Hormone, die im Fleisch seien und weil man die Tiere nicht mehr erschiesse, sondern einschläfere.

Auch im Berner Bärenpark ist man der Meinung, dass der Bär zwar zu Bern, aber nicht auf den Teller gehört. Tierpfleger Walter Bossert hat zwar selbst schon einmal Bär gegessen – die Tradition wieder einzuführen, ist jedoch nicht nach seinem Geschmack.

Berna und Urs müssen also keine Angst haben – auch wenn man im Bärenpark noch nicht weiss, was mit ihnen passiert, im Kochtopf eines Bärengourmets landen die beiden Bärchen sicher nicht.

Quelle

(sf/gern)


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