* Forum World of Animals *
In Memoriam Hartmuth Wiedenroth († 03.06.2011)

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Thema: ZOO Berlin und TIERPARK Berlin


Neuer Direktor erlaubt Tier-WG's

Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“



Noch mal neues vom neuen Direktor:
http://www.morgenpost.de/berlin/article131681077/Berliner-Tierpark-mehr-Platz-fuer-Kinder-und-Tiger.html

Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“



Bereits vor einer guten Woche ist Eisbärin Nancy gestorben:

Eisbärin Nancy überraschend gestorben

rbb-online: Eisbärin Nancy gestorben

auch die Todesursache wurde mittlerweile festgestelt:

Trauer um Eisbärin Nancy





Flaschenkinder gehen auf Reisen....
Orang Utan-Mädchen Rieke nach und England;
Armurtigermädchen Alicia zum vorrübergehenden Spielkameraden nach Eberswalde...


Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“





Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“



Tosca, die DDRZirkus Eisbärin - Knuts Mama soll erlöst werden

Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“



Im Berliner Zoo ist eine Giraffe in der Nacht zum Freitag tödlich verunglückt.
Dem sechsjährigen Bullen Abasi wurden offenbar Futternetze zum Verhängnis.
Wie der Zoologische Garten mitteilte, hatte das Tier wohl neue Vorrichtungen für die Futternetze gelöst. Daraufhin sei er vermutlich panisch geworden und habe sich in den Seilen verheddert. Pfleger fanden das Tier am Morgen.

"Giraffen sind sehr schreckhafte Tiere", sagte Zoodirektor Andreas Knieriem. "Zudem führen Unfälle aufgrund der Größe und der Länge ihrer Gliedmaßen leider oft zum Tode." Vor gut einem Jahr musste Giraffe Kibaya aus dem Tierpark Berlin nach einem Sturz bei der Fütterung eingeschläfert werden.

zum Artikel


Lieben Gruß - Hannelore

„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“



Was mir grade in den Postkasten flattert , von einem Freund aus USA mit etwas über zwei Jahren Verspätung geschickt, das poste ich dennoch, denn es gibt ganz interessante Einblicken,- meine ich:

Berliner Morgenpost 30.03.2014

Platzhirsch Bernhard Blaszkiewitz räumt das Zoo-Revier

Von Tanja Laninger
Direktor Blaszkiewitz hat am Montag seinen letzten Tag im Berliner Zoo: Er trifft Box-Weltmeister Arthur Abraham und diskutiert mit Journalisten. Seinem Nachfolger Andreas Knieriem wünscht er – nichts.

Wer will, kann ihn persönlich verabschieden: Am Montag, seinem letzten Arbeitstag, lädt Zoo- und Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz um 14 Uhr ins Flusspferdhaus im Zoo. Er will mit "taz"-Redakteurin Plutonia Plarre und "Welt"-Kulturkorrespondent Eckhard Fuhr die Zukunft zoologischer Gärten und ihre Bedeutung als Kultureinrichtungen diskutieren.

Davor trifft er Box-Weltmeister Arthur Abraham, der Pate des Persischen Leoparden "Shiva" wird. Für den 60-jährigen Blaszkiewitz ist es der letzte Auftritt als Chef. Tags darauf kommt Nachfolger Andreas Knieriem frühmorgens aus München angeflogen, wo er bis zum 31. März Direktor des Tierparks Hellabrunn ist, und beginnt umgehend seine Arbeit in Berlin.
Der 48-Jährige will sich den insgesamt mehr als 400 Mitarbeitern der Zoologischer Garten Berlin AG und der Unternehmenstochter Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH vorstellen. Knieriem wird also die Probleme bei den Hörnern packen.

Denn die verschleppte Modernisierung der 160-Hektar-Einrichtung in Friedrichsfelde war einer der Gründe, warum Blaszkiewitz seinen Posten nach 23 Jahren als Tierpark- und sieben Jahren als Zoo-Chef nun widerwillig räumen muss. Auch sonst war er ständig in der Kritik. Die Vorwürfe reichten von Frauenfeindlichkeit und autokratischem Führungsstil bis zu Inzucht etwa bei Giraffen. Mehrmals ermittelten Staatsanwälte gegen ihn – alle Verfahren wurden eingestellt.

Übergabe verweigert und Dreharbeiten untersagt
"Natürlich bin ich enttäuscht", hatte Blaszkiewitz zum Schluss mehrmals gesagt, so bei der Eröffnung der Tropenhalle im Tierpark oder der Präsentation zweier Sumatra-Tiger in der letzten Märzwoche. "Ich hätte gerne noch fünf Jahre weitergemacht. Aber mein Zeitvertrag wurde nicht verlängert. Das ist beklagenswert." Immerhin hat er als Nutzer einer Wohnung im Tierpark noch Schonzeit.

"Ich werde im September ausziehen. Bis dahin muss ich den Umzug organisieren – ich habe eine sehr umfangreiche Bibliothek." Auch Knieriem hat "einige" Bücher in seinen Regalen, wird aber den Umzug von Süd- nach Norddeutschland mit Frau, Tochter und Katzen innerhalb von drei Tagen, von Mittwoch bis Freitag, bewerkstelligen. Am Wochenende will er sich in sein neues Büro begeben und auch hinter die Kulissen schauen. "Das darf ich ja dann", sagt er trocken. Eine Kooperation oder Übergabe hatte Blaszkiewitz verweigert und auch vergangene Woche Dreharbeiten auf dem Zoogelände zu Knieriems Antritt untersagt. "Das ist so, wenn Platzhirsche gehen", kommentiert Knieriem.

Befragt, was er als die drei wichtigsten Punkte seiner Direktorenzeit hervorheben würde, antwortet Blaszkiewitz: "Das Wasserlassen der Seekühe und die Präsentation der Koalabären 1994 sowie die Geburt Afrikanischer Elefanten 1999". Angeschlagen wirkte er, der große, kräftige Mann, bei seinem Pressetermin mit dem indonesischen Botschafter am Alfred-Brehm-Haus im Tierpark.

Blaszkiewitz kam mit dem Fahrrad und hinkte auf seinem Weg zum Podest. Wenige Tage zuvor hatte ein Mitarbeiter ihn durch den Tierpark kutschiert, was für Kommentare wie "Gutsherren-Mentalität" sorgte. Die Kutsche stammt von Tierpark-Begründer Heinrich Dathe, sie wurde lange nicht genutzt.

Zuletzt Streit zwischen Blaszkiewitz und Förderern
Gutsherr wird Blaszkiewitz nun nicht, er hat eine Wohnung in Steglitz gekauft. Der Doktor der Naturwissenschaften könnte weiter Bücher publizieren oder anderen Zoos, etwa in Russland, als Berater dienen. Details aus seinem Leben als Privatier wollte der engagierte Katholik und Single aber nicht preisgeben.

Komplimente zum Abschied machte ihm Leipzigs ehemaliger Zoochef Peter Müller. Er war als Zuchtbuchführer zur Präsentation der Sumatra-Tiger eingeladen und bezeichnete Blaszkiewitz als einen der "erfolgreichsten, fähigsten und besten" Zoodirektoren, von denen Berlin sich verabschiede. Die Belegschaft dagegen ist erleichtert, wenn der Wechsel, der seit vergangenem Sommer feststeht, endlich vollzogen ist.

"Es war traurig, sehen zu müssen, dass es unserem Chef nicht gut geht", sagt eine Mitarbeiterin. Doch habe sie ihn als launisch empfunden und seine Entscheidungen als irrational – keine Einzelmeinung im Unternehmen. Zuletzt zerstrittten sich Blaszkiewitz und die Förderer von Tierpark und Zoo. Als der Förderverein, der 2165 Mitglieder zählt, Mitte März zu Spenden aufrief, verbot Blaszkiewitz dies umgehend. Der Verein hat einen Fonds zum Kauf von Artikeln zur Tierbeschäftigung gegründet, also Spielzeugen und Futterapparaten. "Wir sind wirklich froh, dass eine neu Ära anbricht", sagt Vereinschef Thomas Ziolko.

Fortsetzung


Zuletzt bearbeitet: 05.06.16 08:57 von Administrator


Datenerhebung ist die erste Aufgabe
Knieriem wird sich auf den Betriebsversammlungen am 1. April vorstellen. "Und ich werde erzählen, was mich umtreibt. Wichtig ist, dass man versteht, dass neue Zeiten anbrechen. Auch im respektvollen Umgang miteinander." Dazu gehört der von der Politik nach Jahren des Stillstands massiv eingeforderte Masterplan für den Tierpark. In den kommenden Monaten wird Knieriem tun, was sein Vorgänger unterließ: Daten erheben. "Wir müssen Struktur reinbekommen, priorisieren, welche Dinge wir kurz-, mittel- und langfristig angehen. Es stellen sich Fragen zur Zoologie, zur Außendarstellung, Personalstruktur und Belegschaft."

Dem Zoo gehe es relativ gut, dem Tierpark nicht. "Da müssen wir schnell Potenziale heben: Wir brauchen mehr Umsatzerlöse und Ertrag. Das ist derzeit mein Hauptaugenmerk." Das Eigenkapital des Tierparks schmilzt, nachzulesen im Wirtschaftsplan, der dem Abgeordnetenhaus im November 2013 vorgelegt wurde. Der Tierpark hat Ende 2014 nur noch geschätzte 271.000 Euro liquide Mittel – und erhält, anders als der Zoo, Zuwendungen vom Land in Millionenhöhe.

Zu den "vielen kleinen Hausaufgaben" zählt Knieriem eine intensivere Zusammenarbeit in den Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP), gerade bei Elefanten. Umgekehrt will er die Kuratoren bei ihrer morgendlichen Reviervisite selten begleiten. Denn er übernimmt neben den Aufgaben als zoologischer Direktor auch die finanzielle Geschäftsführung.

Den Posten hatte Gabriele Thöne Ende September 2013 im Streit mit Blaszkiewitz verlassen. Thöne, die nun wieder als Anwältin arbeitet, wünscht Knieriem "das Allerbeste, und dass es positiv vorwärts geht mit Zoo und Tierpark". Und was wünscht ihm Blaszkiewitz? Nichts. Er fordert: "Er soll den Tierbestand in Ruhe lassen: ihn hegen und pflegen und nichts reduzieren."



Viele Grüße von
Brit
http://www.worldofanimals.de




Im Tierpark Berlin gibt es Eisbärnachwuchs:

Eisbärnachwuchs in Berlin

Eisbärzwillinge in Berlin

Eisbärnachwuchs im Tierpark Berlin

Eisbärenzwillinge im Berliner Tierpark




Zuletzt bearbeitet: 05.11.16 13:36 von Uli
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